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"Imagine what you'll do"

Microsoft-Event am 26. Oktober: iMac-Konkurrent mit Windows 10?

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Während wir noch auf eine offizielle Bestätigung dafür warten, dass uns Apple in der letzten Oktoberwoche mit neuen Macs erfreut, hat Microsoft bereits Einladungen für ein eigenes Event in der gleichen Woche verschickt. Im Fokus der Veranstaltung mit dem Titel „Imagine what you’ll do“ soll das Microsoft-Betriebssystem Windows 10 stehen.

Microsoft All In One Patent

Updates für die Surface-Tablets sind dem gewöhnlich gut informierten Microsoft-Blogger Paul Thurrott zufolge nicht zu erwarten. Dieser rechnet erst im Frühjahr 2017 mit einer Aktualisierung der Surface-Produktpalette. Spannung verspricht die Microsoft-Veranstaltung dennoch, denn seit geraumer Zeit kursieren Gerüchte über einen All-in-one-PC des Herstellers auf Surface-Basis. Entsprechende Patentanträge sind bereits im Frühjahr aufgetaucht, daraus lässt sich schließen, dass Microsoft anders als Apples iMac ein modulares System plant, bei dem der Computer im Standfuß verbaut ist und sich somit vom Bildschirm unabhängig tauschen lässt. Das Gerät soll sowohl als klassischer Desktop gentutzt, als auch zum „Tablet“ umgeklappt werden können.

Microsoft überträgt die in New York stattfindende Veranstaltung am 26. Oktober ab 16 Uhr unserer Zeit per Livestream.

Montag, 10. Okt 2016, 12:06 Uhr — Chris
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  • Ich kann diesem Konzept nicht viel abgewinnen. Ein Touchscreen finde ich allgemein nur an beweglichen Geräten, wie Tablets und Handys sinnvoll. Obwohl es natürlich ein paar Anwendungsfälle für dieses Konzept gibt.

  • Wenn es nicht von Microsoft umgesetzt werden würde, könnte es durchaus etwas werden. Ich habe jetzt schon mehrere Anläufe genommen, zumindest für spezielle Anwendungen zu Microsoft zurückzukehren. Ich war jedes Mal frustriert. Ich verstehe nicht warum die nicht eine intuitive Bedienung hinbekommen.

    • Sicher, dass du mit einem MS System gearbeitet hast? Ich finde, sie haben es in den letzten Jahren eigentlich sehr gut hinbekommen, dem Anwender Funktionen und Handling sehr einfach anzubieten.
      Ich bin manchmal eher von meinem MBA frustriert bzw. manch einer Anwendung darauf und habe mir deshalb jetzt parallel einen Win10 Rechner zugelegt.

    • Ich arbeite parallel mit iMac und einem Windows 10 Rechner. Diesem ganzen Lager-Danken kann ich nichts abgewinnen. Ich finde beide Systeme gut und beide Systeme schlecht. Bei beiden gibt es ganz tolle Eigenschaften und Dinge die mich in den Wahnsinn treiben.

      Mal eben einen neuen Ordner anlegen? Im Windows Explorer in jeder Ansicht gar kein Problem. Im Finder in der Spaltenansicht kaum möglich: Befinden sich im aktuellen Ordner so viele Dateien, dass diese die gesamte Spalte gefüllt ist und gescrollt werden muss, gibt es keinen freien Platz für einen Rechtsklick. Natürlich kann man auf das Menü oder einen Shortcut zurückgreifen, aber das passt eben nicht zum gewohnten Workflow. Eine Kleinigkeit, die mich bei macOS extrem nervt.

      Gleiches gibt es bei Windows natürlich auch. Für mich kein Grund eines der Systeme zu lieben und das andere zu hassen. Ich arbeite damit und fertig.

      Microsoft grundsätzlich zu verteufeln, finde ich ziemlich albern.

      • Unter Mac OS gibt es auch das Unding, dass wenn man eine Datei in einen Ordner einfügen möchte und man mehrere Ordner aufgeklappt hat, dann wird die Datei trotzdem nach einem cmd c im Oberordner eingefügt.

  • Damit habt ihr nun auch die Erklärung, warum das Apple Event zwei Tage vorgezogen wurde ;)

    • Welcher Apple Event? Falls du damit die Verkündung der Quartalszahlen meinst, dieser Termin wurde um einen Tag vom 24.10 auf den 25.10. verschoben.

      • Hast recht, sorry.

        Bin im Urlaub und habe da was mit dem „back to the Mac“ durcheinander gebracht … :)

  • Ein Windows 10 Produkt kann nie ein Konkurrent für ein Apple-Produkt sein. Das hängt einfach mit den jeweiligen Präferenzen zusammen. Man hat sich eben schon eingerichtet. Zudem hat man meist schon Programme für das jeweilige OS erworben, was den Umstieg doppelt schmerzhaft macht. Zudem ist Windows durch Boot Camp bzw. Parallels Desktop/VMWare Fusion auch auf dem Mac verfügbar. Was also soll hier der Anreiz für Apple-Kunden sein. Wenn Apple preismäßig nicht völlig durch die Decke geht, werde ich auch weiterhin nur Macs kaufen!

    • Wenn man darauf das macos zum laufen bringt, warum nicht?
      Anderseits: Parallels und VMW kann auch unter Windows das macos virtualisieren ;)

      • Ist kein offizieller Weg und der kann massive Probleme bereiten. Anders wenn man auf ein Mac Windows virtualisiert. Dann sind es die besten Windows Kisten mit geringer Fehlerqoute.

      • Hackintosh dürfte für die meisten Anwender wohl nicht praktikabel sein und bringt unüberschaubare Probleme mit sich (WiFi-Ausfälle u.ä.). Und Parallels Desktop gibt es nicht für Windows. VMWare bin ich mir nicht sicher. Nichtsdestotrotz dürfte das Interesse daran, macOS zu virtualisieren eher gering ausfallen, nehme ich an.

      • Stimm dir zu, Ionensturm
        Da ein Hackintosh leider etwas Bastelarbeit ist, scheuen sich viele davor.
        Leider.
        Betr. ||: oops, thx für die Korrektur.

  • Das Prolem bei MS ist, dass ihr Atem nicht lang genug ist. Sie schmeissen immer hin bevor ihre Produkte ausgereift genug sind um sich zu etablieren. Sieht man jetzt wieder bei Windows Phone – sie waren echt auf einem guten Weg und hätten sie so weitergemacht, dann hätte ich mir einen Umstieg mit der nächsten Windows Phone Generation ernsthaft überlegt. Zumal Apple derzeit auch keine Glanzleistungen abliefert.
    Aber ausgerechnet jetzt steigen sie aus, weil sie mit den ersten Generationen nicht gleich auf Anhieb genug Geräte verkauft haben. Das schürt nicht grade Vertrauen in die Produktpolitik. Wenn man in einen Markt rein will, der schon aufgeteilt ist, dann braucht man einen langen Atem und dauerhaft überzeugende Qualität um das Vertrauen der Leute zu gewinnen und sie dazu zu bringen vom bekannten weg zu gehen. Erst recht, wenn die mit vielen App Käufen vielleicht schon etliches in ihr Ökosystem investiert haben. Aber offenbar checken sie das nicht. Schade drum. Und das Ding hier wird aus dem gleichen Grund auch wieder ein Flop.

  • Die Idee mit so einer Hardware ist gar nicht so blöd, aber dann mit dem unsäglichen Windows zu arbeiten – mitkommt das kalte Grausen

    • Komisch, ich arbeite beruflich und privat wie viele meiner zigtausend Kollegen sehr viel mit Windows und kann dem ewigen unsäglichen Microsoft-Bashing von Apple-Fanboys nichts abgewinnen.

      • Kein Bashing, sondern nur ein persönlicher Vergleich. Mir geht es jedenfalls immer so, wenn ich vom Mac auf einen Windows Rechner wechseln muss.
        PS Uebrigens gibt es da einen böseren Spruch von den 1000 Fliegen

      • Hallo Flunder, der eingespielte Workflow auf einem Mac ist halt einfach gut. Wobei es durchaus sein kann, dass ich mit Win10 ähnlich schnell/komfortabel unterwegs wäre, aber bis Win7 wars schon für meine Zwecke extrem überlegen. Da hab ich immer Anfälle bekommen, wenn es nicht gleich gut auf den Win Rechnern geklappt hat und der Weg 2-7 Klicks mehr waren. Aber wie gesagt, persönliche Präferenz.

      • Wenn apple nicht endlich mal wieder einen gescheiten Rechner bringt werde ich definitiv wechseln.

        Der Mini ist veraltet, der Pro überzogen wie sonst was im Preis und am imac ist es nicht mehr möglich eine Platte zu wechseln. Da schwenke ich doch nach 10 Jahren Mac zurück…

  • Sehr interessantes Konzept. Ich bin auf die Realisierung gespannt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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