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Mehr Sicherheit für macOS: Gatekeeper kontrolliert Öffnen von Drittanbieter-Apps strenger

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Mit macOS Sierra will Apple Mac-Besitzer noch besser vor Schadsoftware schützen. Wir haben ja bereits über die zusätzlichen Hürden berichtet, die Nutzern der für ihre vielen Schwachstellen berühmt-berüchtigten Adobe-Multimedia-Software Flash künftig im Weg liegen. Auch die umstrittenen Plug-ins Microsoft Silverlight und Java sollen künftig gleichbehandelt werden. Ergänzend setzt Apple der Nutzung von nicht aus dem Mac App Store stammenden Anwendungen mit macOS Sierra engere Grenzen.

Apples mit OS X Mountain Lion eingeführter Sicherheitsmechanismus Gatekeeper wird künftig die Installation von Apps aus beliebigen Quellen weiter einschränken. Konkret hat Apple in der aktuell veröffentlichten ersten Beta-Version die Download-Option „Keine Einschränkungen“ entfernt und erlaubt somit nur noch die 1-Click-Installation von Apps, die entweder direkt aus dem Mac App Store geladen wurden oder von einem zertifizierten Entwickler stammen.

Macos Sierra Gatekeeper

Apps von anderen Anbietern lassen sich zwar auch in Zukunft installieren, allerdings zwingt Apple Anwender nun zu dem Umweg, eine solche Installation aktiv über einen zusätzlichen Arbeitsschritt zu bestätigen. Das erstmalige Öffnen der Anwendung muss per Rechtsklick angewiesen werden, macOS weist dabei ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Anwendung von einem nicht von Apple zertifizierten Entwickler handelt.

Ein zu begrüßender Schritt für mehr Sicherheit, den die meisten Nutzer kaum bemerken werden. Die bisher noch verfügbare Option, Apps ohne Einschränkungen per Doppelklick zu öffnen, war ohnehin nicht empfehlenswert und daher von Standard-Anwendern wenn überhaupt, dann selten genutzt.

Donnerstag, 16. Jun 2016, 9:06 Uhr — Chris
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  • Ach komm, im ernst jetzt? Dass mehr Sicherheit kommt, ist ja gut und schön, aber sie soll doch bitte optional deaktivierbar bleiben :(

    • So kann man den App Store auch pushen.

      • Im Endeffekt ändert sich für den Normalen Anwender nichts.
        Die Option „App Store und verifizierte Entwickler“ ist nur zu empfehlen.

        Wenn ihr etwas öffnen wollt das nicht verifiziert ist müsst ihr beim ERSTEN mal einen rechts-klick ausführen und öffnen auswählen. Nur beim ersten mal.

        Also so gesehen schützt es davor das man etwas unseriöses öffnet ohne vorher mal darüber nach gedacht zu haben.

    • Mehr „Sicherheit“.
      Das ist wie mit der Richtgeschwindigkeit. Man könnte sich dran halten, tut aber niemand :D

      • Die bietet auch nicht „mehr Sicherheit“, du änderst lediglich deine Geschwindigkeit und schaust weniger nach dem Verkehr, Gaffer verursachen trotzdem noch Staus und Idioten blinken deswegen trotzdem nicht oder fahren einfach auf die linke Spur um sich rein zu drücken, weil sie meinen von rechts Vorfahrt zu haben, nur weil sie blinken.

  • Solange man noch jede Software installieren kann ist es gut so.
    Ich habe seit Einfühung von Gatekeeper die mittlere Einstellung (App Store und verifizierte Entwickler) und habe keine Probleme.

    • Habe auf 10.12 versucht Adobe Creative Suite 3 zu starten. Kam auch die Meldung und mit Rechtsklick geht die App auf und gleich wieder zu. Mit 10.11 geht es wunderbar. Jemand ne Idee?

      • Ja: Auf die finale Version von 10.12 warten. Oder auf ein Update von Adobe. Wer Beta-Versionen produktiv einsetzt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

  • Naja, ob das der Sicherheit dient oder eher dazu, die Nutzer Richtung App Store zu drängen…?

  • jetzt zwingt man uns also bald auch auf dem mac in die apple-diktatur.
    welche sicherheit? der ios app store zeigt doch schon die unkontrollierbarkeit und wie lange brauchen dringend nötige updates, um durch apple „kontrolliert“ zu werden?

    eine gelddruckmaschine für apple und nichts anderes…

  • Obwohl ich macOS für die Entwicklung von Software nutze, musste ich die „unsichere Option“ nie einschalten, sondern kam immer mit dem Umweg zurecht. Und ich nutzte Macports, jetzt Homebrew, um in C++ ein Programm für OpenGL 4.1 zu programmieren, weswegen ich ein paar Librarys aus Honebrew brauchte (Macports hatte zu alte Versionen und ich muss dennoch Experimantel nutzen, da der macOS-X-Server sonst nur OpenGL 3.2 und der Quartz-OpenSource-X-Server nur OpenGL 2.1 erlaubt, aber ich brauche Tesselation …). Insofern habe ich nichts dagegen, wenn diese Option wegfällt, solange der Umweg weiterhin möglich ist.

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