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Microsoft OneDrive für iOS überarbeitet und mit verbesserten Foto-Features

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Microsoft hat heute nicht nur Outlook für iOS veröffentlicht, sondern auch die Cloudspeicher-App OneDrive in einer überarbeiteten Version freigegeben. Ein Schwerpunkt der Aktualisierung liegt auf den integrierten Funktionen im Zusammenhang mit dem OneDrive-Fotospeicher.

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Im Gegensatz zu Apple zeigt sich Microsoft in Sachen Online-Speicherplatz ja deutlich spendabler. Jeder registrierte Nutzer erhält 15 GB kostenlosen Ablageplatz für Fotos und Dokumente, Office-365-Abonnenten werden gar üppig mit einem TB Speicher ausgestattet. Wer den automatischen Backup von Fotos seines Mobilgeräts aktiviert, erhält obendrauf noch 3 GB zusätzlichen Speicherplatz. Darüber hinaus bietet Microsoft 100 GB Speicher zum Monatspreis von 1,99 Dollar an.

Mit dem heutigen Update wird das Microsoft Onlineangebot für iPhone- oder iPad-Fotografen, die all ihre Fotos in der Cloud speichern wollen, ein ganzes Stück attraktiver. Wenngleich Microsoft beim automatischen Backup der Fotosammlung noch nachbessern muss – hier fällt das Gerät nämlich in den Standby-Modus und der Upload bricht ab, wenn man nicht rechtzeitig auf den Bildschirm tippt.

Dafür hat uns das automatische Tagging der Bilder ziemlich beeindruckt. Microsoft analysiert die Fotos und weist dann automatisch passende Schlagwörter zu. Dabei werden beispielweise Porträts, Menschengruppen, Hunde, Katzen, Städte, Essen oder Trinken und auch Screenshots unterschieden und die Fotos lassen sich nach diesen Tags gruppiert anzeigen oder durchsuchen.

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Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Fotos und Videos direkt über die OneDrive-App in Alben oder Ordner zu sortieren, ohne diese dafür verschieben oder kopieren zu müssen. Zudem hat Microsoft am Design der App gefeilt.

Wie oben angemerkt, perfekt ist OneDrive für iOS längst noch nicht. Aber Microsoft zeigt, dass es iOS-Nutzer als potenzielle Kundschaft für die eigene Cloud ernst nimmt und entsprechend gewillt ist, auch hier ansprechende Funktionalität zu bieten.

Eines allerdings solltet ihr in diesem Zusammenhang beachten. Wie andere Cloud-Anbieter scannt offensichtlich auch Microsoft die online gespeicherten Fotos auf fragwürdige Inhalte. Wie hier nachzulesen ist, kann dies zu durchaus unangenehmen Situationen führen.

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Donnerstag, 29. Jan 2015, 18:35 Uhr — Chris
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  • Ich habe mein eigenes OneDrive – nennt sich Synology Disk Station

  • Ich hab Sogar 30gb one Drive Speicher. Dropbox und iCloud nutze ich zwar auch, aber Microsoft hat da wirklich das beste Angebot. Mit Office 365 University für 65€, kann man sogar für 4 Jahre auf 1TB erweitern.

    • Ich habe auch 30 GB für lulu!
      Bin erst seit 2-3 Monaten mit OneDrive unterwegs, also 15 GB sofort und weitere 15, wenn ich den automatischen Fotoupload aktiviere. Gesagt, getan, und zack hatte ich 30 GB! Natürlich habe ich anschließend den automatischen Upload wieder deaktiviert, weil MEINE Fotos sollen auch MEINE bleiben. Ich bin professioneller Fotograf, da wäre ich schön blöd, wenn ich diese in irgendeine Wolke schieße. Und die privaten Fotos werden selbstverständlich auch nur lokal gespeichert!

  • DerKaterKarlo™

    Das automatische Tagging der Fotos ist sicher ne gratis Zugabe vom NSA, die abfällt wenn die Daten/Bilder eh durch gescannt wurden … nach Personen von No-Fly-Listen, Verdächtigen Substanzen usw …..

  • Offiziell sind es 1TB. Wurde aber bereits mehrfach berichtet, dass es unbegrenzt Speicher bei OneDrive gibt. Im Moment steht bei mir im Account 10 TB. Das ganze per Office 365 University für 4 Jahre für einmal 40 Euro bei Ebay Kleinanzeigen.

    Da sieht Apple dann doch etwas alt aus…

  • Wir empfehlen Vorsicht beim abspeichern von Urlaubsfotos mit zb nackten Kids…. so gut ich es im Fall von Kinderpornografie finde, wenn einer erwischt wird der dergleichen vertreibt. Euch ist schon klar dass Microsoft laufend die ganzen gespeicherten Bilder durchsucht ? Und ggf. wird daraus auch schwups eine Hausdurchsuchung bei uns.

  • Ich weiß nicht ob es eine Rolle spielt, aber deutsche OneDrive-Konten werden nur in der EU gehostet und nicht auf US Servern. Keine Ahnung ob Foto-Scans auf Nacktheit mit EU-Recht vereinbar sind. Recht und Realität sind natürlich zwei unterschiedliche Paar Schuhe und Skepsis daher trotzdem angebracht.

  • am iPhone 4 ist die App aber echt unerträglich langsam geworden. Zum Glück hatte ich im iTunes noch eine alte Version (SkyDrive) gespeichert und verwende nun diese wieder. Echt unglaublich, der Unterschied ist wie Tag und Nacht.

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