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Interview: Tim Cook zur Apple Watch, dem iPhone 6 und Apple

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33 Kommentare 33

Apple-Chef Tim Cook hat sich den Fragen des US-Talkmasters Charlie Rose gestellt und im Rahmen des 50-minütigen Gesprächs auch ein paar interessante Details rund um die letzte Woche neu vorgestellten Apple-Produkte zum Besten gegeben.

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Eines der ersten Themen war natürlich die neu von Apple angekündigte Smartwatch. Laut Cook arbeitet man bei Apple mittlerweile seit drei Jahren an der Uhr. Die für Apple ungewöhnlich frühe Ankündigung begründet er damit, dass man den Entwicklern die Möglichkeit geben wolle, in Ruhe gute Apps für die Uhr zu programmieren. Bei der Apple Watch stünde nicht allein die Technik im Vordergrund, ein wesentlicher Faktor seien die Personalisierungsoptionen. Hier hat Apple wohl zurecht berücksichtigt, dass Kunden bei einem nach außen sichtbaren Objekt auch die Möglichkeit haben müssen, das Produkt ihrer Persönlichkeit entsprechend zu konfigurieren.

Die Apple Watch sei übrigens nicht ausschließlich auf die Verbindung zum iPhone angewiesen. Cook hebt hervor, dass man beispielsweise Musik auf der Uhr speichern könne und die Watch dann mit einem Bluetooth-Headset auch unabhängig vom iPhone beispielsweise beim Sport als Musikplayer nutzen könne.

Nicht die ersten, sondern die besten

Natürlich habe es bereits vor der Apple Watch Smartwatches gegeben. Aber ebenso sei der iPod nicht der erste Musikplayer, das iPhone nicht das erste Smartphone und das iPad nicht das erste Tablet gewesen. Apple hat laut Cooks Worten nicht den Anspruch, als erster ein Produkt auf den Markt zu bringen, man wolle einfach das beste Produkt anbieten.

Auch Fernsehen ist laut Cook vor diesem Hintergrund weiter ein interessantes Thema für Apple – hier sieht der Apple-Chef enormen Verbesserungsbedarf, will aber nicht weiter ins Detail gehen. Apple TV habe sich jedenfalls längst zu deutlich mehr als dem lange Zeit von Apple propagierten „Hobby“ entwickelt.

Rose sprach Cook auch darauf an, dass er bei der Vorstellung der Apple Watch auf die für seinen Vorgänger Steve Jobs charakteristische Einleitung „There’s one more thing“ zurückgegriffen hat. Cook begründete dies mit der Tatsache, dass Jobs auch drei Jahre nach seinem Tod immer noch sehr gegenwärtig für ihn und das gesamte Unternehmen sei. Nicht nur sein Geist und seine Ideen seien bei Apple heute noch jederzeit präsent, auch sein Büro blieb bis heute unverändert und trage weiterhin Steve Jobs’ Namen an der Tür.

Unten eingebettet findet ihr das ausgesprochen interessante und hörenswerte Gespräch in voller Länge.

Montag, 15. Sep 2014, 10:58 Uhr — Chris
33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Klasse den mit einem iPhone 6+ lässt es sich schlecht in der Hosentasche laufen.

  • In der Liste fehlen aber noch Sachen, z.B. die Karten von Apple. Nicht die ersten, aber die ersten die es richtig gemacht haben. Amazing

    • eines der ganz wenigen „Flops“ der letzten Jahre. Eigentlich kann man da nur noch „Ping“ mit aufzählen.

      • Mit Flop meinst du „karten“? Das ist mitlerweile Geschichte. Wird wohl nicht lange dauern und du bekommst hier viele Gegenstimmen, wenn du es denn so gemeint hast. Ich selbst nutze nur noch Apple Maps.

      • Siri fand ich auch etwas Beta. Dadurch könnte ich mich nie so richtig mit ihr anfreunden.

      • Siri wurde auch mit einem offiziellen Beta-Status eingeführt.

      • @revosback: solange man jetzt nicht Jehova, ähm ich meine Jever schreibt, beginnt die Steinigung noch nicht.
        @BG: Es wurde als Beta angekündigt, aber mit in das offizielle Betriebssystem aufgenommen. Mit einem besseren Start wäre vielleicht etwas aus Siri und mir geworden. Ping hatte ich schon komplett verdrängt.

      • @revo:
        Vielleicht tu ich der App Unrecht. Aber wenn ich meine eigene Adresse damit öffne zeigt es ein Foto an, das aussieht wie ein Foto aus dem Sommerurlaub 1976.
        Das geht doch nicht. Daher ist die App bei mir deaktiviert und alle Adressen werden nur in Google Maps angezeigt.

      • Die iOS Karten sind mittlerweile viel besser als Bing, Google und viele Navigationsapplarten. In Berlin wurde heimlich still und leise 3D Objekte eingeführt – das ist noch nicht mal in der Navigon Version für 100,- enthalten

    • Erst Interview anschauen, dann meckern.
      Es wurde angesprochen und Tim gab zu, dass sie es vermasselt haben.

      • Ok, Videos gucke ich mir meistens nicht an, wenn ich kein WLAN habe.
        Wenn er gesagt hat: Wir wollen nicht die ersten sein, sondern die Besten, auch wenn wir dabei teilweise unausgereifte Sachen rausbringen, dann ist das ja Ok.

  • In der Liste fehlen aber noch Sachen, z.B. die Karten von Apple. Nicht die ersten, aber die ersten die es richtig gemacht haben. Amazing!

  • ⚡️i-was-dann⚡️

    Wenn ich meine Skepsis in Sachen Apple Watch mit der Skepsis bei der Präsentation des IPad vergleiche, müsste die Watch ein ähnlicher Knüller werden…

    Wait and see….

    • Meine Skepsis sieht da etwas anders aus. Beim iPad hatte ich nicht mit dem Erfolg gerechnet und für mich keinen Nutzen gesehen. Eine Smartwatch möchte ich haben, ich Frage mich hier aber wie groß der Markt ist.

  • “ […] auch sein Büro blieb bis heute unverändert und trage weiterhin Steve Jobs’ Namen an der Tür.“
    Oha, da wird man ja ganz sentimental. Steve Jobs fehlt schon ein bisschen…

  • Und es geht immer noch keiner darauf ein was mir die Uhr beim Sport und meinetwegen 1000TB Musik dazu bringt wenn sie ohne iPhone nicht einmal GPS Daten aufzeichnen kann.
    Solange das nicht gewährleistet ist bleibt es für mich nur ein teures Spielzeug.

    • Sign!
      Allerdings wird mit einem GPS-Modul die Laufzeit der Uhr auch nicht besser. Ich denke dieses Feature kommt in A-Watch 2 oder 3.
      MMn muss eine Smartwatch nicht viel mehr können als Benachrichtigungen anzeigen und Bewegungsprofil (möglichst genau) anzeigen + Uhrzeit und Datum natürlich ;-)
      Ich will damit keine Fotos abschauen oder Nahrichten schreiben müssen. Musikhören, ohne spezialkopfhörer, wäre ein nettes Plus aber kein Kaufkriterium. Aber das ist meine persönliche Ansicht

      • Die Apple Watch wird ausdrücklich als Fitness Tracker angepriesen und wenn sie dann ein grundlegendes Feature, das jede 49 Euro-Tschibo-GPS-Uhr hat, nicht bietet, dann ist das richtig enttäuschend. Ich wollte eigentich damit meine vier Jahre als Garmin-Uhr in Rente schicken, aber daraus wird dann wohl nichts; und mit zwei Uhren gehe ich bestimmt nicht laufen, also bleibt die Apple Watch zu Hause… oder gleich ganz im Apple Store, mal sehen.

    • warts doch einfach mal ab, bis sie vollends präsentiert wird. das mit dem Akku finde ich fast interessanter.

      Wir sind gespannt.

    • ..oder ich sportlich in den Pool springe und beim Auftauchen ‚Äh, Uhr abmachen‘ denke. Oder mir beim Aufwachen ein sportliches ‚Yeah, Laden vergessen‘ durch den Kopf geht. Das Ding ist leider Spielzeug geworden. Eins, mit dem man dank ‚Pay‘ über kurz oder lang vor allem neue kaufen soll.

    • Ja das ist das, es ich auch scheisse finde. Ich hoffe, dass sie alleine zumindest über triangolation die joggingrute aufzeichnen kann. Das würde erstmal reichen. Dann syncen wenn das phone wieder in der nähe ist. Passt. Aber so. Bissl doof.

      • das mit der Triangulation wird auch nix werden. Denn zwischen was möchtest du den triangeln, wenn kein UMTS / GSM-Modul drin ist? Oder hab ich den Karten-Slot für die Sim-Card übersehen?

    • Es geht auch keiner darauf ein, was mir das Ding auf dem Pott bringt, wenn es keine Stuhlprobe analysiert.
      Vielleicht sind Leute, die eine Uhr wollen, die ohne iPhone die Wegstrecke aufzeichnet auch nicht die Zielgruppe.
      Die Technik ist noch nicht so weit, dass man alles in ein Gerät stecken kann. GPS zieht ja auch beim iPhone schon sehr viel Strom. Für mich ist der Pulssensor schon zu viel. Den Platz hätte man besser in einen größeren Akku stecken sollen.
      Für Sport gibt es schon gute Uhren mit GPS. Für die Apple watch sollte es Armbänder mit Sensoren geben. Dann könnte man die beim Sport nutzen und könnte bei Festlichen Anlässen ein schöneres Armband anlegen.

      • Das Armband lässt sich ja relativ einfach wechseln (wie im Video gezeigt) – evtl. hat Apple bereits mit diesem Gedanken gespielt und arbeitet momentan daran (für eine spätere Version der Uhr)…

    • Du kannst also nur mit GPS joggen und laufen?!? Was hat die Menschheit nur die letzten Jahrhundert ohne gemacht?!? Verwirrt und unkoordiniert in der Gegend umhergeirrt…
      Ich fasse es nicht, angesichts der naiven bis dummen Ansichten über ein MUST-HAVE beim Joggen! Was macht braucht ist eine Uhr, und die funktioniert auch ohne iPhone. Ich hoffe inständig, du findest auch ohne GPS nach dem Sport nach hause…

      • Du hast den Sinn von GPS beim Training offenbar nicht einmal ansatzweise begriffen. Nach Hause zu finden ist nicht wirklich das Problem.

  • Super, dass ich das iPhone zum Musikhören über meine Apple Watch (Bluetooth-Kopfhörer) nicht mitnehmen muss!

  • Die Karten-App ist eine Katastrophe. Straßen-Umbenennungen in Berlin aus 2013 sind immer noch nicht eingepflegt. Trotz Hinweises an Apple über die App. Arm!

  • Viel interessanter ist die Tatsache das die Sache mit dem Apple zu dem geworden ist was es heute ist, ohne das sie heute keine Zombie-Surfbretter verkaufen würden, still und heimlich an die allerletzte Stelle gerückt ist: http://tinyurl.com/k6juyfv

    (Gleich neben all die anderen Dinge, für die sich keiner mehr Interessiert..)

    Schade. Aber man sieht genau wohin die Reise geht.
    Schade. Das nur noch Kommerz interessant ist.

    Daran ändern auch solche eigennützige Interviews leider auch nichts mehr.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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