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LiteSwitch X für Mac: Multifunktionaler Ersatz für den Programmumschalter

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Mit dem Programmumschalter von OS X wechselt ihr schnell und bequem durch alle geöffneten Programme einfach über das Tastenkürzel „Befehl+Tab“, was hinlänglich bekannt sein sollte. Die kleine Erweiterung LiteSwitch X für die Systemeinstellungen bringt euch einen ähnlichen Aufruf ins System, kann aber noch ein klein wenig mehr.

Habt ihr LiteSwitch X aus dem Archiv herunter geladen, könnt ihr es recht einfach installieren. Ihr müsst jedoch beachten, das es sich um einen nicht registrierten Entwickler handelt, daher könnt ihr keinen Doppelklick ausführen, sondern müsst die Datei über das Kontextmenü und „Öffnen“ starten. Im nächsten Dialog müsst ihr das Öffnen noch einmal bestätigen, erst dann wird die Systemerweiterung installiert und die Systemeinstellungen öffnen sich.

liteswitchx

Als erstes gebt ihr ein Kürzel an, mit dem der neue Programmumschalter geöffnet wird. Ihr könnt dort zum Beispiel „Befehl+Tab“ angeben, dann wird der hauseigene Umschalter ersetzt oder ihr wählt etwa „Option+Tab“, dann stehen ich beide Varianten zur Verfügung.

Zunächst einmal bietet LiteSwitch praktisch das gleiche Aussehen und Funktion, wie das Original. Ihr öffnet die Ansicht und navigiert mit der Tab-Taste oder den Pfeiltasten durch die Programme. Lasst ihr die Befehl-Taste los, öffnet sich das gerade ausgewählte Programm.

LiteSwitch X bietet über einige Tastenkürzel jedoch zusätzlichen Komfort. So könnt ihr etwa ein Programm über die Taste „F“ gewaltsam beenden. Die Taste „M“ öffnet das Kontextmenü zu gewählten App. Die Tasten „A“ und „O“ zeigen das ausgewählte Programm und blenden alle anderen Programme aus.

Weitere praktische Optionen zeigt die Anleitung, die ihr innerhalb der Systemerweiterung aufrufen könnt.

Zusätzlich lässt sich die Anzeige der App in der Größe anpassen und auf dem Bildschirm nach oben oder unten schieben.

Bei Anwendungen mit mehreren Fenstern, lassen sich auch gezielt einzelne Fenster auswählen.

Sonntag, 03. Apr 2016, 13:40 Uhr — Andreas
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  • aber schon ziemlich alt und wird nicht mehr gewartet?!

  • Und bei Erweiterungen, die ins System eingreifen, auf „nicht registrierte“ Entwickler zu setzen, halte ich für fraglich. So teuer ist die Registrierung nun doch nicht.

    • So ein Unsinn.
      Das sind wohl leider die Blüten, die Apples App Store Geschäft dann demnächst viel öfter treiben wird. Dass du ein registrierter Entwickler bist heißt dann was genau? Dass du besser programmieren kannst? Wohl kaum. Eigentlich nur, dass du Apple für die kostenlose Entwicklerumgebung, mit der sie so groß werben, dann doch bezahlst. Und, dass Apple es unattraktiver macht, einfach eine App oder eine Systemerweiterung wie diese hier zu bauen, und dann als freier Entwickler auf der eigenen Homepage oder wie auch immer zu vertreiben, ohne, dass du für die AppStore Nutzung zahlen musst. Das wäre ja noch schöner, wo kommen wir denn da hin…

      Wenn du Programmierern nicht vertraust, dann installier und nutze ihre kleinen, kostenlosen Programme nicht.
      Noch zu Zeiten von OS X Tiger, was auch echt noch nicht so lange her ist, gab es für den Mac fast nur freie Software auf dem Gebiet der Systempflege / Tweaking, der Großteil dieser freien Software war deutlich besser als das, was man für Windows kaufen konnte, und dabei noch weitaus eleganter. Und bei Windows ist seit jeher alles recht, was gratis auf den Heim PC kommt, und da kann man – im Gegensatz zum Mac – auch als unerfahrener Programmierer mit schlechten Hintergedanken sehr sehr einfach großen Schaden anrichten.

      • kleines missverständnis: zertifizierte entwickler müssen nicht über den app store anbieten. omni, microsoft, adobe, autodesk, aber auch viele kleine entwickler bieten direkt übers web an, ihre produkte sind aber signiert.

      • Ich weiß, hab mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt.
        Wenn ich für den Mac kleine Apps bauen würde, die mir das Leben vereinfachen, und die dann zum Runterladen anbiete, hätte ich ganz ehrlich auch keine Lust mich bei Apple zu registrieren und ihnen dafür jedes Jahr Geld zu zahlen, nur damit Gerald nicht von der Warnungs MsgBox verschreckt wird ;) das wollte ich sagen.

      • eh – trotzdem wäre eine unabhängige zertifizierungsstelle für entwickler eine feine sache.
        apple hat das halt erkannt und bietet es an.

        gerade eine nutzer sollten nicht „irgendetwas“ aus dem internet laden.

        wenn der entwickler zumindest irgendwie identifizierbar ist, hilft das schon – finde ich.

      • In wiefern wird man denn von Apple zertifiziert? Wenn du damit den AppStore meinst, das ist etwas anderes, das sehe ich ein. Für Nutzer, die sagen, ich hab absolut gar keine Ahnung und traue mir auch nicht zu, im Einzelfall einzuschätzen, ob mir dieses oder jenes Tool seriös vorkommt oder nicht, zum Beispiel für meine Eltern, ist das sicher gut.

        Meines Wissens bekommt man, wenn man sich bei Apple registriert, in aller erster Linie mal Zugriff auf den iPhone compiler, kombiniert mit der Möglichkeit, eigene Apps auf dem iPhone zu testen.
        Dann kann ich danach doch noch immer jede Mac App kostenlos in’s Netz stellen, oder schaut sich Apple dann laufend meinen Code an, und prüft, ob ich auch nichts böses im Sinn habe, auch, wenn ich nicht über den AppStore verkaufen will?

        Wie stellst du dir denn sowas vor? Eine unabhängige Zertifizierung? Und nochmal, wieso ist sowas notwendig??! Wir reden hier im Grunde von Leuten, die, hätten sie sich als Hobby schnitzen ausgesucht, vielleicht für wenige Euro tolle Holzarbeiten auf dem Flohmarkt anbieten, die sie aus Lust an dieser Arbeit gemacht haben. Würdest du dann von denen eine Schreinerlehre erwarten, um sicherzugehen, dass du dir beim selbstgemachten Salatbesteck keine Splitter holst?

        Muss dann jedes Produkt wieder neu getestet werden, oder führt die Zertifizierungsstelle eine Art psychologisches Auswahlgespräch mit dem Entwickler und sagt danach joooo der ist in Ordnung, da kannste dir alle Apps von ohne Bedenken installieren.
        Wer bezahlt das ganze? Du als Nutzer? Dann ist es das Ende der Freeware. Der Entwickler? Dann ist es erst Recht das Ende der Freeware, denn wer will denn einen solchen finanziellen und zeitlichen Aufwand betreiben, nur, weil er anderen Leuten ein bisschen was gutes tun will, wenn sie Lust haben, seine Applikationen freiwillig und kostenlos zu nutzen.

        Es gibt keine 100%ige Sicherheit, auch nicht im AppStore.
        Ich bin seit über 10 Jahren Mac Nutzer, würde sagen, ein bisschen Hintergrundwissen zu besitzen, und habe nie auch nur kleinste Probleme mit dem System gehabt trotz zig kostenloser Tweaks, Apps und Systemerweiterungen. Geheimrezept: 1. Finger weg von Funktionen, von denen du nicht weißt, was das ist. 2. Kennt man etwas nicht und möchte es installieren, und ist auch die Seite des Entwicklers nicht aufschlussreich, hilft 2 Minuten googeln, und man findet evtl. 20 Forenbeiträge, wo sich Leute beschweren, dass App X ihren Rechner zerschossen hat…dann lieber nicht ;)

        Ich glaube eine Zertifizierung bringt eine Pseudosicherheit, die für den Nutzer nichts verbessert, weil auch zertifizierte Entwickler Spyware und Adware bauen. Für einen Großteil der freien „Hobby“ Entwickler-Szene würde es sicher auf kurz oder Lang das Aus bedeuten, wenn Registrierung und der komfort-funktionstechnische Standard von kommerziellen AppStore Produkten erwartet wird.
        Ich fände das schade, Apple fände das sicher ganz gut.

        Die geschlossene iPhone Politik, muss ich sagen, finde ich sehr überzeugend. Das iPhone ist kein Gerät, auf dem man Entwickeln kann, leider, zumindest noch nicht. Ich hab nicht unglaublich viel Ahnung von Handys und genieße es, dass ich mich drauf verlassen kann, dass das Teil gleich welche App ich drauf spiele funktionieren wird.

        Macs hingegen sind vollwertige Computer, deren volles Potenzial man nur ausnutzen kann, wenn man dazu in der Lage ist, selbst zu programmieren. Wenn man auf einmal dafür Geld zahlen muss, und im Prozess überwacht wird, mit dem Ziel, das System immer weiter zu schließen, dann verabschiedet man sich gleichzeitig von der Bicycle for the mind Metapher. Die „Alles möglichst günstig aber genau so gut wie teuer gekauft“ Fraktion befeuert das grad ganz schön heftig, und die werden auch die ersten sein, die sich aufregen, wenn Apple irgendwann mal das Installieren freier Apps komplett abschaltet.

  • Jedesmal wenn ich die Einstellungen in den Systemeinstellungen öffnen möchte, Stürzt dieses ab !

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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