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Mac: Browser Fairy öffnet Links in bestimmten Browsern

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Browser Fairy ist ein kleines Programm der deutschen Entwickler-Schmiede venqoo GmbH, die euch Tipp- und Kopier-Arbeit beim Öffnen von Links ersparen möchte. Während Programme wie Choosy schwerpunktmäßig beim Anklicken eines Links eine Browser-Auswahl präsentieren, liegt das Hauptaugenmerk von Browser Fairy auf automatischen Regeln und erst in zweiter Linie auf einer manuellen Auswahl.

Browser Fairy Facebook

Wer kennt das nicht, man klickt in Apple Mail einen Link zu einem Facebook-Profil an und dieser wird im Standard-Browser Safari geöffnet, dabei eignet sich Firefox vielleicht viel besser für Facebook. Umgekehrt kann es sinnvoll sein, iTunes-Links in Safari zu öffnen, da damit ohne Nachfrage die Seite auch direkt im Store geöffnet wird, dumm wenn ausgerechnet dann Firefox als Standard-Browser definiert ist.

Diese Probleme lassen sich mit der 4,49 € teuren Software Browser Fairy elegant umschiffen. In Browser Fairy legt ihr dazu Regeln an. Als Kriterien stehen euch dabei eine Url oder ein Bestandteil davon oder das aufrufende Programm zur Verfügung. So legt ihr zum Beispiel eine Regel „FB“ an, mit der Regel „URL/contains/facebook.com“ an und wählt euren Lieblingsbrowser für diese Seite aus. Genauso verfahrt ihr zum Beispiel mit iTunes-Links oder Gmail Links, die ihr eben nicht in eurem Standard-Browser aufrufen möchtet.

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Sobald ihr nun in Mail, der Vorschau, Twitter oder einer anderen App auf einen Link klickt, für den eine Regel existiert, wird dieser im eingestellten Browser geöffnet, den das Programm im Zweifel vorher startet. Links ohne feste Regel landen im Browser der von euch in Browser Fairy unter „Open all other links with“ eingestellt wurde. Im System müsst ihr dazu logischer Weise Browser Fairy als Standard-Browser festlegen.

Darüber hinaus bietet Browser Fairy auch eine manuelle Option zu Auswahl des Browsers. Dazu haltet ihr die Befehlstaste gedrückt, während ihr einen Link in Mail oder Vorschau anklickt. Es öffnet sich ein Auswahlfenster mit Browsern. Dieses enthält zunächst nur wenige Browser, wie Safari, Firefox und Chrome. ihr könnt jedoch beliebige Browser per Drag & Drop hinzufügen.

Eine weitere Möglichkeit bieten die Browser-Erweiterungen, die es für Safari, Chrome, Firefox und Opera gibt. Habt ihr diese im Browser installiert, könnt ihr zwischen den Browsern switchen. Sprich ihr habt eine Webseite in Safari geöffnet, die dort aber nicht korrekt angezeigt wird oder die ihr einfach woanders haben möchtet. Klickt auf das Browser Fairy Icon in der Menüleiste und ihr könnt die URL im Browser eurer Wahl anzeigen lassen. Damit erspart ihr euch Kopieren und Einfügen von URLs.

Browser Fairy

Falls ihr euch wundert: Browser Fairy beendet sein eigentliches Programm, dass ihr zur Konfiguration benötigt, selbständig. Funktionieren tut die Software dennoch wie gewünscht. Lediglich wenn ihr die Konfiguration anpassen wollt, müsst ihr das Programm wieder öffnen.

Wer unterschiedliche Browser für die verschiedenen Seiten oder einfach unterschiedliche Projekte nutzt, der kann mit Browser Fairy sicher einiges an Zeit sparen und muss sich wahrscheinlich seltener Ärgern, das ein Link doch wieder im falschen Browser geöffnet wurde. Für Anwender die nur ab und zu mal einen anderen Browser, als den Standard-Browser nutzen, bringt Browser Fairy keine Vorteile, sondern vielleicht sogar eher Verwirrung.

Montag, 05. Mai 2014, 13:53 Uhr — Andreas
8 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • kann man die Mac Finder rechtsklick google Suche auch irgendwie ändern?

  • Cool! Aber für 4,49 € für meinen Fall zu teuer…

    • Echt traurig, wenn man so viel Geld für Hardware ausgibt, und dann nichts für Software übrig hat….

      • Warum MUSS er diese SW kaufen, wenn sie ihm nicht soviel Wert ist?
        Das sagt dein Kommentar aus.
        Nur weil ich ein Ferrari habe, MUSS ich noch lange nicht auch eine automatische Freisprechanlage kaufen.

  • Weiß jemand, ob das auch mit den Safari-Mitteilungen aus der Mitteilungszentrale funktioniert?

    • Kostenlos ist nicht immer besser, bei kostenpflichtig mit guten Verkaufszahlen gibt es oft eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Software weiter geflegt wird.

  • Toller Tipp,
    weder das Öffnen via CMD noch alle Links funktionieren. 4,50€ in den Sand gesetzt und über Apple net zurückgebbar.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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