Die iPad-Familie: Digitaler Selbstversuch im aktuellen iPad-Magazin der Allianz

9 Kommentare

Das unter dem Titel 1890 im App Store erhältliche iPad-Magazin der Allianz kommt in der aktuellen Ausgabe mit einer netten Titelstory. Eine bayerische Familie hat sich vier Wochen lang von sämtlichen analogen Lebensbegleitern wie Büchern, Bildern oder Brettspielen getrennt und ist komplett aufs iPad umgestiegen.

1890

Wenig überraschend funktioniert die Sache ganz gut, dennoch trauern insbesondere die älteren Familienmitglieder dem Bücherregal und ein paar anderen analogen Relikten nach. Eine bissige These in diesem Zusammenhang:

Wäre es umgekehrt, würde also die analoge Zeit der digitalen Ära folgen, dann träten im Fernsehen ganz viele Experten auf, jammernd, dass die Jugend, die sich früher gemeinschaftlich-sinn­stiftend und wahnsinnig kommunikativ von früh bis spät in den sozialen Medien herumgetrieben habe, nun furchtbar krank geworden sei. Nun läse man »Bücher«. Ganz allein. Total asozial. Der Neurologe würde nachweisen, dass das Umblättern echter Seiten zu einer bedrohlichen Veränderung im dafür zuständigen Hirnareal führt.

Auch die weiteren Themen des Magazins mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung“ sind durchaus interessant. Es geht da um Hacker, 3D-Druck und Koch-Blogs.

Die App ist ausschließlich für das iPad optimiert. Wer lediglich den Artikel über die digitale Familie lesen will, findet die Story inklusive der zugehörigen Video-Interviews hier auch mit dem Webbrowser.
(Danke Romuald)

Diskussion 9 Kommentare.
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  1. Das “Experiment” läuft bei uns schon Jahre… Wüßte nicht, wann meine Frau (Leseratte) das letzte mal am Bücherregal war, oder ich selbst eine CD eingelegt habe! AirPlay rockx!!!
    ;-P

    — Vampirtraene
  2. Bücher auf dem Kindle, Musik in iTunes, Filme im Stream per Watchever und Maxdome, Fotos auch ausschließlich digital, Zeitungen als e-Paper…

    Wer braucht noch Analog? Ich nicht.

    — Benne
    • Achso, gut. Die Brettspiele spielen wir immer noch analog. Auf dem iPad nur alleine.

      Nur den Scrabble Partymodus vom iPad nutzen wir in der Familie.

      — Benne
  3. Also ich liebe Bücher und sammel seltene und alte Büchern.
    Habe einige Sherlock Holmes Romane aus den verschiedenen Jahrzehnte und mein ältester ist von 1902.
    Genauso kaufe ich meine Fachzeitschrift auch als Papierformat und nicht digital.

    Aber wenn ich irgendwann das neue iPadmini habe, werde ich wohl auch Bücher digital kaufen, aber nicht nur…mag das Geräusch des Seitenblättern und der Geruch von alten Büchern….

    Gruß Jörg

    — Jörg
    • Bei mir ists nicht ganz so extrem, aber es gibt einfach Bücher die man lieber direkt in der Hand hat. Aber auch ich habe mir das iPad Mini zum digitalen Lesen gekauft. Bücher, Internet, Mail und ab und an mal nen youtube Video oder nen kleines Game (PvZ z.B. :D ) Bin begeistert. Wesentlich mehr als vom normalen iPad!

      — Andreas
  4. Ich mag mein Ipad aber ein gutes Buch lese ich lieber analog, Zeitschriften dagegen auf Grund der Kürze der Texter mittlerweile lieber digital. Bei Brettspielen finde ich das iPad sogar irgendwie unpraktisch und auch weniger gemütlich in großer Runde.
    Mag zwar auch ein Stück Einstellungssache sein aber ich muss nicht alles digitalisieren.

    — Guenna

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