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E-Mail-Anbieter im Test: Gmail bestes Gratis-Angebot

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54 Kommentare 54

Die Stiftung Warentest hat Ende Januar einen Test zu deutschen E-Mail-Angeboten veröffentlicht und wurde daraufhin von den Betreibern es E-Mail-Dienstes Posteo scharf kritisiert. Offenbar enthielt die Beurteilung der Tester zahlreiche Falschaussagen zum Angebot von Posteo ebenso wie zu den restlichen im Test berücksichtigten Angeboten.

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(Bild: Supertramp / Shutterstock.com)

Inzwischen hat die Stiftung Warentest mehrfach zu den Vorwürfen Stellung genommen und in der Folge auch den Test entsprechend korrigiert und aktualisiert. Ein Erfolg für Posteo unter anderem auch, weil der Anbieter sich nun den ersten Platz mit seinem Konkurrenten Mailbox.org teilt. Das Ganze ist aber auch gut für euch, denn in diesem Zusammenhang wurde der komplette Test mit dem Titel Mail-Dienste sehen alles kostenlos online gestellt, somit könnt ihr das Urteil der Stiftung Warentest zu eurem E-Mail-Anbieter unverbindlich nachlesen und euch über die Konkurrenz informieren.

Auf Platz 1 der kostenlosen Angebote liegt übrigens der Google-Dienst Gmail, gefolgt von Yahoo. Die schlechtesten Bewertungen kassierten AOL und Freenet.

Donnerstag, 12. Feb 2015, 11:52 Uhr — Chris
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  • E-MAIL, Termine und Kontakte durch Goolge scannen inklusive…

    • So ziemlich alle Anbieter scannen E-Mails, anders kann man Spam nicht effektiv bekämpfen.
      Anders ist es z.B. bei Apple, da werden auch mal Mails/Anhänge geblockt, in denen bestimmte Wörter auftauchen.

    • Das passiert wahrscheinlich bei jedem Dienst. Egal ob Google oder Telekom/GMX/Yahoo

      • Richtig – die ganzen Mainstreamanbieter!
        Aber es gibt ja auch dt. Exoten, wie beispielsweise posteo.de aus Berlin – für 1 € pro Monat glücklich sein.
        Aaaaahhh – das kostet ja Geld!!!! Bloß weg und hin zu Whatsapp, Facebook, Goolge & Co. da brauche ich ja nur mit meinen Daten bezahlen *puuh* Glück gehabt! /ironie off

  • Beste Datenschnüffelei. Bester E-Mail Scanner für Ihre personalisierte Werbung. (Omg ich bin gegen Google! Ich bin der Internetfeind! Auf ihn)

  • Ich empfehle für iOS auch die Gmail App. Lädt zwar etwas aber:

    – Push
    – Spam Kennzeichung effektiv
    – Bilder-Komprimierung
    – Verschieben als auch Labeln von Emails.

  • Klar das Google den besten Service bietet, mehr Kunden, mehr Daten. Ich hätte da leider immer etwas Angst mich mehr in die Hände des Teufels zu begeben. Bleibe bei T-Online. Bietet das was es soll: Kostenloser E-Mail Versand und Empfang.

  • web.de und gmx.de soweit vorne? Unglaublich. Man versuche einmal das Postfach bei dennen zu löschen, ist quasi nicht möglich. Zum Test mal ein Konto dort erstellen, nach 4 Wochen wieder reinschauen und sich der Spams erfreuen. Nein Danke.

    • web.de? 12 MB Speicherplatz, ca. 70% der SpamMails von web.de und immer wieder wird einem web.de Club angedreht….
      Also dass die es überhaupt unter tie Top10 geschafft haben versteh ich nicht

      • Du kannst mit der Toolbar auf 1GB erweitern. Finde ich richtig lächerlich.

      • Twittelatoruser

        Durch die Toolbar kann man für immer auf 10GB erweitern. Also in mobilem Firefox kurz Toolbar einrichten und dann kann man den mobilen Firefox wieder löschen.

  • LOL – Outlook.com wurde abgewärtet weil die Synchronisation über mit Active­Sync läuft.

    • Hab mich auch gewundert, warum der Service so schlecht bewertet wurde. Wie auch immer, auf das Urteil von Stiftung Warentest lege ich schon lange keinen Wert mehr.

  • Ich habe in dem Test einige Sachen gefunden, die mir nicht gefallen:

    „Tech­nische Prüfungen: 40 % Mehr­mals maßen wir die Zeitdauer fürs Senden und Empfangen von Mails und ermittelten daraus die Note für Geschwindig­keit“

    Ob eine E-Mail jetzt 1 Sekunde oder 2 Sekunden dauert, das ja doch eig. egal. I.d.R. liegt eine lange Sendezeit nicht am Anbeiter.

    „Hand­habung: 20 % Fünf Experten über­prüften und bewerteten jeden E-Mail-Provider“

    Was bringen mir Experten? Das müssen normale Menschen hinbekommen.

    „Mängel in den AGB: 0 %“

    „Daten­sendungs­verhalten App: 0 %“

    Warum testet man es, wenn es nicht in die Wertung mit einfließt?

    „Apple-Mail über iCloud: iCloud Mail im Test

    Den Dienst kann nur nutzen, wer ein Gerät von Apple besitzt und den Onlinespeicher iCloud nutzt. Erforderlich ist ein iPhone oder ein iPad, ein mobiler oder ein stationärer Rechner von Apple“

    Jeder kann sich eine Apple ID zulegen und übers Web iCloud nutzen ohne ein Gerät zu haben.

    „Komfort. Die Stan­dard-Mail-Apps koope­rieren gut mit den anderen Apps und senden beispiels­weise Fotos unkompliziert. Die Apps der Mailanbieter hingegen sind einfach einzurichten – Nutzer­name und Pass­wort reichen dafür aus.“

    Die Mail App braucht in der Regel auch keine weiteren Einstellunge bei den großen Anbeitern.

    Alles im allem bin ich mit dem Test nicht zu frieden und werde meine (persönliche) Meinung dazu nicht ändern.

    • „Jeder kann sich eine Apple ID zulegen und übers Web iCloud nutzen ohne ein Gerät zu haben.“ mehr noch, wie bei fast jedem andern E-Mail-Dienst auch kann man ganz normal in jedem E-Mail-Programm über imap und smtp das iCloud-Postfach anlegen. Pure Lüge von Stiftung Warentest! Aber die haben für mich eh keine Aussagekraft, zu oft schon haben die sich vertestet…

    • Ich kann Flos Bedenken sehr gut nachvollziehen. Bisher fand ich jeden veröffentlichten Test der Stiftung Warentest bei dem ich mich thematisch auskannte zumindest fragwürdig. Fast immer sah das Ergebnis wie von einer ,Spende‘ beeinflusst aus. Entweder wurden die Auswahl und Gewichtung der Kriterien so gedreht, dass ein bestimmtes Ergebnis rauskommen musste, oder die Resultate an sich waren fragwürdig und konnten – erst recht nach dem Durchlesen der Begründung – nicht nachvollzogen werden.
      Daher traue ich auch keinen der Tests dieser Stiftung – insbesondere wenn ich mich bei einem Themengebiet nicht auskenne.

      • … leider hat die Stiftung in den letzten Jahren sehr oft bewiesen, dass sich ihre Tester in High Tech Themen nicht wirklich auskennen – objektive Falschaussagen, die teilweise auch wieder zurückgenommen werden mussten waren die Folge. Vielleicht sollten sie beim Testen von Apfelschälern und Zitronenpressen bleiben?

      • Die unbedarften und gekauften Tester testen ja auch für eine wiederum unbedarfte Anwender Klasse. Für jene ist auch Computer Bild die IT Bibel schlechthin

  • „Gmail bestes Gratis-Angebot“
    Nur weil man etwas nicht mit Geld zahlen muss, heißt es noch lange nicht dass es gratis ist! Hier bezahlt jeder mit seinen Daten und macht damit die Bevölkerung ein Stück berechenbarer!

  • Bei Google ist gar nichts gratis.

  • Schaut euch mal Posteo an. Ich nutze diesen Dienst schon länger und bin vollauf zufrieden damit. Die geben sich dort wirklich Mühe!

    • Benutze ich jetzt seit über ein Jahr. Klar kostet Geld, aber den 1 Euro pro Monat für nen ordentlichen eMail Anbieter ist es mir wert. Nie wieder GMX & Co. GMail nutze ich um mich bei Diensten anzumelden. Private Kommunikation mache ich nur über Posteo.

    • Habe mir Mailbox.org und Posteo angesehen. Scheinen beide sehr großen Wert auf Sicherheit zu legen. Bin aber bei mailboxorg geblieben. Die anderen wirken irgendwie zusammengeschustert. Gab auch schon mal längere Ausfallzeiten. Naja,trotzdem gut, dass sich was bewegt. Und alle die hier immer auf kostenlos machen: habt ihr euch mal gefragt, wie ihr einen Dienst kostenlos betreiben könntet und ob das wirklich geht?

    • Danke…. Die! Benutze „Posteo.de“ ebenfalls, kann nichts negatives berichten. Vor allem unheimlich sicher. Keine Werbung, no spam und vieles mehr. Das alles für 12,- € im Jahr. Sehr empfehlenswert!!!

  • Herr von Bödefeld

    Der Stiftung Warentest vertraue ich im gleichen Maße wie dem ADAC.

  • Bei einer Sache muss man schon recht geben. Google bietet tatsächlich das beste gratis Angebot. Mit 10GB Speicher, 10GB anhängen über GDrive, Wahnsinnig schnelle Abfertigung, IMAP (scheint ja bei anderen immer noch kein Standard zu sein)

  • Ich nutze meine Domain mit meinem Mailserver. Googlemailadressen maile ich grundsätzlich nicht an.

  • Datenschutz: besser deutsches Recht ?
    Also vor deutschen E-Mail-Providern würde ich mal stark abraten. Da reicht schon der kleinste Verdacht und der Polizist (mit Genehmigung der SA) von nebenan kommt auf jedes Email-Postfach mit deutschen Firmen/Niederlassungen.

    • Erst mal Hirn einschalten. Schau mal bei Mailbox.org in den Bereich Datenschutz. Dann versuche mal Ähnliches bei Anderen Anbietern, vorallem im Ausland zu finden.

      • natürlich gibt es Bezahldienste die alles verschlüsseln …. Aber die großen Free-E-Mail-Anbieter geben den Account innerhalb weniger Stunden an die ermittelnde Behörde frei.

      • außerdem sind bei mailbox.org alle Metadaten und alle gesendeten Emails unverschlüsselt – hm, dann doch lieber ne to ru oder sowas als Adresse und gut ist.

  • Ich wäre ja für die Wiedereinführung der Brieftaube (Columba livia)! Die meisten Tauben können nicht lesen und somit wäre ein Maximum an Datenschutz gewährleistet.

  • wenn es um Dinge geht, die komplexer sind als ein Stabmixer, kann man Stiftung Warentest in der Pfeiffe rauchen

  • Warum wird hier in der Überschrift auf Google hingewiesen? Man hätte doch auch titeln können „Deutsche Emaildienste Posteo und Mailbox.org bei Stiftung Warentest Testsieger“ (nur als Beispiel).
    Auch wenn klar ist das ein Stiftung Warentest Urteil sicher kein Merkmal für Qualität ist, zumindest nicht wenn es um Online-Dienste geht, dass haben Sie bei diesem Test wieder unter Beweis gestellt.

    Warum muss man auf einen Dienst hinweisen, der sich das Recht heraus nimmt die Mailinhalte zu Scannen um personalisierte Werbung zu ermöglichen. Das ist für mich schon ein K.O. Kriterium. Es soll jeder Gmail nutzen, vom Handling ist Gmail sicher auch ein sehr guter Dienst, aber mit dem nicht vorhandenenDatenschutz für mich nur als Spammailadresse brauchbar.

    • Du hast völlig Recht. Ein Großteil der Internetrezepienten lesen auch Foren nach Google-Manier: Die Überschrift und dann maximal 2-3 Zeilen. Unter dem Aspekt ist der iFun-Artikel mehr als irreführend. Ärgerlich. Ansonsten: Ich nutze seit mehr als einem Jahr Posteo für Mails und Abgleich meiner Kalender- und Kontaktdaten, weil ich mittlerweile keinem Anbieter mehr über den Weg traue, der mit mindesteens einem Zeh in Amerika steht. Der Service ist super und die Verfügbarkeit absolut verläßlich.

  • Wie ist es mit der Beständigkeit der deutschen Independent-Anbieter? Ich erinnere an „Cortado“ aus Berlin, die zu Beginn Exchange-Server gehostet haben. Wollte letztes Jahr endlich dorthin wechseln. Die machen nunmehr alles -bloß betreiben sie kein Email-Hosting mehr. Lohnt sich wohl nicht. Mittlerweile ist es schwer einen Anbieter zu finden, der die eigene Domain hostet (und nicht Emails bei Strato lassen möchte). Eine @xyz.de-Adresse zu finden, die werbefrei ist, ist einfacher. Hat jemand zum Thema Exchange-Hoster einen Tipp?

  • Ich finde den Kommentar von Matthias echt zutreffend: „Nur weil man etwas nicht mit Geld zahlen muss, heißt es noch lange nicht dass es gratis ist! Hier bezahlt jeder mit seinen Daten und macht damit die Bevölkerung ein Stück berechenbarer!“

    Die Amis haben zwar sehr gute Dienste, aber einige deutsche Freemailer müssen sich da keineswegs verstecken. Siehe z.B. auf http://www.emailtester.de/free.....gleich.php. Da rankt ein deutscher Dienst ganz oben. Ok, es geht da nur um Email und nicht um Maps, Hangout, Messenger usw. … aber immerhin! „Kostenlos“ bezahlt man immer mit a) Daten oder b) Werbeflut. Irgendwie muss es sich ja auch rechnen für die Anbieter.

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