Komma-Rechnen im Mac-Dashboard: Setzen, 6!

38 Kommentare

Ach Apple. Und wenn wir dann schon am Reparieren sind, bringen wir bitte auch den Dashboard-Rechner auf dem Mac in Ordnung. Dieser kommt nämlich mit deutschen Dezimalzahlen insofern nicht klar, dass ein Komma in der Zahl beim Einfügen aus der Zwischenablage einfach verschluckt wird.

Die Ursache für dieses Verhalten ist eine schlampige Lokalisierung seitens Apple. In den USA wird das Komma nämlich als Tausendertrennzeichen und der Punkt als Dezimaltrennzeichen eingesetzt, also genau umgekehrt wir hierzulande. Dementsprechend wird das Komma auf US-Systemen vollkommen korrekt ignoriert, ein Punkt wird dafür beim Einfügen in ein Komma gewandelt.

Wer auf dem Mac mit Copy & Paste rechnen will, nutzt also besser den mit OS X installierten „Rechner“, dieser hat zudem einen weit größeren Funktionsumfang als die Dashboard-Variante.

Diskussion 38 Kommentare.
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  1. Man kann’s auch übertreiben. Euer Bashing hier gegen super kleine Fehler sind völlig übertrieben. Man kann auf solche Fehler auch anders hinweisen.

    — Carlo
      • Also die iFun-Redaktion des Bashens zu beschuldigen, ist geradezu lachhaft.
        Es sind Fehler, die sich zunehmend häufen. Darauf hinzuweisen ist mehr als legitim.

        Es ist ja nicht so, dass es sich nur um den einen kleinen Fehler im Dashboard des Macs handelt. Auch im IOS, z.B. auf dem iPad, ist so manches nicht benutzbar.

        Beispiel:Stopuhr, wie da die Rundenzeiten, konkret Zehntelsekunden addiert werden, ist schon merkwürdig. Manche Leute verlassen ich auf diese Tools.

        Trotzdem will hier niemand irgendwen was Böses, sowas gehört zur objektiven Berichterstattung dazu.

        — Concha Nasalis
    • Wenn sie nicht gegen Apple bashen ist schlecht, wenn sie gegen Apple bashen ist schlecht…ach Leute ehrlich.

      — Affenpapa
    • Carlo, gerade bei einer auf Perfektionismus ausgerichteten Firma wie Apple mit den entsprechenden Preisen sind solche kleinen Fehler und Schlampereien richtig peinlich. Bei Android oder Windows nimmt man so etwas vielleicht mit einem Schulterzucken hin, bei Apple widersprechen solche Dinge aber dem selbst gesetzten Premium-Anspruch und gehören deshalb auch deutlich angesprochen! Weiter so ifun!

      — clafis
    • Da kann doch der Verfasser nichts dafür, dass einige sich jeden Fehler schön reden, um den zu hohen Gerätepreis vor sich selbst zu rechtfertigen Ich finde den Bericht objektiv und es ist keine Blasphemie!

      — Klaus
    • Du bist noch nicht lange Mac-User, oder? ;)

      1. Das Punkt-Komma-Problem ist bald so alt wie der Mac selbst. Quasi ein running Gag, wenn es nicht so traurig wäre.

      2. Mac-User legen von je her ausgesprochen viel Wert auf Perfektion. Sonst hätten sie sich schon in früheren Zeiten ‘ne graue Kiste (aka Win-Fön) gekauft.

      3. Das Dashbord gewährleistet schnellen Zugriff zwischendurch. Eklatant falsche Ergebnisse sind, wenn man seinen Rechner zum Arbeiten nutzt und nicht als Spielekonsole für Poser, ein NoGo!

      — Piet
  2. Mhh, also ich setzte auch immer nen punkt als komma :D
    Tausender lasse ich eigentlich immer ohne trennung.
    Ich finde 1.000 ist nicht stimmig und der punkt stört einfach.
    Nach kurzer eingewöhnung erkennt man auch schnell, um welche Zahl es sich bei 1000000000 handelt…
    So lässt es sich auch flüssiger mit Exel und SAP arbeiten^^

    — Kleiner Pirat
    • Bei der Einfabe muss Mann auch keinen Punkt setzen. Das macht Excel bei entsprechender Grundformatierung selbstständig. Und dass so eine Zahkenkolonne schlechter zu lesen ist ohne Punkte oder Leerzeichen, kann man nicht wegdiskutieren. Da bringt auch eine “Eingewöhnung” nicht viel…
      Und das ist nicht nur meine Meinung, sondern empirisch bewiesen – auch, wenn ich ad hoc keine Quellenangaben liefern kann.

      — HAL
    • Das ist auch korrekt. Der Tausender-Trennpunkt wird nur bei mindestens 5 Stellen gesetzt (10.000) bei 4 Stellen nicht (1000). Auch wenn das natürlich kein Programmmierer jemals berücksichtigt hat…

      — Jan
  3. Nicht vergessen: einfache Rechenoperationen kann man auch direkt im Spotlight-Eingabefeld durchführen lassen. Das Ergebnis wird mit dem Standard-Befehl in die Zwischenablage kopiert.
    Das Komma wird hier auch in allen OSX-Versionen richtig interpretiert.
    Das schöne ist hier, dass man immer sieht, was man rechnet, da die Eingaben ja nicht überschrieben werden.

    — Nik
      • …wenn man allerdings mit Zahlen aus der Zwischenablage rechnen will, sorgt ein Tausenderpunkt auch für falsche Ergebnisse. Sonst aber in der Tat eine Funktion, die dafür sorgt, dass ich höchstens bei einer von 50 Malen die Rechner.app starte.

        — Nik
  4. Man kann auch ein extra Programm downloaden. Ich weiß zwar gerade nicht wie meins heißt, aber es ist so eine Tafel, in der man alle möglchen rechenzeichen eintragen kann. Also man kann auch arccos(..) oder so schreiben.

    — Sub
  5. So langsam nervt es mich auch wirklich, dass hier jeder kleine Bug, den jemand findet, prominent erläutert wird. Auch wenn es grade ein Trend ist, auf Apple-Fehler hinzuweisen und das am besten noch auf das Ableben von Steve Jobs zurückzuführen – man muss doch nicht auf jeder Welle mitreiten.

    — Jan
  6. Ich besitze gar keinen Taschenrechner, bei welchem ich ein KOMMA als trennung zwischen dezimal und nachkomme habe.
    Ich bin diese Konvention bereits seit der Grundschule gewohnt und kapier nicht, wieso man sich jetzt darüber auslassen muss.

    — eric1803
    • Achso, es geht darum ein z.B. 13,04 zu kopieren und in den taschenrechner einzufügen.
      Ich benutzer nur blöderweise auf dem Computer niemals das KOMMA als Trennung.
      Bei mir wird immer der Punkt genutzt überall.

      — eric1803
  7. Es geht hier auch nicht darum jede Kleinlichkeit an zu zeigen , sondern Apple selber preist immer selber an das sie auf jede Kleinlichkeit achten . Aber seit Steve Tot ist lässt das alles nach und es wird viel mehr auf Kommerz Wert gelegt als auf Qualität . Apple sollte viel mehr das Augenmerk auf Kleinigkeiten legen und siech wieder mehr Zeit lassen was fertig zu stellen. Wenn euer iPhone inen pixelfehler hat dann jammern auch alle rum und keiner will es verstehen das es im Tolleranzbereich liegt. Ja nur wer Kritik bekommt kann merken das was geändert werden muss. Also Apple , zieht die Köpfe aus dem Arsch des Erfolges und ruht euch nicht auf euren Lorbeeren aus. Es geht schneller wieder nach Unten als nach Oben.

    Rechtschreibfehler dürfen behalten werden…

    — Burt
    • “Aber seit Steve Tot ist lässt das alles nach”

      Kopf -> Wand

      Warum müssen bei solchen Meldungen jedes Mal reflexartig die dämlichen “unter-Steve-wäre-das-nicht-passiert”-Kommentatoren aus ihren Höhlen gekrochen kommen?
      Das kann nur an einem ganz schlechten Langzeitgedächtnis liegen…

      — Humpatz
    • Wenn du es von Apple einfordest, solltest du vielleicht auch mehr Augenmerk auf Kleinigkeiten legen und dir mehr Zeit lassen, einen fehlerfreien Kommentar zu verfassen. Das wirkt unweigerlich “unintelligent” im Auge des Betrachters. Die Fehler mit der Floskel am Ende abzutun, ist übrigens recht peinlich. :-P

      — blutkehle
      • Nun, er fordert für seine Kommentare auch keine Preise am oberen Rand des Marktes…

        Natürlich darf sowas Apple eben nicht passieren. Das gleiche gilt für den dilettantischen Umgang mit der Zeitumstellung. Entweder man will Global Player sein oder man verkauft eben nur Designer Kisten für Kalifornier…

        — Sami Negm-Awad
  8. Es ist doch in jeder Meldung wieder interessant, die Kommentare zu leden!
    Da gibt es die Menschen, die sich über jeden auch so kleinen Bug aufgenen. Dann die Leute, die sich darüber aufregen, dass sich so viele Menschen über die Bugs aufregen und dann kommt der Schlag Menschen, die sich über jene Leute aufregen, die sich über die Menschen aufregen, die sich über jeden Bug aufregen.

    Sehr geil, man könnte meinen, dass wir Deutschen unbedingt was zum drüber aufgeilen brauchen, um glücklich zu sein ^^

    — Zetti666
    • Sorry!
      Komma verschlampen ist kein kleiner Fehler.
      Mir ist so etwas schon mal im Supermarkt passiert. Zum Glück checke ich immer den Betrag beim Bezahlen mit ec-Karte. Hätte sonst statt 32,88 glatte 3288 EUR bezahlt :(

      — Norbert
      • Stimmt schon, das Abfangen von fehlerhaften Kommaeingaben in EDV-Programmen, erst recht bei Rechenprogrammen MUSS durch den Programmierer mit größter Sorgfalt umgesetzt werden. Von daher kann ich auch die Meldung verstehen…

        — blutkehle
    • Nicht zu vergessen die Leute, die es für eine typisch deutsche Eigenschaft halten, sich aufzuregen.

      Wenn das hier ein repräsentativer Querschnitt der deutschen Bevölkerung ist, würde ich glatt auswandern. Ist es aber zum Glück nicht.
      Im übrigen sind die meisten Berichte über Fehlermeldungen hier auch nur Kopien von englischsprachigen Seiten.

      — Humpatz
  9. Das “fortschrittlichste Betriebssystem aller Zeiten” ist auf dem Stand von Windows 3. :-(

    Ich finde es schon erstaunlich, wenn Apple neue Versionen mit hunderten Neuerungen anpreist – das was sich dann wirklich (für den Benutzer “spürbar”) tut ist eher immer enttäuschend.

    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    — M.W.
    • Dabei ist der Witz, dass Microsoft schon viel länger von einem offensichtlichen Bug im Windows Taschenrechner weiss. Seit über 10 Jahren verrechnet sich der Windows-Taschenrechner bei einer einfachen Rechnung – rechnet einfach mal die Wurzel von 4 aus und zieht 2 ab – also sqrt(4) – 2 … das Ergebnis müsste logischerweise 0 sein. Das Ergebnis wechselt seit Windows XP bei allen von mir getesteten Windows-Versionen (die letzte getestete Version war ein RC von Windows 8). Wenn ein solcher Fehler schon 10 Jahregeschleift wird, dann hat das nichts mehr mit “perfektion” zu tun, sondern *das* ist wirklich peinlich – im Gegensatz zu einem solchen Formatierungs-Problem im Dashboard-Rechner.

      — Jens
  10. In diesem Zusammenhang, aber trotzdem ein bißchen etwas anderes … was soll dieses Dashboard? kann man das abschalten? oder die Widgets (oder wie auch immer die Dinger im Mac-Jargon auch heißen sollen) auf dem normalen Desktop starten?

    Mich stört das Ding eher: halbgare Apps (habe noch nichts brauchbares gefunden), auf einem gesonderten Screen und damit nicht in den normalen Arbeitsworkflow integriert. Würde lieber eine “ganz Normale” Taschenrechner-Applikation verwenden, die sich dann damit auch optisch in die Oberfläche fügt, als diese scheinbar Webgefummelten Teile. Brauche doch z.B. den Taschnrechner auch schon mal parallel neben dem Texteditorfenster … geht das?!?

    Mir scheint das Dashboard so eine Antwort auf “Windows Sidebar” und deren “Minianwendungen”, oder sonstige Widget-Spielereien anderer Systeme … veraltet, oder aber einfach nicht konsequent weitergeführt/integriert.

    Oder ich hab’s einfach nur nicht verstanden, wie man damit arbeitet – das mag durchaus sein … dann klär mich doch bitte jmd. auf nach dem Motto “das ist total cool, um z.B. dasunddas zu machen”.

    Und zu der Diskussion: Bugs sollte man anmerken dürfen, wenn sich da jemand rühmt, daß “fortschrittlichste Betriebssystem der Welt” zu haben … aber wenn sich jemand dessen rühmt, dann gibt es neben den vielen kleinen und zum Teil unnötigen Bugs IMHO noch ganz andere Baustellen: Beispiel Finder – ist das fortschrittlich? Da fühlte ich mich in Sachen Usability teilweise mit meinem Directory Opus auf dem Amiga schon besser aufgehoben. Wem würden nicht auf anhieb 100 Stellen mit verbesserungspotential, wenn nicht gar -bedarf am Mac OS einfallen?! Aber anstatt bestehendes, im Ansatz wirklich gutes, rund zu machen, scheint man bei Apple in reine Featuritis verfallen zu sein und lieber mit jedem Release 200 neue halbe Sachen drauf zu legen.

    — torfnase

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