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Google Fit: Google plant offenbar HealthKit-Konkurrenz

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Zu Monatsbeginn hat Apple mit HealthKit die lange erwartete Sammelstelle für Daten aus den verschiedenen Gesundheits- und Fitness-Apps offiziell angekündigt. Nun soll Google offenbar mit einem ähnlichen Projekt in den Startlöchern stehen. Laut Informationen des Wirtschaftsmagazins Forbes plant Google eine entsprechende Ankündigung im Rahmen der eigenen, am 25. und 26. Juni stattfindenden Entwicklerkonferenz I/O.

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Der Service trägt voraussichtlich den Namen „Google Fit“ und wird ähnlich wie Apples HealthKit über offene Schnittstellen Daten aus verschiedenen Anwendungen sammeln und aufbereiten. Unter anderem soll es auch möglich sein, beispielsweise Fitnessarmbänder, Herzfrequenzmesser oder Schrittzähler mit dem Dienst zu verknüpfen. Google Fit würde all diese Daten cloudbasiert sammeln und entsprechend aufbereitet zur Verfügung stellen.

Weitere Details zu Google Fit liegen bislang noch nicht vor und es ist nicht einmal klar, ob Google den Dienst fest in Android integrieren oder als separate App anbieten will. Forbes vermutet, dass die bereits angekündigten Entwicklersessions mit den Titeln „wearable computing with Google“ und „designing for wearables“ mit der Ankündigung zu tun haben könnten. Allerdings sollte man im Auge behalten, dass Google unlängst mit Android Wear einen Android-Ableger für Wearable Devices gestartet hat und sich ein Teil der I/O-Sessions sicher auch speziell mit diesem Thema beschäftigt. (via Mac Rumors)

Freitag, 13. Jun 2014, 16:51 Uhr — Chris
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  • Das wichtigste an der Health-Book-App dürfte der Schalter in den Einstellungen sein, mit der man diese überflüssige Datensammlung deaktivieren kann.

  • Das war doch wohl zu erwarten. Bin mir sogar sicher, das Google das schon vor Apple in der Schublade hatte. Und Samsung wird da ganz schnell nachziehen.

    • Marc Perl-Michel

      Ich bin mir nicht ganz sicher, doch ich glaube, dass es vor gut 10 Jahren von Google schon mal einen Vorstoß gab in Richtung medizinische Datensammlung. Allerdings ist dieser Service dann wg. zu viele Bedenken eingestellt worden. Es ging wohl damals aber eher um digitale Krankenakten.

    • UNTER STEVE WÄHRE DAS NICHT PASSIERT!

  • Also sorry, ausgerechnet Google auch noch permanent meinen Gesundheitszustand zu melden, da bekomm ich eine GÄNSEHAUT. Sie wissen wer du bist, wo du bist, wo du wohnst, wen du kennst, was dich interessiert und wie es dir gerade geht. Und alles wird an die Werbeindustrie verkauft. Das Web entwickelt sich mit Google zum absoluten Alptraum!

    Die Allmacht Googles geht mittelfristig mal gewaltig nach hinten los. Hochmut kommt vor dem Fall !

    • Und bei Apple ist das anders??? Möchte gar nicht wissen, was die alles über mich auf ihren Servern haben…

      • Rudolf Gottfried

        Wenn du es eh nicht wissen willst, warum flennste dann rum?

      • Alle Hersteller Sammeln Daten… da sind sie alle gleich… aber nur Google verknüpft deine Daten mit anderen Daten im Internet… ein Alptraum

    • @Blue
      Google verkauft gar nichts an die Werbe-Industrie. Zumindest keine Daten. Denn wenn andere Zugriff auf Googles Daten haben können sie dicht machen. Google verdient also Geld _durch_ die Daten und nicht _mit_ ihnen.

    • Rudolf Gottfried

      @Sonari
      Quatsch, natürlich verkauft Google aufbereitete Datensätze.

      • Nein Google verkauft Werbeplatz. Google allein kennt deine Daten und gibt sie niemals her. Denn anhand dieser Daten entscheidet Google wo welche Werbung wie platziert werden muss, dass der Nutzer mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit draufklickt. Mit jedem Klick verdient Google Geld. Also am präzisesten wäre es zu sagen: Google verkauft Klicks/Traffic für das beworbene Produkt. Dementsprechend gibt es keinen sichereren Ort für die Daten als Googles Server denn in der tat, könnte Google ohne seine Daten dem Laden dicht machen. Ob du jedoch persönlichere Werbung angezeigt Bekommen willst oder nicht entscheidest du durch überlassen deiner Daten.

    • Ich glaube nicht, dass das nach hinten losgeht. Die haben doch Ende letzten Jahren die Roboterfirma Boston Dynamics gekauft, welche an autonomen Militärrobotern geforscht haben. Ich denke eher, durch die globale Vernetzung Googles, werden wir bald ein reales Skynet haben :-) Wo bleibt der T1000 ?
      Roboter werden die Welt regieren *o*

  • Habt ihr den Beitrag (diese oder letzte Woche) in RTL Extra gesehen, da geht’s genau um diese ständige Selbstüberwachung anhand solcher Geräte und Apps, die aber schlussendlich nur süchtig und somit krank macht. Außerdem vereinsamt man total, weil man ständig damit beschäftigt ist, irgendwelche blöden Daten einzugeben, anstatt sich wieder mal fürs soziale Umfeld zu interessieren.

    • Man vereinsamt? Wie goldig. Hauptsache man verblödet nicht durch den Schwachsinn, den RTL-Extra verbreitet. Im Ernst, Google bekommt meine Gesundheitsdaten genauso wenig wie Apple.

      • Rudolf Gottfried

        @DC

        “ Gleiches gilt fürs Gewicht: jedes Kilo, das man verliert ist ein Schritt weg vom Infakt.“
        Und hin zur Anorexia. LOL

    • Hmmm, für einige mag das so sein, für andere ist das sehr wichtig. Schon mal kurz vor nem Herzkasper gestanden ? Da ist man froh, wenn man so nette Dinge wie den Blutdruck ein paar mal pro Tag messen kann und am Ende der Woche sich die Entwicklung betrachtet… Gleiches gilt fürs Gewicht: jedes Kilo, das man verliert ist ein Schritt weg vom Infakt. Also schön Tagebuch führen, sich die Werte Anschauen und feststellen, wann es einem gut und wann schlecht geht, und was man vorher getan/gegessen hat. Nach ein paar Wochen bekommt man dann eine Idee, was einem hilft und was man besser lassen sollte.

      Ja, so ein Activity Tracker mag Narzismus sein, aber für viele ältere Leute sind die med. Messgeräte und deren Tracking eine echte Hilfe.

      • Interessant wäre doch wenn die Analyse, unserer Gesundheitsrelevanten Werte, durch die diversen Smartphones, offensichtlich wird das uns die dauernde Nutzung von Smartphones krank macht.
        Uns unser Smartphone also sagt das es uns krank macht und wir es abschaffen sollten…

      • Ja, aber bitteschön geschützt und nicht auf irgendwelchen Google Servern mit zweifelhaftem Datenschutz. Ist der Blutdruck zu hoch, kommt automatisch eine Beitragserhöhung der PKV oder gleich Werbung vom Bestatter.

      • Rudolf Gottfried

        ” Gleiches gilt fürs Gewicht: jedes Kilo, das man verliert ist ein Schritt weg vom Infakt.”
        Und hin zur Anorexia. LOL

    • Lol, Leute die RTL schauen sollten ganz andere sorgen haben…

      • Die haben keine Sorgen mehr. Wenn die ein Problem haben, bewegen die den Kopf hin und her und lassen sich vom Kullern des Gehirns ablenken.

    • RTL! Das „N“ steht für Niveau.
      Da wäre ein Beitrag in der Bild ja seriöser.
      Laut einer Meldung, die ich letztens gelesen habe, will RTL jetzt die scripted Reality Sendungen streichen. Vermutlich senden die demnächst ein Testbild. Die Produktion kostet vermutlich 20% weniger als das aktuelle Programm und der durchschnittliche RTL-Zuschauer sollte den Unterschied nicht merken.
      Man kann sicher sinnvoll mit Healthkit umgehen. Man kann auch sinnvoll mit dem Fernseher leben. Trotzdem ist RTL da ganz vorne dabei.

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