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Missglückte Kunstaktion: Giftalarm im Apple Store Berlin

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Die Berliner Polizei musste am Samstagnachmittag über 500 Personen aus dem Apple Store Berlin evakuieren, nachdem unbekannte eine silber glänzende Flüssigkeit in der Filiale am Kurfürstendamm verteilt hatten und mit der Aktionen einen Giftalarm auslösten.

Erdm

Bild: ‏@carsten_erdmann

Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde die Flüssigkeit von mehrere Personen gegen 14 Uhr auf Tischen und Geräten verteilt. Über 400 Kunden und 100 Apple Mitarbeiter wurden daraufhin von Polizei und Feuerwehr evakuiert. Das Labor-Team der Feuerwehr entwarnt inzwischen. Bei einer Prüfung vor Ort stellte sich heraus, dass es sich bei der verteilten Substanz offenbar um eine unschädliche Metalllegierung handelte. Die Kripo K1 der Direktion 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Stimmen die Informationen der BERLINER MORGENPOST, sollen Performance-Künstler der Berliner Festspiele für den Einsatz, dessen Kosten aktuell mit 5000 Euro beziffert werden, verantwortlich zeichnen.

Die Feuerwehr schickte neben Einsatz- und Rettungsfahrzeugen auch Spezialkräfte für den Umgang mit Giftstoffen an den Kurfürstendamm, die Polizei rückte mit knapp 30 Einsatzkräften an, wenig später kamen Spezialisten der Kriminaltechnik dazu. […] Augenzeugen sprachen von 50 Personen, die Polizei nahm 26 vorläufig fest. Gegen sie würden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet, teilte ein Polizeisprecher mit.

Video: Morgenpost auf Facebook
Samstag, 09. Jul 2016, 18:07 Uhr — Nicolas
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  • Kleiner Hinweis auf einen Fehler, den man auch oft in renommierten Zeitschriften und Zeitungen oft vorfindet: Es werden nicht Personen evakuiert, sondern Gebäude. =)

    • Ich habe das gerade nochmal interessiert nachgeschaut, um den Begriff selbst richtig zu verwenden, aber laut Duden kann sich der Begriff sowohl auf den Raum (z.B. Gebäude) beziehen, der evakuiert wird, als auch auf die Objekte (z.B. Personen), die Gegenstand der Evakuierung sind.

    • Da schau her. Wieder was gelernt. Danke :)

    • Klugscheissen sollte man nur wenn man sich wirklich sicher ist! :-)

      „Das Wort evakuieren wird einerseits für Gebiete, Räume, Siedlungen etc. angewandt. Die Verwendung für Personen und Tiere ist andererseits, wenngleich es im Sinne des lateinischen Wortursprungs eigentlich dem Ausweiden entspräche, auch im Zusammenhang mit Notfall-Evakuierungen weithin gebräuchlich und laut Duden ebenfalls richtig.“

      – Wikipedia

    • lateinisch evacuare = leer machen

    • Nene, das ist schon richtig. Steht sogar im Duden, dass man Menschen evakuiert. Ist dennoch beides möglich und nicht falsch.

      • Das liegt daran, dass der Duden – weil Sorache ja im stetigen Wandel ist – sich auch an „falsch“ genutzte Begrifflichkeiten anpasst und sie, wenn es genug Leute „falsch“ benutzen, als „richtig“ deklarieren.

        Ob das ältere dann ’schöner‘ ist, oder nicht, kann man dann ja für sich selber entscheiden.
        In diesem Falle würde ich es auf jeden Faall so sehen.
        (Ich denke, die meisten Altsprachler würden auch dazu tendieren…)

    • Auch gerne falsch verwendet, aber vom Duden auch mittlerweile als richtig bezeichnet: Lebende werden gerettet, Tote werden geborgen. In der Presse werden ständig Lebende/ Verletzte aus irgendwas geborgen. Srry, off-topic. Aber passt so schön.

    • Laut Duden geht beides. Aufgrund der Wortherkunft ist stilistisch „Gebäude evakuieren“ besser.

  • ich war noch nie in einem applestore.
    warum auch.
    das angebot ist doch wirklich sehr beschränkt und dünn. ;)

  • Der Berliner Apple Store hat iwie schon Probleme. Erst nen Auto das reinfährt vor nen paar Jahren jetzt das

    • Dann kannst du dir ja sicherlich vorstellen, was für einen unglaublichen Job die Jungs und Mädels in so einem Store machen. Muss der Kunde mal dampf ablassen, nehmen die Mitarbeiter das einem nie persönlich und bleiben immer cool.

      Seit einfach nett zu den Menschen, egal was für Herausforderungen ihr mitbringt und vergesst nicht, es gibt auf der Welt Menschen, die haben weder zu trinken noch zu essen. Wegen einem iPhone oder iPad auszurasten ist ein Luxusproblem.

      • Was für einen Unglaublichen Job?!? Feuerwehrleute, Soldaten, Notärzte usw. die machen einen unglaublichen Job! Das sind einfach nur Verkäufer die den ganzen Tag im wohl klimatisierten Geschäft verbringen…Aber die sind schon arm dran….

    • und was kann der apple store dafür, dass es menschen gibt, die fragwürdige entscheidungen treffen?

    • Von welchem Fragwürdigen entscheidungen sprichst du?

      • Ich habe nichts gegen den Apple Store oder Mitarbeitern dort. Sondern meinte nur das bereits zum 2. mal sowas blödes dort passiert ist

    • Nen Auto? Nen paar Jahren? Was soll das heißen? Einen Auto? Einen paar Jahren? Probleme hat eher der, der so schreibt…

      • Sorry das man das bei uns so sagt. Muss nicht gleich so beleidigend sein

        Ein Auto das vor ein paar Jahren, besser?

      • „Sorry das“ ist leider ebenso falsch. Vielleicht solltest Du mehr Zeitung lesen?

      • Kein so guter Rat. in letzter Zeit findet man extrem viele Fehler bei der Presse. Trotz Rechtschreibprüfung.

    • Ärzte machen ihren Job auch nicht aus Langeweile, sondern weil sie eben auch Geld verdienen wollen. Sicherlich steckt dahinter eine Leidenschaft etwas gutes zu tun. Nebenprodukt ihrer Arbeit ist eben, dass sie für den einen oder anderen Menschen das Leben retten. Im Apple Store rettet man zwar keine Leben, jedoch kann man sicherlich Beziehungen zu einem der persönlichsten Produkte reparieren die man besitzt. Auf dem Telefon der Menschen gibt es soviele unterschiedliche Daten (Hochzeitsfotos, Fotos der Enkel, Urlaubsfotos, Videos von Heiratsanträgen etc.) das der Verlust auch sehr ärgerlich ist.

      Du solltest lernen, jeden Job zu respektieren. Es ist nicht einfach sich alle 15 Minuten auf einen neuen Kunden bzw. Menschen einzustellen und ihm dann zu helfen.

    • Da kann doch Apple nichts dafür, daß es in Berlin so viele Freaks gibt.

  • Die sollen das mal bei Samsung probieren.

  • „Kunstaktion“… dass ich nicht lache. Ordentlich blechen sollen ’se!

  • Gerade eben vorbeigelaufen und nicht verstanden, was da abgeht.
    Danke für die Info.

  • Finde den Apple Store in Berlin eh richtig schlecht.
    Steht alles voll mit Gadgets, mit denen Touristen oder Schulkinder rumspielen.
    Supporttermine muss man stehst Sonntag Abend buchen (für die nächste Woche), da nach paar Stunden alle Termin aus sind und im Store gibt es auch niemanden der sich um Kunden kümmert…..
    Wenn man spontan nach Hilfe fragt, geben die unzähligen Mitarbeiter die in den Gängen runschweifen immer an: ,,Da müssen sie wohl einen Supporttermine buchen“
    Traurig. Aber es geht in dem Store eh nur um sich darzustellen als Kunden zu Helfen :-/

    • Wenn keine Termine im Store verfügbar sind gibt es AppleCare als Ansprechpartner 08006645451. Da kann man sich seine Probleme dokumentieren lassen. Alternative autorisierte Serviceprovider wie Gravis oder Comspot. Was willst du den noch mehr? Es gibt eben nunmal begrenzte Kapazitäten die man an Kunden bedienen kann. Die Mitarbeiter können sich nicht in zwei teilen.

    • Es gibt jeden Tag zu jeder buchbaren Zeit Einen Termin, also einen Platz. Je früher man kommt, desto größer ist die Auswahl. Da es nur einen Platz gibt (walk through), sind die im Laufe des Tages schnell weg. :-p
      Deine Aussage ist nur populistisch und leider nich ganz richtig.

  • Da gehen aber mächtig Einnahmen flöten, an einem warmen Samstag in Berlin

  • Hallo, Ihr Nörgler: Das Schöne am AppelStore ist doch, dass man nie gezwungen wird, ihn zu betreten. Also: geht doch einfach vorbei oder macht einen großen Bogen drumherum.

  • Mit Kunst hat die Aktion, verklappen von Flüssigkeiten in einem öffentlich zugänglichen Verkaufsraum, aber rein gar nichts zu tun. Das würde ich mal eher als Vandalismus bezeichnen. Eine Performance wie z. B. onanierend vor einem Mac Pro wäre dagegen gerade noch so als künstlerische Darbietung verständlich, bevor es zur Anzeige wegen öffentlichen Ärgernisses kommt.

  • Genau … Jeder wie er mag :-) wer nicht rein will geht einfach vorbei :-) ich persönlich finde unseren hier in Oberhausen total klasse … Es macht Spss sich einfach alles anzuschauen und sich inspirieren zu lassen – wird zwar meist etwas teurer aber alleine das schauen mehr Spaß. Die Mitarbeiter habe ich immer nett u freundlich vorgefunden, bei Problemen sind die super hilfsbereit und n Gerätetausch funktioniert auch absolut reibungslos… Wenn ich mal nach Berlin käme, würde ich mir den Store dort auch anschauen :-)

  • Die haben doch nicht alle Tassen im Schrank. Diesen Einsatz + den Verlust seitens Apple würde ich ihnen auf Heller und Pfennig in Rechnung stellen. Die sollen ihre dämliche „Kunst“ bei sich zu Hause zu machen oder vorher um Erlaubnis fragen. Gibt es nur noch Idioten in dieser Stadt?

  • Es ist immer wider erschreckend zu sehen, wie Leute, die einen wirklich gut gemachten Wortwitz nicht verstehen, direkt in aggressives Rudelbeschimpfen verfallen und ihre eigene Dummheit mit sinnlosen Beschimpfungen kompensieren wollen…

    • Sorry, aber auch ich verstehe den Wortwitz nicht. Es ist erheblicher Schaden entstanden und der sollte auch von den Verursachern in vollem Umfang beglichen werden. Das ist typisch Berlin. Hier sammeln sich seit geraumer Zeit Leute die keiner geregelten Arbeit nachgehen oder nur sporadisch zu Geld kommen und meinen sich auf Kosten der Allgemeinheit zu verwirklichen. Anders kann man sich die Verhältnisse in dieser Stadt nicht erklären.Das hat mit den alteingesessenen Berlinern die einer regelmäßigen Arbeit nachgehen nichts mehr zu tun aber die werden immer mehr verdrängt und verlassen zum Teil auch diese nicht mehr lebenswerte Stadt. Hier zählt nur Egoismus und Rücksichtslosigkeit gefördert durch unfähige Politik.

  • Es is nich alles Kunst, was die Leut nich verstehn.

  • Wir waren letztens zu Besuch in Berlin und bekamen innerhalb von wenigen Stunden einen Termin im Apple Store. Der Akku meines iPhones hatte den Geist aufgegeben. Wir sind sehr freundlich und kompetent bedient worden. Innerhalb von wenigen Minuten wurde uns geholfen und der Akku ausgetauscht. 1a Service – das erwarte ich aber auch bei diesen Preisen.

  • Der größte Teil der Menschheit ist völlig verblödet und reif für die Irrenanstalt. Obwohl sie dann ja in Berlin richtig sind, das ist die Zentrale!

  • Soweit ich das sehe, bestand die Kunstaktion nicht darin „gallium über Dinge zu Kippen“, sondern vielmehr in der „Verteilung“ von Münzen aus Gallium an die Besucher… diese schmelzen bei Körpertemperatur… und es gelangte so Gallium auf die Aussteller.

    Das hätte man sicher vorher einkalkulieren müssen… also ist es definitiv fahrlässige Sachbeschädigung.
    Aber nun lassen wir mal die Kirche im Dorf.
    Hätten die Applemitarbeiter mal die verkleideten Künstler gefragt was sie da machen ohne gleich bei der Polizei in der geschehenen Art und Weise anzurufen, dann hätte man sich den ganzen Großeinsatz sparen können…

    zwei Beamte wären gekommen, hätten den Schaden und die Personalien aufgenommen… und gut wäre es gewesen.

    Naja, so ist das aber sicher auch keine schlechte PR ;)

    • PS: ich zitiere mal den Spiegel: „Teilnehmer der Aktion erklärten, sie hätten vor dem Laden ein Medaillon bekommen, das in der Hand schmolz – und schließlich im Apple-Store Ärger auslöste.“

      Statt eines Bildes vom Applestore, hättet ihr lieber mal ein Bild von den „Künstlern“ zeigen sollen…
      ich glaube im Jahr 2016 würde sich kein Terrorist in einen Skianzug pressen, sien Gesicht bumt bemalen und über dem Skianzug noch ne Art Lederkorsett tragen…

    • Eine Person wurde bei der Aktion sogar verletzt. Natürlich holt man da die Polizei.

      • Das waren schon mehrere Straftaten. Dein Anti-Apple Gehate ist daher etwas sinnlos.

      • Na… Heute schon BILD gelesen? WANN und WESHALB gab es denn den einen „verletzten“?

    • Fahrlässige Sachbeschädigung gibt es nicht. Strafbar ist nur die vorsätzliche. Zivilrechtlich können Schäden natürlich trotzdem geltend gemacht werden.

    • Das ist nicht nur Sachbeschädigung, sondern auch Körperverletzung.

      Die Mitarbeiter haben vollkommen richtig gehandelt, das muss man nicht herunterspielen. Ich für meinen Teil würde als Kunde diese „Künstler“ mit der schönen Privatklage versorgen

      • Wo ist denn die Körperverletzung???

        Wa erzählen hier wieder einige für einen Stuss???

        Nochmal: die Künstler haben vor dem Eingang Medaillons/Münzen „verschenkt“… (niemand wurde gezwungen diese zu nehmen… aber die Gier der Applekunden war wohl grösser)

        Diese Münzen waren aus Galium und sind dann sofort „geschmolzen“…

        Einige Kunden haben den „Schmelz“ im Laden verteilt.
        Möglicherweise aus Schreck… aber es wurde nichts mit Absicht von den Künstlern beschmiert.
        Statt in Kontakt mit den Künstlern zu gehen, wurde nun umgehend die Polizei gerufen… Und diese kamen dann mit Schadstoffkommando.
        Verletzt wurde eine Person… aber nicht durch die Künstler (Galium ist ungefährlich), sondern durch die Panik, die der Polizeieinsatz ausgelöst hat.
        Verletzung ist hier allerdings eher im Sinne eines blauen Fleckes gemeint, statt einer behandlungsbedürftigen Wunde (oder Vergiftung).

        Womit willst du als Kunde also nun jemand versorgen? mit einer Privatklage? weil du dachtest dir schenkt jemand ein kostbares Medaillon und sich das aber als ein flüssiger Traum erwiesen hat?
        Die privatklage möchte ich mal sehen…

  • Ernst gemeint: Mich beeindruckt gerade eher die Anzahl der Personen: 100 Mitarbeiter, 400 Kunden – ich hätte nicht gedacht dass der AppleStore SO groß ist.

  • Schön, dass es kreative Künstler gibt, aber so eine Aktion ohne Ankündigung ist natürlich selten dämlich.

  • Hanz-Peter Autoreifen

    Da ist aber 5.000€ viel zu günstig.

  • die eine person welche nicht weiß, dass im apple-store auch andere hersteller stattfinden (übrigens: eher wenige) empfinde ich nicht als schlimm.
    als tatsächlich schlimm empfinde ich diejenigen, welche meinen die unkenntnis des oben genannten umstandes gäbe ihnen das recht andere beleidigend herabzusetzen.

    eine gute parodie auf besagten menschenschlag, drängt sich als „comicbuchverkäufer“ (simpsons) auf.

  • Schau im Duden nach, man kann das seit mehr als 20 J. transitiv benutzen

  • Es wurde ja hier auch schon angesprochen, 500 Personen… Ernsthaft? Ich war ja schon oft dort, aber das glaube ich keinesfalls. Könnt ihr gerne je eine Null streichen.

  • Wo wir schon dabei sind: aus polizeilicher Sicht spricht man nur von evakuieren, wenn man Bewohner anschließend unterbringen muss. Das kurzfristige Leeren von Räumen, wie z.B. Geschäftsräumen, wird als Räumung bezeichnet.

  • 400 Kunden und 100 Verkäufer? Im Berliner Apple Store? Na das möchte ich mal sehen. Da muss man doch mal grübeln. Haben die alle europäischen Store Mitarbeiter eingeladen und ein Outdoor Event laufen gehabt?

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