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CaptureNotes 2: Funktionsreiche Notiz- und Scribble-App fürs iPad aktuell auf 79 Cent reduziert

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CaptureNotes 2 ist zweifellos eine der besten, momentan erhältlichen Notiz-Apps für das iPad. Die Anwendung lässt eigentlich keine Wünsche offen. Ihr könnt handschriftliche Notizen verfassen, skizzieren, Bilder platzieren, Text mit der Tastatur eingeben oder einfach eine Vorlesung mitschneiden und all diese Elementente frei auf der platzieren.

Basis für eure Aufzeichnungen sind Notizbücher, deren Seiten wahlweise leer oder mit verschiedenen Linien- und Karomustern, vorgefertigten Layouts oder auch eigenen PDFs hinterlegt sind.
Die Notizbücher lassen sich wiederum in Sammelordnern verwalten, auf diese Weise herrscht bestmöglicher Überblick egal ob ihr nach einzelnen Unterrichtsfächern, Projekten oder sonstigen Aktivitäten sortiert.

Eines der vielen kleinen praktischen Features der App, ist die Möglichkeit, einzelne Elemente oder gar eine bestimmte Stelle in einer Audioaufzeichnung für den schnellen Zugriff zu markieren. Hierfür werden sogenannte Flags verwendet, die verschiedenfarbig sowie mit unterschiedlichen Symbolen bestückt eine Kategorisierung nach beispielsweise „Wichtig“, „Überprüfen“, „Anhören“ oder dergleichen erlauben. Die Flags sind von Haus aus englisch beschriftet, in den Einstellungen zur App habt ihr aber die Möglichkeit, diese frei zu konfigurieren und euch eigene Sets anzulegen.

Dank der Möglichkeit, Evernote oder Dropbox einzubinden, ist CaptureNotes nicht ausschließlich ans iPad gebunden. Ihr könnt eure Daten direkt an diese Dienste übergeben und so beispielsweise auch die Texterkennungsfunktion von Evernote für eure handschriftlichen Aufzeichnungen nutzen. Alternativ bietet sich auch die Möglichkeit, die Dokumente per E-Mail zu versenden oder über die Dateifreigabe an iTunes zu übergeben. Als Formate stehen hier wahlweise ein einzelnes Bild (jpg) oder ein ZIP-Paket mit Bildern sowie ein PDF zur Verfügung.
Auf diese Weise lässt sich übrigens auch ein kompletter Backup der Daten erstellen und später umgekehrt über die Import-Funktion wieder einspielen.

Auf diese Weise könnt ihr beispielsweise auch komplette Notizensammlungen mit anderen Nutzern teilen oder archivieren. Die Dateien mit der Endung .cbdr (Sammlung) oder .cnbk (Notizbuch) lassen sich jederzeit wieder in die App importieren und enthalten die kompletten Notizdaten, inklusive selbst angelegter Flags.

CaptureNotes 2 kostet normalerweise 3,99 Euro und ist dies ohne Frage wert. Zum aktuellen Angebotspreis von 79 Cent solltet ihr der App in jedem Fall etwas Aufmerksamkeit schenken – selbst wenn ihr momentan noch keinen konkreten Bedarf für eine umfangreichen Notizlösung seht.


(Direktlink zum Video

Unser Video vermittelt lediglich einen oberflächlichen Eindruck vom Leistungsumfang und der Struktur der App. Wir empfehlen euch nach dem Kauf auf jeden Fall, euch 15 Minuten Zeit für das Durcharbeiten der insgesamt sieben nach Themen sortierten Hilfe-Notizbücher zu nehmen.

Montag, 10. Sep 2012, 12:14 Uhr — Chris
15 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Welchen Stift verwendet ihr im Video? Ich habe gehört beim Stylus von Bamboo sollen sich die Gummikappen schnell abnutzen, aber ich beauche noch einen für das Studium.

    • Ein Blatt Papier und Bleistift oder Kugelschreiber hat auch Styl(us) ;) Spass beiseite

    • Ich benutze den Stylus Wacom Bamboo Duo seit etwa 3 Monaten täglich für etwa eine halbe bis eine Stunde. Der Stift hatte 36,90€ gekostet. Bisher hat sich die Mine nicht abgenutzt. Das 3er Pack Ersatzspitzen für 5,90€ (z.B. bei Cyberport.de) hatte ich zwar auch gleich gekauft, bisher aber nicht benötigt. Allerdings mache ich vor jedem Einsatz den Screen akribisch sauber, eventuell liegt die gute Haltbarkeit bei meinem Stift daran. Auch wenn ich es damals nicht wahrhaben wollte, der Stift ist tatsächlich herausragend, die Mine schön dünn, die Gleiteigenschaften sehr gut. Für unterwegs habe ich dann auch noch einen Ministift (ca. 2,90€), den ich zum normalen Stift umgebaut habe. Zwischen beiden Stiften liegen in der Handhabung Welten.

      • Vielen Dank für die Tipps. Ich hatte mir schon überlegt den Bamboo Stylus zu kaufen (besonders wegen der dünnen Spitze), aber der Preis hatte mich wegen der angeblich so schnellen Abnutzung abgeschreckt. Ich werde mir diesen dann doch wohl kaufen.

      • adonit jot pro dünnster stylus. ist wie ein fineliner. hat nicht die selbe spitze wie der bamboo aber benutze den schon seit paar monaten. mal bei YT suchen! bin stark begeistert wie dünn der ist. ansehen, ausprobieren und eine chance geben.

      • @Alpha, ja, das berichten tatsächlich recht viele Nutzer. Vielleich liegt das aber wirklich auch an dem Fingerfett auf dem Screen und dem möglicherweise darin gebundenem Staub, den man durch das Schreiben und Malen nach und nach in die Mine einmassieren würde. Deshalb mein vorheriges Trockenreiben des Screens. zumindest auf Amazon war damals der Preis für Ersatzspitzen auch deutlich zu hoch. Wie gesagt, liegt nun bei 5,90€ für’s 3er Set. Ein Kritikpunkt hab ich aber doch noch: Bei der Duo-Vatiante liegt die Stylus-Mine beim Transport frei. Der Hersteller hätte dafür ruhig ’ne zweite Hülle spendieren sollen. Ich hab aber eine genau passende aus meinem Stiftfundus gefunden (vom Herlitz Techno-Pen 0.2). An der Abnutzung meiner Kunststoffhülle erkennt man die doch recht große Beanspruchung, wenn man so was transportiert, was entsprechend schlecht für die Mine wäre. Hier ein paar Fotos:
        http://tinyurl.com/9hvcwf5
        http://tinyurl.com/9yc2mud
        http://tinyurl.com/93er9rx
        http://tinyurl.com/8gwtv5x

  • Ich muss ehrlich sagen für Notizen finde ich Notes Plus (http://itunes.apple.com/de/app.....11477?mt=8) immer noch mit Abstand am besten.

    Apps wie CN2 gibt es zu Hauf und sie sind auch ok, aber gerade wenn man mal mehr als 1-2 Wörter schreiben will scheitern sie daran, dass man keine ordentlichen Sätze aufs Blatt bekommt (bzw. in angemessener Größer schreiben kann) – außer man zoomt ständig hin und her und selbst dann ist es hakelig.

    Fotos und alles sind ja schön und gut, aber wer auch mal ein paar Sätze zu „Papier“ bringen will, der sollte sich Notes Plus mal angucken.

    Ich habe mittlerweile knapp 10 durchprobiert (darunter leider auch viele kostenpflichtige) und bin letztlich dort hängen geblieben :)

  • Eine Zoom-Funktion alá Noteshelf oder Notability gibt es nicht? Das wäre dann ein K.O. Kriterium.

  • Auf den ersten Blick scheint mit notability auch besser. Die Dropbox Anbindung ist nicht so selbsterklärend. Bei notability habe ich immer alles überall synchron in der Dropbox

  • Schön wäre eine richtige Handschriften-Lese App, die Live-Geschriebenes in Text konvertiert. Das konnte damals mein Windows-Phone mit WM5 schon von Hause aus. Habt ihr Empfehlungen?

    • NotesPlus per inapp-Kauf, zwar nicht live, aber funktioniert einwandfrei. Handgeschriebenes einkreisen, konvertieren in Druckschrift auswählen, und fertig.

      Gruß

      Karsten

      • OK,
        deren Handschriftenerkennung basiert offenbar auf MyScript Memo (ist übrigens kostenlos). Hade das gerade getestet, funktioniert ausgezeichnet ;-D

  • Also, ich würde eher Beesy verwenden (http://www.beesapps.com/beesy-.....pad-to-do/), damit lassen sich nicht nur Notizen erstellen, sondern auch automatisch To-do-Listen daraus generieren. Man kann dann einzelne Aufgaben bestimmten Kontakten oder Projekten zuordnen.

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