Googles Musikstreaming-Angebot startet in Europa – Deutschland außen vor

36 Kommentare

Google hat sein im Mai vorgestelltes Musikstreaming-Angebot „Google Play Music All Access” in verschiedenen europäischen Ländern gestartet, darunter Österreich, Luxemburg, Italien und Frankreich. Deutschland bleibt allerdings wie bereits bei dem heute ebenfalls in Europa angelaufenen „iTunes in the Cloud“ für Filme außen vor.

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Über die Ursachen dafür, dass das vorübergehend zum Kampfpreis von 7,99 Euro pro Monat verfügbare Angebot nicht für deutsche Nutzer verfügbar ist, lässt sich nur spekulieren. Die Tatsache, dass Google und die GEMA wegen der anhaltenden YouTube-Streitigkeiten sicher nicht die besten Freunde sind, könnte hier durchaus eine Rolle spielen. Google kommentiert dies nicht und teilt lediglich mit, dass man daran arbeite, das Angebot baldmöglichst auch nach Deutschland zu bringen.

„Google Play Music All Access” muss sich vom Leistungsumfang her vor Konkurrenten wie Spotify oder Rdio nicht verstecken. Das Repertoire erreicht mit rund 20 Millionen Songs ähnliche Dimensionen wie die Archive der beiden großen Mitbewerber.
(via GoogleWatchBlog)

Diskussion 36 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • GEMA will geld für öffentlich gespielte Musik. GEZ will geld für Programme die wir nicht sehen und für Rentner gemach wurden.

      — Ice-Z
      • Nur weil nicht alle Leute RTL kucken, heißt es nicht, das bei den ÖR nur Schrott kommt…

        — Freezar1985
      • Der Unterschied zwischen GEMA und GEZ wurde schonmal erkannt aber inhaltlich scheint da jemand von den ÖR Programmen keine Ahnung zu haben. Mal davon abgesehen das es Geschmacksache ist. Bei ifun wurde bereits oft genug auf Stream/Download Apps wie die mediathek hingewiesen. Nur komisch, dass das Puplikum hier bestimmt kaum Rentner hat die genau auf diese Info gewartet haben. Genau weil inhaltlich dort einiges Geboten wird!

        — Chris
  1. In diesem Leben wird die GEMA wohl keine felxiblen Lizenzmodelle für den digitalen Markt mehr schaffen. Bleibt zu hoffen, dass C3S einen guten Start hinlegt, wächst, die Künstler auf ihre Seite zieht und Deutschland eines Tages den Anschluss schafft, was andere Länder in Sache Digitaler Unterhaltungsmarkt offensichtlich ganz gut hinbekommen -> http://www.c3s.cc/

    — travis@work
  2. Schade, aber auch gut mal wieder zu hören, dass Apple nicht die einzigen sind, die sich hierzulande schwer tun, so etwas durchzusetzen.

    — Kim
  3. Es kann doch nicht sein, dass die GEMA so viel Macht hat und dabei so konservativ denkt. Warum klappt es denn in anderen Ländern? Da soll nochmal einer sagen Deutschland wäre anderen Ländern weit voraus, wenn’s schon daran scheitert…

    — Kraine
  4. GEMA und GEZ sollen sich mal f*cken. Gründet eine Partei mit einzigster Aussage, die beiden Pennervereine abzuschaffen, und ihr kommt ins Parlament!

    — Daniel
  5. Leute, so einfach ist das leider nicht. Die Gema sorgt dafür dass Buchautoren wie ich auch ihre verdienten Tantiemen bekommen. So weit, so gut. Was jedoch katastrophal ist, ist das Selbstverständnis der Gema-Chefetage. Die halten sich für Götter, die machen können was sie wollen, und sind im digitalen Zeitalter nicht mal ansatzweise angekommen. Das ist das Probem, wie bei der Gez auch.

    — DerAutor
  6. 8€ monatlich?! o_O Warum sollte die jemand zahlen wollen?!
    iNet-Radio anmachen und gut is, da gibt’s genug Musik da draußen. Und ich muss nicht auch noch die Arbeit der Moderatoren übernehmen.
    (Im Übrigen geht mir der Google/YouTube-GEMA-Streit fürchterlich auf die Eier. Sollen die sich weiter balgen, aber die User gefälligst in Ruhe lassen.)

    — Piet
  7. Verdammte Axt!, mir geht dieses Anti-GEMA-Geschwafel auf die Nerven, zeugt es doch nur von einer vollkomnen verdrehten Sicht der Dinge.
    Kein Künstler ist verpflichtet sein Repertoire bei der GEMA zu listen! Warum tun sie es? Genau, weil sie davon leben wollen, müssen, sollen und gefälligst auch dürfen! Wem das nicht passt kann sich ja an GEMA-freier Musik ergötzen! Es gibt in diesem Sektor eine Menge guter Künstler – also macht euch auf die Suche! Aber nein – schön bequem dem Konsum fröhnen, denen aber, die die Basis dafür schaffen, den monetären Respekt verweigern! Unterste Schublade ist das!
    Und verurteilt nicht den Boten (GEMA) der die schlechte Nachricht bringt, das Künstler für ihre Werke und Leistungen bitteschön entlohnt werden wollen!! Boykottiert doch einfach die Künstler, ach geht ja nicht – müsste man sich ja anstrengen und Verzicht üben…
    Mannmann

    — Diagonal
  8. Und die Künstler in der USA oder in den genannten europäischen Ländern werden also nicht entlohnt?????
    Ich erinnere mich noch gut an den Widerstand der GEMA gegen iTunes und heute können sie froh sein, daß es iTunes gibt.

    — Atze
    • Du kannst den Amerikanischen Markt nicht mit dem Europäischem gleichsetzen. Schon allein aufgrund der nicht vorhandenen, sprachlichen Barrieren, kann ein Künstler im englischsprachigem Raum (Markt), ein erheblich größeres Puplikum direkt, sozusagen im ersten Anlauf, ansprechen.

      Leider kenne ich mich mit den Marktverhältnissen in unseren europäischen Nachbarländern nicht gut genug aus, um fundiert darüber diskutieren zu können, warum derlei (hier Google Streaming-) Angebote dort scheinbar leichter umgesetzt werden können. Sollte man sich mal mit den Urheber-, Verwertungs- und Vermarktungsbedingungen dort eingehender auseinandersetzen.

      — Diagonal
  9. Es ist so schön in DE zu Leben. Fühlt man sich ein bisschen wie damals in Osten. (Sorry)
    … Aber Internet ist Neuland und da müssen wir wohl alles durch… Ich frage mich nur warum. Alle können es, alle… DE nicht.

    — Fabian
  10. Die Gema ist von den Künstlern beauftragt, Ihre Rechte wahrzunehmen.
    Wenn die Künstler Ihre Produkte nicht zu den gebotenen Konditionen zur Verfügung stellen wollen, ist das Ihr gutes Recht. PUNKT. !

    Da es genug andere Streamingdienste gibt, die offenkundig eine Einigung mit der Gema gefunden haben, scheint es ja bei google offenkundig darum zu gehen, dass Google weniger als die anderen zahlen möchte, um noch günstiger (7,99/Mon.) seinen Dienst anbieten zu können. Wenn ich ein Produzent, der Ware “Musik” wäre, dann würde ich so einen schlechten Deal auch nicht eingehen. Es wäre nur eine frage der Zeit, bis die Wettbewerber von google, diese Konditionen auch für sich beanspruchen würden.

    Jeder der hier unreflektiert auf der Gema rumhackt, muss sich fragen lassen, ob er für seine Arbeit auch Dumpiglöhne akzeptieren würde ?!

    Vom Ruhm und Applaus kann sich ein Künstler nichts zu beißen kaufen.

    — Udo

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