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Kochen mit iPhone und iPad: Fissler Cooking App spricht mit Dampfkochtöpfen

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Fissler bietet für seine Schnellkochtöpfe vitavit edition und premium das neue Bluetooth-Thermometer Vitacontrol Digital an, das in Kombination mit der neuen Fissler Cooking App für perfekte Kochergebnisse sorgen soll.

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Zunächst zur neuen App: Diese lässt sich nämlich kostenlos laden und liefert auch ohne die zugehörigen Fissler-Töpfe Unterstützung und Kochideen für den Umgang mit Dampfgarern und Schnellkochtöpfen. Neben einer Rezeptgalerie mit diversen Kochvorschlägen aus den Kategorien „Gemüse/Salat“, „Suppen“, „Pasta/Reis“, „Fisch“, „Fleisch“ und „Desserts“ finden sich auch nach Rubriken sortierte Garzeiten und Zubereitungstipps für das Schnellkochen und Dampfgaren verschiedenster Lebensmittel. Direkt aus den jeweiligen Anleitungen lassen sich Timer für die Zubereitung setzen.

Nicht ganz günstig, dafür aber verlockend nach Komfort klingend ist die „große Lösung“ mit der Kombi aus vitavit-Kochtopf und Bluetooth-Aufsatz. Letzterer überwacht Druck und Temperatur im Topf und schickt diese Infos an die Fissler-App. Dieser wiederum überwacht die Zubereitung und fordert euch wenn nötig zum Regulieren der Temperatur oder dem Herausnehmen der Lebensmittel auf.

Das Komplettset aus Schnellkochtopf und Bluetooth-Zubehör wird von Fissler zum Preis von 369 Euro angeboten. Wer bereits einen passenden Topf besitzt, kann die Vitacontrol-Einheit zum Preis von 149 Euro bestellen. Hochwertige Töpfe sind nun mal nicht günstig und ein ordentlicher „Komfort-Aufschlag“ wird hier sicherlich noch oben drauf gepackt.

WMF Vitalis

Fissler ist nicht der erste Hersteller, der versucht, das Kochen mithilfe von Apps einfacher und angenehmer zu gestalten. WMF bietet mit dem Kochsensor Cook Assist ein ähnliches System für seine Vitalis Dampfgarer an.

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Bei WMF wird die zugehörige App leider jedoch sehr stiefmütterlich behandelt, dies drückt sich in regelmäßigen Funktionsstörungen sowie einer nur wenig gepflegten Rezeptbibliothek aus. Vielleicht animiert die neue Konkurrenz die WMF-Verantwortlichen ja zu einem Neustart.

Gourmet-Sensor von Cuciniale

Wer keine Angst vor Technik in der Küche hat und um des guten Gelingens willen auch gerne mal etwas mehr ausgibt, sollte sich auch den Gourmet-Sensor von Cuciniale ansehen. Hierbei handelt es sich um kein schlichtes Bratenthermometer, sondern um einen mit diversen Sensoren ausgestatteten Bluetooth-Stick, der gemeinsam mit einer iOS-App den kompletten Kochprozess begleitet.

Auch wenn sich der Gourmet-Sensor für beliebige Gerichte verwenden lässt und selbst das Nudelwasser überwachen kann, das Braten des perfekten Steaks ist wohl das einfachste und beste Beispiel für die Funktion: Zunächst überwacht der Sensor die Fetttemperatur und gibt euch ein Signal, sobald das Fleisch in die Pfanne kann. Dann gibt die App Anweisungen zum Nachregulieren der Temperatur, Umdrehen des Fleisches, Rückseitigen Braten und Nachgaren bis das Steak genau den Zustand hat, den ihr zuvor in der App bestimmt: Per Schieberegler könnt ihr hier den Gargrad (z.B. „englisch“) unabhängig von der Bräunung der Außenseiten festlegen.

Die von der App übermittelte Kochanleitung wirkt als Nebeneffekt auch wie ein kleiner Kochkurs. Wir haben den Gourmet-Sensor selbst schon ein Weilchen im Einsatz und sind vom Effekt durchaus angetan. Das Gerät ist sicher nichts für Menschen, die ohnehin das billigste Fleisch im Supermarkt kaufen. Wenn man aber für vernünftige Qualität gutes Geld investiert, ist die mit dem Sensor einhergehende Sicherheit bei der Zubereitung durchaus angenehm. Der Preis für Sensor und App liegt je nach Umfang der mitgelieferten Rezepte zwischen 130 und 280 Euro.

Dienstag, 05. Mai 2015, 15:32 Uhr — Chris
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  • kocht denn irgendjemand noch mit Schnellkochtöpfen?

  • iPhone ins Eck pfeffern und einfach KOCHEN…

    Was für ein Schwachsinn…

  • Also ich liebe meinen Schnellkochtopf. Werd noch n bissl sparen, bis ich mir das Gadget leisten kann,. Aber die App funktioniert ja auch ohne Gadget und die Rezepte sind echt cool. Ristooto in 5 minuten, wie geil ist das denn? Wobei ich es schön fände, wenn es noch mehr Spargelgerichte gäbe. yummy.

  • Nein da mag Bertl recht haben, ist aber wahnsinnig lecker mein Lieber! Und statt vom 20 minütigen Rühren eine Sehnenscheidenentzünung zu kriegen lach ich mich schlapp und habe nach 4:30 min mein Risotto. Lecker! Allerdings noch ohne das digitale Gerät. Ist jetzt auf der Wunschliste

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