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Erfahrungsbericht LG Thunderbolt-Display 34UM95: Eindrucksvoll, aber nicht perfekt

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Wow, faszinierend, krass. Das sind die ersten Begriffe, die einem bei der ersten Benutzung des Ultradwide-Monitors mit der sperrigen Gerätebezeichnung LG 34UM95-P von LG durch den Kopf schießen. Schließlich sprechen die technischen Daten für sich: ca. 79,4 x 34,1 matte Displayoberfläche mit einer Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln, ein Betrachtungswinkel von 178 Grad, Thunderbolt-Schnittstelle und die Möglichkeit zur Monitor-Kalibrierung dürften bei vielen potentiellen Anwendern zu einem Zusammenlaufen des Wassers im Munde führen. Wir haben das Premium-Display von LG fast ein halbes Jahr lang mit einem aktuellen Macbook Pro Retina im Einsatz und möchten euch nun die Schwächen und Stärken in diesem Erfahrungsbericht aufzeigen.

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Sicher und hochwertig verpackt wird uns das Display geliefert. Gerade für das Auspacken sollte man sich jedoch Unterstützung vom Nachbar holen. Neben dem Strom- werden auch HDMI- und Displayport-Kabel mitgeliefert. Wer hingegen die Vorzüge von Thunderbolt genießen möchte, muss noch mal extra ein bisschen investieren. Dies lohnt sich aus unserer Sicht in jedem Fall. Zumindest wenn man seinen Mac mobil nutzt und gleichzeitig komfortabel und zügig das Arbeitsgerät an den Büroplatz anklicken und abstecken möchte. Auch ein Ständer ist im Lieferumfang enthalten, welcher in eine Halterung am Display gesteckt werden muss. Wie das geht, erklärt die Anleitung genau – kein IKEA-Niveau. Ähnlich wenige Probleme bereitet uns das Anschließen der Strom-, Daten-, und Musikkabel (3,5 mm), da auf der Rückseite alle Eingänge übersichtlich angeordnet sind. Auf den ersten Blick macht das Gerät einen gut verarbeiteten Eindruck, trotz des eher negativ wirkenden plastikartigen Gehäuses. Vor allem auf der Rückseite kommt einem die plastikartige Abdeckung billig vor. LG hätte bei einem Gerät dieser Preisklasse bei den verwendeten Materialien für das Gehäuse nicht sparen sollen.

Was uns ebenfalls zu Beginn des Tests mit Blick auf den Preis etwas stutzig macht: Lediglich zwei USB 2 Anschlüsse und ein USB 3 Anschluss wurden verbaut. Natürlich braucht nicht unbedingt jeder mehr als 3 USB-Schnittstellen, nur wäre dann wenigstens eine komplette Ausstattung mit USB 3 Standard erfreulich gewesen – zumal Universal Serial Bus bekanntermaßen abwärtskompatibel ist. Wir sehen erst einmal darüber hinweg.

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Das Anschalten und Herstellen einer Verbindung zu den gewünschten Geräten dauert nicht lange. Der Einschalte- und Menüknopf, welcher multifunktionalen Charakter haben soll und in vielen anderen Testberichten angepriesen wird, befindet sich am unteren Rand des Monitors. Das Lob rührt von dieser neuartigen Idee eines Controllers (von LG „Joystick“ genannt), welcher sich in alle Richtungen bewegen lässt und somit wirklich toll sei. Rein praktisch ändert sich für den Nutzer aber eigentlich nichts. Die Menüführung und das Auswählen einzelner Punkte im Interface dauert genauso lange wie bei den herkömmlichen Varianten mit Knöpfen – ein schnelles Wechseln von Eingängen oder mal schnell in den Split-Screen-Mode geschaltet ist so nicht. Dafür macht das Interface des Menüs einen schicken Eindruck, wie auch der „Joystick“. Ist ja auch was.

Sobald der Monitor an ist, überzeugt er sofort mit seinem brillanten Farbbild und der vorhin bereits ausgesprochen guten Auflösung. Gerade bei letzterem sind wir, als verwöhnte Retina-Seher, sehr zufrieden: Bei der Verwendung vieler anderer Monitore als dem Retina nehmen wir die Pixel bewusst war und empfinden dies als eher störend. Erfreulicherweise ist uns dies beim LG-Display nicht aufgefallen. Jetzt könnt ihr vielleicht schon ahnen, wie brillant die Auflösung ist.

Zur Einweihung des Highend-Monitors möchten wir einen Filmabend veranstalten. Mit viel Vorfreude fiebern wir also House of Cards par excellence entgegen. Natürlich in guter Qualität, sprich: nicht über kinox.to. Denn wer kauft schon ein Premium-Display um dann bei der Qualität der Inhalte Abstriche zu machen? Also Netflix! Mit diesen Inhalten lässt sich ein Filmabend sicherlich exzellent gestalten, oder? So leicht ist es nicht. Vor dem Kauf des Displays sollte man hier beachten, dass der ein oder andere Inhalt, sei es auf Youtube, Netflix oder sonst wo, nicht zwingend im 21:9 Format entstanden ist bzw. so jedenfalls nicht onlinegestellt wird. Auch nervig: Schwarze Ränder, die eben nicht nur links und rechts – logisch bei Videos in 16:9 -, sondern auch unten und oben auftreten – aus welchem Grund auch immer. Das konnten wir beispielsweise bei House of Cards beobachten. Der Netflix-Support wusste übrigens auch keine Lösung. Mit der angeschlossenen Playstation 3 und einer Blu-ray-Disc sieht das hingegen schon ganz anders aus: Die meisten Inhalte auf Blu-ray sind mehr als passend für das Displayformat und wirken grandios. Auch der überwiegende Teil der in iTunes erworbenen Filme vermitteln ein gutes Kinofeeling. Vorausgesetzt, man hat externe Lautsprecher angeschlossen. Die Soundqualität der eingebauten Lautsprecher ist zwar nicht schlecht, doch für gutes Entertainment nicht geeignet. Bei welchem Monitor ist das schon der Fall?

Etwas müde vom langen Filmabend wollen wir uns am darauffolgenden Tag an die Arbeit machen und dabei die Tauglichkeit des Monitors im Büroeinsatz testen. Mit 17,3 cm Tiefe nimmt das Display auch nicht wesentlich mehr vom Schreibtisch ein als ein aktueller iMac. Bedenken sollte man jedoch, dass man aufgrund der außergewöhnlichen Breite nicht mal schnell links oder rechts seitlich vorbei am Monitor schauen kann, was so manch eingefleischter Bürogorilla vielleicht gerne praktiziert. Das aber nur mal am Rande erwähnt.

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Trotz seiner Überbreite macht der Bildschirm im Büro einen guten Eindruck und wertet die Haptik an unseren und wahrscheinlich auch den meisten anderen Arbeitsplätzen auf. Die Ränder an den Seiten sind schmal ausgefallen und der Standfuß ist durchsichtig, was dazu führt, dass der Bildschirm und dessen Inhalte praktisch schweben. Träge Mauszeiger oder Texteingaben muss man bei einer Reaktionszeit von 5 Millisekunden im Übrigen nicht befürchten. Was jedoch nach einiger Zeit sehr nervt: Nach dem Ab- und erneuten Wiederanstecken müssen wir die ordentlich platzierten Fenster wieder an die gewünschten Stellen verschieben, was aufgrund der schieren Displaygröße nicht mal schnell erledigt ist. Natürlich muss man die Ursache hier wohl eher bei OS X suchen, aber auch der Monitor selbst hat beim Wechsel zwischen den Bildquellen noch Schwächen. Wenn wir vom über Thunderbolt verbundenen MacBook auf HDMI und wieder zurück schalten, sind wir gezwungen, das Thunderbolt-Kabel zunächst zu trennen um es erneut wieder anzuschließen. Ansonsten: Kein Video- oder sonst irgendein Signal von unserem Mac. Je nachdem wo man sein MacBook platziert, ist das Ganze zeitaufwändig und strapazierend.

Wer unter anderem in der Foto- oder Videobranche tätig ist, für den ist ein gut kalibrierbarer Monitor unerlässlich. Die im Lieferumfang – auf CD – enthaltene Software „True Color Finder“ dürfte hier die Nutzer besagter Branchen zufrieden stimmen. Und ja, die Software gibt es nur, wirklich nur auf CD.

LG bewirbt das Gerät gerne mit der Splitscreen-Funktion. Dass, wie bereits angesprochen, die Menüführung träge gestaltet ist und das Bedienen dieser nicht sonderlich viel Freude bereitet, ist schade. Doch wer wirklich lange an einem Stück in diesem Modus arbeitet, dem dürfte das nicht massiv stören. Nicht zuletzt, da sich das 21:9 Format prima für diese Art der Anwendung eignet.

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Nun haben wir euch viele einzelne Aspekte genannt, die uns besonders gut oder schlecht in den vergangenen Monaten bei der Verwendung des LG-Flagschiffes aufgefallen sind. Ganz bewusst haben wir Schwerpunkte gelegt, auch, damit euch neben den üblichen Testberichten auch ein Erfahrungsbericht zur Verfügung steht und euch bei euer Kaufentscheidung hilft.

Der LG 34UM95 kann sich mit seinen außerordentlich guten technischen Spezifikationen sehen lassen. Als Arbeitsgerät eignet er sich nicht nur aufgrund seines praktischen Formats – egal ob in der Verwendung als klassischer Bürorechner oder für Kreativschaffende. Das Design ist grundsätzlich lobenswert, wenn nicht die großzügige Verwendung von etwas billig wirkendem Kunststoff wäre. Für den Preis von aktuell ca. 710 € hätten wir vor allem ein flotteres Menü und quantitativ sowie qualitativ höherwertige Schnittstellen erwartet. Das Konzept des „Anschließen und Arbeiten“ gefällt uns gut, wenn auch noch der ein oder andere Workaround stört, wie beispielsweise die verschobenen Fenster beim erneuten Anschließen. Dennoch hat uns vor allem die enorm gute Bildqualität sehr erfreut.

Unterm Strich ist der LG 34UM95 – P weder günstig noch vollkommen, die genannten Schwachstellen nehmen wir allein schon mit Blick auf die fehlende Konkurrenz in diesen Preissegment hin. Die Verwendung macht am Ende des Tages schlicht Spaß, weil: Format wirklich super produktiv.

Jetzt interessiert uns eure Meinung? Wer von euch hat vielleicht schon mit dem Gedanken gespielt, sich das Display zu gönnen? Was haltet ihr überhaupt von der Idee eines Widescreen-Monitors? (Der Autor auf Twitter: @derdahni)

Sonntag, 01. Mrz 2015, 15:21 Uhr — Daniel
45 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Ich habe mein Display gestern geliefert bekommen und bin echt begeistert. Gerade bei der Foto- und Videobearbeitung hat man Platz wie noch nie. Allerdings warte ich noch auf mein Thunderboltkabel. Aber selbst über HDMI überzeugen Kontrast und Farben. Beim Umschalten auf Splitscreen verzehrt sich das Bild aber stark und man muss die Auflösung im Mac neu anpassen.
    Sobald ich mich mehr damit beschäftigt habe gibt es dazu gerne mehr Informationen…
    Ich kann diesen Monitor bis jetzt auf jeden Fall empfehlen…

    • Da gibt’s ein Stück Software für um die Auflösung dann automatisch anzupassen. Mac und Win zum Download auf der LG-Seite

      • Von welcher Software sprichst du hier? Ich finde auf der Seite nur folgende
        MAC Screen Split Vers.1.13 Diese Software ist für die Fenster Anpassung da
        Win True Color Finder Vers.3.1.3.
        MAC True Color Finder Vers.1.8.8

  • Habe den LG Monitor vor etwa 3 Wochen etdeckt und mir auch schon einige Testberichte durchgelesen. Beobachte ihn jetzt schon täglich auf amazon. Schade das ich ihn letzte Woche, als er 2x bei den Amazon-Blitzangeboten auftauchte nicht habe ergattern können.
    Habe vor meinen aktuellen 21,5″ iMac zu verkaufen, und auf die Kombination Retina MacBook Pro + Monitor umzusteigen.
    Als ich im Artikel das mit den schwarzen Rändern in youtube-videos las, war ich etwas schockiert :(
    Trotzem schöner Artikel!

    • Was für einen iMac 21,5 hast du zu verkaufen?

    • Das mit den schwarzen Rändern liegt aber am „Ausgangsmeterial“. Wenn ein 21:9 Film in 16:9 gewandelt wird, damit er bei Youtube etc. konform gespeichert wird, ist klar dass ein schwarzer Rand oben und unten vorhanden ist, oder? Ähnlich wie bei 4:3 Material auf einem 16:9 TV ohne „Panorama- o. Zoom-Funktion“. Da hat’s dann links und rechts schwarze Streifen. Du erinnerst dich? :-)

      Hast du hingegen Film-Material, das auch im Format 21:9 vorliegt, dann ist auch kein Schwazer rand da. Logisch, oder???

    • Hallo
      Ich habe diesen Monitor nun seit ca einen Monat und konnte Ihn bei Amazon Blitzangeoten ergattern. Aktuell betreibe ich Ihn an einen iMac 27 Zoll Late 2012 mit der 680MX. Ich werde das Gerät aber verkaufen und mir denke ich ein 15 Zoll Retina Bock kaufen mit der 750 Grafikkarte. Hat einer dieses Bock am Monitor dran?

      LG

  • ich habe diesen Monitor schon vor längerem in MediaMarkt entdeckt und war sehr begeistert. Leider war ein Windows Rechner angeschlossen und den Split Screen konnte man auch nicht testen. Allerdings hat mich als Student der Preis doch abgeschreckt. Da investiere ich lieber erstmal in ein aktuelles MacBook Pro Retina…

  • Hallo,

    leider sind meine noch nicht angekommen. Ich habe mir auch einen curve bestellt um zu schauen ob dieser besser ist. Ich glaube aber das dem Display kein Thundrbold Kabel bei liegt, sondern ein DisplayPort Kabel.

    • Wenn du sowieso kein Daisychain nutzt dann macht das keinen Unterschied – Thunderbolt ist Displayport-kompatibel, die Stecker (miniDP und TB) sind auch optisch praktisch nicht zu unterscheiden.

      • und usb-hub, netzwerk usw. laufen auch über displayport?

      • Wenn man den Monitor per Thunderbold angeschlossen hat, kann man auch sämtliche USB-Anschlüsse des Monitors verwenden ohne, dass man ein weiteres Kabel anschließen muss. Das ist meines Wissens mit einem DisplayPort-Kabel nicht möglich.

      • danke für die info. genau das habe ich gedacht. und auf diese optionen würde ich bei diesem display nicht verzichten wollen.

  • Als PRiME Kunde zahlt man 705€ brutto und via Angebot hatte ich bei Amazon 617€ brutto gezahlt.

    Macbook Pro und Thunderbolt machen den Schreibtisch perfekt.

    Zugegeben 3x 24“ Monitore waeren für reine Büroarbeit ähnlich effektiv und würden nur ca. 360€ brutto kosten.

    Das Teil ist schick, alles wie gewünscht und ich bereue die 519€ netto nicht.

    gruesse

  • Ich finde den in Curved viel interessanter.

  • Unter Apple TV und oder AirPlay von iPhone aus wird das ganze 21:9 Format unterstützt – auch Netflix, Zattoo, Anazon usw. Ränder nur bei sehr alten Filmmaterial. Im Menü kann man dann noch verschiedene Cinema Filmformate auswählen. House of Cards läuft dann zum Beidpiel komplett randlos auf vollen Screen. Also für Filmfreunde unbedingt sich so eine Set-top-box zulegen – dann hat man sich keine Nebengeräusche ;-)

    • Warum? Das was du hier beschrieben hast geht auch perfekt mim laptop direkt… Da kann man sich apples hobby auch sparen^^

      • Man muß nicht aber man kann :-) ich hab nur festgestellt ist ne super Kompination mit dem Bildschirm – nutze auch beide Varianten – beim abspielen von Laptop oder PC kann es aber sein das das Bildverhältnis nicht unterstützt wird – so zum Beispiel die Zattoo auf Windows. Die Probleme hab ich mit AirPlay nicht. Geht auch mit Fire TV. Zusätzlich kommt TV Feeling auf da man nicht PC oder Laptop erst hochfahren muß u extra Programme öffnen usw.
        Samstag Abend auf der Coach ist das eben die benutzerfreundliche Variante ohne lange Einstellungen zu tätigen. Vielleicht auch für diejenigen interessant für die der Bildschirm – so wie bei mir – den TV ersetzen soll.

  • habe den lg jetzt an iMac 5k mit Thunderbold und es funzt in nativer Auflösung, kann nur sagen, bei Blitzaktion für 615 Euro hat sich es gelohnt, den Monitor zu kaufen.

  • Ich war beim Öffnen der Verpackung ehrlich gesagt etwas überrascht, was die Panelgröße betrifft – 21:9 lässt in der Höhe schon einiges vermissen. Wer mit der Größe eines 32 Zoll Fernsehers rechnet, wird enttäuscht, auch wenn die Zollangabe des Monitors beim ersten Gedanken so etwas glauben lässt. Vor dem LG hatte ich zwei 24 Zoll Dell-Panels im Multimonitor-Betrieb, was rein von der Arbeitsfläche mehr bot. Allerdings ist der LG ähnlich komfortabel und hat zumindest keinen störenden Rahmen. Einige Dinge wären trotzdem mMn noch erwähnenswert.

    1. Das Panel hat offenbar mit einer hohen Serienstreuung zu kämpfen, was das Bleeding/Lichthöhe betrifft. Die Redaktion hatte offenbar Glück (ich ebenfalls), allerdings gibt es bei Amazon eindeutig zu viele Berichte, die von extremen Panelschwächen berichten. Das Panel also direkt beim ersten Anschalten prüfen und ggf. zurückschicken. Ein Blick auf den Calibration report gibt zudem Aufschluss darüber, wie sehr die Farbwerte etc. auseinander gehen. Bei einem Delta E über 2 bei einem der Werte sollte man ebenfalls eine Retoure in Betracht ziehen, falls man keine Hardware zum Kalibrieren besitzt.

    2. Die TrueColor-Software ist nicht nur auf CD erhältlich (wie im Artikel behauptet), sondern lässt sich auch von der LG-Page downloaden.

    3. Den Fehler beim Switchen der Eingänge konnte ich zwischen Displayport und HDMI nicht feststellen. Am Macbook habe ich es allerdings noch nicht getestet.

    4. Der Klinkeneingang (im Artikel: Musikkabel) ist im Grunde überflüssig, Displayport, Thunderbolt und auch HDMI unterstützen die digitale Soundausgabe.

    5. Das Splitscreen-Feature funktioniert am Windows-PC wunderbar, am Macbook habe ich das ebenfalls noch nicht ausprobiert.

    • Ergänzung: Aufgrund des IPS-Panels und der Farbraumabdeckung nicht zwangsläufig für die professionelle Bildbearbeitung geeignet. Das wäre für den Preis aber auch zu viel erwartet, da liegt man dann bei ähnlicher Panelgröße gut und gerne beim doppelten, je nach Anforderungen auch deutlich drüber (NEC, EIZO etc.).

      Wie gesagt professionell(!) – ich rede nicht vom Amateur-Fotografen.

    • Bei der Größe hättest du dich vorher auch informieren können. Die Diagonale hat eben nur indirekt etwas mit der Bildfläche zu tun. Als Faustregel gilt, ein 29″ 21:9 Monitor ist in der höhe so groß wie ein 24″ 16:9 Monitor, aber ca 50% breiter.
      Ein 34″ 21:9 entspricht in der Höhe einem 27″ 16:9 Monitor.

      Grundsätzlich lassen sich mit 21:9 nur zwei 17 bzw. 19 Zoll Monitore im 4:3 Format ersetzen.

      Grundsätzlich muss ich sagen. Fürs arbeiten sind die 21:9 Monitore gut, wobei zwei Monitore generell mehr platz bieten. Der größte Vorteil bei 21:9 sind aber ganz klar Spiele!
      Die Monitore sind wie gemacht fürs zocken, da man einfach ein deutlich größeres Sichtfeld links und rechts hat. Diese Sichtfelderweiterung kann weder ein 50, noch ein 100″ Monitor bieten. Das Seitenverhältnis machts. Ich würde nie wieder zurück wollen. 16:9 fühlt sich an wie Scheuklappen.

  • Mich stört an dem 34UC87 (also der curved Variante) vielmehr, dass der Monitor, nachdem er kein Signal mehr hat immer diese „Kein Signal“-Meldung für ein paar Sekunden anzeigt anstatt sofort in Standy zu schalten.

    Außerdem braucht der Monitor im Gegensatz zum 24″ Cinema Display (was ich vorher im Einsatz hatte) länger um aus dem Standby ein Bild anzuzeigen. Manchmal bleibt die rechte Hälfte des Monitors auch ganz schwarz. Das kann allerdings auch an meinem MacBook liegen, bin mir nicht sicher, ob es diesen Grafikkarten-Defekt hat. Mit einem anderen Monitor hatte ich das Problem allerdings nicht.

  • Habe ein MacBook Pro Retina 13″ mit OS X Yosemite. Habe gelesen, dass darunter die native Auflösung von 3440×1440 nicht möglich sei. Kann das jmd bestätigen oder ist das wieder möglich. Unter Mavericks war das alles kein Problem.

    • Ich habe diesen Monitor seit ein paar Tagen und ich habe an meinem MacBook Pro Retina 13″ mit OS X Yosemite die volle Auflösung 3440×1440 über Thunderbolt, HDMI habe ich noch nicht probiert.

    • Schau mal hier: https://www.apple.com/de/macbook-pro/specs-retina/

      Modi „Zweiter Bildschirm“ und „Bildschirme synchronisieren“:
      Gleichzeitige Unterstützung der vollen nativen Auflösung auf dem integrierten Display und einer Auflösung von bis zu 2560 x 1600 Pixeln auf bis zu zwei externen Displays, beide mit mehreren Millionen Farben

      Digitaler Thunderbolt Videoausgang
      Nativer Mini DisplayPort Ausgang
      DVI-Ausgabe mit Mini DisplayPort auf DVI Adapter (separat erhältlich)
      VGA-Ausgabe mit Mini DisplayPort auf VGA Adapter (separat erhältlich)
      Dual-Link-DVI-Ausgabe mit Mini DisplayPort auf Dual-Link-DVI Adapter (separat erhältlich)

      HDMI Videoausgang
      Unterstützung für eine Auflösung von 1080p bei bis zu 60 Hz
      Unterstützung für eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln bei 30 Hz
      Unterstützung für eine Auflösung von 4096 x 2160 Pixeln bei 24 Hz

  • Ich habe den 34UM95 kurz nach Release gekauft, habe ich also schon ein paar Monate und den Kauf bisher nicht bereut. Ich kann allerdings die Kritikpunkte des Menüs gut nachvollziehen und fände einen Schnellzugriff auf die Display Eingänge wirklich sinnvoll. Den Splitscreenmodus habe ich bisher nicht genutzt, da die Fensteroptionen von Windows 7 mMn dafür mehr als ausreichend und um einiges schneller sind.
    Hauptsächlich nutze ich jedoch den PbP Modus da ich ab und an von zu Hause arbeite und so ganz entspannt parallel mit 2 PCs arbeiten kann. Ohne Störenden Rand und mit dem Schnellzugriff über das OSD (ja dafür gibt es einen) geht das sogar ziemlich schnell umzuschalten.
    Auf den Curved habe ich absichtlich nicht gewartet und würde ihn auch keinesfalls nehmen, da ich das IPS Panel für seine Blickwinkelstabilität liebe und mir nicht wieder eine Blickwinkelabhängigkeit durch einen super Hippen Curved Mode ins Haus holen möchte.
    Richtig überrascht hat mich die Unterstützung des 21:9 Verhältnisses durch so viele meiner Games und das ist schon wirklich beeindruckend. Vor allem bei The Crew finde ich es wirklich atemberaubend.
    Alles in allem hat sich die Anschaffung gelohnt, auch wenn ich noch knapp 200€ mehr als die aktuellen Amazon Angebote bezahlt habe. Zum Arbeiten und zum Gamen ist das Teil einfach klasse, außer dass die Grafikkarte häufig ächzt, aber das weiß man, bevor man sich einen Monitor mit so einer Auflösung holt. Als Ablösung für 2x 24″ TN ist auf jeden Fall ein Upgrade.

    • Ist bei mir genau so. Hab ihn auch direkt nach dem Erscheinen gekauft. Bei mir hängt mein mein Spiele-PC dran. So gut wie jedes Spiel funktioniert bei mir in 3440×1440. Das macht schon Spaß mit entsprechender Hardware. In letzter Zeit denke ich aber immer öfter daran mir den Asus ROG mit Nvidia G-Sync zu holen. Da ist das Bild dann zwar kleiner, aber es soll mit das beste für PC-Spieler sein. Mein MBP 15 Retina Late 2013 hab ich zwar mal am LG ausprobiert, aber das betreibe ich lieber solo.

    • Vom viel gepriesenen Joystick halte ich nicht so viel.

    • Hallo
      Ich versuche seit Tagen das hinzubekommen mit zwei Eingängen, da ich ab und an auch von zu hause aus Arbeite. Mac ist per TB Kabel dran und Mein Dienst Laptop per Display Port, mal davon ab das ich diese beiden Eingänge wohl nicht nutzten kann habe ich aber auch die Probleme wenn ich mein Dienstlaptop per HDMI anschließe das ich die Auflösung beider Geräte nicht so hinbekomme das ich damit arbeiten kann.
      Wie machst du das?

      • Servus Sascha, entschuldige die späte Antwort.
        Nicht jedes Betriebssystem bzw. jeder Treiber kann exakt die halbe Auflösung von 1770×1440 einstellen. Ich habe deshalb für meinen Firmen PC (eine spezielles Linux Derivat, nur Citrix ICA per VPN) eine Auflösung von 1600×1200 gewählt. Das ist zwar nicht zu 100% scharf, aber das Seitenverhältnis stimmt seltsamerweise. Ich habe da einfach viel rum probiert, da der ThinClient nicht viele und schon gar keine Custom Resolution unterstützt.
        Hoffe ich könnte damit weiterhelfen. Hab übrigens den privaten PC per Display Port und den ThinClient per HDMI angeschlossen …

  • „Wie das geht, erklärt die Anleitung genau – kein IKEA-Niveau. “

    Was ist damit gemeint? Die LG-Anleitung ist schlecht? Denn das Niveau der IKEA-Anleitungen ist ja wohl so hoch, dass damit auch der unbegabteste Handwerker die Montage hinbekommt – sofern er denn des Lesens mächtig ist.

    Mir ist schon klar wie der Satz gemeint ist. Die Aussage ist jedoch unsachlich, bedient ein unwahres Klischee und gehört daher m. E. nicht in einen redaktionellen Beitrag.

  • Arbeite regelmässig mit meinem Air an dem LG und es ist einfach ein Traum. Nicht perfekt aber im Moment gibt es (fast) nichts anderes in dieser Preisklasse. Werde mir privat demnächst auch einen anschaffen zu meinem 27″ iMac.

  • Im Bericht steht „Nach dem Ab- und erneuten Wiederanstecken müssen wir die ordentlich platzierten Fenster wieder an die gewünschten Stellen verschieben …“ Das würde mich auch nerven. Kennt ihr eine Möglichkeit das zu verhindern bzw. Fensterpositionen (im Finder / Programm)“automatisch “ wieder herzustellen?

    • Auch ein Logisches verhalten:

      Es sei denn, das MacBook hätte eine identische Auflösung zum Monitor. Hat es aber nicht.

      Ist halt einfach so, wie wenn man Geschirr auf einem Tisch anordnet. Wird der Tisch kleiner, kann man das Geschirr auch nicht mehr so platzieren wie vorher, oder?

      Ein Programm für eine Neuanordnung kenne ich nicht…

  • Hi all,
    hat jemand das gute Stück bereits mit Flugsimulatoren angetestet? wie sieht es da mit der UNterstützung aus?
    thx

  • Wie sieht es mit HiDPI Auflösungen auf?

    Ich habe hier einen sehr interessanten Artikel gefunden:
    http://definitely.pro/2014/08/.....to-retina/

    Mit dem Programm SwitchResX kann man die Auflösung 5120 x 2160 Euro einstellen, so dass man eine HiDPI-Auflösung von 2560 x 1080 (HiDPI) mit 50 HZ erhält.

    Kann das jemand mal testen?

    Funktioniert dies auch am Macbook Pro Retina 15 Zoll 2012?

    Ich habe derzeit den 4K-Bildschirm U28D590D über HDMI angeschlossen und bin mit den maximal erreichbaren 30 HZ unzufrieden. Bildbearbeitung mit Photoshop macht damit nicht so viel Spaß!

    Die einzige Lösung einen 4K Bildschirm im HiDPI mit 60HZ an meinem 2012 rMBP zu betreiben ist über einen Bildschirm mit Thunderbolt-Anschluss. HDMI und Displayport erreichen in der höchsten Auflösung nur 30HZ.

    Freue mich auf eure Antworten!

    • Der letzte Absatz ist natürlich absolut und auch relativ gesehen falsch.
      DisplayPort bietet ab Version 1.2 in voller Ausbaustufe bis zu 4K mit 60Hz. HDMI bietet dies erst ab Version 2.0, sonst eben nur 30Hz.
      Der 34UM95 bietet die volle Auflösung mit 60Hz also sowohl über DP als auch über TB an.
      Der Rest Deines Posts und der Link haben m.E. keinen Bezug zum Produkt, vor allem der HiDPI Bezug. Ich verstehe auch nicht was das bringen soll, denn im Endeffekt wäre die Auflösug in dem Beispiel des Links geringer als die native Auflösung des Displays. Im Endeffekt klingt das für mich wie Downsampling. Des Weiteren kann ich Dein Problem mit den 30Hz im Desktop Betrieb und vor allem bei der Bildbearbeitung nicht nachvollziehen. Gerade da merkt man ja wohl keinen Unterschied zwischen 30Hz und 60Hz. Hättest Du Games und evtl. noch Videobearbeitung gesagt OK, aber so …

  • habe mir den LG bei einer amazon-blitzangebot-aktion günstig gekauft.
    sehr cool die überbreite zum editieren in pro tools, über thunderbolt sofort erkannt und volle Auflösung. Menü-joystick ist seeeehr gewöhnungsbedürftig, mit wurstfingern schwer zu bedienen. und im direkten vergleich neben meinem 9 Jahre alten 30″-cinema display (leider nur über Adapter, da thunderbolt da noch nicht erfunden war) sah vor allem bei Schrift der LG alt aus. deshalb zurückgeschickt und beim uralt-cinema geblieben.

  • Hallo!
    Mich würde interessieren, wie sich der Monitor mit einem MacBook Pro 13″ Retina verwenden lässt. Die technischen Spezifikationen lassen es laut Apple-Homepage zu, allerdings wäre ich über einen Erfahungsbericht aus dem „echten Leben“ sehr froh.

    Meine Verwendung wäre vor allem Fotobearbeitung und möchte nicht, dass mir mein neues Macbook Pro dabei abbrennt…

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