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Programmieren auf dem iPad: Codify erlaubt es Hobbyprogrammierern einfache Spiele auf dem iPad zu schreiben

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Auch die Anwendung Pixelmator 2.0 (klick) und Save TV (klack) sollten nicht die letzten Neuerscheinung des Tages sein. Die Entwickler „Two Lives Left“ haben ihre neue und durchaus erwähnenswerte App „Codify“ (AppStore-Link) herausgebracht. Die 5,99 Euro teure Anwendung erlaubt es euch in der relativ leicht zu erlernenden Skriptsprache Lua eigene Spiele direkt auf eurem iPad zu schreiben. Lua ähnelt von der Syntax her sehr stark Pascal, das sicher noch einige aus dem Informatikunterricht in ihrer Schulzeit kennen. Durch die Einfachheit von Lua gegenüber dem nativen Objective-C, sowie der intuitiven Bedienung, sollten auch Anfänger relativ schnell mit der App zurecht kommen.

Codify bringt haufenweise Beispiele und Templates mit, die ihr für eure selbst programmierten Spiele nutzen könnt. Dennoch richtet sich die Anwendung natürlich nur an all jene, die auch schon ein wenig Erfahrung im Programmieren haben oder zumindest vor haben es ernsthaft zu erlernen. Quellcode lesen und verstehen zu können sind zwingende Voraussetzung um Gefallen an der App finden zu können.

Allerdings ist Codify auch keine vollwertige Profi-Programmierumgebung. Auch wenn Apple seine AppStore-Richtlinien bezüglich Programmen, die eigenen Code ausführen können, gelockert hat, kann Codify weder geschriebene Programme importieren, noch exportieren. Laut touchArcade hat Two Lives Left zwar bei Apple ein Update eingereicht, dass diese Funktionen nachliefern soll, allerdings ist es ungewiss ob das Zulassungsteam diese Änderungen akzeptiert.

Apple hatte ursprünglich Anwendungen dieser Art, unter dem Vorwand mangelhafter Code könnte das Benutzererlebnis negativ beeinflussen, gänzlich verboten. Dieses Argument hat Apple jedoch wieder zurückgezogen. Weiterhin ist jedoch nach wie vor die Sicherheit ein beständiger Aspekt. Allerdings sollte das zumindest einer Exportfunktion nicht im Wege stehen.

Aber auch ohne Import- und Exportfunktion ist Codify bereits jetzt eine nicht zu unterschätzende Anwendung. Anfängern kann sie bei den ersten Gehversuchen helfen und sie ist generell sehr gut zum Herumexperimentieren geeignet. Weiterhin bietet sie Spielentwickler die Möglichkeit neue Ideen schnell auszuprobieren um festzustellen ob ihr Einfall wirklich Spaß bereiten kann.

Einen guten Einblick darein, wie Codify funktioniert, liefern euch die beiden folgenden Videos:

Codify Promovideo (Youtube-Link)

Programmieren mit Codify (Youtube-Link)

Donnerstag, 27. Okt 2011, 18:28 Uhr — Damien
10 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Franz Pferdinand

    Erinnert mich ein wenig an „Processing“

  • Schade nur, das Codify nur auf dem iPad verfügbar ist.

  • Kann man damit Apps erstellen für den AppStore ?

  • Es gibt eine Alternative die umsonst ist AppCraft funktioniert gut und ist fast wie damals Klick and Play auf Windows 95.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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