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Das iPad an die Schulen: Projektversuch geht ins Geld

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Die Tatsache, dass das iPad im Mittelpunkt der Apple-Bildungsstrategie steht, hat nicht nur die Veröffentlichung der Schulbuch-Software „iBooks Author“ im Januar unterstrichen – auch Apples Bildungsseite auf www.apple.com/education ist voll auf das iPad abgestimmt. Inzwischen haben iPads die iMacs in den Kinder-Bereichen der Apple Retail Stores ersetzt, erste Schulen berichten über den Zwischenstand ihrer Pilotprojekte.

Und die Rückmeldungen überraschen. So informiert u.a. die dänische Odder-Kommune über die unvorhergesehenen Nebenkosten ihrer iPad-Offensive. Im Januar hat die 21.000 Einwohner starke Kommune in Zentral-Dänemark alle schulpflichtigen Kinder mit einem iPad versorgt und zählt bislang rund 100 defekte iPad-Einheiten. Im Schnitt gehen den Kindern beim Spielen und Toben 25 Geräte pro Monat zu Bruch und verursachen so kontinuierlich Reparaturkosten von etwa 134€ pro Gerät.

Um weiteren Beschädigungen vorzubeugen sollen die unversicherten Geräte in einem ersten Schritt mit entsprechenden Schutzhüllen ausgestattet werden.

Montag, 30. Apr 2012, 21:01 Uhr — Nicolas
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  • damit konnte natürlich niemand rechnen, das die Kinder spielen und die iPads dabei kaputtgehen können. Das war früher nicht anders bei uns, da sind die Laptops selbst auf der weiterführenden Schule noch ständig heruntergefallen, allerdings war die Schule so intelligent die Dinger schon von Anfang an zu versichern.

  • Na das ist doch klar bei Kindern ; hätte erwartet dass die Verantwortlichen von Anfang an darauf kommen die iPad s einzupacken!!
    Gibt von Griffin nicht auch ne survivor Version ( ich hab die fürs iPhone; echt gut!) fürs iPad!??
    Sowas brauchen die!!

  • Ipads in Schulen ist grundsätzlich eine sicherlich interessante jedoch keine kostengünstige Variante. Die Frage stellt sich hier allerdings beim Einstiegsalter. Bei der Sekundarstufe 2 kann es vielleicht schon sinnvoll sein, beim Studium auf alle Fälle. Darunter sind es oftmals noch Kinder – und genau das sollen sie auch sein. Dann allerdings ohne IPad in der Schule.

    • Glaub mir in der S2 sind wir genauso kinder ;)
      Komme jetzt in die 12 (lang lebe G8) und wir würden zumindest am Anfang alles machen was nichts mit dem Unterricht zu tun hat

  • Testen die das ein Grundschulen oder was ? Sinnvoller wäre es doch das zu testen wo nicht mehr so getobt wird. Wie auf den weiterführenden Schulen wobei auch das noch erst kritisch sein dürfte. Man sollte es vielleicht erstmal in der gymnasialen Oberstufe versuchen.

    • Das ist doch wohl ein Witz, als würde das einen Unterschied machen. Nur weil es Gymnasiasten sind heißt das nicht, das diese besser mit den Geräten umgehen! Gymnasiasten meinen immer Sie wären was besseres und hätten diese Art der Unterstützung eher verdient als andere Schulen, was für ein Blödsinn.

      • Ein Hoch auf Ihr beschränktes Weltbild!

      • Tja, iPad, Du hast wohl kein Abitur in der Tasche. ;) Sonst wüsstest Du auch, dass gymnasiale Oberstufe ein allgemeiner Begriff ist. Die gymnasiale Oberstufe ist auch die Oberstufe an Gesamtschulen. :-)

      • Ich gehe mal davon aus, dass er das nicht wegen dem Gymnasium gesagt hat. Aber in der gymnasialen Oberstufe sind halt nunmal die ältesten Schüler, da diese 12/13 Jahre Unterricht haben. Vielleicht sollte man erstmal nachdenken bevor man alles kommentiert und sich gleich aufregt.

    • Auf welchen Schulen wird nicht mehr getobt?

  • Wozu brauchen Schüler überhaupt ein iPad? Ich bezweifele dass es wirklich einen großen Nutzen hat

  • ein bisschen zum schmunzeln, dass ausgerechnet bildungsseite in diesem beitrag falsch geschrieben wurde xD

  • Einerseits Bildung, andererseits gibt Apple auf iPads keine Rabatte für Lehrer und Studenten .. ;)

    • Wieso auch? Das würde ja den Gewinn schmälern.

    • Gibts das nicht mehr?
      ich habe für meinen Mac mini Late09 Rabatt bekommen während der Ausbildung. Ganze 30,- günstiger habe ich ihn bekommen!

      Aber ich weiß was du meinst. Eigentlich sollte man meinen dass Bildungseinrichtungen, Schüler oder Studenten einen größeren Rabatt bekommen würden. Dass das den Absatz schmälert sehe ich nicht so, ich bin eher der Meinung, dass es den Absatz ankurbeln würde, da vielen Leuten (ich kenne da genug) der mac als überteuertes Designerspielzeug vor Augen steht.
      Daher bin ich der Meinung: mehr Rabatt für Schüler/Studenten/Lehrer = viel mehr Leute, die sich einen Mac leisten könnten.

    • Die Apple-Bildungsstrategie hat gewiss nicht viel mit Bildung zu tun, sondern vielmehr damit, Bildungseinrichtungen zum Erwerb zahlreicher Geräten zu motivieren. Apple ist ein aktiennotiertes Unternehmen, das im Interesse seiner Aktionäre nach Gewinnmaximierung strebt und interessiert sich nicht im Geringsten für dänische Grundschüler als solche.

    • Bei Schülern sehe ich das ja ein, aber warum müssen immer auch Lehrer von solchen Konditionen profitieren? Die sollen die normal kaufen, wie alle anderen auch, und ggf. von der Steuer absetzen.
      Warum müssen Lehrer immer Bildungskonditionen erhalten?
      Andere Berufsgruppen bekommen das doch auch nicht…

      • Lehrer, Schüler, Studenten und Angestellte von Bildungseinrichtungen. Anders ausgedrückt: Diejenigen, ie in Lehre und Forschung tätig sind und somit zur Bildung und Erziehung beitragen, erhalten Sonderkonditionen.
        Wo liegt Ihrer Ansicht nach das Problem?

      • Naja, wahrscheinlich meinte Jochen das Problem der unterschiedlichen „Gehälter“ von Lehrern und Schülern, oder?

      • Es geht nicht um Gehälter sondern darum sie einzusetzen. Für Apple ist das trotzdem Gewinn & zudem gute Werbung.

        Schlimm genug das Lehrer selbst für so was zahlen müssen. Anderswo gibt es ja auch Dienst-Laptops.

      • Macs und Macbooks bekommt man günstiger. Daran hat sich nichts geändert. IPads bekommt man ohne Bildungsrabatt von Apple.

        Dennoch akzeptiert das Finanzamt schon seit langem iPods und iPad als Geräte, die man absetzen kann. Den weißen iPod-Classic zB habe ich seinerzeit noch als externe Festplatte absetzen können. Das iPad halt als mobilen Arbeits-Computer, ähnlich wie beim Laptop. Hinzu kommt sämtliches Zubehör.

        Sprich: wenn es für die Arbeit verwendet wird, wird es als Arbeitsgerät abgesetzt. Ist ja bei anderen Dingen auch so.

  • Wäre mal schön zu wissen, warum die iPads beim toben kaputt gingen? Warum sind die iPads in diesem Moment eigentlich bei den Kinder? Wenn man die iPad richtig verwaltet und nur in dem Moment rausgibt, wo sie gebraucht werden, sollten doch weniger iPads kaputt gehen, oder?
    Fur mich klingt das so, als ob man sich keine Gedanken gemacht hat, wie man dieiPads richtig in der Schule verwendet.

  • Ich finde den iPad Versuch schon längst überfällig – alleine schon wegen der Tatsache, dass der Schulranzen meines Sohnes an einem ganz normalen Schultag 11 kg wiegt. Alleine durch den Ersatz von Schulbüchern durch digitale Ausgaben könnte dieses um die Hälfte reduziert werden – hier muss allerdings erst einmal die Lobby der Schulbuchverlage durchbrochen werden – das iPad wäre dadurch auch finanzierbar (wenn man bedenkt, wieviel Geld pro Schuljahr für Schulbücher ausgegeben wird).
    Zum Fall der defekten iPads liegt die Lösung auf der Hand: den Eltern könnte der optionale Abschluss einer Versicherung angeboten werden – defekte iPads müssen, wie defekte Schulbücher momentan auch, vom Entleiher ersetzt werden bzw. deren Reparatur bezahlt werden.
    Beim Einsatz von iPads an Schulen muss zur Praktikabilität auch die digitale Infrastruktur (wie Klassen- oder Schul-Collaboration Space) bereitgestellt werden. Das Alles ist schon längst überfällig in meinen Augen…
    Freidiges Diskutieren ;-)

    • Gut gesagt,
      ich bin in der siebten Klasse und muss 4 mal die Wochen mit einem 11kg Schulranzen und einer 4 kg Sporttasche in den dritten Stock laufen
      Gruß
      Matthes

  • In den Grundschulen bei mir ist kein iPad kaputt, auch kein Rechner. Das ist eine Frage der Erziehung!

  • Komisch das ganze.
    In Vergleich zu Euch bin ich eine uralte Frau.
    Als ich vor mehr als einem Jahr mein iPad geholt habe, bekam er eine teure, sehr stabile Verpackung aus Leder. Obwohl ich nie vor hatte meinem iPad das Fliegen bei zu bringen.
    Mein iPad hat wirklich ein sicheres Leben bei mir, aber ich bin der Meinung, wer sich sowas wertvolles leisten kann, darf auch den Schicksal nicht herausfordern.
    Mein Freund hat sich hingegen ein iPod T. zugelegt. Ohne alles. Sein Display ist schon kaputt.
    Es ist so, wenn einem an Phantasie mangelt.

    • Okay. Ich verstehe. Erzähl uns mehr.

      • Hallo Tobias W., dein Beitrag ist mindestens als unhöflich zu bezeichnen.
        Ich gehe allerdings davon aus, das du bei deiner Antwort eine ganze Menge Kopfschmerzen wegen dem ganzen Nachdenkenzeugs gehabt hast; versuch es doch einfach noch mal …… .

  • Die Kommentare von Markus und Mimchen finden ich sehr gut und sie decken sich mit meinen Erfahrungen und den Berichten meines Freundeskreises.
    Alle anderen Kommentare fallen in die Kategorie „Spielen und Toben“.

  • Ich habe mir auch ein IPad gekauft. Das hat natürlich auch sofort eine Schutzhülle bekommen und versichert wurde es auch.
    Aber ich achte sehr auf diese Teil und das Display ist geschützt. Ein IPad am Schulen würde ich nur ausgeben wenn damit gearbeitet wird. Ich würde bei Beschäfigungen die Eltern informieren.

  • An unserer Schule gibt es seit dem Sommer 2010 eine iPad-Klasse.
    Bisher gab es keine Beschädigungen und Defekte.

  • Ich habe von jeder iPad Generation eines hier liegen. Ich benutze das aktuelle iPad, meine Frau das 2er und mein Sohn hat jetzt das 1er bekommen. Mein Sohn ist zwei Jahre alt und hat ein paar Apps zum spielend lernen (Uhr lesen, Formen erkennen, etc.). Auch ihm fällt es immer wieder hin, aber bis heute ist nichts weiter passiert. Ich habe es einmal irgendwie geschafft einen Kratzer in das Display zu bekommen, aber mein Sohn hat noch keine Macken in das iPad reinbekommen. Dabei lässt es mindestens alle zwei Tage mal aus versehen Fallen. Sei es beim laufen aus der Hand gefallen oder beim Ablegen auf den Tisch nicht weit genug auf diesen drauf gelegt, so dass es runterfällt. Aber all das hat dem iPad bisher nichts ausgemacht. Was bitte machen die Kinder an der Schule mit dem iPad?
    (Zu den Lernapps: Ich hatte in einem anderen Thread schon einmal ein paar aufgelistet. Eine ausführliche Liste, aller Lernapps für unseren Zweijährigen geht bald an iFun)

  • Also ich finde, ein iPad sollte erst ab einer bestimmten Altersstufe eingesetzt werden.

    Kinder müssen Kinder bleiben. Sie müssen toben, Spielen, sich stoßen, Schaukeln, balancieren, etc. Je weniger das passiert umso schlechter die Sensorische Integration. Außerdem befürchte ich auf Dauer eine entsprechende Reizüberflutung.

    Die Idee an sich iPads zu verwenden ist nicht schlecht, aber bitte es darf dabei nicht die Entwicklung der Kinder vergessen werden, die dadurch empfindlich gestört werden würde. Seh ich selber in der Praxis, wie viele Kinder mit sensorischen und perzeptiven Problemen in die Ergo kommen. Da spielen Fernseher, Konsole und Computer leider eine Große Rolle :(

  • Wenn wir schom bei dem Thema sind: hab mir letzte woche einen HTC Flyer gekauft( zusätzlich zum iPad), und ich liebe es, mann kann da drauf super schreiben übernimmt 1:1 meine handschrift, alles was geschrieben ist wird in Drive gesichert . Ich werde mir kein Papier mehr für Uni kaufen. Sowas sollte man in den schulen einführen. Ist natürlich nicht nur zum schreiben da ich erledige mitlerweile enige andere aufgaben damit. Das Ipad 2 liegt in der Ecke:-)

  • Wieso muß ich bei dem Thema an die Spielzeugschlacht im „Raupenraum“ in Toy Story 3 denken … ^^

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