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„iPad Pro“ hinterlässt Spuren in Analyse-Tool für Entwickler

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Das bislang unbestätigte „iPad Pro“ mit 12,2″ Bildschirmgröße scheint erste Spuren in der freien Wildbahn zu hinterlassen. Appsee, die Anbieter eines Analysesystems für App-Entwickler, verzeichnen Zugriffe von einem bislang unbekannten Apple-Tablet in ihren Log-Files die offenbar von einem iPad mit übergroßem Bildschirm stammen.

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Bilder: Hüllen für das iPad Pro

Appsee will Entwicklern dabei helfen, das Nutzerverhalten ihrer Kunden zu studieren. Zu diesem Zweck können diese ihre Apps mit einer Erweiterung ausstatten, die beispielsweise die Art und Weise, wie der Nutzer auf dem Bildschirm agiert erfasst. Beim Erstellen dieser sogenannten Heatmaps ist die Bildschirmauflösung, also die in Pixeln zur Verfügung stehende Fläche, ein wichtiger Faktor.

Nun berichtet Appsee, dass im Rahmen dieser Analysen ein iPad mit der bislang unbekannten Auflösung von 2048 x 2732 Pixeln in den Logfiles aufgetaucht sei. Das Gerät selbst identifizierte sich als „iPad6,8“. Auch dieser sogenannte Model-Identifier wird von Apple bislang nicht verwendet. Das iPad Air 2 beispielsweise wird bei Apple intern als „iPad5,3“ bzw. „iPad5,4“ geführt.

Die oben genannte Auflösung deutet an, dass der Bildschirm des besagten iPad deutlich größer als die 9,7“ des aktuellen iPad Air 2 mit seinen 2048 x 1536 Pixeln ist. Zudem stimmt diese Pixelzahl mit bereits im Juni in den Tiefen von iOS aufgestöberten Werten, die schon damals als Anzeichen für ein kommendes größeres iPad gedeutet wurden.

Mit Blick auf Gerüchte aus Zuliefererkreisen und aktuelle Spekulationen eines Apple-Analysten scheint derzeit möglich, dass Apple das neue iPad im Oktober vorstellt und das Gerät dann im November in den Handel kommt.

Mittwoch, 19. Aug 2015, 15:42 Uhr — Chris
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  • Wäre es vielleicht denkbar, dass das jetzige iPad einen grösseren Bildschirm erhält, die Gerätegrösse aber ähnlich bleibt und dadurch die Pixeldichte sich verändert?

  • Hmm die Pixelanzahl des großen Displays ist 1,77x im Vergleich zum kleineren.
    Das wäre ein ziemlich großer und meiner Meinung nach unnötiger Schritt.
    Ein größeres iPad macht da für mich mehr Sinn.

  • Wäre dann vermutlich so um die 999€ + X zu haben wie man Apple kennt, aber dann ja ja auch der Sprung zum 12″ MacBook nicht mehr weit… Da dürften sich die meisten vermutlich doch für ein „echtes“ OS auf dem MacBook entscheiden…

  • so wie ich apple kenn wird das iPad pro mit iOS 9 ausgeliefert. Dann würde ich es auf keine Fall kaufen. Habe immer noch die Hoffnung, dass es mit OSX kommt, Vielleicht auch OSX Ligth oder so was

    • OSX auf dem iPad kann ich mir aktuell überhaupt nicht vorstellen.
      Ich muss sagen ich könnte glaube ich ganz gut mit iOS9, auch auf einem iPad Pro, leben.

      • Schau dir ein Surface Pro an. Man kann es als Tablet verwenden, als Laptop und als Desktop mit Maus und Tastatur.
        Wenn man nicht gerade modernste 3D-Spiele spielt, ist das also für jeden geeignet. Bei Windows sind in der aktuellen Version auch viele Krücken aus Windows 8/8.1 behoben worden.
        Ein reines Tablet ist natürlich etwas handlicher, aber wenn man ein größeres iPad baut, ist das auch nicht mehr so handlich wie ein Mini.

      • Rudolf Gottfried

        @Ouzo
        Das Surface Pro ist quasi das Hardwarepedant zu Windows 8/10, ein frankenstein’ches Konglomarat aus Tablet mit integriertem Ständer und einer angeknöpften Igelit-Tastatur. Performancetechnisch auf dem Niveau eines Macbook Air von 2013, vorausgesetzt, man entscheidet sich für die sauteure i7-Variante, welche dann wenigstens eine interne Intel-HD 5000 Grafik mitbringt. Als Tablet viel zu schwer und unhandlich (vom extrem spiegelnden Display im selten dämlichen 3:2-Seitenverhältnis mal ganz zu schweigen), als Laptopersatz schlicht zu schwächlich. Weder Fisch noch Fleisch dieses Teil und deshalb zu recht ein Nischenprodukt.
        Passt aber, wie gesagt, besten zum aktuellen Windows.

      • Ouzo generell ist es möglich OSX auf ein iPad zu klatschen. Aber wie würde man das bedienen?
        Windows mag ja mit Windows 10 (abgesehen von den schrecklichen Datenschutzrichtlinien) ein gutes OS rausgebracht zu haben. Aber die Bedienung ist und bleibt umständlich (die die wirklich an einem Mac arbeiten wissen wie ich es meine). Apple wird sicher schon an sowas arbeiten, aber nicht veröffentlichen wenn es ihren Vorstellungen und Idealen nicht ansatzweise entspricht.

      • Hallo Gottfried,
        Wo kommen deine Erfahrungen zur Performance her? Ich habe hier einen alten Windows Laptop mit Windows 7 und einen alten Mac Mini mit Yosemite. Beide mit Core 2 Duo. Der Windows Laptop läuft weit performanter als der Mac Mini. Ich wollte den Laptop eventuell auf Windows 10 Updaten. Wird der dann wirklich so viel langsamer?

      • Man könnte anfangen, indem man einen Programmlauncher mit riesigen Symbolen erstellt. Ist zwar für Mausbedienung Blödsinn, aber ein Anfang. Dann müssen die Apps auf Dauer auf zwei Oberflächen angepasst werden. Einmal zur Stiftbedienung und einmal für die Touch Bedienung.
        Für die meisten ist ein iPad mit iOS sicher ausreichend. Aber wenn man mit Tabellen, Remotedesktop, Xcode oder CAD arbeitet, fehlt einem eine Maus. Wenn man dann nur ein Gerät mitnehmen möchte, ist ein Mischling die bessere Wahl.

    • Es wurde doch auch schon iOS9.1 irgendwo entdeckt von einem Dienstleister. Könnte es auch erklären.

  • Oder es ist das normale iPad mit 9.7″ aber mit höher Auflösung sprich mehr PPI.

    Retina HD wie auch bei iPhone 6. So hat ja das iP6 326 PPI und das iP6+ 401 PPI.

    Somit könnten es bei 9.7″ 352 PPI sein bei 2048×2732.

  • wenn man doch bloss eine Maus und einen memorystick (auch für dokumente/ Musik/ Videos, nicht nur fotos) anschliessen könnte. dann würde ich mir ein ipad pro kaufen

    • Genau, sowas erwarte ich von einem „Pro“ Modell. Bleibt spannend, ob es nur einfach größer wird, oder ob es sich in einen Workflow von Pro User integrieren lässt.

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