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Mac-Fotografie-Tool Flake fügt Mehrfachaufnahmen zusammen

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23 Kommentare 23

Ein Tipp für die Fotografen unter euch: Die Mac-App Flake kombiniert Mehrfachaufnahmen zu einem Bild und simuliert auf diese Weise Langzeitbelichtungen. Ein Vorteil dieser Vorgehensweise ist es, dass sich bewegende Objekte wie beispielsweise vorbeifahrende Autos verschwinden. Umso mehr Fotos ihr macht, umso besser wird das Ergebnis – laut Empfehlung des Entwicklers Karsten Reuter am besten zwischen 100 und 500 Aufnahmen.

Reuter ist Fotograf und hat sich die App selbst zusammengeschraubt, weil er ein solche Tool für seine eigenen Experimente benötigte und nicht finden konnte. Auf seiner Webseite finden sich auch ein paar mithilfe von Flake bearbeiteter Beispielaufnahmen.

Flake kostet regulär 7,99 Euro und ist momentan kostenlos im Mac App Store erhältlich.

Dienstag, 24. Jan 2012, 10:19 Uhr — Chris
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  • Hmm. Gleich mal antesten. Ob man damit auch HDR Aufnahmen zusammenfügen kann? Was meint ihr?

    so long
    URI3L

    • Why not?
      HDR aufnahmen sind in dem sinne ja auch „nur“ eine bilddatei…

      • Nein und oh mann…

      • Falls du es besser weißt, würden wir uns über eine Erklärung freuen. Bis dahin würde ich Froody mal recht geben und Wikipedia zitieren: „HDR-Bilder können von Spezialkameras aufgenommen, als 3D-Computergrafiken künstlich erzeugt oder aus einer Belichtungsreihe von LDR-Fotos rekonstruiert werden.“

    • Nein, das ist nicht der Sinn der Sache. Für ein HDR benötigst Du mehrere UNTERSCHIEDLICH BELICHTETE Aufnahmen. Es geht darum, einen größeren Bereich an Tonwerten in einem Bild zusammen zu fassen.
      Hier werden viele GLEICH BELICHTETE Aufnahmen zusammen gefügt. Man will, platt gesagt, alles was sich nicht bewegt festhalten. Zum Beispiel eine Straße ohne Autos. Das mit HDR nichts zu tun.

      • Du kannst doch aber auch unterschiedlich belichten bei den Aufnahmen, dann kommt ein HDR raus

      • Chris, nein. Das sind zwei völlig unterschiedliche Arten der Berechnung der Pixel. Flake vergleicht einfach den Pixel (1,1) von allen sagen wir 100 Aufnahmen und erstellt eine Statistik darüber. Dann werden die Extremwerte abgeschnitten und fertig. Dann kommt der nächste Pixel (1,2) und so weiter. Bei einem HDR wird in jeder Einzelaufnahme ein gewisser Tonwertbereich ausgewählt und maskiert, und diese Bereiche dann zusammengefügt. Das sind wesentlich komplexere Berechnungen.

  • Macht für mich ehrlich gesagt keinen großen Sinn. Wenn kleinere schnelle Sachen wie bei einer Langzeitbelichtung aussehen sollen braucht mach schon eine hohe Bildrate pro. Sekunde. Meine SLT schafft auch nur in den ersten Sekunden 10 Bilder/s. Wenn man also Lamgzeitbelichtungen am Tag machen will besser einen ND-Filter kaufen.

    Oder habe ich den Sinn der App nicht ganz verstanden?

    • Wenn ich’s richtig verstehe, ist der Sinn, sonst überfüllte Plätze oder Strassen „leer“ zu bekommen, weil alles, was sich bewegt, rausgerechnet wird. Schau dir mal die Homepage vom Entwickler an.

      • Genau das und deswegen funktioniert HDR eben nicht – denn das Tool wertet wahrscheinlich Pixel für Pixel aus und nimmt immer den Farbwert, der auf den meisten Bildern vorhanden ist.

    • Dominik, Du schmeißt da ein paar Sachen durcheinander. Mit einer hohen Bildrate (und logischerweise sehr kurzen Verschlusszeiten) frierst Du einen Bewegungsablauf ein und zerlegst ihn in viele Einzelschritte. Mit einer Langzeitbelichtung willst entweder die Dynamik einer Bewegung im Bild festhalten (diese wird dann verwischt) oder Du willst eine Bewegung eliminieren. In letztem Fall wird normalerweise ein ND-Filter eingesetzt, der die Belichtung um das x-tausendfache verlängert. Das ergibt wieder andere Probleme. Flake ist quasi der digitale Ersatz dafür und wesentlich einfacher und qualitativ auch besser.

  • Danke für den Tipp!!
    Gleich mal geladen um es bei vorhandener Zeit und Muße zu testen.

    Die Idee zu einem automatischen „Cleaning“ von Serienaufnahmen hatte ich zwar schon selbst seit zwei Jahren, aber meine Programmierkenntnisse tendieren gegen Null.

    Interessant sind bestimmt die Ergebnisse, die abhängig vom Blickwinkel eine Konzentration auf die Landschaft/Architektur bzw. apokalyptische Menschenleere zeigen.

  • Den gleichen Zweck für Iphone und Co. verspricht übrigens Touristeraser.

  • Geht echt gut,

    hab vorher die Bilder mit der PanoramaSoftware Hugin (MAC) entwackelt, dann geht’s auch ohne Stativ.
    Einfach Bilder laden und „Ausrichten klicken“, dann liegen die Bilder entwickelt vor ;).
    Kleinen Automator Dienst, der die Bilder vorher wieder auf eine gleiche Grösse bringt. Sonst meckert „Falke“.

  • Sehr interessantes Programm, danke für den Tip.

  • Nochmal zum Verständnis flaks kann kein HDR. Für diese Berechnung der unterschiedlich belichteten Aufnahmen werden ganz andré Algorythmen benötigt als für diesen Zweck hier. Damit kann man zum Beispiel eine Viel befahrene Kreuzung total clean ohne Autos fotografieren.

  • Gibt’s so nen Tool auch für windoof?
    Letztens wurde ja etwas aehnliches hier diskutiert..

  • Hallo, ich freue mich sehr darüber, dass Ihr mein Programm nutzt und es hilfreich findet. Ich habe gerade eine facebook Seite eingerichtet und es würde mich sehr interessieren was Ihr mit der Anwendung so anstellt. Also falls Ihr Bilder mit anderen teilen wollt postet sie gerne auf dieser Seite.

    http://www.facebook.com/pages/.....6493263626

  • Hallo Karsten,
    ich würde mir die Seite, aber man wird ja gezwungen sich bei Facebook anzumelden :-(
    Ein absolutes NoGo
    Schade

  • wie schnell so ein Jahr vergeht …
    Sorry, das musste ich schnell noch los werden

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