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Gericht verbietet Weiterverkauf von E-Books

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49 Kommentare 49

Das Hanseatische Oberlandesgericht hat offenbar bestätigt, was mit Blick auf die bisherige Rechtssprechung bereits zu befürchten war: E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden.

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Die Gerichtsentscheidung ist Folge einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverband. Die Verbraucherschützer versuchen bereits seit einiger Zeit, gegen die Einschränkung des persönlichen Nutzungsrechts durch E-Book-Händler vorzugehen. Diese verbieten teils in ihren Geschäftsbedingungen den Weiterverkauf von E-Books und beschränken nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverband damit die Rechte des Käufers im Vergleich etwa zum Kauf eines gedruckten Buches oder eines Computerprogramms in nicht zulässiger Weise.

Die Verleger-Lobby Börsenverein des deutschen Buchhandels feiert das Hamburger Urteil dagegen als Erfolg stellt die Entscheidung als Urteil zum Wohle des Verbrauchers dar:

Digitale Bücher können praktisch unendlich vervielfältigt und weitergegeben werden, ohne sich jemals abzunutzen. Der Primärmarkt für E-Books und Hörbücher würde komplett zerstört werden, wenn es einen legalen 'Gebrauchtmarkt' gäbe. Für Verlage und Händler wäre es unmöglich, weiter gemeinsam an nachhaltigen und kundenfreundlichen Download-Modellen für Bücher zu arbeiten Darunter würden letztlich vor allem die Verbraucher leiden.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband teilte auf Anfrage mit, dass der Gang in die nächste Instanz derzeit geprüft werde.

 

(Bilder: Shutterstock)
Mittwoch, 15. Apr 2015, 11:35 Uhr — Chris
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  • Ein Grund mehr EBooks nicht zu kaufen!

    • Du hast den Sinn nicht verstanden.
      Bleib doch mal auf dem Teppich. Wie soll so ein Markt denn dann bestehen bleiben.

      • ist doch nicht wirklich falsch zu verstehen. Ich kaufe ein Buch. Lese es, und möchte es weiter verkaufen oder verleihen Habe es ja gelesen. (Oder gehört)… Sollte das mit eBooks nicht möglich sein gibt es für mich keinen Grund diese zu kaufen. Ich bleibe ja auf dem Buch sitzen… Und es hat keinen Weiteren nutzen. Nicht mal heizwert für den Ofen…

      • Aber ein virtuelles Buch kannst du theoretisch unendlich mal weiter verkaufen. Hast du es einmal gekauft wirst du es nicht wieder los, egal ob du es gelesen hast oder nicht. Zwingt dich ja keiner e-Version vom Buch zu kaufen ;-) die digitale Welt ist doch so vielfältig

      • Wenn ein Markt nicht bestehen kann, ist er keiner. So einfach.

        Im Übrigen gebe ich @Crossbow Recht: Wenn ich an einem Buch kein Eigentum erwerben kann, dann kaufe ich es nicht. Bzw. nur Groschen-Zeugs für Urlaubs-Ex&Hopp. Oder, was wiederum sehr positiv ist, lade gratis über das gutenberg.org-Projekt.

        Im Übrigen könnte man ein Übertragungsrecht in die eBooks implementieren: Abmelden von Account x als Voraussetzung für die Anmeldung auf Account y (Bitte ohne Daten-Sammelwut) – schon gäbe es einen legalen und funktionierenden Gebrauchtmarkt, zumindest, wenn die Preise stimmen. Wo ist das Problem?

        Wie auch immer: „Richtige“ Bücher kaufe ich in meiner Buchhandlung um die Ecke, wo auch die Beratung der sehr belesenen Buchhändlerin noch stimmt. Dann stimmt auch der Preis, der Autoren-Lohn und mein Recht, das Buch zu verschenken oder zu verkaufen.

      • Es muss zu jedem Buch einen jeweiligen Code geben, mit dem das Buch zu „öffnen“ sprich lesen ist. Wenn ich das Buch verkaufe, geb ich den Code mit. Das Buch wird auf einem neuen Gerät geöffnet und es wird ein für dieses Gerät gültige, neuer Code erzeugt. Gleichzeitig wird der Code für das alte Gerät ungültig.

        Somit ist gewährleistet, dass das erworbene Buch nur immer auf einem Gerät zu lesen ist. Und bevor Jetzt der Aufschrei der Familien kommt, auch hier kann man über Familienfreigaben nachdenkenden, wird aber das Buch auf einem andern Gerät, das nicht zu, Familienverbund gehört, mit dem Code geöffnet, wird dieser durch einen neuen ersetzt.

        Technisch sicherlich gar kein Problem, aber da die Verlage ja am liebsten gar keinen Weiterverkauf/Weitergabe wollen, wird an so einer technischen Umsetzung erst gar nicht gearbeitet.
        Gäbe es ein entsprechendes Urteil, dass die Weitergabe erlaubt, wäre sicherlich ganz schnell so ein Codesystem programmiert

    • Du hast so Recht. Wissensbildung(Lesen von Büchern/Schriften) dient mittlerweile nicht mehr der Kapitalmehrung sondern der Förderung unser aller Wohl. (meine Meinung)
      Wenn ich etwas für mich behalten (!) möchte, dann Sperr ich mein Wissen doch irgendwo ein.

    • Auf meinem iPad habe ich etwa 50 eBooks. Du glaubst doch nicht im ernst, dass ich bei einer Bahnfahrt 50 Bücher mit mir herum trage.

  • Hamburger Richter und digitale Medien?
    Da passt was nicht.
    Demnach kein Wunder

  • Da bin ich sehr zwiegespalten. Als Autor gefällt mir das Urteil, als Verbraucher nicht. Kopiert wird so oder so, mein letztes „Werk“ hatte mehr illegale Downloads als bezahlte. Wenn es mir ums Geld ginge müsst ich aufhören. :)

  • Bei solchen news wäre ich noch für eine Zusammenfassung der Urteilsbegründung dankbar. Ohne diese ist die Nachricht m.E. wenig wert. Dank für Eure Arbeit!

  • Dann sollten die eBooks einfach billiger werden, dann kommt man auch nicht auf die Idee diese weiter verkaufen zu wollen. Fünf Euro wäre ja noch okay, aber darüber hinaus finde ich das schon recht teuer, da man es ja unbegrenzt kopieren und verkaufen kann.

    • MemoAnMichSelbst

      Auf EBooks muss man doch sogar mehr Steuern zahlen weil es keine „Bücher“ sind… Aber sie unterliegen der Buchpreisbindung weil es ja „Bücher“ sind! :D Das ist Deutschland

      • fast lustig, wenn es nicht so traurig wäre!!! wirklich unglaublich!! Ich beneide England & USA um deren EBook-Preise (ohne Buchpreisbindung).

  • Hallo!
    Ich begrüße das Urteil!
    Wie sollte es denn sonst möglich sein das Autoren weiterhin gute Bücher verfassen!
    Ich bin bereit den Preis für ein gutes Buch, egal ob Physisch oder Download, zu bezahlen denn ich möchte weiterhin gute Bücher lesen können!

  • Wenn man sich preislich und rechtlich an der aktuellen Musikindustrie orientieren könnte, wären Ebooks evtl erfolgreicher. Schließlich kommt niemand auf die Idee seinen 0,99 Euro-iTunes-Song gebraucht zu verkaufen. Kopieren wäre indes sogar danke DRM-freien Downloads möglich, macht aber danke Spotify und Co ohnehin niemand mehr. Wie gesagt: Ebooks für 0,99-2,99 Euro und Flatrate-Modelle -und niemand kopiert oder verkauft mehr irgendwas…

      • Das ist Unsinn. Der Musikindustrie ging es in den Hochzeiten von Napster und Co deutlich „schlechter“ als heute mit vernünftigen und fairen Streaming- und Downloadangeboten. Dann kann man genauso beklagen, dass Software heute nicht mehr 40-50 EUR kostet sondern für 3,99 als App angeboten wird. Natürlich ist das ein drastischer unterschied, aber die Masse und der Markt sind ganz anders…

      • Deshalb gehört dieses System überdacht. Wir müssen immer irgendwas produzieren und verkaufen, egal ob wir es brauchen oder nicht, um Geld zu verdienen. Wieviel Freizeit könnte man haben, wenn man nicht mehr ständig dem bunten Papier nachjagen müsste. Wie wenig Stress hätte die Industrie, wenn sie nicht immer was an den man bringen müsste. Nur der Mensch glaubt, er brauche unendliches Wachstum. Kein Tier macht mehr als es zum überleben braucht. Aber das ist ja eigentlich gerade nicht das Thema.

      • @ Ego – Stimmt, aber das gilt dann besonders für „überglüssige“ Luxusgüter. Die braucht auch niemand und trotzdem kaufst Du sie dir. Wenn Du schon Menschen mit Tieren vergleichst, dann richtig.

      • Diese Antwort bekommt man öfters bei diesem Thema. Ich meine ja nicht, daß wir wie in der Steinzeit leben sollen. Fortschritt und Technik sind feine Sachen. Luxusgüter auch. Nur muss man ja nicht, wie bei Vodafone z.B. Jährlich das aktuellste Smartphone kaufen nur damit irgendwer irgendwo was verdient.

  • Die Musikindustrie hatte eine schmerzhafte Lernkurve (weitestgehend) hinter sich, die Film und TV Branche ist mit diversen Streaming angeboten auf einem guten Weg und die Verleger haben es noch nicht kapiert:

    Das ein Hardcover mehr kostet als ein Taschenbuch ist zwar nicht zwingend logisch, aber noch vermittelbar. Ein eBook, das genauso viel (oder kaum weniger) kostet als das Hardcover? Das ist kompletter Unsinn.

    Mit eBooks könnte alles viel einfacher sein. Solang man aber den immer gleichen Fehler macht und versucht offline Verkaufsmodelle 1 zu 1 auf digitale Inhalte anzuwenden kommt man nicht weit.

    Ein eBook darf nicht weiterverkauft werden? Gut, dann kaufe ich halt keins sondern lade es irgendwo herunter…

    • Leider 100% ACK! :-(
      Absolut unverständlich, wo/wie mache ihre Kalkulation machen.
      Man beachte, dass für jede Zeitschrift Material- (Druck- / Farbe, etc.), Lohn und Transportkosten anfallen und zwar für JEDES Buch bzw. jede Zeitschrift.
      Das ist bei digitalen Medien nicht so!
      – Die brauchen immer den gleichen Speicherplatz auf dem Server, egal, wie viele der Verlag davon verkauft!
      Die brauchen die gleichen Lohnkosten, egal, wieviele der Verlag davon verkauft!
      – Es fallen NIE Transportkosten in der Form an, wie man es bei Papier hat
      – Es gibt keine Kosten, weil unverkaufte Exemplare zurück geholt werden müssen (Zeitschriften).
      Es ist für den gesunden Menschenverstand wirklich nicht nachvollziehbar, warum digitale Medien so teuer verkauft werden. Letztlich hat man „nur“ Einmalkosten und danach verkauft man Lizenzen, ohne, dass hierbei erneut (nennenswerte) Kosten anfallen würden.
      Das fällt wohl eher unter die Kategorie „… wer so viel Geld für ein iPad / iPhone ausgibt, der aut auch genug Geld…“.
      Das spricht gegen eBooks/ePapers:
      – man kann sie schlecht verleihen (wenn auch Einzelne entsprechende Optionen haben)
      – man kann sie nicht weitergeben
      – man kann sie auch nicht vererben – wenn man abkratzt ist das alles Müll (genau wie alle Musik, die man „virtuell“ erworben hat.
      Schöne Zukunft!

      • Genauso sehe ich das auch.
        Die Kosten des Buches müssen anhand ihrer tatsächlichen Kosten aufgeteilt und angepasst werden, Buchpreisbindung verhindert hier den eBook durchbruch.

        Z.B. sollte der Autor natürlich auch für jedes verkaufte eBook seinen Anteil erhalten. Aber die Ersparnisse der Verlage bei eBooks (digitale Vervielfältigung, keine Transportkosten, etc.), sollten auch an den Kunden weitergereicht werden.

      • Die buchpreisbindung schützt in erster Linie Die Buchhandlungen, und das gedruckte Buch als Kulturgut. Hiermit wird zwar auch der Fortschritt gebremst. Jedoch bringt das ganze mmn nicht nur Nachteile mit sich.

      • Obwohl ich es nicht so sehr von der Kostenseite sehe: Volle Zustimmung! Solange ich nicht bei geladenen Medien gleichgestellt zu Medien auf Tonträgern bin, kaufe ich eben keine geladenen Medien.
        Es kommen noch ein paar Gegenargumente zu Deinen hinzu:
        • Man sie nicht verschenken
        • Mit einem Plattformwechsel (mit anderem Format oder einfach nur anderem DRM) wird die gesamte Sammlung wertlos
        • Wenn der Verkäufer aufhört (Pleite, Wechsel des Geschäftsfeldes) ist die Chance groß, dass alles wertlos wird – oder zumindest auf das eine Gerät festgenagelt ist

        Bei all diesen Medien (Ton, Bild, Film, Buch …) ist alles noch sehr im Fluss, zurzeit besonders bei letzterem. Somit wird es noch einige Formatänderungen, neue DRMs und wechselnde Produzenten sowie Verkäufer geben. Somit dürften insbesondere der zweite und dritte Punkt zum Tragen kommen.
        So treiben die Verkäufer bzw. Produzenten nur wieder große Teile zu Raubkopien, weil es damit eben nicht die genannten Probleme gibt. Sie können z. B. alles überall installieren und brauchen sich keine (oder eher weniger wegen evt. Inkompatibilitäten) Gedanken über die Gebahren der Produzenten und Hersteller zu machen. Alles so einfach wie es nachvollziehbar ist und sein soll.
        Ich bleibe so lange bei Papier, CDs und DVDs bzw. BRs.

  • Ich habe gerade erst meine Bookflatrate in Höhe von 15€ p.a. bei meiner Bibliothek bezahlte (entspricht 1,25€ mtl.). Das nenne ich ein gutes Angebot.

  • Die ebook-Vertreiber, die im Börsenverein des Deutschen Buchhandels Mitglied sind, werden nur durch die eigene Profitgier, und der Unfähigkeit, die Zeichen der Zeit daran gehindert, preisgünstige Angebote für zahlende Kunden herauszubringen.
    Eine Schlechterstellung von ebook-Kunden gegenüber Totholzformat-Kunden bei identischen Preisen ist eine rechtswidrige Enteignung.

  • Die Industrie kapiert es erst wenn sie bluten muss. Beispiel Kino.to etc. Solche Plattformen nehmen Millionen ein obwohl sie den (Fremden, schon klar) Inhalt verschenken.

    Natürlich ist das scheisse!

    Aber es muss ja unbedingt jeder Verleger, jeder Anbieter, what ever, sein eigenes Ding machen, mit teilweise furchtbaren Apps und Copyright Unsinn. Das schreckt die Käufer mehr ab als es hilft.

    Viel einfacher währe doch eine Plattform wie zB Spotify für Medien jeder Art, evtl sogar mit Flatrate Model, so dass es für Konsumenten einfacher wird zu kaufen was gefällt.

    Gebt den Konsumenten:

    -Weltweit zeitgleich
    -guten Inhalt
    -zu fairen Preisen

    und das „Problem“ ist gelöst.

    • Wenn man Ware verkauft für die man dank Diebstahl keinen Einkaufspreis zahlt, dann ist es extrem leicht hohe Gewinne zu machen.

      • Seit wann bezahlt man bei Plattformen wie der oben genannten? Außerdem war das nicht den Punkt auf den ich aufmerksam machen wollte.

        Fakt ist: je schwieriger und teuere es ist legal an Inhalte zu kommen, desto mehr wird kopiert.

        PlayStation+, Games for Gold, Spotify, Netflix etc sind alles gute Anfänge! Ausbauen und mehr davon. Aktuellere Inhalte! Globaler Release.

  • Klasse wieviele Experten hier doch anwesend sind, die die Kosten-/Ertragsmodelle der Verlage kennen. Natürlich ist ein Weiterverkauf von eBooks ohne eine Möglichkeit des trackens ob das „Original“ gelöscht wurde absolut absurd und deswegen sinnhaftigerweise nicht erlaubt. Des Weiteren hätte so ein eBook ein unendliches Leben. All das unterscheidet es von einem echten Buch. Dass eBooks soviel kosten wie sie kosten (auch ohne Buchpreisbindung) hat aktuell Gründe und wird sich auf absehbare Zeit ändern. Ich präferiere bei gleichem Preis ein eBook aufgrund der zahlreichen Vorteile – würde mich aber auch für ein Spotify-Artiges Modell entscheiden, wenn denn auch aktuelle Titel drin sind. Ich habe aber auch keine Angst, dass sowas nicht in Bälde kommt.
    So gesehen, bin sehr zufrieden in welche Richtung die Entwicklung gerade geht – und ihr tut bitte nicht so, als hättet ihr bisher eure gammligen abgelesenen Paperbacks noch für einen sinnvollen Preis weiterverkauft.

    • Es geht mir zum Beispiel darum, meine gelesenen Ebooks zu verschenken wenn ich sie gelesen habe. Warum ist das so ein Problem? Von mir aus kann auch ein Schutz implementiert werden, daß die Weitergabe nur nach dem Löschen des Originals möglich ist. Aber das MUSS möglich sein wenn ich mir ein EBook kaufe. Bis dahin kaufe ich keines.

    • Nein, nicht weiterverkauft, verschenkt oder getauscht. Gerne habe ich meinen Harry Potter den Nachbarskindern geliehen und später der Katholischen Bücherei gespendet. Ich muss das nicht sammeln oder verkaufen. Wissen und Schöne Geschichten sollten weitergegeben werden können. Ob geschenkt oder vergünstigt. Nicht jeder kann sich eine gebundene Ausgabe auf Anhieb leisten und schaut daher nach günstigen gebrauchten Büchern, zB. Auf dem Flohmarkt…. Das wird einem mit dem eBook, oder der Gesetzgebung dahinter, genommen. Man kann Wissen und Geschichten nicht Wegsperren aber wohl einsperren und anketten… Traurige Entwicklung.

  • Ein reales Buch kann, nachdem es mal verkauft wurde, nicht noch einmal verkauft werden!

    Wenn also technisch sichergestellt werden kann, dass E-Books nicht kopiert und nach Verkauf nicht weiter geöffnet/verwendet/gelesen werden können, dann…

  • Wieso müssen eBooks so billig sein? Ob man nun das Buch gebunden vor sich hat oder als Digitale Version, bis es soweit ist, sind sehr viele Arbeitsstunden investiert wurden. Es muss ausgedacht und geschrieben werden. Immer wieder verändert und verbessert. Da gehört soviel mehr zu, als Papier, Farbe und Transport. Die Arbeit des Autoren und des Verlages wird oft nicht berücksichtigt. Manchmal steckt mehr dahinter, als man denkt.

  • Wenn ihr euch mal von der anderen Seite nähert, dann macht die Buchpreisbindung durchaus Sinn: Der Inhalt des Buches kostet X und zwar immer. Leider muss nun für ein gedrucktes Buch, welches in der Buchhandlung verkauft wird von dem Preis X etwas abgezogen werden, nämlich Druckkosten, Material, Personalkosten, etc. (ist ja hier alles schon mal erwähnt). Dies schmälert leider den Preis für den INHALT – den Text.
    Bei einem E-Book kostet der Inhalt ebenfalls X. Hiervon zieht man nun die Kosten ab, die für das E-Book anfallen…
    Warum gönnt ihr eigentlich nicht den Autoren, den Verlagen, den Verkäufern, … ihren Gewinn? Ich lese im Jahr ca. 20 Bücher und freue mich über den Inhalt und nicht das Material. Warum muss alles, was einen Preis hat auch automatisch einen physischen Gegenwert haben. Kauft ihr Papier oder Text?
    Ein Buch ist ein immaterielles Gut!

    P.S. Ich finde es echt unverschämt, warum ein 20 € Schein doppelt so teuer ist als ein 10 € Schein, obwohl der doch nur 12,5 % größer ist und sich die Herstellungskosten mit Sicherheit nur marginal unterscheiden…

  • das ist nach meiner unverbindlichen Meinung höherer Blödsinn.

    Der Grund, dann dürften auch keine PCs Laptops Smartphones ipads iPods usw verkauft werden!!!

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