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iPad Pro kam mit Verspätung: Ursprünglich war Frühjahr 2015 geplant

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Das iPad Pro sollte nicht wie geschehen erst im Herbst, sondern bereits im Frühjahr 2015 auf den Markt kommen. Zu diesem Termin waren allerdings weder die Hard- und Software für das iPad Pro, noch der zusammen mit dem Tablet vorgestellte Apple Pencil marktreif. Dieses Eingeständnis macht der bei Apple für die interne Chip-Produktion verantwortliche Manager Johny Srouji. Die Verzögerung brachte für den Endkunden allerdings auch Vorteile: Statt wie ursprünglich geplant mit einem A8X-Prozessor konnte das iPad Pro mit dem schnelleren A9X-Chip ausgestattet werden.

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Srouji gewährt diese und weitere Einblicke in einem ausführlichen vom Wirtschaftsmagazin Bloomberg veröffentlichten Porträt und erzählt weiter, dass der spontane Wechsel auf ein leistungsfähigeres Chip-System seine Abteilung ordentlich ins Schwitzen brachte. Am Ende stand aber eine Punktlandung, man habe das A9X-System innerhalb von nur sechs Monaten gerade rechtzeitig zum Produktstart entwickelt. Ein wichtiger Grund für dieses spontane Upgrade vor Verkaufsstart war die Tatsache, dass das iPhone 6s mittlerweile mit einem A9-Prozessor verfügbar war und das iPad Pro mit der ursprünglichen Prozessorausstattung demgegenüber schwach dagestanden wäre.

Im Verlauf des außerordentlich umfangreichen Porträts plaudert Srouji recht frei aus dem Nähkästchen und geht intensiv auf die Geschichte der Apple-eigenen Chip-Produktion ein. Hauptgrund dafür, dass der Hersteller zwischenzeitlich seine eigenen Prozessoren für Mobilgeräte baut, sei die Unabhängigkeit von anderen Herstellern. Steve Jobs habe den Wandel mit der Begründung, man müsse die Chip-Produktion kontrollieren und in eigenen Händen haben, um Großes erreichen zu können, in die Wege geleitet.

Donnerstag, 18. Feb 2016, 18:47 Uhr — Chris
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  • Software für das iPad Pro wo ist die welche Programm kann man noch kaufen?

  • Und jetzt? Sonst wird immer über unfertige Produkte geschimpft…

  • Mit der selben Begründung denke ich, dass das iPad Air 3 bereits mit einem A10X Prozessor suf den Markt kommen sollte, ansonsten würde das iPad Air 3 bereits ab Herbst 2016 schwächer als die neuen iPhones 7 und 7 Plus sein!

  • Meiner Meinung nach macht es iPad Pro nur Sinn wenn es mit OS X laufen würde. Somit wäre es auch ein Konkurrent für das Surface welches ja sogar Billiger ist.
    Aber wie gesagt, ist meine Meinung und von einigen im Bekanntenkreis.

    • OS X ohne Touch Anpassung und auch ohne so etwas wie ein trackpad, macht erstmal weniger Sinn. Um OS X zu testen auf einem iPad empfiehlt sich das beste angepasste Programm, Parallels Access, dort greifst du auf einen Remote Mac zu, dass ist echt alles gut durchdacht.
      Also ich denke nicht, dass sie in absehbarer Zeit beim iPad auf Intel CPUs setzten werden, noch werden sie OS X an ARM CPUs anpassen.

      • Nochmal zu Parallels Access, man hat damit die beste Vereinigung der beiden OS versionen auf dem iPad. Dateien können hin und her verschoben werden, dass Clipboard wird geteilt, Dateien können über Internet hoch oder runtergeladen werden usw.

    • Laut Apple WWDC 2007 ist iOS doch ein Modifiziertes OSX. Also sie sollen jetzt OSX 1:1 laufen lassen oder nochmal ein eigens separat Modifiziertes OSX (iOS v2) auf dem iPad Pro Laufen lassen? Von der Sache her bräuchten die nur die Dateiverwaltung etwas lockern. Aber genau das ist es ja was iOS auch wieder etwas sicherer macht. Aber das OSX auf Intel läuft und das iOS ein Custom Chip Design ist, glaube ich das OSX 1:1 auf dem iPad Pro definitiv schon mal ausgeschlossen werden kann.

      • sie könnten ein iOS für iPhone und ein iOS pro für die iPads entwickeln! Ausser den Multitasking Funktionen unterscheiden sich die beiden Systemen, soweit ich weiss, nicht voneinander!

    • Die Meinung als solche, kann und werde ich nicht widerlegen.

      Ich kann nur für mich sagen, dass ich das Teil liebe! Und für mich persönlich OSX sogar kontraproduktiv wäre.
      Ich liebe das iPad Pro! Die Akkulaufzeit, der Sound und die Agilität des gesamten Handlings machen es für mich zum perfekten Ersatz für mein altes iPad3.
      Die Kombi mit Duetdisplay und Astropad machen es zum genialen Assistancesystem für mein Macbook.
      Es ist gut so wie es ist… Klar, hier und da knarzt es noch… (die bescheuerte dualpanelösung mit dem Appswitcher zum Beispiel) Da gehe ich allerdings davon aus, dass Apple das mit Updates mal in Angriff nimmt.
      Ich habe jedenfalls seit dem ich das Ding habe meinen Papierkonsum um gefühlte 30% verringert und damit hat es sich für mich schon gelohnt. :)

  • Wenn man danach geht, dass es noch nicht marktreif war, hätte es auch im Herbst nicht rauskommen dürfen. Mit iOS wird es auch nie richtig marktreif sein…

  • So so… war also noch nicht fertig? Im Herbst war die Software ja wohl auch nicht fertig… und dann gabs trotzdem nen release ;)
    Apple hält unfertige Software doch schon seit Jahren nicht mehr auf

  • Unfertig ist es immer noch! Kein TouchID 2.0, kein 3D Touch, keine „Hey Siri“ Steuerung im Standby, keine deutsche Tastatur (Case), keine Magnethalterung das der Pencil am iPad hängen könnte oder am Case, langsames laden.
    Trotzdem bin ich mit meinem iPad Pro zufrieden.

  • Mein iPhone 6 Plus: keine Wurfqualität, keine Tauchqualität, kein Mega Zoom Objektiv, kein eingebauter Selfistick, keine Magnethalterung für meinen externen Selfistick, immer noch keine erfüllbaren Tastatur Tasten, kein eingebauter Beamer – eigentlich kaum Konkurrenzfähig. Aber dennoch bin ich mit meinem iPhone 6 Plus sehr zufrieden!

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