iRobot zeigt virtuelle Krankenschwester mit iPad-Steuerung

18 Kommentare

Das US-Unternehmen iRobot ist uns in erster Linie durch Staubsauger- und Wischroboter für den Heimgebrauch bekannt. In den USA hat sich iRobot aber auch mit Robotern für Militär- und Industrieanwendungen einen Namen gemacht.

Mit dem RP-VITA entwickelt das Unternehmen derzeit einen Roboter für den Medizinbereich, der nicht nur „Patrouille“ durch die Krankenzimmer läuft, sondern auch „Videochats“ zwischen Pflegepersonal und den Patienten ermöglicht. Gesteuert wird das Ganze von einem iPad aus, die im unten eingebetteten Video demonstrierte Umsetzung kann durchaus beeindrucken.

Abgesehen vom sicherlich positiven Nutzen durch die gesteigerte Effizienz bei den Stationsrundgängen schlägt diese Entwicklung allerdings eine sicherlich kritisch zu hinterfragende Richtung ein. Gerade im Umgang mit Kranken ist menschliche Wärme und persönliche Ansprache in vielen Fällen unersetzlich.


(Direktlink zum Video)

Diskussion 18 Kommentare.
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  1. Naja wenns nur 1 Nachtschwester gibt und über 20 Patienten, dann ist mir der Videochat lieber als dass ich paar stunden warten darf bis die Schwester kommt obwohl ich geklingelt habe…

    fabio-arnold.de
    • Muss halt nur der Roboter zu dir kommen, bin gespannt wie er die Tür aufbekommt.
      Und dennoch wäre das nachts sicher nicht das, was ich gern sehen möchte wenn ich Probleme habe und klingeln muss. Ich mag die Idee der Patientenakte auf dem iPad, auch wenn sich mir da die Frage nach der Hygiene stellt aber der Roboter ist meiner Meinung nach ein Schritt zuviel.

      — Sk1nk
  2. Ich kann darin keinen positiven Nutzen sehen, denn eine direkte Interaktion und Kommunikation von Mensch zu Mensch ist durch nichts zu ersetzen!

    Es gibt schon genug Einsamkeit und Kontaktarmut!!!

    — Frank
  3. Wieso stellt man nicht einfach einen Bildschirm in jedes Zimmer? Ich versteh den Sinn nich so warum der rumfahren soll und damit nur die Bakterien verteilt.

    — Max
  4. Stell mir vor, man wacht im Krankenhaus auf und auf einmal steht der Roboter da. Da verlängert sich der Aufenthalt glatt durch den Herzinfarkt, den man bekommt…

    — iCook
  5. Das hab ich schon mal gehört.
    Es gibt einen behinderten Jungen in den USA, der aus gesundheitlichen Gründen das Haus nicht verlassen und somit nicht in die Schule gehen kann.
    Dort fährt also auch so ein Roboter durch das Schulgebäude. So kann der Junge dennoch ganz normal am Schulalltag teil nehmen.

    — Goma
  6. war ja klar, dass man auch irgendwann versucht, den bereich durch roboter zu ersetzen, der eigentlich nur von menschen betrieben werden kann. da macht der krankenhausaufenthalt gleich mehr spaß

    Nils

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