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Multitouch-Konzept: iPad-Bedienung fürs Armaturenbrett

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20 Kommentare 20

Mit der heute offiziell angekündigten iOS-Funktion CarPlay will Apple Autofahrern nicht nur mehr Komfort, sondern insbesondere durch das Zusammenspiel mit Siri auch zusätzliche Sicherheit bieten. Ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch wird von den meisten Herstellern weiterhin ein hohes Maß an Interaktion gefordert, wenn man beispielsweise die Lüftung regulieren oder den Sender wechseln will. Der Produktdesigner Matthaeus Krenn hat sich mit dieser Problematik befasst und präsentiert ein durchdachtes Konzept für die Nutzung des iPad als Touch-Interface fürs Armaturenbrett.

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Ziel des Ganzen ist es, den Fahrer möglichst nicht abzulenken und ihm die Möglichkeit zu bieten, das Autoradio oder beispielsweise die Lüftung „blind“ zu bedienen. Das iPad eignet sich hierfür vor allem aufgrund seines großen Bildschirms, so wird man bei der Suche nach kleinen Knöpfen oder Flächen nicht abgelenkt.

Für die Steuerung von acht verschiedenen Funktionen hat sich Krenn ein schlüssiges Multitouch-Konzept ausgedacht, das im unten eingebetteten Video erklärt wird. Falls ihr diesen Artikel auf dem iPad lest, könnt ihr direkt im Anschluss selbst testen, wie ihr mit einer solchen Bedienweise klar kommen würdet. Der Designer hat einen Online-Prototyp seiner Multitouch-Steuerung bereitgestellt.

Montag, 03. Mrz 2014, 11:25 Uhr — Chris
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  • wow, was für ein Schwachsinn !!!
    Es ist viel umständlicher ein Display mit 4 oder 5 Fingern zu bedienen als einfach kurz einen Knopf zu drücken^^
    Außerdem wird das Display viel zu wenig genutzt, wer will denn bitte sowas im Auto haben ???

    • Kann ich so unterschreiben!
      Der Entwickler saß bestimmt noch nie in einem neuen BMW/Audi oder Mercedes… Absoluter Schwachsinn das Komzept!

      • Ich glaube, dass ich dieses auch nicht nutzen würde, aber……

        Schaut mal über den Tellerrand!
        Es wäre mir neu, dass sich jeder nur Autos von diesen Herstellern kauft.

    • Ich denke eher du hast es nicht verstanden oder dein Horizont ist zu beschränkt was Produktdesign angeht. Die Idee ist klasse. Das ganze Knopfgewirr im Cockpit um einiges entschlackt und es lässt sich Blind bedienen. Zudem hat er am Anfang gesagt, das die Display UIs der jetzigen Hersteller und Radios scheiße sind und das ist auch so. Ich find die Idee gut.

      • Du hast wirklich noch nicht in einem BMW gesessen und die erfahrung eines Touchscreens IRGEND eines anderen herstellers. Die Fettfinger alleine schon.

      • dann setz dich mal in nen BMW mit iDrive
        bevor ich mich nach vorne zum Display bewegen muss, dadurch mein Kopf näher zum Lenkrad muss und mein Blickwinkel das Display schwerer erfasst, bleib ich lieber in der normalen Haltung und kann mit einer kurzen Augenbewegung und vor allem haptischem Feedback schnell, sicher und ohne en Blick auf die Straße zu verlieren meine Dinge umstellen.

        Meine Meinung: die Zukunft gehört dem HUD und der Sprachsteuerung

  • Sicherlich alles eine gewöhnungssache, aber in ein Konzept mit 2, 3, 4 oder 5 Fingern, die dann noch geöffnet oder geschlossen werden können, nur um die verschiedenen Funktionen zu betätigen wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln. Ohne Blick aufs Display geht es auch nicht und im Auto habe ich ehrlich gesagt lieber Hardwaretasten, als das ich alles per Touch steuern muss (kann)

  • Warum soll das nicht funktionieren? Schaut euch den Tesla an, dort sind alle relevanten Steuerungen auf ein Display gelegt und die Nutzer sind meines Wissens begeistert! Es muss nur durchdacht sein – aber das war ja schließlich auch der Grund, warum ich ein iPhone und nicht einen BB nutze. Ich brauche keine Tasten.

    • Ich korrigiere: Auf den Homebutton möchte ich nach intensiver Nutzung eines Androids im Vergleich nicht verzichten :-)

    • was nun besser ist sei mal dahingestellt, aber mit smartphone kann man keine SMS mehr während der Fahrt blind schreiben. Problem ist, manche machens trotzdem und sind dann mehr Abgelenkt als mit T9 früher.
      hat alles seine Vor- und Nachteile

      • Wasn das für’n Quatsch! Ich diktiere sie einfach und das geht auch während der Fahrt.

  • Hallo
    Die idee ist gut und ipads haben viele im Auto….
    Meine Idee früher, als Touch Displays rauskamen, Mini-PC und im Schrank oder woanders verstecken und musik, Filme etc starten über den Touch an der Wand!
    Die Idee mit dem Ipad gehört meiner Meinung gut zu meiner frühen Idee, aber Heutzutage sollte es möglich sein, im Auto alles per Sprache zu steuern, ohne dabei einen Knopf zu benutzen … Auch das Aktivieren der Sprache… Macht man über Sprache!
    Temparatur – 22 grad
    CD – Lied 5
    Etc….

  • SMS kann man während der Fahrt bei jedem Smartphone sprechen! Warum dann tippen?

  • Als der erste 7er mit iDrive kam haben alle geheult, weil die Knöpfe fehlen.
    Inzwischen hat BMW die Knöpfe von Audi mit Copy+Paste eingefügt.
    Jetzt ist es auch nicht recht.

    Wegen mir braucht es keine Knöpfe in der Mittelkonsole.
    Klimasteuerung etc. sind Dinge, die man normalerweise einmal richtig einstellt und dann lässt. Daher interessiert es wenig, wo das Menü versteckt ist.

    Wenn Sprachsteuerung richtig funktionieren würde, dann wäre das gut.
    Aber selbst dann wollte ich nicht alles darüber machen.
    Die Entwicklung läuft, das wird schon noch besser.
    Und die Ergänzung mit Steuerung per Finger nicht so schlecht.

    Dann würde ich Sommer, sollte es mal zu heiß sein, einfach rufen „Siri mir ist heiß“ und sie macht die Klima auf 16Grad und Dauerfeuer, bis ich wieder sage „danke Siri, zurück auf normale Temperatur“.

    Nachdem das Auto totgeredet wird, weil sie uns alle ums Verrecken Carsharing aufschwätzen wollen, ist die Aufwertung des Autos mit iOS in the Car natürlich verständlich aus Sicht der OEMs. Was Apple betrifft, die müssen auch nach neuen Wegen suchen um im Internet of Things, auch wenn das keine Sau braucht, eine Rolle zu spielen.

  • Ich finde dieses Konzept sehr interessant. Auch wenn es sicherlich auch gewisse Schwächen aufweist. Deshalb alles in der Luft zu zerreißen? Ich denke das ist nicht notwendig. Ich finde es großartig, wie sich Entwickler und kreative Köpfe darüber Gedanken machen, komplexe Technologien noch »natürlicher« und intuitiver in unseren Alltag einbringen zu können. Dieses Konzept ist ein gutes Beispiel hierfür. Um dieses Konzept weiterhin zu verbessern (oder im schlimmsten Fall verwerfen zu müssen) benötigen diese kreativen Köpfe fundierte Kritiken. Nur eben fundiert müssen Sie sein. Dann können unsere Produktdesigner auch zielgerichtet loslegen und letztlich etwas Neues, Großartiges oder Hilfreiches für den Alltag entwickeln. Ich jedenfalls freue mich immer wieder, auf welche Ideen die Menschheit kommt! In diesem Fall: I LIKE !

    • Richtig so…
      Ich finde die Steuerung auch ziemlich pfiffig.
      Wer hier schreibt, dass das Display nicht richtig genutzt wird, hat mal schlicht die Idee nicht kapiert. Ebenso die, die Mehrfingerbedienung blöd finden. Es geht hier nicht um intuitive Benutzung, sondern um fehlerfreies Aufrufen von Funktion ohne Anspruch auf eine Trefferquote.

      Man kann alle Settings völlig blind steuern und das macht nun mal maximal Sinn im Auto.

      Dass man sich vorher sehr genau mit dem System beschäftigen muss und exakt weiß, welche Geste mit wie viel Fingern welche Funktion steuert, ist unumstritten.

      Es ist keinesfalls intuitiv, aber wenn man es kennt, perfekt als Steuerung ohne Blickkontakt.

      • Funktionen müssen sich gerade in einem Auto eindeutig erkennen lassen. Soll hier dauerhaft ein Bildschirmschoner durchlaufen „zwei Finger für Lautstärke, drei Finger für Audioquelle, vier Finger …“
        Und was mache ich bei mehr als vier Funktionen? Nehme ich die zweite Hand dazu und dann die des Beifahrers?
        Touchscreens sind nun mal für ein Auto nicht ideal – im Stand ok, aber während der Fahrt erfordern sie viel zu viel Aufmerksamkeit. Da sind Lösungen wie iDrive und Comand Controller einfach deutlich überlegen.

      • Es geht hier doch um die wichtigsten Funktionen.
        Welche Features MÜSSEN ggf. WÄHREND DER FAHRT bedienbar sein?
        Art der Lüftung, Stärke der Lüftung und Radiolautstärke, streng genommen nicht einmal die Audioquelle. Darum sind mehr als 5 Finger Blödsinn.

        Mit drei Fingern auf die riesige Oberfläche und nach oben schieben ist genau so blind bedienbar wie der Drehknopf für das Licht oder der Blinker.

        Ich gebe dir Recht, dass Touchpanels in Autos generell eher misplaced sind, aber von allen möglichen Systemen mit Touch scheint mir diese hier in Punkto Bedienbarkeit und Sicherheit wirklich am konsequentesten umgesetzt.

      • „Funktionen müssen sich gerade in einem Auto eindeutig erkennen lassen“

        -Was meinst du mit erkennen?
        Optisch jedenfalls nicht. Jeder der ein Auto länger als eine Woche fährt, kann alle wichtigen Funktionen ohne hinzuschauen bedienen, oder willst du mir sagen, dass du einen Blick auf deinen Lichtschalter werfen musst, um erfolgreich das Licht einzuschalten?

        Die Funktionen in dieser App geben alle sofortiges Feedback, du musst also nicht auf das Display schauen um mitzubekommen, ob du es richtig bedienst.
        Das Radio muss ja nciht auf 35% eingestellt werden, sondern auf „die richtige“ Lautstärke. Das ist die, die du hörst…

  • Siei im Auto? Das ich nicht lache. Deutschland bietet im Moment nichtmal die Infrastruktur an lückenloser Internetverbindung auf Autobahnen um das zu realisieren. Wenn dieser lückenlos wäre könnten wir über den nächsten Schritt reden.
    Zumindest die Telekom bietet das nicht. Und mit Edge ist die Siri Funktion nicht nutzbar.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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