Microsoft: Mit dem Internet kam der Abstieg

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Benedict Evans hat sich umfassend mit den Zusammenhängen zwischen der allgemeinen technischen Entwicklung und der wirtschaftlichen Entwicklung Microsofts auseinander gesetzt.

18 Jahre ist es her, seit das Unternehmen mit Windows 95 den IT-Markt dominierte, seither ging es aber konsequent bergab. Besonders drastisch verlief dieser Abstieg in den letzten vier Jahren. Von 2009 bis heute ist Microsofts Anteil am Verkauf in der Sparte „Connected Devices“ (das sind Computer, Android- und iOS-Geräte zusammengefasst – gibt’s da ein deutsches Wort für?) von 90 Prozent auf weniger als 25 Prozent gesunken.

microsoft-entwicklung

Eine wesentliche Ursache für diese Entwicklung ist die Tatsache, dass sich Microsoft zu lange auf den Windows-Lorbeeren ausgeruht und die Entwicklung und zunehmende Relevanz des Internet verschlafen hat. Und der Trend dürfte sich fortsetzen, denn Computer werden immer seltener gekauft während die Nachfrage nach Mobilgeräten ungebremst ist. Microsoft ist es trotz aller Anstrengungen nicht gelungen, hier mit eigenen Produkten Fuß zu fassen.

Ein ähnliches Schicksal droht durchaus aber auch anderen Firmen. Auch Apple ist nicht unverletzbar und stets gefordert, mit Innovation und überzeugenden Produkten auf Kurs zu bleiben. Jeder Fehltritt auf diesem Weg bereitet Platz für die Konkurrenz, allen voran Googles Android.

Diskussion 92 Kommentare.
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  1. Das stimmt; wenn man ganz oben ist ( früher microdoof, heute apple ), passiert es sehr schnell , dass es wieder abwärts geht. Da muss jede Firma sehr aufpassen! Und je größer Firmen sind, desto eher passiert sowas wohl.
    Aber dem Dieb Gates gönne ich es richtig! Hoffentlich geht’s noch weiter und ganz bergab mit Microsoft!!

    — ispeedy
    • Der liebe Billy hat sich bereits vor geraumer Zeit in den Ruhestand verabschiedet. Der geniest jetzt sein Domizil mit privat -Strand, -Hafen und weiß der Geier, welchen Luxus. Aber Jucken wird es ihn wohl trotzdem.

      — Sunny
      • Ja, und vorher 23 Milionen in Monsantoaktien investiert, um dann “Brot für die Welt” Stiftungen ins Leben zu rufen. Das sieht mir mal gar nicht nach Ruhestand aus, sondern nur nach nem neuen Geschäftsfeld.

        — Bridgeman
      • Bill Gates Art Gutes zu tun unterscheidet sich eben sehr stark von der Art, wie es nervige, ideologisch gesteuerte Gutmenschen tun.
        Und Monsanto ist eben nicht der Teufel, sondern nur für eine kleine Menge.
        Ob Bill Gates damit Erfolg haben wird, werden wir sehen. Ab im Gegensatz zu den ganzen Ideologen hatte er überhaupt schon mal mit etwas Erfolg!

        — SGAbi2007
  2. Windows ist einfach Dreck.
    In den Letzten Tagen stürzt mein Rechner dauernd ab,aber keine Informationen vom System wo genau das Problem ist.
    Verschlüsselung gibt es ja auch immer noch in keiner Form.

    Aber Apple ist auch nicht viel besser.
    Alles was mit Netzwerk zu tun hat ist bei Apple der Graus,die bekommen es ja nicht mal hin,ein iPhone vernünftig per W-lan an den PC anzubinden.

    — Stefan
    • Mach es so wie ich: schmeiß den MS Dreck einfach weg und hol dir einen Mac, hat nämlich folgenden Effekt:
      Nie mehr Probleme und perfektes Zusammenspiel mit iPhone und iPad

      — Blue
    • Der Absturz kann dir auch beim MAc passieren. Solange du beide Systeme so lässt wie sie kommen hast du auch keinen Ärger. Das geht erst los wenn man anfängt Sachen zu konfigurieren oder Drittherstellersoftware installiert.

      Sowohl Microsoft als auch Apple bieten Verschlüsselung an, je nach Betriebsystemversion natürlich…

      Ob man da nach den aktuellen Ereignissen nicht lieber auf eine unabhängige Methode ala TrueCrypt zurückgreift sollte jeder selber entscheiden.

      Meine iOS Geräte synchronisieren alle per WLAN. Also keine Ahnung was du da falsch machst. Falls du mit vernünftiger WLAN Anbindung allerdings den altgewohnten Dateiaustausch aller Windows meinst,… das gibts nunmal so direkt von Apple nicht. Die haben eine andere Denke dahinter und wenn man mal alte Zöpfe abschneidet etwas über den Tellerrand schaut und offen für neue Ideen ist, kann man sich damit evtl. auch anfreunden.

      Ich verstehe bis heute nicht warum jemand unbedingt Musik per Drag & Drop auf sein Telefon schieben muss.

      — sro
      • Das mit der Mucke rüber ziehen, war bisher eine angenehme Eigenschaft bei iTunes.

        Ansonsten stimme ich dir zu.

        — Sunny
    • Haha. Nichts ist angenehmer als ein Apple Zero-Conf-Netzwerk. Einfach nur Netzwerk auswählen und Passwort eingeben, fertig. Und dann sind die Macs nicht nur miteinander verbunden, sondern stellen sich auch gegenseitig alle ihre Funktionen zur Verfügung.

      — Jan
  3. …ich denke, das ME und Vista der Grundstein für den Abstieg waren…
    Die ersten mobilen Windows waren auch nur scheußlich….
    Mit Win7 kam kurz wieder Hoffnung auf…und da kam dann die 8….

    Also mir reichts….wie kann man eine SW für mobile Geräte auf feste PC im Büroalltag draufpappen….????

    — Unit
    • Naja dad glaube ich nicht, denn das erste Windows 95 war schrott genauso wie das erste win 98. nur jede Zweite Windowsversion war gut

      — Ainairos
    • Ich lese immer wieder solche dummen Aussagen. Wenn man sich mal mit windows 8 auseinandersetzt, dann wird man schnell zu der erkenntnis kommen, dass man wohl mit windows 8 effektiv arbeiten kann auch ohne start button … Ich sehe das Probelem bei den Benutzern und es bestätigt sich immer wieder …

      — david.k
      • Man kann schon damit arbeiten, klar, aber man mag einfach nicht ;)

        Ich habe mich damit auseinandergesetzt: 2 völlig konträre Benutzeroberflächen notdürftig zusammengeflickt. Sieht Scheiße aus, läuft Scheiße, verwirrt.

        Windows 8 war der Grund mir endlich einen richtigen PC vom Erfinder des PCs zu kaufen, einen Mac.

        Danke Microsoft ;)

        — Blue
      • Win8 läuft eigentlich richtig gut. Nur die GUI ist schlecht. Aber es ist Sau schnell. Ich persönlich finde es auch nicht soooo schlimm mich an Neues zu gewöhnen. Aber da ist wohl jeder anders

        — Bridgeman
  4. Es ist sicher nicht richtig, dass es seit Win95 bergab geht. Vista war ein Fehltritt, Win7 wieder gut und auf diesem Markt sind sie weit vorne. Lediglich den Smartphone-/Tablet-Markt haben sie verschlafen, aber das bringt doch so einen Konzern trotzdem nicht aus dem Tritt …

    — iWinner
    • PC Absatz minus 14 Prozent. Microsoft hat nur noch ein kurzes Zeitfenster um den Bankrott zu verhindern. In 10 Jahren sind sie weg.

      — Jan
  5. Leider sieht es aber auch so aus, dass die meisten Schüler (wie ich damals) in iformatikkursen immer mit Windows Rechnern gearbeitet haben. Wäre ich damals schon an einen Mac herangeführt worden, will ich gar nicht wissen was ich mit den ganzen Grafikprogrammen alles leisten könnte ;)

    — seppel
    • Da triffst du den Nagel auf den Kopf… Aber das liegt wohl daran, dass die meisten Entscheidungsträger was das Bildungssystem angeht, selber keine Ahnung haben und wie die Schafe dem Mainstream ( windoof) hinterherlaufen…
      :-(

      — ispeedy
      • Was für ein Quatsch – das ist einfach eine Preisfrage und da Windows nunmal einen Marktanteil von mehr als 80% hat und immer haben wird, ist das völlig legitim, im Bildungswesen auf günstige PCs und damit Windows zu setzen.
        p.s. und macht den Mac bitte nicht zur heiligen Kuh, ich habe mich heute erst wieder geärgert, dass ich mein MBP nicht NUR über einen externen Monitor betreiben kann. Das kann Windows schon solange ich denken kann. Ich mag Windows zwar auch nicht – aber immer schön die Kirche im Dorf lassen.

        — ERwin
      • Man kann sein MacBook doch NUR über einen externen Monitor betreiben. Voraussetzung ist, dass du mindestens ein Steuerelement (Maus oder Tastatur) extern angesteckt hast und natürlich den Bildschirm. Dann Macbook zuklappen und der externe Bildschirm wird zum einzigen Bildschirm.

        — BenchR
    • INFORMATIK und Grafikprogramme?!…okay :D Aber schon mal auf einem Mac mit der Mac-Tastatur programmiert? DAS ist ein Graus! Bei Entwicklungsumgebungen ist Windows dem Mac immer noch meilenweit voraus. Und das sage ich als überzeugter Mac-Nutzer, aber auch Software-Ingenieur.

      — Bam
      • Ich persönlich komme mit Visual Studio gar nicht klar, aber einen riiiieeesen Vorteil haben die meiner Meinung nach gegenüber allem anderen, was ich bisher benutzt habe. Visual Studio hat eine richtige und richtig intelligente Auto-Vervollständigung. Also eine, die in C++ z.B. schaut, was die Klasse, auf die man gerade zugreift so für Methoden hat und diese dann vorschlägt.
        Ich bin zwar noch kein Software-Ingieneur, aber ich studiere Informatik und arbeite momentan immer mit Sublime Text 2, das solltest du dir mal anschauen, hat nach etwas Gewöhnungszeit seehr viele sehr praktische Funktionen, wie z.B. Multicursor.

        — BenchR
    • Schwachsinn, die besten Grafik Tools gab’s lange nur für Windows. Oder warum, meinst Du, hat Jobs Adobe so gehasst?

      — Bridgeman
  6. “Von 2009 bis heute ist Microsofts Anteil am Verkauf in der Sparte „Connected Devices“ (das sind Computer, Android- und iOS-Geräte zusammengefasst – gibt’s da ein deutsches Wort für?) von 90 Prozent auf weniger als 25 Prozent gesunken.”
    Hier sind wohl nicht die Hardware an sich gemeint, sondern es geht um Geräte mit vorinstalliertem Windows, richtig?
    Und wie hatte Steve Ballmer doch seinerzeit über das erste iPhone gelacht …

    — Wolfgang
  7. Die Bevorzungung von PCs im Schulalltag ist wirklich ein Missstand. Es klingt nach überheblicher Mac-Nerd-Sprache, aber wer einmal einen MAc hatte geht nie wieder auf einen PC zurück. Ich habe Windows 8 über Parallels auf dem Mac und bin immer noch erschrocken. Effizientes Arbeiten ist mit diesem Entertainment-System gar nicht wirklich möglich. Die Kacheln wollen Inhalte laden aus dem Netz. Aber auf der Arbeit will der Chef eben das genau nicht. Ich weiß nicht, wieso MS dachte, dass es ekien gute Idee wäre Mobil- und Desktop-System zu vereinen. Ist doch kein Beinbruch OSX und iOS zu haben. Apple hat es sehr gut vorgemacht und MS wollte schlauer sein und hat dabei die grundlegenden Unterschiede der Plattformen vergessen. Auf beiden Plattformen sind es jetzt nur noch Kompromisse. Traurig. Nicht einmal kopieren können sie noch anständig. Seit Bill nicht mehr da ist gehts stetig bergab. Ich will auch kein Office-Abo bezahlen. Monatliche Kosten für Software? Adobe soll sich mal bitte auch wieder besinnen.

    — mercalli12
    • Doch. genau das habe ich getan. Nach etlichen Jahren Apple (ich habe noch die PPCs genutzt) habe ich dieses Jahr den Wechsel auf Win7 vollzogen. Weil ich mich nicht mehr als Apples Zielgruppe sehe, wenn ich die ganze Gängelei, kauf oder stirb und wir-wissen-was-gut-für-dich-ist-entwicklung sehe. Alleine schon die Tatsachem keine Festplatten und Arbeitsspeicher mehr selbst erweitern zu können. Es reicht.
      Mein iPhone und iPad habe ich noch, weil sie noch funktionieren. Wenn Ersatz ansteht bin ich für alle Richtungen offen.

      — scubapro
      • Das ist bei mir auch so. Wenn die Restriktionen bei Apple so weitergehen, dann war das mein letztes MBP. Keinen Ram mehr austauschen, keine Festplatte mehr wechseln – nein danke.

        — ERwin
    • Stimmt genau! Den verantwortlichen “Entscheidern” von MS sollte man ihren geistigen Dünnschiss um die Ohren hauen. Ich überlege nun auch, ob ich auf den Mac umsteige. Das Hindernis ist allerdings die viele z.T. teure SW die dann hinfällig wird.

      — Caligula
  8. Solange Microsoft nicht mal Ihren unsympathischen und ignoranten Kopf raus schmeisst wird das auch nix mehr. Steve ist nicht gleich Steve. Unter Bill Gates oder irgendeiner anderen Führung hätte ich MS mehr zugetraut. Steve Ballmer erkennt die Probleme… und verfeinert sie.

    — Futzi.2
  9. Microsoft wäre längst Konkurs, wenn nicht in 90% der Büros Windows Rechner stehen würden. Fast die gesamten ERP-System wie SAP, etc. laufen auf Windows SQL-Servern.

    Mich wundert, das Apple hier nicht zum Angriff bläst.

    Das gleich gilt MS Office. Word und Excel, etc. sind als Software für den täglichen Büroeinsatz unfassbar schlecht und überfrachtet.
    Wenn sich hier mal einer (Apple oder Google, etc.) auf den Weg machen würde. Ich denke hier liegt ein gewaltiges Potential an frustrierten und genervten Usern brach…

    — Bloerch
  10. Also bitte – wen interessiert den heutzutage noch das OS?
    Win7 ist, insbesondere im Vergleich mit der Entwicklung des MacOS seit 10.7, ein sehr stabiles, und nicht schlechter zu bedienendes OS. Win8 kenne ich nicht, muss ich ja aber auch nicht. Linux hat in meinem Tätigkeitsfeld leider den Nachteil der Ignoranz seitens der Softwarehersteller, ist aber ansonsten ein sehr benutzerfreundliches OS geworden (beziehe mich auf Ubuntu, welches ich hin und wieder mal aus Neugier benutze, und Computerneulingen sehr gerne empfehle)

    Office ist OpenOffice, Mail ist Thunderbird, Web ist Firefox – der Rest ist doch nur eine Frage der Verfügbarkeit benötigter Software.

    Sofern benötigte Anwendungen auf einem OS verfügbar sind, kommt man ja auch kaum direkt damit in Berührung. Das einzige das ich an Windows schmerzlich vermisse, ist scrolling (gesture, wheel) in inaktiven Fenstern.

    Wer es sich allerdings zur Aufgabe macht Filesystemjongleur zu spielen, Software-für-alle-Lebenslagen zu probieren und sonstwelche mehr oder (meist) weniger produktive Tätigkeiten an seinem PC zu vollziehen – ja der wird das ein oder andere OS wohl vorziehen.

    Bei mobilen Geräten sieht es da anders aus. Apple hat hier in, ich nenne es mal “usability & response” die Nase schlicht meilenweit vorne – nicht jedoch im Punkt Funktionalität, aber dafür gibt es ja Lösungen.

    — Diagonal
    • Sehe ich ähnlich, erklär das aber mal nem Fanboy. Die Leute die sich über Windows beschweren, hatten mit Sicherheit irgendein 399 € Medion Taschenrechner unter dem Schreibtisch und vergleichen jetzt ein mehrere tausend € System von Apple damit. Keiner erkennt, daß der Fehler eher im Billigsystem zu suchen ist als bei MS. Ich nutze beide Systeme (mit brauchbarer Hardware) und keines macht Probleme.

      — Bridgeman
    • Firefox und Thunderbird, den Müll habe ich früher auch benutzt. Dazu kommt man fast zwangsläufig, wenn man ein System benutzt, dessen eingebaute Programme reudig sind. Safari hingegen ist eine Erholung. Vorschau ein Segen. QuickLook eine Offenbarung.

      — Jan
  11. Ehrlich gesagt ist das so relevant als würde man sagen, die IBM hat die Dominanz im PC Markt seit den 80ern verloren. Für beide liegt es daran, dass sie nun mit anderen Sachen Geld machen, bei IBM ist es Consulting & Hosting Services, bei Microsoft ist es Office, Server und Cloud. Alles Punkte, wo Apple als eher Consumer orientiertes Unternehmen weder Interesse zeigt noch sich in der Vergangenheit besonders mit Ruhm bekleckert hat.

    — Clark
  12. Das Problem bei Microsoft liegt darin, dass sie sich bei der Entwicklung absolut KEINE Gedanken über den Nutzen und die Benutzerfreundlichkeit ihrer Produkte machen – im Gegensatz zu Apple.
    Kleines Beispiel:
    Unter Windows 7 fährt der normale User den Computer über Start | Herunterfahren herunter, also zwei Klicks (über “Start” kann man sich zwar streiten, aber die User kommen zumindest damit zurecht). Was hat sich Microsoft nur dabei gedacht, dies in Windows 8 so zu verkomplizieren: In rechte untere Ecke fahren, auf Einstellungen klicken (was in aller Welt hat Herunterfahren mit Einstellungen zu tun?), auf Ein/Aus klicken, auf Herunterfahren klicken. Da soll mir mal einer die Idee dahinter erklären?!

    Apple nähert OS X und iOS immer mehr aneinander an, also implementiert die gleichen Funktionen/Apps auf beiden Systemen und bietet automatische Synchronisierung an. Das ist genau das, was die Benutzer brauchen. Microsoft versucht hier zwanghaft – und ohne Rücksicht auf Meinung der User und auf Benutzerfreundlichkeit – ein einziges System für alle Geräte zu entwickeln. Die Folge daraus ist ein Desktop-System mit unnötiger Kacheloberfläche und ein Tablet-OS mit touchunfreundlicher Desktop-Oberfläche.

    Zwar haben Microsoft-Produkte meist einen grösseren Funktionsumfang als die von Apple, dies ist für die meisten User (die eben keine Ahnung von Technik haben) eher ein Nachteil: Die Systemsteuerung ist seit Windows 7 komplett überladen, auch bei Office werden immer mehr neue Funktionen implementiert, anstelle mal richtig aufzuräumen.

    Ich will nicht behaupten, das Apple alles perfekt macht. Aber OS X ist meiner Meinung nach wesentlich benutzerfreundlicher als Windows. Zudem implementiert Apple immer wieder neue Funktionen, die die Arbeit mit dem Mac erleichtern und schnellerer machen, z.B. Mission Control, App-Ansicht (keine Ahnung wie die genau heisst), bessere Suchfunktion (ist ja schon älter), … In dieser Hinsicht macht Microsoft relativ wenig (ausser vielleicht mal diese Snap-Funktion).

    — Sandro
    • Also ich fahre beide Systeme (Win7und 8) mit einem kurzen Druck auf den An/Aus schalter herunter. Wo ist das Problem?

      — Bridgeman
      • Das Problem liegt darin, dass es doch nicht sein kann, dass eine solche Funktion so versteckt wird. Man kann natürlich auch mit Alt+F4 den Computer herunterfahren, nur werden viele diese Tastenkombination gar nicht kennen.

        — Sandro
    • Anderes kleines Beispiel. Windows 7 gibt es in zig Varianten unter anderem 32-bit und 64-bit. Unter 64-bit Windows gibt es zwei verschiedene Internet Explorer und auch zwei verschiedene Programme Ordner. Und dann wechselt man zum Mac und stellt fest, es gibt nur noch ein einziges OS mit einem einzigen Programme Ordner und darin liegen 32-bit und 64-bit Anwendungen nebeneinander und vertragen sich als wäre das nichts.

      — Jan
  13. Ich habe ein Surface seit Gestern zur Probe.
    Etwas so bedienungsunfreundliches hatte ich bisher noch nicht in der Hand. Als Konkurenz zum IPad ist es nicht ansatzweise zu gebrauchen. Schwer/Heiß/Zu Bunt mit Kacheln oder zu Fummelig am Desktop.
    Es wird wohl wirklich nur zu einer Mobilen Hörgeräteprogrammierstation verkommen. – Schade dass Apple für solche Anwendungen die Schnittstellen nicht freigibt. -
    Da war Windows Mobil 1/2/3 besser für die Mobile Nutzung geeignet. Ich bin nicht wirklich stark enttäuscht, denn viel erwartet habe ich nicht, doch die geringen Erwartungen wurden deutlich unterschritten.
    Ich hoffe das die Abhängigkeit zu Microsoft durch die Programmanforderungen in Zukunft deutlich weniger wird, nur der Glaube daran fehlt.

    — Akustikmeister
  14. Ein Surface ist überhaupt nie nicht im Sinn von mir. Mir reichen schon alle vorführugen die Micros* gemacht haben. Immer stützt alles ab bei denen..
    Usb Netzwerk..
    Die surface Vorführung hat gezeigt wie stabil wieder alles läuft.
    Ist mitten in der vorführung abgestürzt.

    Nee, sowas hab ich bei einem iPad noch NIE ERLEBT.
    Also wenn die ein paar euro mehr verlangen hat das auch seine Gründe.
    Leistung hat einen Preis jungs..

    Ich bin zufrieden, – ohne Jailbreak !

    Chris

    — Chris
  15. Irgendwo tragisch zwei führende unternehmen verpassen den Trend und geraten ins abseits.
    Damit meine ich Nokia die haben meiner meinung den touchscreen-”Trend” verpasst

    — iKostas
  16. Fantastische Beobachtung in der Überschrift. Ich erinnere mich auch noch an 2009, als endlich das Internet erfunden wurde.

    — Petter
    • Echt? Das Internet gibt’s schon so lange? Kamen 2009 nicht gerade erst diese Computer mit Lochkarten auf?

      — Sandro
  17. Trotzdem macht MS seit Jahren konstant Jahresgewinne um die 15 Mrd. $. Also hat man das irgendwie kompensiert. Mit Luft und Liebe sicher nicht.

    — Almjodler
    • Konstante Gewinne sind irgendwie nicht so prickelnd, wenn sich gerade ein riesiger neuer Markt an Mobil Computern auftut, der um einiges größer ist, als der Markt für klassische PCs.

      — Jan
  18. Auch wenn ich nur noch wenig Zeit zum zocken habe, ist Win für mich die bessere Wahl, da aktuelle Spiele für MacOS entweder gar nicht erscheinen, oder erst dann, wenn sie bereits ein alter Windows-Hut sind.

    Mac-Books mit 17″ gibt es auch nicht mehr und die 15″er sind völlig übertteuert. Für 1700 Euronen bekomme ich ein absolutes 17″ High End Windows Notebook, das zudem noch geringe Erweiterungen zulässt. Für den Preis bekomme ich aber nur ein 15″ MacBook, dessen Hardware nur mittelklasse ist, aber dafür ein Top Design hat, das mich aber nich an Speicher und Festplatte ran läßt.

    Bei den iMacs sieht es auch nicht besser aus…Top Design, aber im inneren nur Notebook Hardware, was man gut daran erkennt, dass darin Mobile Grafikkarten verbaut sind.

    Bei den Preisen für die durchnittlichen Innereien wird Apple im Desktop und Notebook Bereich niemals Marktführer werden

    — Jep
  19. Naja, MS hat beim mobilen OS total versagt.
    Allerdings ist iOS mittlerweile auch totaler Mist.
    Android ist wesentlich besser, freier, offener und erweiterbarer. Und dabei genauso stabil und schnell… Apple hat sich (wie MS) auch zulange auf seinen Lorbeeren ausgeruht und ich nun weit überholt worden.
    Der Unterschied ist nur das MS keine Jünger hat die trotz rückständigem OS jeden Mist kaufen der auf den Markt geworfen wird…
    Und jetzt kommt iOS7 mit Funktionen die Android schon seit Jahren hat…
    Naja, MS und Apple kann man hier vom Entwicklungsstand schon vergleichen.
    Die Marktmacht von Apple rührt ja nicht von Leistung, nur von Kundentreue…
    Applejünger sind halt treue Seelen die so ziemlich jeden Mist mit sich machen lassen… anders ist der anhaltende Erfolg von Apple ja nicht zu erklären (wobei es langsam besser wird -> siehe Aktienkurs)

    — Joe
  20. Der letzte Absatz dieses Berichtes legt einen schicksalhaften Untergang von Apple noch mehr in den Bereich des Möglichen unter dem Gesichtspunkt “Hochmut kommt vor dem Fall”

    — Leif2

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