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Missbrauch von Kundendaten: Telekom rät zur Passwort-Änderung

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Im Internet werden offenbar größere Mengen Kundendaten verschiedener Unternehmen, darunter auch der Telekom, zum Kauf angeboten. Die Anzahl der Datensätze wird mit bis zu 120.000 beziffert, erbeutet wurden die Anmeldedaten – E-Mail-Adresse und zugehöriges Passwort – offenbar durch Phishing.

Telekom Jackpot

Bilder: Telekom

In einer ersten Meldung betont die Telekom, dass es keinerlei Hinweise auf eine Hack gibt. Die Tatsache, dass mehrere Unternehmen betroffen sind lege nahe, dass die Daten durch Phishing-Aktionen wie gefälschte Kundenanschreiben erbeutet wurden. Kunden, deren Daten nachweislich betroffen sind, wurden umgehend von der Telekom informiert. Die Telekom empfiehlt zum Schutz vor Missbrauch allerdings allen Kunden, ihre Passwörter zu ändern.

Wir wollen den Fall nutzen, um für einen regelmäßigen Wechsel von Passwörtern zu werben. Ein regelmäßiger Passwortwechsel schützt vor Missbrauch. Jetzt gibt es einen zusätzlichen Grund zum Ändern.

Abgesehen vom regelmäßigen Kennwortwechsel wollen wir erneut auf die Gefahren durch Phishing hinweisen. Unzählige gefälschte Anschreiben von Banken und Unternehmen derzeit im Umlauf, die alle nur das Ziel verfolgen, ihre Empfänger zur Eingabe von persönlichen Informationen und Login-Daten auf gefälschten Webseiten zu bringen. Einmal mehr bleibt nur die Warnung vor zweifelhaften E-Mails. Wenn ihr euch bezüglich eines Anschreibens nicht sicher seid, sucht den direkten Kontakt zum Unternehmen. Keinesfalls sollten auf eine E-Mail-Aufforderung hin persönliche Angaben oder Anmeldedaten übermittelt werden.

Montag, 27. Jun 2016, 15:10 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Ich flipp aus. Weshalb sichern die sich nicht vernünftig? Das sollte man doch bei so einem Unternehmen erwarten können. Usability ist eh schlecht bei Telekom wg ständigen Passwortabfragen.

  • Ich habe mehrere E-Mail-Adressen. Die einzige Adresse über die Spam Mails kommen, ist die der Telekom. Alle anderen Anbieter scheinen dies gut im Griff zu haben.

    Darüber hinaus ist die Telekom E-Mail-Adresse auch die einzige, die ich für keinerlei E-Mail Verkehr nutze.

    • Ist bei mir ähnlich, nur die Telekom selbst darf mir darüber die Rechnungen schicken ^^

    • Ganz genauso bei mir. Und ich melde jede einzelne via Telekom Mail App als Spam. Aber der Spam kommt und kommt und kommt. Während meine me.com Adresse, die ich tatsächlich nutze, erstaunlicherweise praktisch Spamfrei ist. Also da müssten sie wirklich mal ran.

  • Und die wollen dass wir deren Cloud nutzen? Nein Danke!

  • Leute die News haben mehr Text als nur die Überschrift. Das sind die Leute die dann überall sagen, Telekom wurde gehackt!!!!! Kündigt eure Verträge wer weiß was noch kommt???? Genau das sind die die solche Gerüchte verbreiten. Da könnte ich …

  • Das sind wohl die gleichen Pfosten, die Phisingmails beantworten – wird ja nicht bis zum Ende gelesen…

  • Da gibt es sogar die, die nicht Telekom Kunde sind und doch solche Phishing Mails öffnen…
    LEUTE SELBST SCHULD!!

    • Das sind dann die ganz Blöden. Ich frage mich wirklich, wie man heutzutage noch auf Phishing-Mails und die entsprechenden Webseiten reinfallen kann. Spätestens bei der Adresse der Website muss es doch dem letzten Idioten klar werden. Sollte man meinen…

  • Ich find Pfishingmails toll, denen leite ich dann immer die Mailanhänge weiter, die mir Olga von der Wolga geschickt hat und schreibe das meine Account Daten in der beigefügten Zip Datei liegen. }:>

    • Ich leite solche Mails immer an die jeweilige Abteilung des (echten) Unternehmens weiter.

      Manchmal schreibe ich aber auch Fake-Daten rein. Bei den meisten Phishing-Mails erkennt man in der Regel sofort, dass diese nicht echt sind.

      Ich hatte aber erst vor kurzem eine E-Mail von „eBay“ erhalten. Sowohl die Mail als auch die Website „für die Kontoverifizierung“ waren sehr gut gefälscht. Selbst wenn alles 1A sein sollte, die URL verrät es immer.

      Ich habe mal zum Spaß (wirklich nur zum Spaß) eine 1A Phishing-Website von PayPal erstellt, Desktop- und Mobile-Version, Layout 1 zu 1 das selbe. Nach der Eingabe (und Versand an den Server) der Daten kommt eine originale Fehlermeldung von PayPal und dann Weiterleitung auf die echte PayPal-Website.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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