Downloadify: Chrome-Erweiterung speichert Spotify-Songs als MP3

Mac 33 Kommentare

Diese Meldung dürfte die Macher von Spotify ganz und gar nicht erfreuen: Downloadify, eine Erweiterung für den Google-Webbrowser Chrome, erlaubt den Download der an sich nur als Stream erhältlichen Spotify-Songs im MP3-Format.

downloadify

Legal dürfte diese Art und Weise der Musikbeschaffung eher nicht sein, dies gleich vorneweg. Selbst wenn ihr ein Spotify-Abo bezahlt, erkauft ihr euch damit nur die Möglichkeit, die Songs über die Spotify-Player abzuspielen, nicht aber das Recht zum „freien“ Download. Dementsprechend ist zu erwarten, dass der Musikdienst dieses Loch schnellstmöglich stopft. Google hat bereits kurz nach Veröffentlichung des Plugins reagiert, und die zuvor auch über den Chrome Web Store erhältliche Erweiterung dort gelöscht.

Die Möglichkeit, Medienstreams auf Festplatte zu bannen ist an sich nichts neues. Es gibt hierfür diverse kostenpflichtige Tools wie beispielsweise die Mac-Anwendung Jaksta, mit der sich Inhalte von verschiedenen Anbieter speichern lassen.
(via TheVerge – Dank auch an Matthias)

Diskussion 33 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
      • Oder Spotify Premium Abo. Da kann man offline speichern.

        Oder eben Audio mitschneiden.

        — Loverz
      • Ich hab das Premium Abo.

        Ich höre dadurch ja nicht mehr und sehe daher keinen Bedarf doppelt Geld für die gleichen Songs zu zahlen. Aber beim joggen ist ein iPod Shuffle bspw praktischer als ein iPhone :)

        — iChef
      • Naja, nicht alle Lieder (da können die Künstler oder wer auch immer ne Sperre setzen).
        Bei mir wurde aus na offline Playlist nur 2 von 30 Liedern überspielt.
        Es kommt da auch aufn iPod an (muss wohl für ALLE Lieder en Touch sein)…

        — 00010101
  1. Blöd ist nur, dass man alle auf dem mobilen Gerät gespeicherten Songs NICHT mehr abspielen kann, sobald das Premium-Abo wegfällt. Ist mir passiert, sodass ich alle Titel vom iPhone löschen durfte und nur noch per Stream (auf pc) abspielen kann.
    Find ich Murks. Wenigstens die bereits geladenen Titel über den premium-account sollte man in der App entsprechend weiter hören dürfen..

    — Scoo
    • Nö, is einfach richtig so. Du bezahlst nicht um ein lied für immer zu hören, sondern um es für eine Zeit hören darfst.
      Finde ich daher richtig so. Zumal ein Premium Abo eh nicht teuer ist…

      — 00010101
  2. Ich schneide mit All Audio Recorder-Pro ganze Alben mit. Das Programm trennt automatisch – auch eine Alternative.

    — dny
  3. Dann doch lieber die “Analoge Aufnahme” mit Programmen wie in den Kommentaren beschrieben.. Das ist dann Legal…

    — Teischer
    • Das ist bei so Diensten genausowenig legal. Der einzige Unterschied: man kanns schlechter nachweisen.
      Bei beiden Fällen bezahlst du nicht für die Musik (du bezahlst maximal für die Software zum “mit hören”) und somit ist es auch keine private Kopie zur Sicherung. Es ist weiterhin Diebstahl nur mit na anderen Methode.

      — 00010101
      • Also von Diebstahl kann jawohl keine Rede sein. Wenn du ein Premium Abo hast und ich ein Diktiergerät zeitgleich mitlaufen lasse vor der Box ist das zum einen hirnrissig aufgrund des Qualitätsverlusts und zum anderen keinerlei Verlust/Diebstahl im Vergleich zu der immernoch legalen Option eine Aufnahme auf einer Kassette zu tätigen. Die einzigen die das als hochkriminell hinstellen wollen sind die Labels die aufgrund von schlechter/billigeren Musik niedrigere Gewinne einfahren.
        Also mir reicht das Spotify-Abo nach aktuellem Modell aus wo ich alles hören kann was ich will ohne ein Album faktisch kaufen zu müssen, was ich allerdings ohne Spotify sehr wahrscheinlich auch nicht kaufen würde…

        — komacrew
    • § 242 StGB

      (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      (2) Der Versuch ist strafbar.

      Für nen Diebstahl brauchst du ne fremde bewegliche Sache. Das ist bei ner Musikdatei nicht der Fall. Also gibts auch keinen Diebstahl.. verbreitet nicht so nen Käse..

      — Sheva
  4. Also selber bin ich noch nicht in den Genuss gekommen Spotify zu testen, aber in welcher Qualität wird denn da eigentlich gestreamt, dass man in den genuss kommen sollte diese dann auch zu “rippen”?
    Alles was unter 192kbps ist, finde ich persönlich unzumutbar bzw. kann man nicht auf einer qualitativen Anlage genüsslich anhören.
    Finde ich schade, dass dann solche Dienstleistungen kaputtgehen (könnten) wenn man daraus eine illegale Beschaffungsquelle macht. Aber alles muss geschenkt sein…

    — KaroX
  5. “Legal dürfte diese Art und Weise der Musikbeschaffung eher nicht sein, dies gleich vorneweg.”
    Dieser Satz rettet euch nicht den Arsch! Ihr stellt hier etwas illegales vor…egal wie ihr dazu steht, oder mit welchen Sätzen ihr auch versucht euch davon zu differenzieren.

    — Benjamin
    • Dann dürfte man auch nicht über Morde oder Verstösse gegen die Menschenrechte geschrieben werden. Da steht ja meist auch, wie es getan wurde und nicht nur, was geschehen ist.

      — jsie
      • Die Presse stellt dir aber die Waffen nicht zur Verfügung! ;)
        In diesem Fall ist die “Waffe” das Programm, welches mit Downloadlink oben angegeben wird.

        — Benjamin
  6. Also ich find die Meldung eigentlich ok. Liest sich definitiv besser als: Ein namentlich nicht zu nennende Erweiterung für einen bekannten Browser erlaubte bis zur Löschung den illegalen Download Blabla…
    Das einzige was man hätte vermeiden sollen, wäre die Verlinkung der Erweiterung und natürlich später der Hinweis auf Alternativen, ABER wer danach sucht wird auch fündig. Ich habe Anfang des Jahres noch nach einer Auflistung der Top50 Charts gesucht und bin auch fündig geworden. Allerdings konnte man bei den ersten beiden Suchtreffern auch alles illegal runterladen…

    — komacrew
  7. “Legal dürfte diese Art und Weise der Musikbeschaffung eher nicht sein, dies gleich vorneweg.”

    Na in der Schweiz ist das völlig legal.

    — iReto
  8. Trotz allem ist mit der Aufwand,zb. von der Soundkarte mitzuschneiden oä einfach zu stressig und ich finde 10,-€ monatlich für Simfy,Spotify usw. absolut fair für das Gebotene. Ich war jahrelang, gleich ab dem Start bei Simfy, kurz bei Napster mit Umweg über Deezer,dann noch kurzen Abstecher bei RDio bis ich zur Zeit mit Spotify sehr zufrieden bin.

    — Suicide27Survivor
  9. Ansonsten finde ich es gut, dass iFun über solche Angebote informiert und iFun will ja auch Klicks generieren, was auch absolut legitim ist und gerade bei so einer News bestimmt gelingt;)

    — Suicide27Survivor

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