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Neue Gerüchte um Mac-Prototypen mit ARM-Prozessoren

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21 Kommentare 21

Apple soll Prototypen von MacBook, iMac und Mac mini mit dem im iPad und iPhone verwendeten hauseigenen ARM-Prozessoren ausgestattet haben. Die französische Webseite MacBidouille wirft dieses nicht ganz neue Gerücht wieder in die Runde, konkret sollen die Testgeräte mit jeweils 4 bis 8 64-Bit-Quadcore-Prozessoren ausgestattet sein, zudem ist in diesem Zusammenhang von einer neuen Tastatur mit größerem Trackpad die Rede.

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Spekulationen um mit ARM-Prozessoren ausgestattete Apple-Computer sind keinesfalls neu und die Theorie dahinter ist sogar durchaus wahrscheinlich. Allerdings steht und fällt diese Idee mit der Leistungsfähigkeit dieser Recheneinheiten. Bereits vor zwei Jahren haben wir derartige Gerüchte als Zukunftsmusik beschrieben und auch heute noch dürfte der Abstand zwischen den Entwicklungen auf ARM-Basis und Intels neuesten Mobilprozessoren zu groß sein, als dass ein Wechsel zu verantworten wäre. Dies widerspricht jedoch nicht der Tatsache, dass Apple die Möglichkeiten diesbezüglich durch intensive Tests auslotet und somit könnten die aktuellen Gerüchte durchaus einen wahren Kern haben.

Microsoft geht momentan übrigens den entgegengesetzten Weg und wechselt mit der neuesten Tablet-Generation zur Top-Linie der Intel-Notebookprozessoren. Das letzte Woche vorgestellte Surface Pro 3 ist je nach Modell mit Intels aktuell auch in den MacBook verbauten i3- bis i7-Prozessoren ausgestattet.

Montag, 26. Mai 2014, 8:35 Uhr — Chris
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  • Microsoft wechselt doch überhaupt nichts. Sie haben von Anfang an in den Surface (pro) Intels Notebook Prozessoren verbaut.
    Für den normalen Büro-Alltag sollte der Arm-Prozessor (und hier werden ja angeblich 4-8 davon verbaut) vollkommen reichen. Und wer was flottes haben will muss halt den Mac Pro kaufen. Oder Apple bringt eine „Light“ Variante mit Arm-Prozessoren ergänzend zu der normalen Variante mit Intel CPUs auf den Markt. Auf der dann allerdings nur angepasste iOS Anwendungen laufen.

  • Warum soll die Lücke zu groß sein? Nicht unbedingt.
    Ich habe mal von einem Benchmark gelesen, in dem das iPhone 5s 2200 Punkte erreichte, und das iPad Air 2300 (beide mit dem dualcore ARM Prozessor mit 1,3 bzw 1,4 GHz).
    Das aktuelle MacBook Air hat mit dem schwächeren Prozessor (1,4 GHz) ca 6000 Punkte erreicht, mit dem stärkeren (1,7GHz) lag es bei 7200.
    Wenn man jetzt überlegt, dass in den Prototypen keine dualcore, sondern quadcore ARM Prozessoren auf Basis des A7 verwendet wurden, könnten sogar schon zwei davon schneller sein als das aktuelle MacBook Air.
    In den Tests wurden aber (laut Gerücht) sogar vier bis acht davon verwendet.

    • Übrigens, die Benchmarkergebnisse stammen aus der kostenlosen App Mactracker: https://appsto.re/de/DQ-Js.i
      Und wer bei meiner Rechnung einen Fehler findet, darf mich natürlich gerne korrigieren ;)

    • Klingt interessant, da bräuchte man mal mehr Background u.a. auch mit Blick auf die Grafikperformance. Mag sein, dass ich daneben liege und Apple damit nächste Woche die große Überraschung präsentiert.

    • Hier muss aber mal wieder berücksichtigen, dass gerade bei Prozessoren nicht der Spruch gilt „Viel bringt viel“.
      Das Zusammenspiel mehrerer Prozessoren anstatt mehrerer Kerne eines einzelen Prozessors dürfte aktuell in unterschiedlicher Gesamtperformance resultieren. Sollte irgendwann die Zusammenarbeit mehrerer Prozessoren genauso schnell sein, wie schnellere Prozessorarchitekturen, die ihre Kerne besser verbinden, würden Biltz schnell Motherboards auf den Markt kommen, die ein Aus-/Aufrüsten des Computers durch hinzustecken von Prozessoren ermöglichten.

  • Sehr spannend fand ich in diesem Zusammenhang einen Kommentar zum Artikel bei den Kollegen von 9to5mac.com:

    Oflife says:
    May 25, 2014 at 11:01 pm

    Interesting thought, (don’t laugh!), what if the next Mac mini, IS a keyboard? Why not? Built in trackpad, ports on the rear/side. This would be superb for small businesses or those with little space. Just plonk the ‘KeyMac’ on your workspace, connect to power and a monitor and Bob’s your Uncle! (Unless his name isn’t Bob.)

    Most Mac mini users don’t require huge amounts of power or expandability, so a simple product like this would be awesome. The only downside is that you have to use the Apple keyboard design, but that is no different from a MacBook or other laptop.

    • Sowas hatte ich mal, schimpfte sich Amiga, nur ohne Trackpad. ^^

      Wo regelmäßig die Spiele nicht mehr funktionierten.

      • Ich musste auch gleich an den C64 und den Amiga 600 denken. Und an den VC10. – So waren halt viele Heimcomputer damals aufgebaut.

    • Oder einen Appletv in der TV Fernbedienung ?

    • Der Gedanke ist wirklich sehr cool. Fragt sich nur was sich dann mehr lohnt, ein großes iPad mit Tastatur über BT oder ein Rechner in der Tastaur wo man immer einen zusätzlichen Bildschirm benötigt.

      • Das wär die Lösung für das entweder-iPad-oder-MacBook Air-mitnehmen-Problem. Einfach ein Mac mini (air) mit dem iPad als Bildschirm koppeln.

  • Wenn man davon ausgeht, dass sogar der aktuelle A7 mit Dual-Core mit 1.3 GHz verbaut wird und davon 4 Stück verbaut werden, so bekommt rein rechnerisch ( 4 Prozessoren * 2 Kerne je Prozessor * je 1,3 GHz = 10,4 GHz) die selbe Leistung, wie ein Mac mit i7 Quad-Core bei 2,6 GHz ( 4 Kerne * je 2.6 Ghz = 10,4 Ghz ). Meiner Meinung nach würde die Power ausreichen, die die Prozessoren liefern würden,
    Ich glaube das Problem liegt bei der Wärmebildung, der Ablüftung dieser und dass die Prozessoren bei rechnenaufeendigen Sachen Wort wörtlich durchbrennen, da sie für sowas nicht ausgelegt sind. Ich könnte mir aber durchaus Vorstellen einen MacBook Air Light, als einsteigermodell mit solchen Prozessoren.

    • Zwei Probleme gibt es da schon! 1. es läuft nicht so das vier 1 GHz CPU Kerne die gleiche Leistung bringen wie eine 4 GHz Einheit.
      2. bei einer neuen CPU Technologie müssten fast alle Programme umgeschrieben werden, vielleicht erinnert ihr euch noch daran das unter Windows RT kaum normale Software läuft :)

    • Frank Frankfurt

      Ähm… Du weißt schon, daß Taktfrequenz nicht linear zur Leistung steht? Mein uralt PC hatte einen Pentium IV mit 3.4 GHz…. und war/ist heutzutage im Performance-Vergleich eine Schnecke auf einem konzentriertem Valium-Baldrian-Mix… (selbst, wenn man nur die Single-Core Leistung betrachtet)

  • Das würde heissen, dass man kein Windows mehr booten kann und wäre damit für mich und viele andere ein Grund das Apple-Lager auch im Rechnerbereich zu verlassen. Ich glaube nicht, dass Apple so dumm ist.

    • Volle Zustimmung. Wenn sie von Intel weggehen, bin ich weg.

      Aber vielleicht sollen das supergünstige Einsteiger-Macs sein und für einen Aufpreis gibt es dann Intel. Wäre trotzdem nicht so das wahre, auch für Entwickler.

    • Als wenn die ARM-Technologie für die Videobearbeitung reichen würde…Intel wird noch sehr lange für die IMac und Co produzieren

  • Man kann die chips so garnicht vergleichen die Taktrate is das eine und der Rest des CPUs das andere das is wie wenn du nen Porsche mitn fiat 500 vergleichst und sagst das siech die reifen bei 120 gleichschnell drehen und sie beide 8liter dabei verbrauchen…

  • Wenn das ganze nur so einfach wäre, wie es sich manche hier mit ihrer Grundschulmathematik zusammenreimen. Leider vergesst ihr, das es im Prozessoren noch sowas wie caches gibt. ausserdem kommt es bei der Rechenleistung auf das Zusammenspiel diverser Komponenten an.

  • Ich sage es immer wieder:

    Es kommt ein iPad Pro mit Intel Prozzi und OS11

  • Windows verbaut ARM-Prozessor nur in den RT-Version (surface 1 & 2), die nur App-Installation erlauben (ähnlich dem ipad). Die anderen Surface nennen sich Pro und haben die normal Windows-Version 8, die in Funktionumfang den normalen Laptops gleichen (ähnlich dem Mac). Diese setzen schon seit Version 1 auf die Intel i5-Prozessoren, neu ist nur die Auswahl zwischen i3, i5 und i7. Die Vorgänger vom Surface Pro 3 hatten nie einen ARM-Prozessor.

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