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GPG Suite ermöglicht verschlüsselte E-Mails unter macOS

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Das Softwarepaket GPG Suite beinhaltet alles, was man zum Einstieg in die verschlüsselte Mail-Kommunikation mit dem Mac benötigt. Mit der nun erschienenen Version 2016.07 wird nun auch OS X 10.11 El Capitan in vollem Umfang unterstützt.

Gpg Tools Mac

Mit der GPG Suite holt ihr euch vier Werkzeuge auf den Mac, die euch beim Einrichten und der anschließenden Arbeit mit verschlüsselten E-Mails unterstützen. Das Programm GPG Keychain dient zur Verwaltung eurer privaten und öffentlichen Schlüssel sowie der öffentlichen Schlüssel von Kommunikationspartnern. Das initiale Erstellen der eigenen Schlüsselpaare ist mithilfe dieser Anwendung eine Angelegenheit von wenigen Klicks.

Mithilfe von GPGMail, der ebenfalls enthaltenen Erweiterung für Apple Mail, wird das einfache Ver- und Entschlüsseln von E-Mails in Apples Mail-Programm ermöglicht. Weitere Paketbestandteile ermöglichen die GPG-Verschlüsselung auch in weiteren Mac-Anwendungen.

Im unten eingebetteten Video wird das Einrichten und die Verwendung der GPG Suite zwar noch an einer älteren Version erklärt, die einzelnen Schritte sind aber mehr oder weniger identisch und entsprechend gut nachvollziehbar.

Dienstag, 05. Jul 2016, 10:00 Uhr — Chris
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  • Es ist ein tolles Tool, leider nutzt es niemand den ich kenne. Seit einem Jahr habe ich in meiner Signatur immer den Hinweis auf die Möglichkeit auch verschlüsselt zu kommunizieren incl. Links mit Anleitungen , wie es einfach geht.

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  • Ich nutze seit 2 Jahren SMIME. Bisher bin ich in meinem Kreis auch der einzige da. Leider.

  • Ja, viele meckern und ganz wenige tun etwas!
    So könnte ich schnell den ganzen Spam etc loswerden, aber mit Verschlüsselung sind leider viele schon überfordert.
    Machen wir trotzdem weiter!
    Das Tool kann ich wärmstens empfehlen.

  • Ja, so kenne ich das auch. Die wenigsten Menschen sind derzeit bereit, einen persönlichen Mehraufwand für mehr Privatsphäre in Kauf zu nehmen. Leider funktioniert PGP-Verschlüsselung nur in beide Richtungen, daher bleiben die Emails meist unverschlüsselt.

  • Nutzte ich auf Arbeit seit Jahren. Mal sehen wann dann macOS Sierra voll supported wird…:D

  • OpenPGP wird ja auch von GMX und Co. verwendet. Somit einigermaßen verbreitet oder?
    Aber auf dem iPhone kann man dies immer noch nicht einrichten oder? Oder wurde das jetzt mit iOS 10 auch geändert?

    • Bisher geht PGP mit dem iPhone nur über extra Apps. Apple hat meines Wissens nach weder in OS X (macOS) noch in iOS eine Plugin-Schnittstelle im Mailprogramm für Funktionen wie PGP vorgesehen. Deshalb dauert es auch immer so lange, bis die GPG Suite für das jeweils neue OS X Release herauskommt.

      Die externen PGP-Apps die es für das iPhone gibt (z.B. oPenGP, iPGMail,…) sind leider fast alle nur externe PGP-Werkzeuge, an die PGP-Inhalte aus Mail per OpenIn-Funktion des iOS als Kopie übergeben werden können. Das funktioniert ist aber leider nicht komfortabel.

      Der einzige vollwertige Email-Client mit PGP-Integration ist KryptoMail, welcher in der aktuellen Version recht gut bei mir funktioniert. Leider ist die App sehr teuer (ich meine 49,-€) und wird derzeit nicht für das iPad optimiert bereitgestellt. Wer jedoch PGP regelmäßig nutzt und mobil mit dem iPhone unterwegs ist sollte ich Gedanken darüber machen den Kaufpreis zu investieren.

  • Danke, lief seit irgend einem Udate nicht mehr. Jetzt klappt es wieder.

  • Klar bei Twitter Facebook Whatsap telt man der Welt alles mit. Jeder Onlineshop bekommt alle Daten und Kontoverbindungen. Was nützt mir dann eine Verschlüsselung. Eigentlich garnichts

    • Doch, bei Twitter, Facebook und WhatsApp nicht mitmachen.
      Viele Shops bieten mittlerweile auch Kauf ohne Anmeldung an. Da muss man sich nicht erst Passwörter merken (oder bei 1Password ablegen) und Profile pflegen.

    • Durch den (auch partiellen) Einsatz von Verschlüsselung Deiner Kommunikation, sorgst Du zum einen für „weiße Flecken“ in Deinen Daten die unbekannt bleiben und zum zweiten für die Steigerung der Akzeptanz, dass Verschlüsselung etwas ganz normales ist.

      In der Folge der Akzeptanz von Verschlüsselung werden hoffentlich immer mehr Dienste Verschlüsselung implementieren (siehe aktuelles Beispiel WhatsApp welches die geführten Kommunikationsinhalte ja jetzt verschlüsselt) und sich somit die „weißen Flecken“ der verschlüsselten Kommunikation nach und nach vergrößern.

      Durch die Unterstützung von verschlüsselter Kommunikationsmethoden wirst Du zu einem Teil der Lösung und nicht zu einem Teil des Problems. Vielleicht nützt die Verschlüsselung Dir später mehr als Du jetzt denkst.

  • Nutze ich auch sehr gerne. Nur das Gegenüber fehlt mir oftmals. Die Datendiebstahl-Not ist wohl noch nicht groß genug. :-)

    Hoffe nur das zu macOS Sierra das Update nicht so lange dauert wie jetzt……

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