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Bosch Smart Home: Neues Heimautomatisierungs-System mit iOS-Unterstützung

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Nachdem das Hausautomatisierungssystem Bosch Smart Home zunächst nur mit Android-Geräten zu bedienen war, ist jetzt auch eine kompatible iOS-App erhältlich. Die für iPhone und iPad optimierte Bosch Smart-Home-App steht im App Store für iOS zum Download bereit.

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Bosch Smart Home als Konkurrent zu RWE und Qivicon

Der Startschuss für das Bosch-Smart-Home-System ist bereits zu Jahresbeginn gefallen. Vom Grundprinzip erinnert das Ganze zunächst einmal stark an Mitbewerber wie RWE SmartHome oder Qivicon bzw. Telekom Smarthome. Bosch will sich auf lange Sicht aber vielseitiger zeigen und anders als die Konkurrenz verstärkt auf Eigenentwicklungen setzen, ein erstes Beispiel hierfür sei die Steuerzentrale des Systems. Das nötige Know-how hat das Unternehmen ohne Frage im Haus, erst vor einem Jahr hat Bosch den Smarthome- und Connectivity-Spezialisten ProSyst übernommen.

Zum Start präsentiert sich das Bosch-Smart-Home-Produkt-Portfolio allerdings noch nicht sonderlich vielseitig. Neben der Steuerzentrale „Controller“ gibt es Heizkörperthermostate und Tür-/Fensterkontakte zu branchenüblichen Preisen, aber mit (ist natürlich Geschmacksache) ganz netter Optik. Als erste namhafte Partner hat Bosch das Beleuchtungssystem Philips Hue sowie Heizungssteuerungen von Junkers und Buderus mit im Boot.

Philips Hue als erster Partner

Weitere Partner und Produktbereiche sollen in absehbarer Zeit folgen. Mit einem Blick auf das Bosch-Portolio lässt sich auch ohne Glaskugel vorhersagen, dass unter anderem Rauchmelder (die baut Bosch selbst) oder auch die HomeConnect-Küchengeräte von Bosch-Siemens ganz oben auf der Kandidatenliste stehen. Momentan unterstützt das System auf den Standards Zigbee und EEBus basierende Geräte, die Kompatibilität könne aber durch Softwareupdates künftig auch erweitert werden. Allerdings akzeptiert der Bosch-Controller nicht generell auf den genannten Standards arbeitendes Zubehör, sondern nur von Bosch als „Works with Bosch Smart Home“ freigegebene Produkte.

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Bosch legt Wert auf die Feststellung, dass sämtliche privaten Daten auf der Smarthome-Zentrale zuhause gespeichert werden. Ein externer Zugriff, also beispielsweise die Heizungssteuerung von unterwegs, ist optional und steht jederzeit kostenlos zur Verfügung.

Die für iPhone und iPad optimierte App Bosch Smart Home ist übersichtlich strukturiert. Große Tasten versprechen eine einfache Bedienung, besonders gut gefällt uns das an eine mechanische Zeitschaltuhr angelehnte und dementsprechend intuitive Display für Zeitsteuerungen.

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Verfügbarkeit und Preis

Ergänzend zum Einzelkauf der bisher verfügbaren Produkte bietet Bosch zum Preis von 349,90 Euro ein Raumklima Starterpaket an. Enthalten sind hier neben der Zentrale „Smart Home Controller“ zwei Heizkörperthermostate und ein Tür-/Fensterkontakt.

Mittwoch, 30. Mrz 2016, 17:11 Uhr — Chris
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  • Externer Zugriff, optional ist gut. Aber geht es dann über einen Bosch Server/Cloud?

  • sorry aber ohne HomeKit geht garnicht

  • Ich hatte stark gehofft dass Bosch auch eine HomeKit Anbindung haben wird. Für mich ist das ein Entscheidungskriterium. Ich will endlich weg vom RWE SmartHome da es mich nur noch nervt und nur Probleme macht aber die Alternativen sehen bislang ja echt trostlos aus.

  • Für die Einbindung der Hue-Lampen braucht man auch eine Hue-Bridge, wozu kann der Bosch-Controller eigentlich Zigbee?
    Demnächst kann man sich dann einen weiteren Hub anschaffen, um die ganzen Bridges anzuschließen, aber die kann man dann ja zum Türmchen stapeln…

  • Ohne HomeKit Unterstützung total am Markt vorbei entwickelt! Wer kauft das denn, wenn man für HomeKit wieder eine neuere Hardware braucht. Sorry absolutes NoGo!!

  • Nur melken der Kunden.
    keinerlei klare Linie in der Hausautomatisierung. jeder Hersteller bringt sein eigenes System raus.
    Der eine kann das, der andere das, das eine System unterstützt das nicht, das andere jenes nicht.
    totaler Chaos an Systemen. Wo bleibe ich da all Kunde? Selbst bei Elgato wird der kram nur halbherzig umgesetzt.

    • So sehe ich das auch. Lauter zueinander nicht kompatible Systeme und für jeden Mist muss ne App gestartet und erstmal verstanden und konfiguriert werden. Und, der Sinn hinter HomeKit erschließt sich mir bis heute nicht.

  • Mal wegen der Kommentare: Ich benutze schon länger Homematic für unser Haus, bin sehr zufrieden.
    App-Anbindung mit PocketControl läuft tadellos.
    Warum hier so viele auf die Totgeburt HomeKit setzen verstehe ich nicht, hab da null Bedarf.

  • Das Konzept von Bosch mit allen Daten lokal und kostenlosem externen Zugriff hört sich schon mal sehr gut an. Auch die App sieht 1000x besser aus als die von RWE. Man kann sogar aus der App die Zeitprofile anpassen. Sollte sich RWE mal ein Beispiel dran nehmen! Selbst die Telekom, die wie RWE auch auf eQ-3 als Hardwarelieferant setzt, hat wenigstens eine brauchbare App programmiert. Nur warum Bosch genau wie RWE auf Magnetsensoren für die Fenster setzt, verstehe ich nicht. eQ-3 hat doch bei HomeMatic und HomeMatic IP schon optische Fenstersensoren im Programm. Die dürften deutlich weniger Fehler produzieren als die Magnetsensoren. Ein Graus ist das immer wieder beim Stoßlüften, wenn mal wieder einer der Fenstersensoren 3x schnell blinkt statt wie gewünscht 1x lang aufblinkt. Das heißt nämlich dann „ich hab nix kapiert“ und das Heizungsthermostat schaltet entweder nicht ab oder nicht wieder ein.

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