| Hörenswertes zum neuen Urheberrecht |
| Geschrieben von Nicolas Oestreich | |||||
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Donnerstag, 29. Mai 2008
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Die Sendung “Hintergrund” läuft regelmäßig im Deutschlandradio und steht allen Interessierten auch als Podcast zur Verfügung. In knapp 15 Minuten setzt sich “Hintergund” tagtäglich mit mit mehr oder weniger interessanten politischen Entwicklungen auseinander, berichtet über die Unabhängigkeit des Kosovo, der aktuellen Gewaltwelle in den Townships Südafrikas oder den anstehenden Wahl des Bundespräsidenten. Wir wollen euch heute auf die Sendung vom 23. Mai aufmerksam machen. Unter dem Titel “Von Piraten, Verbrechern und einem Kampf gegen Windmühlen” widmet sich das Journal dem neuen Gesetz zum Schutz geistigen Eigentums und jagt uns dabei einen gehörigen Schauer über den Rücken. Nicht nur die in den Raum geworfenen Zahlen lassen euch beim hören stutzig werden,
auch der immer größere Eingriff der Musikindustrie in die Privatsphäre von Internet-Nutzern wird in dem 6,3MB großen Beitrag (Download) erschreckend verdeutlicht. Klar, einen direkten Zusammenhang zum iPhone bzw. iPod gibt es hier nicht. Doch hörenswert ist der Beitrag allemal. Unabhängig vom eigenem Download-Verhalten, eurem Torrent-Client, dem Rapidshare-Account oder der Größe eurer iTunes-Bibliothek.
Zum direktem Hören: Trackback(0)
Kommentare (2)
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AJS
sagt:
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Vielen Dank für diesen erhellenden Beitrag! Der Abmahnungs-Wahn und die Klagewelle der Medienindustrie lähmt die deutsche Justiz und schafft das Problem der Internetpiraaterie nicht aus der Welt. es fehlen seit Jahren klar definierte Regelungen zum Urheberschutzrecht im Internet, die sowohl für die Kunden als auch die Rechteinhaber transparent und plausibel sind. Ich als Podcaster schramme seit zwei Jahren durch eine rechtliche Grauzone, immer haarscharf am Rand der Ilegalität. Warum? Weil weder die Musikindustrie noch die angeschlossenen Verwertungsgesellschaften (GEMA) es für nötig befunden haben, sich der neuen Internettechnologien (und ihren Möglichkeiten!) zu öffnen. Anstatt neue Vertriebswege zu nutzen, wurde mit viel Geld versucht, alte Strukturen krampfhaft aufecht zu erhalten. Die Quittung hat die Musikindustrie bereits erhalten. Ich schließe mich der abschließenden Meinung der Sendung an: ein monatlicher Pauschalbeitrag für alle Nutzer eines Internetanschlusses und völlig freien Zugriff auf im Internet angebotene Medien - wenn das gesammelte Geld dann auch bei den Künstlern ankommt. Und zwar nicht nur bei den Mayor's sondern auch bei den kleinen, unabhängigen Labeln und Musikern! |
Sharingan
sagt:
| Die anschließende Meinung hat ihre Berechtigung, obwohl man noch ein wenig an ihr feilen müsste, (unverhälltnissmäßige Überbeanspruchung)stelle sie eine sinnvolle, durchführbare Methode vor den Datenfluss zu legalisieren |
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