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Kindle Convert: Amazon will das Bücherregal abschaffen

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Mit Kindle Convert bietet Amazon zunächst nur in den USA eine Software zum Erstellen von Kindle-E-Books an. Das Windows-Programm wird derzeit zum Einführungspreis von 19 Dollar verkauft und soll später wohl 49 Dollar kosten.

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Hinter der Software steht sicherlich der Gedanke, die Kindle-E-Book-Reader noch fester im Leben der Amazon-Kunden zu verankern. Wer bislang zu geizig war, sich seine Büchersammlung ein zweites Mal in digitaler Form zu kaufen, oder auch Bücher besitzt, die als E-Book nicht verfügbar sind, verbannt sein Bücherregal dank Kindle Convert vielleicht schon bald in den Keller.

Es bleibt abzuwarten, wie gut das Tool am Ende funktioniert. Vom Erfolg der zunächst nur mit einer englischen Spracherkennung ausgestatteten ersten Version dürfte auch abhängen, ob Amazon das Konzept für weitere Plattformen und Länder ausbaut. Der im Demovideo präsentierte Funktionsumfang macht jedenfalls eine ganz guten Eindruck und für eine leistungsfähige Spracherkennungssoftware wären 19 Dollar ein Schnäppchen.

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Einen Scanner müsst ihr natürlich besitzen. Laut Amazon lässt sich die Software mit den meisten der auf dem Markt verfügbaren Geräte nutzen. Die mit Kindle Convert erstellten Bücher haben am Ende den kompletten Funktionsumfang kommerzieller Kindle-Bücher, ihr könnt also auch Lesezeichen setzen, Notizen hinzufügen oder Begriffe nachschlagen.

Kindle Paperwhite mit 5 Gratis-Büchern

In Deutschland fährt Amazon momentan eine Sonderaktion mit dem Kindle Paperwhite. Der 99 Euro teure E-Book-Reader mit Hintergrundbeleuchtung wird für begrenzte Zeit im Paket mit 5 E-Books angeboten. Wer sich also ohnehin mit dem Gedanken trägt, einen E-Book-Reader anzuschaffen, kann hier noch einen kleinen Bonus mit abgreifen.

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Mittwoch, 04. Feb 2015, 18:49 Uhr — Chris
28 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Mir wäre der Aufwand wahrscheinlich zu groß.. Dann lieber für ein paar Euro nochmal kaufen oder bei Prime gratis lesen ;)

  • Da ist ja wieder so ein böses Flashvideo! Und das bei Amazon! Html 5 sollte doch eigentlich kein Problem sein

  • wer wirklich ein großes Bücherregal hat wird sich wohl kaum tagelang (wenn das mal reicht….) an den Scanner stellen. Wer sich dabei seinen eigenen Stundenlohn ausrechnet wird dann wohl doch zum „fertigen“ eBook greifen. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die SW gut verkaufen wird.

  • Na dann fangen wir am Besten gleich sofort an Herr der Ringe einzuscannen.
    Bei mehr als 1000 Seiten sind wir sicherlich in ein paar Monaten fertig.

  • Nicht für die kreativen Mac-Anwender?

  • Um ein Buch mit nem handelsüblichen Scanner einzuscannen muß ich es doch zerlegen, damit ich die einzelnen Seiten plan auflegen kann.
    Wer tut sowas mit einem gekauften Buch?!?

    Was für ne Schnapsidee..

  • Doof, wenn man mitten in so einem tausend Seiten Schmöker von Stephen King eine Seite vergisst…

  • Besser wäre es, den Strichcode des Buches einzuscannen und dadurch die Rechte auf eine Einmalkopie des eBooks ohne Kopiermöglichkeit zu erhalten. Wenn ich das Buch in Händen halte, kann ich das „echte“ Buch ja auch lesen, ob es mir gehört oder auch nicht.

    • Und dann schön dich den Bücherladen gehen und von allen interessanten Büchern den Barcode abscannen…

      • War auch mein Gedanke :D
        Dabei brauchst du das gar nicht im Laden zu machen, würde langen wenn du die ISBN hast, dann per Online-Gernerator in einen Strichcode umwandeln und Viola, Buch „gekauft“.

      • Na wie wäre es damit, du scannst den Barcode, die app checkt ob sie das Buch kennt, dann fragt sie Scans von 1-2-3 random Seiten ab… das kriegst du im Buchladen nur schwer hin. Wenn alles passt bekommst du das eBook.

    • Wie wäre es denn zumindest mal mit einem Angebot wie bei Musik, wo man beim Kauf über Amazon mit dem echten Buch auch einfach das eBook dazu bekommt?

  • tse tse…scannen!

    Wie wäre es mit einem Strichcode-Scanner, der die eigene Sammlung erfasst, mit „Kindle-Match“ abgleicht und sofern das Buch verfügbar ist, den kostenlosen Download des fertigen eBooks anbietet. Ein iTunesMatch für Bücher halt…

    • Marc Perl-Michel

      Ja, das wäre klasse. Ziehe gerade mit rund 3000 Büchern um (Fachbücher). Die hätte ich lieber auf dem Kindl.

      • Marc Perl-Michel

        Darauf bezog sich mein Post. So etwas wie iTunes Match für Bücher. Wenn ich mich recht erinnere, war so etwas tatsächlich mal im Gespräch, dass man für Bücher, die man bei Amazon gekauft hat, auch die Kindle-Version zusätzlich erhält.

        Die Idee ist dann wohl aber sang- und klanglos verschwunden — aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, denn die Verlage dürften da wohl nicht mitgespielt haben.

      • Jo…wir hatten fast zeitgleich die Idee. Ich habe nur länger beim Tippen gebraucht, da ich sicherstellen wollte, dass ich nicht aufgrund irgendwelcher Rechtschreib- oder Syntaxfehler von den (doch so einigen) Erbsenzählern hier niedergemobbt werde.

        Strichcode-Scannen in der Bücherei, wäre natürlich ein gutes Argument dagegen. Dennoch wird es bestimmt eine technische Lösung geben auch diese Hürde zu meistern.

  • Da stellt sich dann jemand tagelang an den Scanner, läd das dann in die Cloud und hat in dem Moment lt. AGBs alle Rechte daran verloren, unabhängig davon, ob er jemals Rechte an dem Werk hatte. Einmal in der Amazoncloud, gehört das gescannte Werk Amazon. Die können das dann theoretisch vermarkten, wenn sie sich mit dem Autor einigen. Derjenige, der das Werk gescannt hat, geht leer aus. Tolles Geschäftsmodel. Wie dumm muss man als Amazonkunde denn sein?

  • Also ein ganzes Buch Einscannen dürfte schon relativ viel Arbeit sein. Ein ganzes Bücherregal .. na ja ..
    Wie einige schon sagten, müsste es eher eine Möglichkeit geben ein vorhandenes Buch per Strichcode hinzuzufügen. Strichcode alleine wäre allerdings zu unsicher, weil man den Strichcode schnell im Buchladen abfotografieren könnte und oder einfach mittels ISBN selbst generieren. Aber man könnte es auch so machen, dass man erst den Strichcode scannt zur Identifizierung des Buches und dann werden zwei Seitenzahlen genannt, die man abfotografieren muss, zur Sicherstellung, dass man das Buch wirklich in der Hand hält. Natürlich könnte man das auch noch im Buchladen machen, aber da müssten dann auch einfach mal die Verkäufer aufpassen. Sollte ja grundsätzlich nicht so gerne gesehen sein, wenn da Buchseiten abfotografiert werden.
    Wenn sich Amazon allerdings nur darauf verlässt, dass Leute ihre Bücher Einscannen, dann wird das ein Flop.

  • Ein Buch das ich gelesen habe brauch ich sicher nicht nochmal auf dem Kindle , Fachbücher eher mal, die bleiben aber sowieso im Regal.

  • Das kann adobe acrobat pro schon lange für pdfs. Und mal ehrlich, ein volles großes Bücheregal ist doch deutlich geiler als alles auf sonem Brett zu haben.

  • Ich konvertiere mit convertfiles.com macht problemlos und kostenlos aus ebooks Kindle ebooks!

  • Den will ich sehen, der seine Bücher Seite für Seite einscannt. Der Aufwand ist schlichtweg zu hoch und ist nicht ‚mal eben‘ gemacht.

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