Kindle MatchBook: Amazon startet AutoRip für Bücher

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Amazon will mit Kindle MatchBook nächsten Monat zunächst in den USA ein neues Angebot starten, das es Käufern von gedruckten Büchern erlaubt, die E-Book-Version zum Sonderpreis zu erwerben. Zum Start der Aktion umfasst das Programm bereits mehr als 10.000 Buchtitel, deren Kindle-Varianten Käufer der gedruckten Fassung für 2,99 Dollar oder weniger erstehen können. Das Kaufdatum spielt dabei keine Rolle, Amazon akzeptiert selbst Buchkäufe aus dem Gründungsjahr 1995.

matchbook

Zweifellos eine gute Sache. Wollte man bislang ein altes Buch erneut lesen, blieb entweder der Griff ins Bücherregal oder der Kauf der E-Book-Variante zum vollen Preis. Mit den für Kindle MatchBook genannten Preisen dürfte dieser Schritt deutlich leichter fallen. Amazon will Kunden die für das Programm in Frage kommenden Buchtitel gesondert auflisten.

Ob und wann das Programm außerhalb der USA verfügbar sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Zuletzt hat Amazon hierzulande im Juni das AutoRip-Angebot für gekaufte CDs, Schallplatten oder Musikkassetten eingeführt. Dieser Service wurde ein halbes Jahr zuvor ebenfalls zunächst nur für den amerikanischen Markt eingeführt. Allerdings sind für derartige Angebote auch umfassende Absprachen mit den Rechteinhabern vonnöten, zudem dürfte hierzulande die Buchpreisbindung eine weitere Hürde darstellen.

Diskussion 27 Kommentare.
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  1. Das in Deutschland und der iBookStore wäre am Ende.

    Wenn ich die Wahl hätte, für Preis X ein reines E-Book oder für Preis X + 2 Euro ein gedrucktes Buch und das E-Book zu kriegen, würde ich nicht lange überlegen.

    — Benne
    • und wofür das?! Bücher sammeln und als Staubfänger in die Bude stellen?! Vom ökologischen Unsinn eines Buchdrucks mal ganz abgesehen. Ich bin so froh, KEIN gedrucktes Buch mehr besitzen zu müssen. Ich habe nur Vorteile mit ebooks. Will ich ein Buch, lade ich es mir, ich muss nicht raus. Mit meinem ipad habe ich immer eine Menge Auswahl dabei, die möchte ich im Koffer nicht mitschleppen. Umwelt wird geschont, weil ich kein Papier mehr benötige. Wenn jetzt noch die Buchpreisbindung für ebooks, welche mit keiner einzigen Silbe mehr gerechtfertigt ist, da die Kosten eines ebooks im unteren einstelligen Centbereich anzusiedeln sind, fällt und die Bücher zu einem realen und nicht abstrusen Verlags-Fantasie-Preis angeboten werden, denke ich, hat der iBookstore die besten Zeiten noch vor sich. Zurecht! Der Buchversand wird, wie auch das gesamte Geschäft mit gedruckten Printerzeugnissen in den nächsten 10 bis 20 aussterben. Auch das zurecht!

      — ach ja?!
      • @”ach ja”:
        Es gibt gut Gründe für Papier mit EBook. Bei IT-Fachbüchern ist es sehr viel angenehmer in Form von einem gedruckten Buch zu lesen oder auch zu lernen. Wenn man aber Vereinzeltes sucht, dauert dies bei normalen Büchern durchaus einige Zeit. Stattdessen kann man mit einfachen Suchbegriffen die nötige(n) Information(en) im Ebook finden. => Es ist sehr beschränkt, wenn man denkt, dass nur Sammeln der Grund für ein Buch+EBook ist.

        — Dirk
      • Zum lesen / lernen / markieren die Printausgabe @home und unterwegs / im Hörsaal die digitale Kopie zum nachschlagen :)

        — iSr
  2. Ich habe über die Jahre einige Bücher als Geschenk bzw. im Auftrag anderer mitbestellt. Das würde ja bedeuten, dass ich mir die demnächst auch auf meinen Kindle laden könnte. Nicht schlecht.

    — Skeptiker
  3. Genial!
    Ich hab gerne Bücher im Regal aber lesen tue ich seit dem Kindle fast nur noch digital… Die Fliexibilität im Alltag ist einfach genial

    — HanZBlixcz
  4. Na ich weiß nicht ob die Buchpreisbindung so ein Problem darstellt. Immerhin wird der Preis ja weiterhin gezahlt und das gleiche Werk gibt’s ja dann nur für 2€ Aufpreis als Dreingabe…

    — Komacrew
    • Quo vadis, Jules Verne, Die klassischen Sagen des Altertums, Enid Blyton (“Edith Blühton” für mich damals), Karl May, Agatha Christie, Hermann Hesse; dann meine düstere Phase – Perry Rhodan-Silberbände, Es, H.P.Lovecraft –
      dann wieder: Harry Potter 1-7 (sehr unterschätzt, die Frau schreibt einen korrekten Stil), aktuelle Krimis, und so weiter und so fort.
      Im Ernst: das und noch viel mehr hab ich mindestens zweimal gelesen, wenn nicht noch häufiger.

      Fand ich auch nicht schlimm.

      — sabbelfrosch
      • Ich kann mich nicht erinnern jemals kein Buch ein zweites Mal gelesen zu haben, aber ich kann mich auch nicht daran erinnern alle Bücher zweimal gelesen zu haben.

        — Dirk
  5. Jetzt noch Auto-Rip für alle DVDs und Blu-rays, die ich bei Amazon gekauft habe und ich wäre glücklich!

    — Äppler
  6. Ich sehs mal von einer anderen Seite … Das heeutige Zeitalter wird mal als das “weisse Zeitalter” in den Geschichts-e-books stehen. Kaum mehr Druckstücke werden überliefert. Festplatten überdauern Zeiträume von Jahrhunderten nicht und … Daten lassen sich je nach herschendem Zeitgeist manipulieren. Ein gedrucktes Buch kann auch noch in 200 Jahren gelesen werden … Ohne Kompatibilitätsprobleme des Readers …

    Ric

    — Rick
      • Die allermeisten wohl schon, aber es haben deutlich mehr Papyrus Stücke aus dem alten Ägypten bis heute überdauert als dies CDs, Festplatten, Sticks, etc. dies die nächsten 4000 Jahre tun werden…

        — Dextro
  7. Man kann, dafür brauchst Du aber ein epub fähiges Lesegerät. Und da kannst Du den Kindle gleich aus der Auswahl nehmen, da der Amazon Kindle das epub Format nicht unterstützt.

    — damdaj
  8. Wenn das kommt, kaufe ich jedes Buch bei Amazon. Ich habe die Bücher sehr gerne im Schrank stehen und lese auch sehr gerne in “echten” Büchern, aber der Kindl ist manchmal eben praktischer. 5 Euro mehr für beides und ich wäre dabei.

    — Stefan

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