Instapaper enttäuscht mit Verkauf – Mailbox lockt mit Desktop-Version

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Marco Arment, Entwickler der seit 2008 im App Store erhältlichen “Später-Lesen” Applikation Instapaper hat seine Anwendung an die Medien-Agentur (und inzwischen auch Digg.com-Mutter) Betaworks verkauft und enttäuscht mit seinem Abschied langjährige Fans.

Im Gegensatz zu den ebenfalls im App Store erhältlichen Gratis-Alternativen hatte Arment sein Instapaper (AppStore-Link) stets kostenpflichtig angeboten und lies keine Gelegenheit aus, die Relevanz der Käufe für die langfristige Entwicklung und das Fortbestehen der Anwendung zu betonen. Jetzt geht der Chef-Entwickler und lässt Freunde des Pocket-Konkurrenten in eine ungewisse Zukunft blicken. Der Blog-Eintrag Arments hält sich mit Deatils zum Deal leider bedeckt.

instapaper

Besser sieht es derweil bei der Entwicklung der E-Mail Applikation Mailbox aus. Die Gmail-Anwendung fürs iPhone – seit dem 16. April ohne Warteliste und im Besitz der Dropbox-Macher – arbeitet an einem Sprung auf die großen Displays dieser Welt. Auf ihrem Twitter-Account haben die Entwickler nicht nur die Ausgabe einer iPad-Version in Aussicht gestellt, sondern konnten sich auch den Hinweis die geplante Desktop-Version nicht verkneifen.

Genaue Launch-Termine sucht man derzeit zwar noch vergeblich, zukünftig, dies steht bereits jetzt fest, wird Mailbox (AppStore-Link) nicht mehr nur auf dem iPhone, sondern auch auf Android, OS X und iPad nutzbar sein.


(Direktlink zum Video)

Diskussion 15 Kommentare.
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  1. Bei mir stürzt Mailbox immer ab, noch bevor die Mails geöffnet werden können. Hat jemand ebenfalls dieses Problem und weiß jemand Abhilfe?

    — Pascal Kimoon
    • Würds noch mal installieren, bei mir läufts perfekt und hat aufm iPhone schon die Mail App ersetzt.
      Aufm iPad bald auch und mal sehen obs am Mac auch so gut wird^^

      — kleiner Pirat
  2. Alle Mailapps die keine anderen Mailaccounts bedienen sind doch vollkommen uninteressant für die meisten. Womit hat das denn zu tun, wenn eine Mailapp nur für einen Anbieter funktioniert? Müssen die irgendwelche Verträge abschließen?

    — Aleski
  3. Für mich eine der besten Anwendungen neben sparrow als Ersatz und durch die Erweiterung auf iPad und Mac eine gute Alternative. Das später andere Anbieter unterstützt werden wurde ja von den Machern schon gesagt.

    — Ghostwriter
  4. Ich find Mailbox auch Überflüssig.
    Warum sollte ich einem Drittanbieter die Zugangsdaten anvertrauen?
    Leute denkt doch mal nach!

    — Crossbow
    • Die Zugangsdaten landen nicht bei denen, der Gmail-Account wird per Token autorisiert und das war es

      — Tut nichts zur Sache
      • Das behaupten die, aber nachprüfen kann man das nicht.

        Letztlich bleibt es jeden selbst überlassen, ob er dritten Zugriff auf sein Mailkonto gewährt. Ich nicht.

        — karl
      • @karl
        Doch, kann man nachprüfen, da die Autorisierung direkt über die Google-Seite läuft.

        — Tut nichts zur Sache
  5. Mailbox ist mit Abstand die beste E-Mail App die es derzeit auf iPhone gibt. Mann muss nicht mehr mit überfüllten Posteingängen kämpfen und dank all den Listen ist alles geordnet und man verliert nicht mehr die Übersicht was wichtig ist und was nicht. Also es ist meiner Meinung echt eine Veränderung wie man mit E-Mails umgeht aber eine für mich wirklich gute!
    Man sollte – wenn man ein Gmail-Konto hat – unbedingt mal versuchen und wenns nicht gefällt kann easy-cheasy alles rückgängig gemacht werden. :)

    Etienne

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