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Mehr Sicherheit: OS X Installationspakete vor der Installation untersuchen

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Wenn ihr wissen möchtet, welche Dateien ein Installationspaket auf eure Festplatte schaufeln möchte, könnt ihr verschiedene Hilfsmittel nutzen. Das Betriebssystem selber hat diese Möglichkeit für viele Fälle bereits eingebaut.

Im Finder könnt ihr einen einfachen Blick in ein Installationspaket werfen. Voraussetzung ist allerdings, dass ihr es per Doppelklick bereits aktiviert habt. Sprich: Der Installer muss bereits geöffnet sein. Im Menü des Installers wählt ihr dann „Ablage / Dateien einblenden“ und das System zeigt euch eine einfache Auflistung der enthaltenen Dateien an.

Paketinhalt-Installer

Quicklook Plugin Suspicious Package

Ein Open-Source-Hilfsmittel ist das Quicklook-Plugin Suspicious Package, dass ihr von der Homepage der Entwickler Monsters Ruin herunter laden könnt. Einmal installiert, braucht ihr im Finder nur noch die gewünschte pkg-Datei auswählen. Mit der Leertaste ruft ihr dann die Quicklook-Übersicht auf.

Dabei zeigt euch die Übersicht nicht nur einfach den Paketinhalt an, sondern auch einige Informationen zum Entwickler, der Art des Installers, und die Größe des Packages und den Platzverbrauch der installierten Dateien.

In einem Feld darunter werden die ersten Ebenen des Paketinhalts angezeigt. Ihr könnt dann die einzelnen Order öffnen und bei Bedarf bis in die Tiefen des Pakets vordringen.

Paketinhalt-Quicklook

Dateien ohne Installation entpacken mit unpkg

Ein weiteres kostenloses Tool ist unpkg. Der kleine Helfer hat zwar sein letztes Update zu Zeiten von Mac OS X 10.5 erlebt, funktioniert aber nach wie vor.

Ihr zieht eine pkg-Datei, deren Inhalt euch interessiert einfach auf das unpkg-Symbol. Das Programm extrahiert die darin enthaltenen Dateien in einen separaten Ordner. Dieser erhält die gleiche Bezeichnung, wie das Paket. Nun könnt ihr euch den Inhalt des Pakets in aller Ruhe ansehen. Gegebenenfalls installiert ihr dann das enthaltenen Programm einfach per Drag & Drop in den Programme-Ordner.

Universalwerkzeug Pacifist

Pacifist ist ein Sharewareprogramm, dass ihr für 20 Dollar registrieren könnt. Das Programm gibt es praktisch seit dem Apple mit Mac OS X auf ein Unix-ähnliches System gewechselt ist. Aktuelle Programmversionen findet ihr immer auf der Homepage der Entwickler Charlessoft.

Pacifist bietet euch eine Reihe von Optionen. Beim ersten Start fragt die Software etwa danach, ob ihr ein Quicklook-Plugin installieren möchtet. Damit könnt ihr dann, ähnlich Suspicious Package, einem Installationspaket direkt im Finder unter die Haube schauen.

Wichtigste Aufgabe ist es, diverse Paketformate anzuzeigen. Dazu gehören die Installationspakete ebenso, wie Image-Dateien und diverse Archiv-Formate, wie ZIP oder TAR. Bei Installationsdateien listet Pacifist die gleichen Daten, wie Suspicious Package auf. Also neben den eigentlichen Inhalten auch die dazugehörigen Entwickler-Informationen.

Pacifist ist ebenfalls in der Lage, komplette System-Installationsdisks zu öffnen und deren Inhalt anzuzeigen. Daneben könnt ihr Dateiinhalte auch per Fernzugriff im Netzwerk überprüfen. Außerdem beherrscht Pacifist den Umgang mit Installationsquittungen und ermöglicht so ganz gezielt den Austausch einzelner Programmbestanteile, falls dies einmal nötig sein sollte.

Paketinhalt-Pacifist

Freitag, 06. Nov 2015, 14:17 Uhr — Andreas
7 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Wenn man sich ein wenig mit IT auskennt und dadurch weiß, was man sich auf den Rechner installiert/installieren kann, sollte man sich so etwas sparen können.

    • Es soll aber noch Leute geben, die sich nicht so gut auskennen ;)

      • Ja und die die sich nicht so gut auskennen, werden wohl auch nicht erkennen, was im Paket verdächtig/schädlich ist, denn so schlecht sind dann die Bösen Buben auch wieder nicht . Man sollte sich schon mit Code, Unix und Kommandos auskennen um zu wissen nach was man sucht ….

    • Sehe ich anders.. Hab IT studiert und nutze die Tools dennoch gerne zum Komfort. Die manuelle Frickelei will wollte zumindest ich irgendwann nicht mehr haben.

      • Völlige Zustimmung. Arbeite schon seit letztem Jahrzehnt auch mit Unix Systemen natürlich auch an der Shell, aber es darf gerne schön, einfach und auch schön einfach sein ;-)

  • Pacifist kann noch mehr…

    Sollte man die Ursprungsapp nicht mehr haben (wegen Systemupdate) zB iPhoto auf dem Mac, macht sie aus dem full Update eine Vollversion, die sich dann installieren lässt, ohne dass das System fragt, ob die App vorhanden ist

  • Ja ja. Da oben ist ein ganz schlauer. Kleiner Tipp- die wenigsten haben Ahnung von IT.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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