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Mac-App-Store-Kontrolle versagt: Trittbrettfahrer bietet Bildbearbeitung „Enlight für Mac“ an

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Einleitend für all jene, die nicht bis zum Ende lesen: Ihr sollte die hier erwähnte App nicht kaufen!. Warum? Allem Anschein nach versucht der Entwickler der neu zum „Einführungspreis“ von 19,99 Euro im Mac App Store verfügbaren Bildbearbeitungs-App Enlight Photo auf eher unsaubere Weise vom Erfolg der beliebten iOS-App Enlight zu profitieren.

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Eine mit Sätzen wie „2015 Best of Mac App Store“, „Enlight Photo is an award-winning app“ oder „Mac App of the Year Runner Up – Apple“ gespickte Beschreibung im Mac App Store kann nicht nur unbedarfte Nutzer schnell auf die falsche Fährte führen. Auf Nachfrage haben uns die Macher der tatsächlich von Apple zur „App des Jahres“ gekürten iOS-App fast gleichen Namens bestätigt, dass sie nichts mit der Neuerscheinung zu tun haben und nun versuchen wollen, die App schnellstmöglich aus dem App Store entfernen zu lassen. Das „echte“ Enlight gibt es bislang nur für iPhone und iPad optimiert im App Store für iOS.

Die für die Prüfung neu eingereichter Apps zuständigen Apple-Mitarbeiter haben sich hier einen Rüffel verdient. Es wäre zu erwarten, dass man bei den oben erwähnten Zitaten im Beschreibungstext der Neueinreichung eines unbekannten Entwicklers etwas genauer hinschaut. Neben der berechtigten Frage, warum eine neu veröffentlichte App bereits „Apples App des Jahres“ gewesen sein kann sollte auch die Tatsache, dass der Support-Link zu einer damit nicht zusammenhängenden Anwendung, zudem noch von einem anderen und dazu noch namhaften Anbieter (Autodesk) führt, stutzig machen.

Montag, 18. Jan 2016, 11:55 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Da hat Apple definitiv mal wieder gepennt! Ist ja nicht das erste mal in letzter Zeit!

    • Wo Menschen sind passieren auch immer Fehler.

      • Deswegen sollte ein Unternehmen mit der Art hohen Gewinnmargen mehr Personal einstellen um ggfls. das 4 Augen Prinzip einzuführen. Ein Mensch kann in der Tat Fehler machen. Mehrere nicht.

      • Doch Odde, auch mehrere Menschen können Fehler machen.

    • Die Tatsache, dass Apple im Appstore jede App einer Prüfung unterzieht bedeutet nicht, dass du mit völlig verschlossenen Augen durch die Welt laufen darfst. Die Beschreibung einer App ist eine Form der Werbung und man sollte sie daher mit dem selben Argwohn lesen, wie man z.B. auch Fernsehwerbung betrachtet. Oder glaubst du, das Fruchtzwerge wirklich gesund für Kinder sind? Oder Kinderschokolade wirklich Milch enthält? Autos wirklich 2,9 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen? Dein Kühlschrank nur 100 kWh im Jahr verbraucht?

  • Die Eingangskontrolle dient doch hauptsächlich dazu,das amerikanische Wertesystem weltweit umzusetzen. Schadsoftware, wie die von XCode Ghost produzierte, und Irheberrechtsverletzungen werden dann ja doch eher von anderen Entdeckt.

  • …und wieder mal rechtfertigen einige das Fehlverhalten anderer… Eine tolle Welt*gähn*.

  • Solange keine Nackten zu sehen sind, ist es der Eingangskontrolle von Apple doch sch*** egal…

    30% von 20,- sind auch Geld – denen doch Wurscht von wo die Kohle kommt.
    Gabs nicht auch mal so nen Fall, in dem Apple dann den betroffenen Entwickler dazu geraten hat, das selber zu klären? Also Original gegen Kopie…

  • ist es nicht so das der Text jederzeit vom Entwickler geändert werden kann? Dann waren die oben erwähnten Zitaten im Beschreibungstext zum Zeitpunkt der Einreichung bestimmt noch nicht enthalten.

  • Ja, aber, das süße Baby! Die App MUSS man doch kaufen!!!

    • …vermutlich auch unrechtmäßig angeeignet und verwendet. Ich könnt‘ speien bei den vielen HuiXongs und Konsorten im gesamten AppStore… Ein weiteres Indiz für derart kriminelle Machenschaften: die Links zu den Supportseiten! Beim Photoeditor landet man bei Autodesk!

  • Armselig. Wirklich ganz armselig… Der ganze Review-Prozess hat doch in der Praxis nur einen Effekt auf der einen Seite: Die Entwickler sind total genervt, schnell Updates sind nicht möglich und dem Nutzer bringt es rein gar nichts. Das Argument für das Review, dass damit die Qualität der Apps hoch gehalten wird, ist mit Fällen wie diesem doch einfach nur lächerlich.

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