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iWork in der Kritik: Wie sonst sollen sie neu starten?

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Seit Apples Veröffentlichung der neuen iWork-Suite hagelt es Kritik. Vor allem „Power-Nutzer“ – ein Begriff der Ende 2013 anfängt nach seiner Daseinsberechtigung zu suchen – beschweren sich derzeit über Apples massiven Eingriff in den Funktionsumfang der Textverarbeitung Pages und der Tabellen-Kalkulation Numbers.

Sowohl im User-Interface als auch unter der Haube der beiden Office-Konkurrenten fehlen viele etablierte Funktionen und Werkzeuge. Textfelder lassen sich nicht mehr verbinden, die Auswahl der Tabellen-Formeln ist eingeschränkt. Das Doppelseiten-Layout fehlt ebenso wie der einfache Einsatz von Führungslinien. Den Applescript-Support sucht man in weiten Teilen der Anwendungen vergeblich.

iwork-alt

Während in Apples Support-Foren bereist die ersten Listen verschwundener Funktionen kompiliert werden, gehen die Kollegen des deutsche IT-Verlages Heise bereits so weit, eine Update-Warnung auszusprechen. Fast ein bisschen zu vorsichtig; immerhin sichert der Mac die „alten“ iWork-Applikationen auch nach dem Update auf die neuen Apps und gestattet die weitere Nutzung der behäbigen Schlachtschiffe, die nun einen Extra-Ornder in eurer Programm-Übersicht bewohnen. Aber der Punkt kommt an.

Die Community blickt sorgenvoll auf Apples Marschrichtung, die den prototypischen Business-Anwender immer weiter aus dem Blick verliert und mit Ausgabe der neuen iWork-Apps den gleichen Fehler zu begehen scheint, der schon beim initialen Launch der Video-Schnitt Suite Final Cut Pro X vor zwei Jahren kritisiert wurde. Aber ihr kennt das Spiel: Immer dann, wenn Apple zwischen Feature-Fülle und Simplizität entscheiden muss, spalten sich die Anwender in zwei Fraktionen. Die Feature-Freunde gehören derzeit zu der Lauteren. So schreibt Pierre Igot in seinem iWork-Monolog „Pages 5: An unmitigated disaster„:

We Mac power users have been complaining about the “dumbing down” trend in computing that the mobile era has ushered in. Now it’s definitely come to hurt us in a big way. It’s as if the entire iWork team of engineers has been replaced by iOS specialists with little or no interest in the needs of “prosumers” and the like.

Doch ganz so einfach wie in Igots Bestandsaufnahme lässt sich Apples iWork-Umbau diesmal nicht bewerten.

iwokr-neu

Mit der neuen iWork-Familie baut Apple momentan an der nächsten Generation plattformübergreifender Produktivitäts-Werkzeuge. Pages und Co. lassen sich nicht nur auf dem Mac, sondern auch im Netz, am iPhone und am iPad einsetzen. Der Wegfall lieb gewonnener Features ist kein Rückschritt, sondern zollt lediglich dem Wunsch der Apple-Ingenieure Tribut, mit einer Basis neuer Anwendungen zu starten, die einen einheitlichen Funktionsumfang anbieten, der auf allen kompatiblen Geräten genutzt und ausgenutzt werden kann.

Apple fängt also nicht bei Null, sondern beim kleinsten gemeinsamen Nenner der drei Plattformen an. Wir jedenfalls gehen davon aus, dass viele der jetzt vermissten Werkzeuge in den kommenden Monaten wieder einziehen werden. Die iWork-Apps wieder erwachsen werden.

Bis es so weit ist – nicht vergessen: Apple stand seit Wochen unter erheblichem Zeitdruck und konnte im Rahmen des September-Events nicht mal die iOS 7-Version für iPad-Nutzer präsentieren – greifen „Power-Nutzer“ auf die alten iWork-Apps zu und lesen sic durch diesen Artikel von Nigel Warren.

Der vorletzte Absatz macht einen ähnlichen Punkt.

The fact that iWork on the Mac has lost functionality isn’t because Apple is blind to power users. It’s because they’re willing to make a short-term sacrifice in functionality so that they can create a foundation that is equal across the Mac, iOS, and web versions. It will take time to bring these new versions of iWork up to parity with what the Mac used to have. In the meantime all platforms have to live with the lowest common denominator.

Freitag, 25. Okt 2013, 12:37 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Apple steht unter Druck?!? Pah! Natürlich stehen sie unter Druck. Dafür kassieren sie auch ganz ordentlich. Und ios7 nicht für das iPad anzubieten war einfach fahrlässig. Ginge es hier um Microsoft oder Samsung würden viele wieder schreien und sich lustig machen… Aber Apple darf sich so etwas erlauben! Meiner Meinung nach sollte ein Bezriebssystem erst dann auf den Markt gebracht werden, wenn es einwandfrei funktioniert.

    • Red nicht. Programmiere deine Programme doch selber.

      • Phil was bist du denn für ein sehr einfacher und nicht wissender Mensch, um es noch nett zu schreiben. Ein Industrieunternehmen mit immer mindestens 80 Milliarden Dollar Barkapital setzt Komsumerprodukte in den Markt. Wenn Du schreibst, programmiere selbst, verstehst du die allgemeinen Regeln eines Weltmarktes und Handels nicht. Aber dafür braucht man halt auch ein wenig Schulbildung ;-)

    • Kassieren? Grübel grübel grübel… Was für ein Quatsch… Die neuen Versionen sind GRATIS…OS X Mavericks ist GRATIS… keiner wird gezwungen diese kostenlosen Programme/Apps zu installieren! Und wer’s installiert, kann trotzdem noch auf die „alten“ Apps zurückgreifen!

      Also bitte, lass diese Trollerei!

      • Also bitte, beschäftige Dich mal seriös mit dem Business-Modell von Apple, dann verstehst Du vielleicht, dass sie dich doch abkassieren, und sogar ordentlich!

      • Alles klar, sie verlangen für Premiummodelle Premiumpreise! Was bitteschön ist daran verwerflich?
        Außer vielleicht, dass du nicht willens bist, diese Preise zu bezahlen.

      • Genau, so sehe ich das!
        Wenn DIE, die rummeckern eben POWER-Funktionen haben wollt, dann kauf euch doch Office. Aber Nein, schade, ich vergass doch, dass ihr am liebsten ALLES Gratis haben wollt. Also geht die Rechnung nicht auf und ihr müsst über ein gratis Tool meckern.
        Buäää, schämt euch.

      • Denk‘ noch mal drüber nach.

      • Natürlich sind die neuen iWork Versionen kostenlos. Wann hätte auch je ein User dafür bezahlt, über 30 Features gestrichen zu kriegen.

        Apple interessiert sich nur noch für den Durchschnitts- User, der mal eben eine Einladung zusammenzimmern will und für Kinder. Quantität über Qualität. Wer ist jetzt der Big Brother aus dem Apple Spot der 80er?

        Apple.

      • So gratis finde ich die Produkte garnicht, wenn man bedenkt, dass diese ja eben nur auf Apple Produkten vertreten sind. So ganz verstehe ich die Logik da auch nicht. Wenn man Leute fragt, wesswegen man sich einen Mac kaufen sollte wird immer das tolle und vollständige Softwarepaket genannt. Das voll integriert, zum Teil auch inklusive oder zumindest günstig ist. Wenn es aber darum geht, dass etwas schlechter geworden ist dann kommt immer so what ist doch kostenlos oder günstig gewesen. Mal abgesehen, dass im Produktpreis der Mac’s eben die Software mit bezahlt, diese also doch nicht so toll günstig ist.

    • Auf meinem alten iPad läuft iOS7 wesentlich flüssiger als auf meinem iPhone5. Vorallem gibt es da keine Abstürzenden Systemapps.
      Also im Grunde beim iPad alles richtig gemacht…

    • “ Und ios7 nicht für das iPad anzubieten war einfach fahrlässig.“
      Ich weiß ja nicht was du für ein Problem hast, aber mein iPad hat iOS 7!

      • Richtig, bislang gibt es „nur“ ein ipad, nämlich das erste, welches keine Updates mehr erfährt, allerdings ist dies schon seit iOS6 der Fall… macht es aber nicht besser.

    • Kann nur zustimmen. Die sagen ja immer: Wir arbeiten an unseren Produkten seit Jahren. Es ist nicht gut durchdacht, Jungs, wenn ihr behauptet, Apple stand unter Druck.

      Seit doch nicht so wohlwollend die ganze Zeit ggü. Apple. Seit doch etwas kritischer. Es zeugt nicht gerade von guten Journalisten, wenn das eure Ziel ist, immer nur abzunicken, was Apple sagt.

    • „Meiner Meinung nach sollte ein Bezriebssystem erst dann auf den Markt gebracht werden, wenn es einwandfrei funktioniert.“
      Dann hätte es bis heute kein Windows gegeben! Wer will das denn…;-)

  • So wie es MS ja schon IMMER getan hat!

  • Mal ganz ehrlich. Welcher „Power-user“ arbeitet bitte mit iWorks? Dafür gibt es Microsoft Office. Das ist und bleibt das Maß aller Dinge. Auch auf dem Mac.

    • Stimmt exakt.
      Wenn ich mit einfachen Mitteln was simples machen will nehm ich iWork sonst führt kein Weg an Office vorbei

    • Ich gehe lieber sterben als Word wieder anzufassen. Bei Pages fehlen mir zwar einige Dinge, aber Word ist für mich eine User Experience und Bedienungs-Katastrophe.
      Wenn ich mal überlegen wie viel kreative Freiheit ich bei Pages hab und wie Word mir immer und überall irgendwie dazwischenfunkt und meine Arbeitszeit einfach verlängert, weil Word versucht intelligenter zu sein als ich, ne.

      Power User nutzen Latex. Masochisten nutzen Word und Kreative Menschen nutzen Pages. ;)

      • Was genau sind den power-User? Latex sehe ich eigentlich nur in den Händen von Technik affinen Studenten. Hingegen eine Sekretärin die täglich Korrespondenz aufzusetzen hat kann ich mir nicht mit Latex vorstellen…

      • Und Dinosaurier benutzen RAGTIME :-)

      • In der Tat habe ich ernsthaft überlegt, zum alten RAGTIME zurückzukehren.

      • Die eine oder andere Sekretärin kann ich mir allerdings in Latex sehr gut vorstellen.

    • Office ist bei weitem nicht das MAss allerdinge. Wird einfach nur fast gänzlich von allen Firmen (von den Micrsoft IT Jüngern vorgeschrieben) genutzt. Ich habe zuhause Office 2007 auf em PC installiert und habe es vor 2 Wochen zum 4. oder 5. mal benutzt. War jedenfalls nicht kompatibel mit dem Dok welche ich im Büro (Office 2010) gespeichert hatte. Musste einige Formatierungen korrigieren. (hatte nicht vor das Dok zuhause fertig zu machen aber da Krank blieb mir mal eben nichts anderes übrig). Daher MS OFFICE icht viel besser als openOffice

      • „OFFICE ist bei weitem nicht das MAss allerdinge. Wird einfach nur fast gänzlich von allen Firmen (von den Micrsoft IT Jüngern vorgeschrieben) genutzt“
        und genau darum ist es das Maß der Dinge

    • mein Mini ist Retina...

      Hab mir auch gedacht „Power Users“?
      Seit wann sind Schüler Power Users… Power Users nutzen richtige Programme und keine „oh wie schön“ dinger… Für zuhause und schule jo, für firmen? Nein…

      • Die Mehrzahl von „user“ ist „user“ —-> Power Users gibt es also ohnehin nicht.

  • Ich bin kein Power-User, finde es aber schon eigenartig, dass ich Dokumente, die ich in der neuen iOS-Pages-Version auf dem iPad bearbeitet habe, nicht mehr in der alten OS X-Version auf dem MacBook Air nutzen kann – und die neue Pages-OS X- Version kann ich nicht laden, weil ich noch kein Mavericks auf dem Rechner habe…

    • Und?
      Microsoft hat vor ein paar Jahren auch das Dateiformat umgestellt…sowas macht nicht nur Apple.

      • Und? Microsoft darf das.

      • Blöd ist nur die neue iOS Version zu laden, die Mitteilung zu lesen und nicht mehr an die alte Version ranzukommen für iOS

      • Bei Microsoft wählst du einfach ein .doc als Ziel statt .docx und fertig ist. Ich hatte bei Word bisher nur selten Probleme. Lediglich große Dokumente mit 100+ Seiten und vielen Bildern und Objekten (z.B. Excel) können schwierigkeiten machen.

    • Nichtmals nur bearbeitet. Es reicht ein Dokument mit der neuen iWork iOS App zu öffnen und schon kannst du es nicht mehr am Mac öffnen.
      Als Tip: Stell deine Systemsprache auf Englisch und Zone auf USA dann kannst du Pages, Numbers, Keynote, iPhoto, iMovie und Aperture kostenlos aus dem AppStore updaten. GarageBand ist ja eh umsonst

      • Ja, das ist das Problem! Ich kann ja noch verstehen, dass noch keine volle Kompatibilität zwischen Mac und iOS möglich ist, die alle Funktionen beinhaltet. Aber dann hätte man klar sagen sollen, es gibt jetzt eine Mac-App, die ist voll kompatibel zu Pages für iOS, aber mit geringerem Umfang als Pages für Mac. Und es wäre gut, wenn man weiterhin Dokumente die man auf dem iPad bearbeitet hat auch im „vollen“ Pages bearbeiten könnte. Und ich hätte erwartet, dass Pages für Mac im Funktionsumfang näher an Word herankommt und sich nicht entfernt.
        Für umfangreiche Texte, Bücher, Aufsätze geht weiterhin kein Weg an Word vorbei, schade!
        Und zur Bearbeitung auf dem iPad gibt es dann App, die besser sind als Pages, da eher kompatibel zu Word

      • @komacrew: ich verstehe deinen „tip“ nicht ganz. Soll man aperture, pages usw. bei wechsel der Sprache gratis laden können? Weil updates sind auch im deutschen store kostenlos.

  • Alles nur weil steve Jobs nicht mehr da ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Nun, wer auf eine kostenpflichtiges Office wie Microsoft Office verzichten möchte oder muss, der sollte sich LIBREOFFICE für den Mac herunterladen. So halte ich es. LIBREOFFICE steht Microsoft Office fast in nichts nach und wird regelmäßig aktualisiert. Dort findet ihr alles was das Herz begehrt. Oder was haltet Ihr davon?

    • Benutze ich auch wenn ich Office Dokumente bekomme, ist halt nur so mittel Mac like… Aber funzt, für meine Office Bedürfnisse gut genug.

    • Sorry,

      aber wer sagt „LibreOffice steht MS Office in Nichts nach“, den kann ich nicht ernst nehmen.
      MS Office ist allen Mitbewerbern so weit voraus wie mein Auto einem Eselkarren. Ich verstehe, dass nicht jeder alle Funktionen benötigt, aber lasst mal die Kirche im Dorf.

      Seht einfach ein, dass es auch bei Apple gratis nur Schrott gibt… genauso wie anderswo.

      • Ach ja? Merkwürdig nur, dass die neuen Surface RT alle mit kostenlosem Office ausgestattet werden – jetzt muss Dein Auto aber mächtig Gas geben um den „Schrott“ auf Distanz halten zu können ;-)

      • Auf dem Surface ist kein MS Office sondern nur die Apps. Wenn du das richtige Office willst musst du es bezahlen. Was zu beweisen war :)

      • @Micha: Ganz verstehe ich deine Aussage nicht. Ist das Office auf dem Surface RT so schlecht? Ist doch meines Wissens das normale Office für ARM kompiliert. Und beim Surface zahlt man das Office nunmal mit dem Gerätepreis.

  • sorry, aber bei Keynote ist die Reduktion schon gewaltig. Intelligente Animationen, Übergänge auf den Vorlagenfolien, Zellenfarben, alles entfernt. Und erzählt nichts von zu wenig Zeit, Apple hat seit zwei Jahren Zeit, den Funktionsumfang der iPad Apps auf OSX Niveau zu hieven, statt dessen wird OSX beschnitten. Also Sorry, wenn ich meine ganzen Präsentationen eh neu machen muss, dann mache ich sie in Powerpoint neu, da funktionieren die Folien in 10 Jahren wenigstens immer noch.

  • Mir leuchtet der aktuell eingeschlagene Weg von Apple ein. Ich profitiere sehr davon, dass ich nun all meine Pages- und Numbersdokumente vom iPad auch am Mac verwenden kann. Die Sache mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner finde ich gut. Auf der Basis können nun weitere Features eingebunden werden.

    • Nur so geht der Aufbau einer gemeinsamen Grundlage. Allerdings ist es schon traurig, dass es bei MacOS einen Ordner gibt, indem sich die alten Versionen befinden, auf der iOS-Seite aber die alten Versionen gelöscht werden. Die Option, eine alte Dateiversion zu behalten, anstelle sie für die Benutzung durch die Vorversion von Pages bei Offnung mit dem neuen Pages zu zerstören, wäre wünschenswert gewesen.
      Ich bin zuversichtlich, dass sich bald einiges ändern wird, allerdings empfinde ich es schon als sehr schade, z.B. mit Auslassung von Sortierfunktionen in Numbers Kunden zu verärgern…eine Funktion, die ich sehr oft nutze…

    • @Stone1214
      Kann ich voll unterschreiben, aber hätte es „Notizen“ da nicht auch getan? – Wer braucht schon so’n Kram wie Serienbriefe? –Vokabelkarten? – Quatsch, solln die Deppen doch für jede Vokabel eine eigene Seite in Pages machen, lernen die wenigstens tippen!

      Und überhaupt ich warte lieber, bis die Uhr kommt, dann werden sowieso nochmal alle Programme für die Uhr angepasst und der kleinste gemeinsame Nenner neu bestimmt.

      Ich find den größten Kack Supergeil — wenn er von Apple kommt!

  • Final Cut hatte am Anfang doch auch einige Funktionseinschränkungen, die aber bald darauf wieder hinzugefügt wurden (zumindest teilweise). Außerdem sind die alten Versionen doch immer noch vorhanden. Ich weiß also echt nicht warum sich jetzt alle so aufregen.

    • Warum ich mich über die Nummer mit Final Cut aufrege? Weil die Version, für die ich vor nicht allzulanger Zeit knapp 1.000 Euronen hingeblättert habe und diese Version nicht weiterentwickelt wird. Und weil ich Geld nicht sch…en kann! Deswegen!

  • Egal wie man dazu steht: Apple hätte wenigsten darauf hinweisen können, dass Funktionen wegfallen. Dann hätte man sich für oder gegen das Update entscheiden können.
    Denn es ist schon ungewöhnlich, dass ne Menge Funktionen wegfallen. In der Beschreibung von Apple im Store, hat man eher den Eindruck, dass man ne Menge toller Funktionen dazu bekommt, nicht umgekehrt. Und kostenlos ist Pages 5 auch nicht für allw.

  • Warum eigentlich die Aufregung? Die alten Versionen sind noch immer noch benutzbar.

  • Auch ich ärgere mich über das downgrad von pages 5. Aber man kann damit leben. Auf dem iMac lassen sich Dokumente nach 4.3, der alten Version, exportieren und als Standardeinstellung zum Öffen von pages-Dokumenten habe ich pages 4.3 eingestellt. Ist zwar noch etwas umständlich, geht aber ganz gut. Auf dem iPad reicht mir der bisherig angebotene Funktionsumfang von pages 5.
    So finde ich den iFun Kommentar sehr gut!

  • Michael-Gahn.de

    Is doch logisch (zumindest für mich als Designer und Programmierer). Einheitliches CD, einheitliche Funktionen, einheitliche Kompatibilität im neuen OS, und Marketingtechnisch ein weiterer Anreiz Mavericks OS auf dem Mac zu installieren. Perfekt! Apple rules!

    • Jupp, so super das ich in den letzten zwei Tagen acht Rechner nach ML zurückdrehen durfte. Ich steh auf das Update, selten soviel Arbeit in so kurzer Zeit reinbekommen.

  • Es wäre doch ein Leichtes gewesen, bisherige Features zu erhalten und quasi über einen „Umschalter“ den Usern die Entscheidung zu überlassen, ob sie zu Gunsten eines iOS-kompatiblen Workflows auf auf die Liste des geschluckten Features verzichten. So wäre allen gedient und Apple hätte die Zeit nutzen können, um iWorks für iCloud im Umfang der vorherigen Version anzupassen. Warum machen die das nicht? Weil für Apple Anwender keine Kunden sondern ausschließlich eine bestimmbare Masse darstellen. Di meisten Postings in diesem Forum hier geben dieser Haltung ja auch recht.

  • Ich finde es inkonsequent, dass im neuen iWork nach wie vor mehr als die Standardschriftarten verwendet werden können, das sorgt nach wie vor für Ungleichheiten und Probleme beim Wechsel der Geräte.

    Ansonsten will ich eines besonders ausdrücklich an den neuen iWork-Prgrammen loben: Export und Wandlung in andere Formate (wie docx) und umgekehrt funktioniert tadellos, im Unterschied zur 09er Version. Eine echte Verbesserung.

    • @Thomas
      Na, da gibt es ja auch nicht mehr viel umzuwandeln. Alles was früher diesbezüglich Stress gemacht hat, ist halt rausgeflogen. Stress weg!
      Is mal ne ganz clevere Art Probleme zu lösen. Telefonieren mit dem iPhone will manchmal nicht? No Problem, wer will damit schon telefonieren! iPod hat diese Probleme schließlich auch nicht und verkauft sich bestens!

  • wo ist denn das Problem???
    In nem Jahr oder so wird pages und Co schon wieder einen ordentlichen Umfang haben. Momentan hat man ja noch die alten Versionen die jeder weiterhin benutzen kann.

    Ich persönlich finde den Ansatz sehr gut und so wird man auch auf dem iPad weiterhin immer mehr Verbesserungen bekommen und bleibt voll kompatibel.

    • @mibra
      Na ja, wenn ich diesen Ansatz nachvollziehe, frag ich mich allerdings ganz besorgt, wozu zum Henker sollte noch jemand die tollen MacBooks kaufen? Geht doch haargenau so mit dem iPad.
      Und wozu soll ich den eigentlich noch mitzuschleppen? Kann ich alles ganzgenau in jedem dödligem iNetcafe im Browser machen.

      Statt das die Software auf dem leistungsfähigerem Gerät einen Mehrwert bietet, wird sie kastriert, was den Macbook da gleich mit kastriert. Schließlich ist ein Computer nur so gut wie die Programme, die drauf laufen. Wenn man den Dödel davor mal ignoriert.

      Wenn die neue Apple-Philosophie darin bestehen sollte, den KLEINSTEN gemeinsamen Nenner zu suchen, dann gute Nacht da würde sich einer im Gr………..

      Warum stellen die da nicht den iOS Emulator im Mac allen Usern zur Verfügung?
      Maximale iOS Kompatibilität und alle sind glücklich.

  • Viele scheinen sich einig zu sein, dass für die Entwicklung des neuen Pages für den Mac iOS als kleinster gemeinsamer Nenner ein guter Start ist. Für die Entwicklung stimme ich zu. Muss jedoch für dieses Ziel nun jeder bisherige Pages-Besitzer zum Betatester degradiert werden, um erst in einigen Jahren ein für alle möglichen Belange nutzbares Schreibprogramm zu besitzen? Diese Lasst-uns-ein-Programm-verbessern-Argumentation hat auch schon bei Apple-Maps nicht funktioniert. Der Imageschaden war da. Hier ist es ähnlich. Apple propagiert ein neues, frisches, modernes Pages. Keiner der bisherigen Pages Nutzer musste darin verstehen, dass bei der Frischzellenkur Features von Textbearbeitungsprogrammen auf der Strecke bleiben, welche schon seit Jahrzehnten üblich sind. Ebenso erfolgte kein Hinweis oder besser eine Warnung von Apple, dass mühsam angelegte Vorlagen und Dokumente des „alten“ Pages durch das Öffnen in den gleichnamigen neuen Programmen quasi durch den Reißwolf gejagt werden. Diese Kommunikationspolitik vergrätzt Altkunden. Ich mag Apple… aber diese Kundenbindungsstrategie erschließt sich mir nicht.

  • „Wir jedenfalls gehen davon aus, dass viele der jetzt vermissten Werkzeuge in den kommenden Monaten wieder einziehen werden.“
    Wie lange hatte Apple nach iWork 09 zeit zu entwickeln? Wenn ich mich nicht täusche mind 3 Jahre. Für mich sieht das so aus als ob sie sich gar keine Gedanken die letzten Jahre gemacht haben und nur die Suit auf die schnelle an das iOS 7 angepasst haben. Bis da neue Funktionen kommen kann noch jahre daueren- wenn überhaupt. Es macht keinen Sinn ein unfertiges Produkt auf den Markt zu werfen und dann wieder Funktionen zu integrieren die es eigentlich schon vorher gab. Ich bleib bei der Version 09 und muss ab jetzt beim ios7 updaten hall aufpassen.

  • die zentrale frage ist: wie kriegt man die alten IOS Versionen wieder und wann kommt office fürs ipad. denn für ernsthafte Anwendungen muss man dann wohl doch MS bemühen.

  • Ich habe es vor einiger Zeig gerade umgekehrt gemacht. Nachdem ich festgestellt habe, dass einige Features von iWork nicht auf dem iPad laufen, habe ich nur noch auf dem iPad Dokumente angelegt.
    Und da sind sehr komplexe Numbers Tabellen dabei, die kaum ein Excel User erstellt.
    Jetzt freue ich mich über der Funktionszuwachs in Numbers und Co.
    Klar arbeite ich im Büro nur mit Excel und Word. Habe auch die neuesten Versionen ganz offiziell gekauft auf dem privaten Mac, nutze sie halt nur nicht.
    Bzw nur wenn mir jemand aus der Windowswelt was schickt, was nicht mit iWork 100% kompatibel ist. Ja, da beißt die Maus keinen Faden ab, Microsoft nimmt keiner die Butter vom Brot.

  • Gibt’s irgendwo einen Wettbewerb darin, Scheiße schönzureden?

    Ihr könnt damit aufhören – Ihr habt den ersten Platz bereits lange übertroffen – spätestens jetzt.

    Was ist denn DAS für eine Logik, Funktionalität zu eliminieren um den über alle Plattformen KLEINSTEN gemeinsamen Nenner in den Apps zu erhalten?
    Das wollt ihr einem als WEITERentwicklung verkaufen?

    Hört endlich auf, auch wirklich JEDEN Schwachsinn in Schutz zu nehmen – insbesondere wenn er von Apple kommt.

    Eure Lobhudelei hat nichts mehr mit Journalismus zu tun. Das tut nur noch weh.

  • Mit einem UI-Redesign hab ich keine Probleme,.
    Wenn jedoch Funktionen und Dateiformate nicht mehr mit der Vorgängerversion (zumindest aufwärts-)kompatibel sind, dann geht das m.E. gar nicht.

  • Pages ist (war) auch eine ganz anständige Page Layout Anwendung. Mit dem Wegfall grundlegender Funktionen wie Doppelseiten-Layout und Textflussverknüpfung ist sie jedoch schlicht hingerichtet geworden. Es geht also nicht um den Wegfall „lieb gewonnener Features“. Sondern es geht um den Verlust essentieller Anwendungsfunktionen.

    • P.S.: Selbst wenn Apple diese Funktionen irgendwann mal nachrüstet, so zeigt es, dass sie nichts aus dem Final Cut Pro X Desaster nichts gelernt haben. Der (professionelle) User kann sich schlicht nicht auf Apple verlassen. Das ist ein verheerendes Signal.

  • Ich sehe das auch mehr als kritisch und muss sagen, daß ich nach vielen Jahren in der Macwelt ernsthaft über die Rückkehr zu Windows nachdenke. Leider entwickelt sich OS X in die Richtung von iOS und nicht umgekehrt. Auch die restliche Produktpolitik nervt nur noch. Kein 17″ MBP mehr, in den iMacs und den Retina MBPs nichts mehr upgradebar – und 2000€ für ein MBP 15 OHNE DEDIZIERTE GRAFIKKARTE ??????????? Wofür steht denn das Pro eigentlich noch? Product Ridiculously Overprized?

  • iOS 7 und Mavericks sind nurmehr peinlich. Der Kalender ist einfach unbrauchbar, sie schaffen es seit 5 Jahren nicht die ganzen Inkonsistenzen auszuräumen und ich habe selten ein so buggy OS gesehen wie iOS 7. selbst die Telefon-App stürzt ab. Um es mit der Kanzlerin zu sagen: „Das geht gar nicht,“

    Apple hat auch keine Ideen mehr. Schaut euch das neue iPad an. Seit 3 Generationen haben sie nur an der Kamera, dem Prozessor und dem Gewicht geschraubt. Der Marktanteil ist einem Jahr um 30% gefallen!

    Aber wir sind ja Gott sei Dank in einer Marktwirtschaft und Apple merkt es am Börsenkurs. Vielleicht wacht nach dem Weihnachtsgeschäft auch das Dreamteam Cook/Ive mal auf.

    Und bevor jetzt wieder troll geschrieben wird: ich hab 9 Apple Devices im Einsatz, bin also wirklich treu, aber es ärgert mich, dass Apple gewisse Sachen einfach nicht auf die Reihe kriegt. Beispiele? Gerne: schon mal probiert eine aus einer Website kopierte Telefonnr. in der Telefon-App zu ändern? Geht nicht. Warum kann man Termine nicht weiterleiten? Warum keine Messages weiterleiten? Warum ist das GUI von Messages und Email komplett anders? Warum muss Photos immer noch über iTunes synchronisieren? Warum kann iOS Messages Konversationen der gleichen Person von verschiedenen Absendern nicht zusammenfassen? Usw. usw. Ich kann das ellenlang fortsetzen…

  • Und noch was: wie kommt ihr drauf, dass Apple in nächster Zeit kurzfristig die Features wieder einbaut? Die letzte iWorks Version war 4 Jahre lang am Markt.

  • Soviel Ignoranz wie in den Kommentaren zu iWorks habe ich selten gelesen muss ich zugeben.

    „Das kann doch nicht so schwer sein …“
    „Sie hatten ja 3 Jahre Zeit … “
    „Pah das kann doch jeder … “

    Als hätte irgendeiner der Poster eine Ahnung was hinter so einer Aktion steckt.
    Ein System dass von Grund auf Neu entwickelt wurde (Vorher wurde ja immer gemeckert dass es immer noch auf dem alten Scheiss basiert) in 3 Jahren .. auf 3 Plattformen (iOS, OSX, HTML) inklusive Collaborativem Arbeiten, und das ganze ui mässig so gestaltet dass damit jeder umgehen kann ….

    Schauen wir doch mal die Konkurrenz an,
    Office365 -> Nicht alle Features auf Tablett und WEb. VERLUST VON DATEN BEI SOLCHEN FEATURES WENN MAN DIE ONLINE WEITERBEARBEITET
    Google Docs -> KEIN OFFLINE, NUR WEB, Verlust von Formatierungen wenn man Daten importiert
    LibreOffice, OpenOffice -> Laut Entwicklern nahezu unhaltbarer Code, neue Features einzubauen fast unmöglich, UI umzustellen fast unmöglich. Kompatibilität relativ gut aber auch nicht 100%.

    Also —> KEINER hat bisher etwas wie Apple geschaffen.
    Eine Lösung die Plattformunabhängig ist, online und offline geht, kollaboratives Arbeiten ermöglicht und dabei mehr erlaubt als simples RTF.

    Dann will ich auch mal motzen
    „Ich kann mit der Deutschen Bahn immer noch nicht nach Los Angeles fahren“
    „Verdammt nochmal … mein Reisebüro erlaubt mir immer noch nicht den Pauschalurlaub auf dem Mond“
    „Blöde Nasa, die haben immer noch keinen Warpdrive“

    • Genau, KEIN Office außer iWorks ist plattformunabhängig immer gleich schlecht!
      Das konnte nur Apple schaffen. In so fern gebe ich dir Recht!

    • Cool, wir können zwar NICHT mehr produktiv mit dem System arbeiten, aber dass immerhin auf 3 Plattformen!
      Und verdammt nochmal, schluckt das endlich runter, da steckt schließlich Apple-Magie dahinter! Ihr habt ja keine Ahnung…

    • Also ich brauche ein Textverarbeitungsprogramm in dem ich Arbeiten kann,. Gerade beim Schreiben, brauche ich niemanden, der mir live „kollaborativ“ meinem Text korrigiert. Stell Dir mal vor jemand hätte live, während Deines Posts, allein schon wegen der Nettiquette in Foren, Deine ganzen Großbuchstaben umformatiert und Dir auch noch als Notiz dazu geschrieben, dass das unhöflich ist und Quasi Anschreien bedeutend – oder jemand hätte Deine Motzbeispiele, als unsachlich entfernt – also DAS hättest Du sicher nicht gern gehabt… Obwohl, wenn ich mir das so überlege, dann verstehe ich, warum Du das kollaborative Arbeiten so dringend benötigst ….
      Zusammenarbeit setzt auch Verständnis für seinen Gegenüber voraus, also für dessen Bedürfnisse. Wenn also Foristen der Meinung sind, dass Apple ihnen mit dem neuen Pages ein unzureichendes, ungeeignetes, im Gegensatz zur Vorversion kaputtes Werkzeug anbietet, dann kann man das akzeptieren.

  • Na, dann sollte Apple einfach solange warten bis der Funktionsumfang dem aktuellen Stand des zu ersetzenden Produkts entspricht und nicht vorher halbfertige Entwicklungen auf den Markt schmeißen bzw. es als vollumfängliche, „weiterentwickelte“ Neuheit verkaufen, wenn sie mit der Weiterentwicklung gerade erste begonnen haben. Was soll der Müll?

  • Terminal funktioniert doch noch… wo ist das Problem?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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