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First Draft: Die Textverarbeitung, die keine Korrekturen erlaubt

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17 Kommentare 17

Die Textverarbeitung First Draft verfolgt ein bemerkenswertes Konzept. Die App orientiert sich an der klassischen Texteingabe auf Papier und erlaubt keine Textänderungen, ihr könnt Fehler lediglich durchstreichen.

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Was zunächst völlig sinnfrei klingt, folgt aber einem Konzept. Hintergrund ist die Tatsache, dass auf diese Weise sämtliche eurer Gedankengänge erhalten bleiben. Korrigierte Passagen erscheinen ausgegraut und durchgestrichen, auf diese Weise könnt ihr die Entstehung des Textes besser nachvollziehen. Tippfehler sind von diesem „Korrekturverbot“ übrigens ausgenommen, solange ihr ein Wort noch nicht abgeschlossen, also ein Leerzeichen dahinter gesetzt habt, könnt ihr noch Korrekturen darin vornehmen.

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Während der Text während der Entwurfsphase mit allen Änderungen erhalten bleibt, bekommt ihr über die Exporfunktion der App am Ende den finalen und korrigierten Text für die Weiterverwendung.

First Draft lässt sich kostenlos im Mac App Store laden und ausprobieren. Wenn euch die App gefällt und ihr auch die Exportfunktion nutzen wollt, werden allerdings 14,99 Euro per In-App-Kauf fällig.

Mittwoch, 18. Nov 2015, 19:28 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Dass ist nicht nachvollziehbar! Ich werd die App nicht kaufen. Völlich sinn frei!

    • …für dich nicht, aber für geschätzte 90% der hier Anwesenden eine hervorragende Möglichkeit ihre Deutschkenntnisse zu verfeinern. Vermutlich werden einige davon nur durchgestrichenen Text vorfinden – aber man muss ja klein anfangen :-)

  • Pfff 15€ für eine sinnvolle Nutzung einer Funktion die in fast jedem Textverarbeitungsprogramm am Desktop vorhanden ist. Und nur weil es iOS ist und man besonders viel Spaß hat auf einem iPhone einen Text zu erstellen wird man extra geschröpft. Das wird 1 Stern Bewertungen nur so hageln wenn alle es laden und dann den Preis sehen um einen Text auch benutzen zu können…

  • Da nehme ich einfach Papier. Das Weglassen von Funktionen, die erst durch Vomputer möglich wurden, ist kein Feature. Ebenso gut könnte man einen Taschenrechner programmieren, der nicht rechnet.

  • Ich sehe es mal als Kunstform. Interessant.

  • MemoAnMichSelbst

    Nennt sich Änderungsverfolgung und gibt es in Word und Co schon seit anno-dazumal….

  • Hurra, herzlich willkommen zurück in der Steinzeit! Die moderne Technik macht’s möglich!

    Dazu fällt mir nur der Witz ein: Die USA haben für die ISS Weltraumstation mit Milliarden-Aufwand einen Kuli entwickelt der auch über Kopf und in der Schwerelosigkeit funktioniert. Die Russen nehmen einfach einen Bleistift.

  • Ich hoffe mal, der In-App-Kauf gilt pro Dokument, welches man exportieren möchte? Auf dem Papier muss man ja schliesslich auch für jedes Blatt zahlen…

  • Das nennt man elegant gesagt: Mit Scheisse Geld machen.

    Und die welche es kaufen werden bestimmt irgend eine hochqualifizierte Antwort haben, weshalb sich dies gelohnt hat. Hab ich auch… Seit dem ich mir den PP Performance Endtopf und das PP LES eingebaut habe, rennt mir kein Kind mehr vor’s Auto… Aber eben… Nüchtern betrachtet… … … …

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