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Mac App Store: Wie viele Downloads bringen eine App in die Top 10?

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Wie oft muss eine App gekauft werden, damit sie in den Top 10 der Mac-App-Store-Charts landet? Diese Frage stellte sich Sam Soffes, der Entwickler der Mac-Anwendung Redacted gestern, nachdem seine App direkt nach dem Launch die US-Charts stürmte: Platz 8 aller gekauften Apps und Platz 1 in der Kategorie Grafik. Beim gemeinsamen Bier wurde schon über 10.000 oder gar 20.000 Dollar Umsatz spekuliert, immerhin liegt der Preis für die App bei 4,99 Dollar bzw. Euro.

Heute früh war dann Katerstimmung angesagt. Laut den App-Store-Statistiken hatte Soffes App gerade mal 94 Downloads zu verzeichnen, wovon sieben mit kostenlosen Promocodes getätigt wurden. Aus den USA, also für die von Soffes zitierte Rangliste relevant, waren gerade mal 59 Käufer.

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Mit Blick darauf, dass neue Apps die meisten Downloads zu Beginn ihrer Verfügbarkeit erzielen, sind das enttäuschende Zahlen die uns lehren, die App-Store-Ranglisten stets mit einem kritischen Auge zu betrachten.

Die vorderen Plätze sind nun mal nicht gleichbedeutend mit Tausenden von Downloads, vielmehr muss man beim Blick auf die Charts auch die „Tagesform“ der App Stores berücksichtigen. Die stetige Aktualität der Ranglisten hat nämlich zur Folge, dass man diese an „langweiligen“ Tagen ohne großen Aufwand stürmen kann, während ein großangelegter Update-Tag für die Apple-Apps allen anderen Neuerscheinungen an diesem Tag den Start unnötig schwer machen kann.

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Ein paar Worte noch zu Soffers App: Redacted macht es seinen Nutzern einfach, einzelne Bildbestandteile zu schwärzen oder zu verpixeln. Man zieht ein Bild in die Anwendung oder fügt eine Grafik per Copy & Paste ein, wählt die zu anonymisierenden Stellen aus und wendet den gewünschten Effekt an. Anschließend lässt sich das Bild an andere Anwendungen übergeben oder direkt auf Facebook oder Twitter teilen. (via The Loop)

Donnerstag, 07. Mai 2015, 15:52 Uhr — Chris
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  • Mich wundert es, das sich die App so häufig verkauft hat. Man braucht doch nur in der Vorschau die Bereiche ausschneiden. Finde dir App hat keinen wirklichen Mehrwert.

  • selbst schuld wer dafür Geld ausgibt

  • Paint, Bereich markieren und „Entf“-Taste drücken. Kostenlos.

  • Wenn wir mal von einem Stundenlohn von 30$ ausgehen, was über dem Durchschnitt der USA liegt, können mit dem Gewinn 10 Stunden Arbeit finanziert werden. Eine solche App sollte eher weniger oder maximal so viel in Anspruch nehmen – insofern hat er für seine Arbeit eine faire Bezahlung erhalten.

    Um aber auf den eigentlich Sinn des Artikels zu kommen: schon tragisch, wie unzuverlässig eine solche Rangliste ist. Keine 100 Downloads und trotzdem in der Top-Liste…

    • Mit 10 Stunden wird sich das nicht ausgehen bis man eine App im AppStore hat, ich würd hier eher mal von 30 – 40 Stunden ausgehen, immerhin muss ja auf unterschiedlichen OX Versionen getestet werden, AppStore Artwork, Beschreibung, Keywords…
      Also ein gutes Geschäft wars bisher eher nicht, aber da wird in den nächsten Monaten sicher noch etwas reinkommen.

    • Ich hab zwar noch keine App für den Mac entwickelt, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass eine App in 10 Stunden entwickelt, die Beschreibung für den Store fertigestellt und das ganze dann auch noch lokalisiert ist. Marketing muss man dann auch noch machen.

      Der Artikel zeigt eigentlich nur auf, dass man mit Apps für den Mac kein Geld verdienen kann, wenn man so leicht in die Top 10 kommt.

    • Du hast mit Sicherheit BWL studiert und hast keine Ahnung welchen Aufwand man für eine App betreiben muss, selbst für diese App dürfe der Aufwand nicht gering sein. Die meisten Leute denken echt so etwas macht man an einem Tag…

      • Zugegeben – ich hab mir die App nicht allzu genau angeschaut. Zusätzliche Features wie Lokalisierung, Marketing, Website, … erhöhen den Aufwand natürlich. Der „Grundaufwand“ für die Entwicklung der App, also die Hauptfunktionalität, dürfte mit etwas Know-How allerdings nicht allzu schwer sein. Das Einstellen in den Mac App Store dauert auch nicht extrem lange, wenn man weiss wie.

        Natürlich, alles in allem sin 10 Stunden schon etwas knapp, aber von 40 würde ich eher nicht ausgehen.

        BTW: Nein, ich habe nicht BWL studiert, ich bin selber Softwareentwickler und habe selber schon eine App für iOS in den Store gestellt.

  • Verstehe ich das richtig, zählen die „Update-Downloads“ zu den Downloads, die eine App in den Charts höher steigen lässt?

  • Ich finde es echt Schade das Apple mit dem MAS so umgeht wie mit iOS-AS. Mac und iPhone sind zwei verschiedene produkte. Sandkasten Prinzipchen hin oder her. Es sollten alle Programme in den MAS schaffen (die es wollen), damit man es dem Mac-User so einfach wie Möglich macht die richtige Anwendung zu finden. Es schadet ja nicht Kennzeichung zu benutzen. 30% Abgebe ist auf dem Mac auch glinde gesagt „frech“ von Apple.

    • Twittelatoruser

      Frech? Schon einmal daran gedacht, dass sie die Bezahlung durchführen müssen, Server 24/7 laufen lassen müssen um die Apps auch kostenlos neu herunterladen zu lassen und zudem 19% Umsatzsteuer zahlen müssen?

      • Kay mit einem ...

        19% Mehrwertsteuer haha aber nich in Deutschland und in den USA auch nich.

    • «Es sollten alle Programme in den MAS schaffen (die es wollen)»

      Um alles in der Welt – warum?! *grusel* Da findet sich doch jetzt schon viel zu viel Müll! Wenn der MAS wenigstens Qualität garantieren würde… (aber das wäre ein anderes Thema).

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