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Die Beatles ab morgen auf Spotify, Apple Music, Amazon Prime & Co.

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Mit den Beatles soll die erfolgreichste Band der Rockgeschichte von morgen an auch auf allen relevanten Streamingdiensten verfügbar sein. Einem Bericht des Magazins Recode zufolge startet das Angebot an Heiligabend unter anderem auf Spotify, Apple Music, Amazon Prime Music, Google Play und Tidal.

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Wenn es um die digitale Verwertung ihrer Songs geht, sind die Beatles ein besonders harter Brocken. Wir erinnern uns an den Verkaufsstart der Alben der Band im iTunes Store. Apple hatte diesen nach endlosen Verandlungen am 16. November 2010 in einem Rahmen angekündigt, der sonst eher großen Produktneuerungen vorbehalten ist. Unter der Überschrift „Morgen ist ein ganz normaler Tag. Den du nie vergessen wirst“ wurde im Vorfeld eine „großartige Ankündigung von iTunes“ versprochen.

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Bemerkenswert mit Blick auf den Start der Beatles im Rahmen der Streamingangebote ist die Tatsache, dass die Songs der Band auch den Gratis-Nutzern von Spotify und ebenso im Rahmen des Amazon Prime-Abos zur Verfügung stehen sollen. Von Deezer ist in diesem Zusammenhang nicht die Rede, wir gehen allerdings davon aus, dass der in Europa populäre Anbieter aus Frankreich ebenso mit im Boot ist.

Mittwoch, 23. Dez 2015, 8:16 Uhr — Chris
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  • Sollte es nicht ein Anbieter sein?

  • Wieso sind die Städtenamen der Uhren im Screenshot oben in Verschiedenen Sprachen auf einem Bild?

  • Hmm, es lebe Michael Jackson, bzw. die Erben. Stück für Stück wird alles zu Geld gemacht.

    • Michael Jackson hatte damals die Verlagsrechte der Beatles gekauft, für eine Veröffentlichung, egal ob digital oder auf CD, sind aber die Inhaber der Veröffentlichungsrechte, in der Regel die Plattenfirmen, verantwortlich.

  • Jetzt noch in 24Bit/96Khz. 24/192 Bänder liegen ja in den Archiven der Abbey Road für Weihnachten 2016-2020 bereit. Die MONO-Edition wäre allerdings der Hit des Jahres.

  • Nichts gegen die Beatles und die paar wirklich guten Hits.
    Das man die immer wieder pushen tut versteh ich halt nicht.

    Die Aktion macht die reichen (Rechteinhaber) noch reicher und der Rest der praktizierenden Musiker wird links liegen gelassen.

    • ok…
      weiß nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat oder kannst du das genauer erläutern?

    • die rechteinhaber müssen nichts mehr tun dafür.
      längst sind die beatles reich , zum teil gestorben und haben die rechte verkauft.
      jetzt wird wiedermal trittbrett gefahren.

      abkassieren und eben, die aktiv praktizierenden musiker mit ihrer musik interessierren die nicht.
      mit denen müsste man ja arbeiten, verträge abschliessen, konzerte organisieren.

      mit den beatles, jimi hendrix, janis joplin, mozart usw. braucht man nur noch die hohle hand zu machen.

      • Die noch lebenden Beatles sind aber doch aktiv praktizierende Musiker? Verstehe nicht ganz, wo du das Problem siehst.
        Außerdem möchten viele Leute gerne die Beatles Songs streamen, wieso sollte man ihnen das vorenthalten, wenn alle Parteien einverstanden sind? Würden sich diese Leute alle physische Beatles Tonträger kaufen wird doch viel mehr Geld umgesetzt? Dass die Beatles lange nicht online verfügbar oder streambar waren, lag doch gerade daran, dass sie nicht die Rechte abgeben wollten, damit es jeder kostenfrei streamen kann.

        Wieso genau haben die Beatles eigentlich eine (moralische?) Verpflichtung, kein neues Geld mehr mit ihrer Musik zu verdienen? Wieso denkst du, dass sich die überlebenden Beatles nicht um die Unterstützung junger Musiker kümmern, oder das Geld auch für Promo neuer Künstler eingesetzt wird?
        Und was hat das alles mit Trittbrettfahren zutun? Wo genau liegt der Unterschied zu Künstlern wie Metallica, Iron Maiden, Kanye West, Jay-Z, Beyonce, Den Rolling Stones, David Bowie, Mumford & Sons, Bob Dylan, David Garrett, Beck, Radiohead, The White Stripes, Tocotronic, Red Hot Chili Peppers (die Liste könnte ewig weitergeführt werden), die alle (sehr) reich geworden sind mit ihrer Musik, sie aber trotzdem weiter verkaufen und auf Streamingdiensten anbieten? Nur, das halt von Anfang an getan haben?

        Zu guter Letzt: Wo besteht diese Schwarz-Weiß Welt zwischen „Die Beatles“ und „andere Musiker“ in der Realität?

        Noch ein kleines PS, zu meiner eigenen Meinung: Ich bin mit den Beatles aufgewachsen (aber ganz deutlich jünger, als, dass ich ihre „aktive Zeit“ hätte mitbekommen können) und habe jedes Album im Original zuhause. Menschen, die jünger sind als ich, kennen vielleicht keine physischen Tonträger oder haben eine ganz andere Einstellung zu physischen Tonträgern. Vielleicht möchten die gerne Beatles hören, aber auf den Vertriebswegen, die sie benutzen, stehen ihnen die Beatles nicht zur Verfügung. Jetzt können sie (vielleicht?) ab morgen gestreamt werden.
        Klar, man könnte sich jedes Album illegal runterladen, und wirklicher Schaden, im Fall Beatles, würde niemandem entstehen.

        Man kann ja zurecht kritisch sehen, wie viel Geld das obere Ende der Nahrungskette in der Musikindustrie verdient, im Vergleich zum unteren Ende. Man muss aber auch fair bleiben: Was die Beatles in der kurzen Phase ihrer Existenz geschaffen haben, das Gesamtwerk, und wie sehr sie damit die Musikindustrie verändert haben, ist in unserem Jahrhundert beispiellos.

      • @otto. genau, es gibt nur noch die obere nahrungskette. Für die anderen ist es nur noch ein hobby.
        Die musik ist aber heute immer noch genauso gut , wenn nicht sogar besser (live) wie früher.
        Erfolg ist vielfach reine glückssache. Man muss entdeckt werden, ansonsten bleibst du in der versenkung.

      • Nein, leider nicht. Die Beatles sind deutlich besser als vieles was die „heutige Musik“ hervorbringt. Und da schließe ich mich selbst mit ein, als selbst musikschaffender.

        Erfolg ist vielfach reine Glückssache. Das stimmt. Das war aber 1961 anders als es 2015 ist. Du kannst also verbittert sein, nicht 60 Jahre älter zu sein, als du es bist, aber, es den Beatles zum Vorwurf zu machen, dass sie zu den besten Bands des letzten Jahrhunderts gehören finde ich arg scheinheilig.

        Antworte doch mal auf alle meine Fragen, statt Binsenweisheiten zu verbreiten. Dann könnten wir uns unterhalten.

      • @otto
        Habe zuerst einen langen beitrag geschrieben, nur hat die ipad app diesen irgendwie verschluckt.Dann erkläre ich mich nochmal.
        Ich bin selbst musiker seit 26 jahren.

        1.Wie weiter oben geschrieben hab ich nichts gegen die beatles auch wenn mir 90% von denen nicht gefällt.Bin eben eher der rolling stone.Oder elvis oder jimi hendrix oder deep purple oder pink floyd oder oder oder. Geschmackssache eben.

        2.Früher war das gekreische der fans lauter als die band selbst.Das änderte sich erst als marshall richtige amps herstellte. Die instrumente und alles zubehör, was man so braucht für ein gutes livekonzert, wurden immer ausgereifter. Dadurch wurden auch die musiker immer präziser.
        Das meinte ich mit „besser“. Die musik selbst bleibt geschmackssache.
        > Indiskutabel.

        3.Vor der vinylära war alle musik der welt immer nur live zu geniessen.Jahrunderte lang, ja eigentlich schon immer.Unheimlich gute musik mit unheimlich guten komponisten mit sagenhaften instrumenten.
        Dann kam besagte vinylära und die musik wurde von produzenten „produziert“.Damit begann ein neues kapitel für alle musikschaffenden.
        Einige wurden stinkreich dabei.Da hab ich auch nichts degegen. Aber nicht alle wurden fair behandelt. Z.b. mitch mitchell, drummer bei jimi hendrix, wurde angeblich nur mit einer lächerlichen rente abgespeist während die „rechteinhaber“ bis heute eine goldene nase daran verdienen.

        3.Mit der erfindung des internets beginnt wiederum ein neues kapitel für die musik. Zuerst nur schleichend, dann rasend schnell wurde selbst die CD, von MP3, und inzwischen dem streaming, abgelöst.Dieser umstand hat dann auch die musik als solches quasi entwertet. Heute kann jeder für ein paar euros pro monat, fast sämtlichen komerziell erfolgreichen content eben mal schnell konsumieren.Der virtuelle plattenladen ist unendlich gross und es ist einfach nichts besonderes mehr musik zu „besitzen“.

        Fazit.
        Auch erfolgreiche musiker können heute eigentlich nur noch mit livekonzerten was verdienen.Somit schliesst sich der kreis irgendwie wieder.
        Allerdings gibts es heute nur noch entweder „grossindustrie“ oder „slums“

        Ich hoffe ihr versteht was ich sagen will.

    • @Otto
      So ganz verstehe ich ehrlich gesagt nicht inwiefern es aktuell bekannte, unbekannte oder zukünftige Musiker tangiert, wenn man auch die Beatles streamen kann oder eben nicht. Sollten alle Lieder nach einer bestimmten Zeit vernichtet werden damit ausschliesslich Neue gehört werden können?

      • Ich finds ja auch gut das man beatles jetzt streamen kann.
        Wieso hat das solange gedauert?
        Die rechteverwurster konnten wohl nicht genug kriegen.

      • Könnte man so sehen, Bassman. Könnte man aber auch so sehen: Dieses Streaming-Modell ist ein Ding, wo man mittlerweile anscheinend mitmachen muss, wenn man bedeutsam bleiben will (selbst Element of Crime sind jetzt mit einer Best Of auf Spotify und Apple Music). Die Firmen bezahlen aber nicht ordentlich, und man kann sich entscheiden verschenke ich meine Musik quasi (betrifft vor allem die jungen Musiker, die dir so wichtig sind) oder nicht.
        Die Beatles haben es nicht nötig, die Spotify und Apple Kohle zu verdienen und sich unter Wert zu verkaufen. Deshalb machen sie es auch nicht. Ich find’s ja auch räudig im Kapitalismus zu leben. Aber da gibt’s deutlich ärgere Beispiele, an dieser Stelle kann ich es sehr gut nachvollziehen.

        Spotify, Apple…das sind die Firmen, die damit das Geld verdienen. Nicht nur, und wahrscheinlich nichtmal hauptsächlich die Beatles. Die sind aber ein gigantisches Zugpferd für die Angebote und für viele wahrscheinlich ein Grund, sich ein Abo zu holen. Warum sollte man das umsonst machen, wenn andere Firmen ganz ganz dick dran verdienen? Würdest du es tun? Wenn ja wieso, und passt es zu deinen antikapitalistischen Idealen?

  • Da will man wohl eine neue Generation von Beatles Fans bekomm.
    Merken wohl auch in ihren verkauft sein das nicht mehr so doll läuft.

    • Du hast ganz sicher Recht. Die Beatles sind wirklich eine Band, die sich neue Fankreise erschließen muss, und ganz sicher leiden die noch lebenden Beatles unter mangelnder Aufmerksamkeit. Nicht. Die sind mit ihren Soloprojekten beide überaus erfolgreich. Es besteht Nachfrage, diese Nachfrage wird jetzt bedient.

      Die Beatles sind ein kommerzieller Dauerbrenner, weil sie die Popmusik zu großen Teilen erfunden haben, und es nach ihnen eigentlich keiner mehr besser gemacht hat. Was du schreibst ist sachlich Blödsinn.

      Nebenbei: Generation von Beatles Fans bekommen, vor das „Merken“ gehört eigentlich ein Artikel, in dem Fall „die“, „in ihren verkauft sein“, ich schätze mal du meinst „an ihren Verkaufszahlen“ oder sowas, dann brauchst du da zwei „das“, eins davon mit doppel s, das zweite nur mit einem.

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