Gentlemen: Überragendes Konzept – Überschattet von Piraten

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Die iPad-Applikation Gentlemen (4,49€ – AppStore-Link) gehört zu einer der wenigen Anwendungen die von zwei Spielern gleichzeitig – also mit vier Händen auf dem Display – gezockt wird und zeichnet sich nicht nur durch eine wirklich liebevolle Umsetzung und ein beeindruckendes Gameplay aus, das zumindest im Video zu Überzeugen vermag.

gentleman

Die jetzt von den Entwicklern öffentlich gemachten Zahlen zum Piraterie-Problem des für das iPad und für Android-Tablets verfügbaren, halb schwerelosen Gentlemen-Duells lassen zusätzlich aufhorchen. Im Google Play Store konnten die Macher in den drei Tagen seit dem Verkaufsstart nur 8 Kopien an den Mann bringen und zählen dennoch 2462 raubkopierte Versionen, die aktiv gespielt werden.

Demgegenüber gehen die Entwickler mit einer Piraterie-Rate von etwa 20% unter iOS-Nutzern aus:

We don’t know yet, the we didn’t get the analytics in time. Usually it’s about 20% (20 pirate copies for every 100 sold) on iOS.

(Direkt-Link)

Diskussion 62 Kommentare.
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      • Liebe Leute, ich weiß ja nicht, wie alt Ihr alle so seid, aber als ich seinerzeit noch mit Amiga oder später 486er-Rechenknecht unterwegs war, waren Raubkopien von Games an der Tagesordnung. Kaufen war teuer, tauschen war billig. Aber halt, heute kostet so eine App ja im Durchschnitt vielleicht nur 89 Cent. Mal drüber nachgedacht, dass der Wert und damit die Hemmschwelle noch mehr sinkt? Klar ist Raubkopieren nicht ok, aber ich behaupte mal, dass 80 Prozent von Euch Moralaposteln da gerade aus dem Glashaus mit Steinen schmeißen. Es sind nicht die Assi-Kids alleine, die da kopieren, was das Zeug hält; es sind wir (fast) alle – und wenn es “nur” Musik ist statt Apps. Die Tatsache, dass wir uns ein iPhone leisten, läutert uns nur scheinbar moralisch, denn wenn wir kopieren KÖNNTEN, würden es die meisten von uns tun. Sorry für den Generalverdacht, aber (anonyme) Gelegenheit macht nunmal Diebe. Wenn es bei Euch allen nicht so wäre, wäret Ihr schon eine ganz besondere Community. Aber vielleicht schließe ich ja nur von mir auf andere; so flame me ;-)) Fazit: Schützt Eure geschätze Software, liebe Programmierer, denn wir User lieben ab und zu die Heuchelei und Heulerei.

        — B-Män
      • Ich hab auch früher paar spiele kopiert, die meisten aber (komischerweise) später aber gekauft.
        Musik genauso aber alles in Zeiten ohne Lohn (Schulzeit) aber schon lange bezahle ich Programmierer und Künstler.
        Was sie da von sich geben ist doch nur ein Versuch sich zu rechtfertigen.
        Bin dafür das sie unbezahlt arbeiten.

        — iKostas
      • Wer Spiele oder Anwendungen für 0,89€ Raubkopiert, der ist wirklich arm, aber nicht im Portmonee sondern im Kopf!

        — bombelbob
      • Vielen Dank B-Män, Du hast es vollkommen auf den Punkt gebracht! Ich finde es außerdem klasse, dass Du genau die richtige Wortwahl getroffen hast (nicht so polemisch und angreifend), so dass man ‘leider’ gar nicht sagen kann, “ach der Blödmann, so’n Arsch, übertreibt völlig, stimmt doch gar nicht”.
        Ich kenne genau eine Person, die sich ihre Spiele, Musik, Filme etc konsequent kauft (und zwar nicht erst nach einer kostenlosen “Testphase”) – und das bin nicht ich :-(

        — Rob Otter
      • @B-Män – sehr gut!

        Hier hat auch keiner von den 30+ Leuten als Kind Musik Kassetten und Videos hin und her Kopier oder vom Radio aufgenommen. Nee natürlich nicht. :-)

        — Egal;)
      • Ich habe noch nie ein Spiel als Raupkopie gehabt. Egal ob auf Amiga, oder jetzt auf der PS3.
        Im Gegenteil, ich kaufe Spiele, spiele sie aber nicht.

        — Sascha Migliorin
      • @B-Män: Und die Schuld für das raubkopieren schiebst du jetzt auf die Entwickler, weil sie ihre Software nicht anständig schützen (können)? Das ist aber arm.
        ich finde es nicht gut, dass du 100 EURO Apps mit 89 CENT Apps vergleichst. Beide Preisgruppen dürfen auf gleicherweise nicht raubkopiert werden. Und gerade die 89 CENT Apps nicht.

        — KaroX
      • B-Män – ich weiß nicht in wie weit du dich mit Obfuskation von Software auskennst, doch ich kann dir sagen, dass man um heute Software sicher zu verschlüsseln gerne mal ein paar tausend Euro für einen Spezialisten löhnen darf, da Software aus dem Internet schon seit Jahren geknackt ist. Für eine kleine Firma, aber auch eine große Kosten die man ungern trägt bzw. nicht tragen kann. Im Internet herrscht ein verschobenes Denken – eine “das gibt es online es ist kostenlos”-Mentalität – bei fast jedem. Darf das sein? Nein. Sollte man es verteidigen? Nein. Es gibt keinen Grund für dieses Denken. Piraterie ist im echten Leben und im Internet eine Straftat – der Betrag ist egal. Auf die Entwickler schieben geht aber mal gar nicht.

        — Sebastian
      • B-Män ist ein Schwätzer und schließt von sich auf andere.
        Anstelle der Entwickler würde ich für Android gar nicht mehr programmieren und bei iOS lässt sich ja leicht ein Programm sperren, sollte es auf einem gejailbreakten Device Inst. werden.

        — roemerle
    • Ich verstehe, wenn Schüler das auf Grund von begrenztem Taschengeld machen. Auch wenn es nicht rechtens ist, ist das zumindest noch verständlich.

      Aber ich finde jeder, der eigenes Geld verdient (oder verdienen könnte, wenn er denn arbeiten gehen würde) also ab 16 Jahren aufwärts (auch ich hatte als Schüler einen Nebenjob) sollte anfangen für alle Produkte zu bezahlen! JEDER will schließlich für seine Arbeit bezahlt werden, also sollte man das auch jedem anderen zugestehen!

      — Felix
      • Für einen Bankräuber hast Du auch Verständnis? Weil er mal eben Geld braucht aber keins hat?
        Und die Entwickler haben den Lohn ihrer Arbeit nicht verdient?
        Wenig Taschengeld hin oder her! Es geht hier nicht um Diebstahl aus Hunger!

        — Pascal Kimoon
      • Gerade Schüler müssen lernen, dass man Geld erarbeiten muss, wenn man keins hat. Kein Wunder, dass viele verwöhnte Kinder in unserer Gesellschaft keine Ziele mehr im Leben haben. Müssen sich ja ihr ganzes Leben keine Gedanken machen, wo das Geld herkommt, was ihre Eltern in sie buttern.

        Kein Geld zu haben, weil man sich nicht drum kümmert, welches zu bekommen ist ja wohl die schlechteste Entschuldigung für Raubkopien.

        — SGAbi2007
    • Ich bin jetzt 21 und haben nutze seit meinem 17 Lebensjahr iOS Geräte. Ich habe noch nie eine App illegal auf mein Device gespielt. Geschweige denn illegale Musik. Apps habe ich schon immer gekauft. Seit dem ich Apple Geräte nutze kaufe ich sogar meine Musik. Komfortabler geht es nicht… Ein Klick und die Musik ist auf all meinen Geräten verfügbar. Entwickler und auch Musiker sollten fairerweise für ihre Arbeit entlohnt werden!

      — Mpre
  1. Harte Quoten, krass insbesondere bei Android. Kein Wunder dass Apo Entwickler iOS bevorzugen.

    Andererseits sind Raubkopiere nicht mit potentiellen Kunden gleichzusetzen.

    Man fragt sich aber von was manche App-Entwickler leben, 8 Apps ist leider Hartz IV Niveau.

    — Blue
  2. Boar ist das hart. 8 verkauft, 2462 raubkopien. In nur 3 Tagen. Wie kriminell die Gesellschaft doch geworden ist.
    Dessen Smartphones sollte sofort auf die blacklist gelangen und nur gegen Aufpreis freischaltbar sein.

    — KaroX
    • Naja ich glaube das liegt vielleicht auch daran, dass die App vielleicht im Android Store nicht so bekannt ist, und die Leute vielleicht erst durch die Raubkopie überhaupt auf die App gestoßen sind. auf solchen Seiten gibt es ja auch solche TopTenListen etc.

      — Willy W.
    • Hieß es nicht, dass man im google AppStore auch Demos runterlasen kann, bzw. Testen kann?
      Eine bodenlose Frechheit!

      — KaroX
  3. Werteverfall folgt dem Bildungsnotstand. Es haben sich längst Subkulturen gebildet, denen Anstand und Tugenden ein Fremdwort ist. Es gibt dort nur noch Egoismus. Schuld ist die Gesellschaft mit ihren mangelhaften Bildungssystemen, die solche Menschen nicht in die Gesellschaft integrieren kann und zusieht, wie sie abgehängt werden und sich daher eine eigene Welt mit eigenem, völlig verkorksten Wertesystem schaffen. Es ist wohl zwecklos, mit solchen Abzockern zu reden; es existiert dort kein Schuldbewusstsein mehr, kein Gefühl für richtig oder falsch. Da helfen wirklich nur technische Maßnahmen, wenn es sie denn gibt. Und unter denen haben dann alle ehrlichen Nutzer solcher Software ggf. zu leiden, z. B. durch notwendige Codes, Gerätekopplung, Registrierungen und so weiter. Man sollte dies alles nicht auf die leichte Schulter nehmen. Subkulturen verändern die Gesellschaft zum Negativen, wenn man nicht aufpasst, da falsche Werte sich leicht auf dumme Menschen übertragen.

    — thatsmile
    • Richtig.
      Jedoch: wenn Google einfach Methoden wie Apple im Play Store einsetzen würde, würde wohl keiner leiden.
      Ich nutze iOS, bin ehrlich, und leide nicht ;)

      — Samu
      • Was meinst du denn für Methoden? Android ist sogesehen Open Source und Apps von dritten Können ohne viel Aufwand einfach so installiert werden. Das ist bei Apple einen tacken aufwendiger

        — Airbag1
    • Weise gesprochen. Aber es sind im Endeffekt nur Bits und Bytes, die unsere Emotionen wecken sollen. Die analoge Welt wird langsam abgekoppelt. ;)

      — Firen
    • Das gilt aber für die oberen 10% unserer Gesellschaft genauso (und vielleicht auch etwas mehr), wie für die unteren 10%.

      — bombelbob
      • Du hast Recht. Werteverfall gilt auch für Menschen, die Geld und Macht haben. Das war allerdings schon immer so. Geld und Macht hat immer schon korrumpiert. Dies ist eigentlich doppelt verwerflich, weil Geld und Macht eigentlich die Souveränität zu gutem Handeln geben sollte. Die Gesellschaft insgesamt wusste aber bisher immer, was die gemeinsamen Werte denn eigentlich sind. Und von diesen Werten hat sich die Subkultur abgekoppelt. Und das verändert irgendwann den gemeinsamen Wertekanon. Auch schlimmes Verhalten wird Stück für Stück nicht mehr als solches wahrgenommen. Im Gegenteil: man rechtfertigt sich alles zurecht, so wie man es gerade braucht. Ohne Schuldbewusstsein.

        — thatsmile
    • Bis auf die Tatsache das es auch gebildete Menschen ohne Tugend, Moral und Anstand gibt, geb ich dir Recht.

      — roemerle
  4. Da bleibt mir nur ein beiläufiges: Fangt euch mit euren Raubkopien ruhig iwann mal iwas ein, aber meckert dann nicht!

    — madog
  5. Meiner Meinung nach sollte jeder Kunde der bezahlt, eine Email bekommen. Einmaliges Code und Ende. Wenn es denn sowas möglich ist.

    — Brado
      • Da muss ich dich enttäuschen, Bernd Winki.
        ICH habe gelernt, dass Diebstahl falsch ist.
        Nur haben potenzielle Raubkopierer nunmal Android, weil das Hacken da ja anscheinend leichter fällt…ist so, kann man nichts gegen machen. Auch du nicht.

        — Benjamin
  6. Jaja die ganzen Moralapostel wieder hier. “Das ist Diebstahl”, “Würdest du auch einen Fernseher stehlen”? Etc. Etc. Ja, ich würde auch einen Fernseher stehlen, wenn ich so anonym wie beim einfachen Download bleiben könnte.

    — Duff-Man
    • Das ist einfach eine armselige Einstellung. Ich hoffe Du nimmst es genau so gelassen wenn Du mal unter so einem Verhalten und Einstellung leiden musst. Ist dann ja sicherlich auch okay…

      — Sebastian
    • Ich hoffe bekommst Anonym mal richtig Dresche für so ein Scheiß. Und dann wundert man sich warum alles teurer wird und die Entwickler immer weniger.

      — Typhoon
    • @Duff-Man ich kann dir nur zustimmen. Du wie auch ich sagen ja nicht, dass das “nicht schlimm” sei mit den Raubkopierern aber es ist nun mal so wie du es beschrieben hast. Wenn man anonym ist und es einem so einfach gemacht wird…

      Das ist wie ein Kind mit einem Teller voll Süßigkeiten allein zu lassen und zu sagen es dürfte sich nix nehmen…

      Die Ausnahme (die 8 Käufer) wartet und nimmt sich nix süßes aber die Regel (die 2462 Raubkopierer) greift beherzt zu!

      — Fuffzich
    • Wenn es so einfach wäre, dich zu überwachen, würde es jeder Staat machen.. Wach doch auf, gleiches mit gleichem zu vergelten, führt doch zu nichts. Ich Zahl gerne für alles, was gut ist oder mir wohl tut.

      — Firen
  7. Muss der Veröffentlicher der Raubkopien nicht erst einmal an den Source gekommen sein? Dann hätte sich ja zwangsläufig eine der 8 Käufer strafbar gemacht. Kann man da nicht Anzeige erstatten und ermitteln lassen, oder so was in der Art?

    — Felix
  8. 20% Raubkopien bei iOS?
    Geht doch nur mit Jailbreak. Und wieviel haben den? 5%? Und die verwenden dann so viel mehr Software?

    — Tom
    • Jailbreaker sind meist Poweruser, sonst macht man sich doch nicht die Mühe sein System aufzubohren und sich mit dem ganzen spaß zu beschäftigen (ist ja nicht ganz so trivial). Bei den nicht gejailbreakten sind ja viele einfach nutzer dabei, die mit ihrem iPhone telefonieren, ins internet gehen etc. und wenns ans spielen kommt vielleicht mal nen vogel auf die schweine hauen, mehr aber auch nicht.

      Enbk
      • Nein, geht auch ohne jailbreak. Stichwort volumenlizenz. Google hilft.

        — Duff-Man
      • Danke. Jetzt hab ich auch was gefunden. Scheint mühsam zu sein. Gut, mich interessiert ja nur die Möglichkeit. Nach früheren eigenen Jailbreak-Zeiten würd ich mir das nicht nochmal antun.

        — Tom
  9. Irgendwie habe ich trotz des Videos das Spiel nicht verstanden. Offenbar geht es darum, sich gegenseitig auszuschalten, aber was man da tut, bleibt mir schleierhaft. Ich finde das Video nicht gelungen.

    — Rob Otter
  10. Mir kommen die Prozente bei iOS auch sehr hoch vor. Aber 20 Raubkopien auf 100 Verkaufte macht 16,7% Piraterie unter iOS, und nicht 20.

    — Tobi
  11. Schade für die App-Entwickler… Wenn sie schlau sind, machen sie einfach keine Android-Apps mehr. Damit reguliert sich das am Markt. Bekommen die Android-User halt nur noch Grütze im Store zu laden.

    — Chris
    • Ja, einige App-Entwickler haben bereits ihr Fazit gezogen und entwickeln nicht mehr für Android bzw. fahren die Android-Entwicklung deutlich zurück. Ausschlaggebend sind dabei nur zum Teil, dass die Entwicklung für Android etwas aufwendiger ist, sondern überwiegend die schlechten Verkaufszahlen sowie dazu noch die hohe Anzahl von Raubkopien. Meiner Meinung nach ist es auch eine Ausrede die schlechten Verkaufszahlen bzw. die hohe Anzahl von raubkopierten Apps auf fehlende Guthabenkarten zu schieben, da eigentlich überwiegend nur Deutschland Probleme mit der Kreditkarte hat – weltweit gesehen ist Kreditkartenzahlung weniger ein Problem. Dennoch sind die Zahlen weltweit gesehen ähnlich schlecht. Allerdings da es jetzt auch für den Google Play Store Guthabenkarten gibt, fällt auch für DE das Argument weg. Warum nur bin ich mir sicher, dass sich die Verkaufszahlen von Android-Apps dennoch nicht großartig ändern oder nur halbwegs angleichen mit denen von iOS-Apps…

      — Masterblupper
  12. Man kann das natürlich jetzt tot diskutieren, aber: es wird immer Piraterie geben, egal was ein Programmierer macht und man sollte dann auch lieber es versuchen nur einzuschränken und die restlichen Anstrengungen auf die Apps zu legen, damit die besser werden.

    Andererseits laden sich auch viele Leute die App um einfach mal zu schauen, wie diese ist. Was auch für mich vollkommen gerechtfertigt ist, wenn es jede App zwangsweise zum Testen zum runterladen geben muss, z.b. für 2 Tage oder so, dann hätten die meisten Apps nicht mal die Hälfte oder weniger der Verkäufe, weil viele Apps davon leben (nicht nur auf iOS), dass man diese aus versehen kauft. Das kann natürlich sein, weil die App nicht hält was sie verspricht oder weil man sich Funktionen gewünscht hat, die die App nicht hat. Und da ist es ja dann logisch, dass die Leute erstmal in die App “reinschauen” wollen, nachdem sie einige male schon enttäuscht wurden von vorherigen Apps.

    Und generell darf man nicht davon ausgehen, dass die Apps andererseits gekauft werden. Eine große Prozentzahl der Leute hätte die App auch nicht gekauft, wenn es sie nicht illegal irgendwo einfach zu holen gab. Ein Teil der Einnahmen geht sicher verloren, wobei man auch die Leute nicht vergessen darf, die dann die App noch zusätzlich kaufen, also alles in allem würde ich behaupten, keine großen Verluste. Da kann man natürlich auch wieder argumentieren, dass die Entwickler dadurch auch Werbung bekommen, wenn die App was taugt. Dazu gibt es auch schon einige Studien aus der Filmindustrie bzw. der Spieleindustrie am Computer, die dieses bestätigen, dass hauptsächlich, die nicht Blockbuster – also die kleineren Spieleentwickler und Filmteams dadurch viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, durch das illegale Anschauen von Filmen / Laden von Spielen und sogar mehr Einnahmen machen, als ohne.

    Dann kann man natürlich auch die Diskussion wieder lostreten, dass das Geld sowieso die falschen Leute bekommen. Was ist mit den Leuten, die Spiele / Filme / Musik frei und kostenlos für jeden zur Verfügung stellen und fast kein Geld für ihre tolle Arbeit sehen – nur ein bisschen durch unter anderem Werbung. Die es einfach nur schwer haben auf sich Aufmerksam zu machen, obwohl sie die Aufmerksamkeit verdient hätten.

    Ich höre z.b. viel kostenlose Musik und kann auf die Mainstream-Radio scheisse gerne verzichten. Und jeder der Artisten, die ich höre, hätte es verdient etwas mehr Geld mit ihrer Arbeit zu machen und um einiges bekannter zu sein, doch sie haben es z.b. bei uns schwer, weil sie nicht im Radio gespielt werden.

    — Nils
    • Es müsste eine einfache Möglichkeit geben, Apps zunächst zu testen – eingeschränkter Funktionsumfang, zeitliche Beschränkung oder etwas ähnliches. Da hast du recht. Außerdem muss die Weitergabe einer gekauften App (und auch von E-Books) endlich zulässig und möglich sein. Es geht nicht an, dass ich erworbenes Eigentum nicht verwenden kann, wie ich will.

      — thatsmile
  13. Hab mir die App geleistet, leider ist sie nicht wirklich gut. Grafik sind zu feingliedrig und klein und damit schlecht lesbar, Steuerung ist zu kompliziert, weder den Avatar bewegen noch Waffen abfeuern oder den Gegner umbringen macht wirklich Laune. Zudem: ein virtuelles Joypad… für mich gilt immer noch die Regel “wenn ein Touchscreen-Entwickler ein virtuelles Joypad einbaut, hat er die Platform nicht wirklich verstanden”. Fühle mich um die 5 Kröten beraubt. Manchmal kann eine App Raubkopier-Opfer sein und gleichzeitig trotzdem Schrott… :-(

    — Breno

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