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iPad-Zeitungen könnten billiger werden: EU will Mehrwertsteuer senken

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Die EU plant offenbar, den Mehrwertsteuersatz für digitale Zeitungen zu senken. Künftig könnte der Steueranteil für die iPad- oder PDF-Ausgaben von Tageszeitungen damit auf den bei gedruckten Zeitungen üblichen Steuersatz von 7 Prozent fallen. Bislang sind im Kaufpreis der Digitalausgaben noch 19 Prozent Mehrwertsteuer enthalten.

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Von heute auf morgen wird dies allerdings nicht geschehen, die EU plant derzeit, einen entsprechenden Entwurf in der ersten Jahreshälfte 2016 vorzulegen. Nach Umsetzung hätten die einzelnen Regierungen dann die Möglichkeit, die Steuersätze entsprechend anzupassen. Die Ankündigung wurde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters im Rahmen eines Treffens des Verbands deutscher Zeitungsverleger gemacht.

Ähnliches erhoffen wir uns ja auch für E-Books. Auch hier liegt der Mehrwertsteuersatz noch bei 19 Prozent, eine Senkung auf 7 Prozent ist aber schon länger im Gespräch. Zu Jahresbeginn wurde der Steuersatz für Hörbücher bereits entsprechend reduziert.

Donnerstag, 07. Mai 2015, 11:42 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Ich seh es schon: wie bei McDonalds – Preise bleiben gleich… :-/

    • Bevor sich die ersten Noobs auf mich stürzen:
      BigMac für 5,99 zum hier essen = 19% da nicht das Essen sondern die Dienstleitung (Essnen im Restaurant) verkauft wird
      BigMac für 5,99 zum mitnehmen = 7% da das essen verkauft wir. Essen ist steuerlich begünstigt. Also verdient McD dabei mehr.

      ps.: 5,99 ist nur ein Beispielpreis ;-)

      • Genau aus dem Grund bestelle ich, wenn ich mal dort bin, IMMERHIN zum „hier essen“!

  • Blödsinn-von wegen billiger werden. Oder hat jemand im Fastfoodtempel mit dem goldenen M schon mal unterschiedliche Preise bezahlt für den Verzehr im Restaurant oder zur Mitnahme? Es wird dann pauschal mit 19% Abfuhr an den Staat kalkuliert und bei Anfallen eines verminderten Steuersatzes wird dann der overhead eingestrichen

  • „Nach Umsetzung hätten die einzelnen Regierungen dann die Möglichkeit, die Steuersätze entsprechend anzupassen.“

    LOL! Klar ist die deutsche Regierung so „dumm“ und verzichtet auf 12 Cent/€

  • Bei gleichem Steuersatz für die gedruckte Zeitung und das ePaper können die Verlage die elektronische Ausgabe wieder als kostenlose Zugabe zur Printausgabe anbieten. Zurzeit ist das wegen der unterschiedlichen Steuersätze nicht (mehr) möglich.

  • Die meisten Zeitschriftenpreise (ePaper) haben eh nichts mit der Realität zu tun- aber bitte, wenn’s die Leute doch kaufen :-))

  • Die sollten mal lieber die Buchpreisbindung aufheben und denn Markt das regeln lassen…so wie bei allem anderen auch. Und endlich diesen Blödsinn mit denn 7/19% endlich aufheben. Pauschal ~14% und alle haben es leichter mit der Buchhaltung, Preisauszeichnung etc. pp.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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