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Blindtest: High-End-Audioplayer Pono verliert gegen das iPhone

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81 Kommentare 81

Der Pono Player sagt euch was? Es handelt sich hierbei um einen 400 Dollar teuren „High-End-iPod“, mit dem der Altrocker Neil Young gegen die seiner Meinung nach miserable Musikqualität von gewöhnlichen MP3-Player und Smartphones antreten will. Im Beiprogramm zu dem mit hohen Ansprüchen gefertigten Player betreibt Young auch einen eigenen Downloadshop, über den qualitativ hochwertige Musikdateien mit bis zu 192kHz/24-bit Auflösung angeboten werden.

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Everyone who’s ever heard PonoMusic will tell you that the difference is surprising and dramatic. They tell us that not only do they hear the difference; they feel it in their body, in their soul. (Pono-Werbung)

Der bekannte US-Journalist und Buchautor David Pogue wollte wissen, ob der Pono Player tatsächlich die hohen Ansprüche seiner Macher erfüllt und hat verschiedene Musikexperten zu einem Blindtest geladen. Dabei hat er den Pono-Player und ein iPhone mit einem Schalter verkabelt und jeweils mit den gleichen, im Pono High-End-Store und im iTunes Store gekauften Songs bespielt. Anschließend konnten die Testpersonen mit verschiedenen Kopfhörern frei zwischen den Abspielgeräten wechseln ohne zu wissen, was sie gerade hören.

Das Ergebnis dürfte für die Pono-Macher mehr als ernüchternd sein. Von „überraschenden und dramatischen Unterschieden“ war nichts zu hören, nach Aussagen der Tester lag der Qualitätsunterschied zwischen beiden Abspielgeräten bei gerade mal 10 bis 20 Prozent. Und jetzt kommts: In der Regel bewerteten die Probanden das iPhone als das bessere Klangerlebnis. Im Video könnt ihr das Ganze bei Yahoo Tech nachsehen.

Dienstag, 03. Feb 2015, 7:42 Uhr — Chris
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  • Da ist auch kein Unterschied zu hören, das ist nur Audio-Esoterik.

    • Ab einen gewissen Grad auf jeden Fall. Meine Meinung bei Musik: ohne anständige Lautsprecher hört sich alles nach iPhone an… Das ändert kein gutes Audiosignal. Und die Kopfhörer, welche grad „Mode“ sind, kosten für den klang viel zuviel.. Und da rede ich kaum vom Signal, das vom Smartphone kommt. Der Klang ist einfach unausgeglichen.

    • Sehe ich genau so. Ein 50$ Player + 400$ Boxen ist 100mal mehr wert als ein 400$ Player mit 50$ Boxen. Also ich glaube das man den Mehrwert was dieses Gerät vielleicht sogar wirklich hat, nicht mit ganze 400$ für ein extra Player aufwiegen kann. Ich würde wenn ich so viel Wert drauf lege immer eher die besseren Lautsprecher/Kopfhörer kaufen statt ein Player. Ich denke das es im iTunes Store eh bald Konkurrenz zu dieser Qualität gibt. Dann warst das eh mit dem Vorteil.

  • dass hatte ich bei einem digitalen Abspielmedium fast befürchtet…die Ohren können diese Nuancen kaum noch wahrnehmen…

  • „Ha-Ha!“ (Zitat: Nelson Muntz)

  • Audioquallität ist ein spannendes Thema.

    Hat jemand von euch spannende Infos zu „neuen“ Kopfhörern mit Lighninganschluss wie den Philips Fidelio M2L, oder Sony Mdr1aDAC.
    Also welche die besser sind als die genannten???

  • Ach ihr. Ich bleibe bei meinem Zune!

    • Hehehe…da hat er sich endlich geouted :-) der einzige Zune-Käufer aus dem gallischen Dorf. Gegrüßt seist du…Troubadix.

      • Also ich finde den Zune HD schon ganz nett. Aber ist ja von Microsoft und damit hier ja höchst problematisch… -.-

      • Nein. Ich fand den Zune Player auch nett. Ich fand auch die Atari Konsole 2600 ganz nett. Aber Microsoft hat das Gerät vollmundig angekündigt, konnte dann erst gar nicht und danach nur ein paar anbieten und das ganze Gezerre mit und bon Microsoft hat dem Zuneplayer denn Rest gegeben.

  • so ein blödsinniger test…

    vorab: yahoo… ist das nicht die firma die gerade apples speichel leckt, wo sie nur kann???

    zum test selbst:
    wenn ich zwischen player und kopfhörer noch nen A/B schalter hänge ist das ganze recht witzlos. vor allem bei der allem anschein nach verwendeten variante (da beziehe ich mich auf die bilder der testseite).
    zur qualität der kopfhörer wird aufh nicht viel gesagt…
    warum also keinen blindtest mit high-end kophörern und einer direkten verkabelung?

    und dann sollten die tester auch bitte audiophile sein…

    den meisten jungen menschen schmecken TK produkte auch besser als frische lebensmittel… nennt sich gewöhnung, sagt aber nichts über qualität aus…

    mit den ohren ists nicht anders

    • …und welchen Teil von „versch. Musikexperten“ hast du nicht verstanden? Nix von wegen Teenies etc. Was allerdings den A/B Schalter angeht, bin ich bei dir. Und auch keine versch. Kopfhörer sondern einen als Referenz, um mögliche Unterschiede auch evtl hören zu können und nicht auf diverse Klangfarben und Spektren der unterschiedlichen Marken hereinzufallen.

      • Die haben sicher keine Musikexperten eingeladen und nehmen dann 5-€-Kopfhörer.

      • Jaja Skrilex und Justin Bieber sind auch experten, trotzdem würde ich mich nicht auf deren Urteil verlassen :D

    • „und hat verschiedene Musikexperten zu einem Blindtest geladen.“

    • „verschiedene musikexperten“ ist ja wohl eher ne floskel, als ein prüfkriterium…

      hätte er es ersnt gemeint, haätte er einfach die geräte mit nem guten kabel an nen rechner gehangen und sich die frequenzauflösung angeschaut…
      noch besser: ein direkter vergleich einer orchesteraufnahme nach dem mastern (vor der komprimierung) und dann in den zwei angebotenen formaten…

      nochmal zu den „experten“… inzwischen ist es doch so, dass selbst in den besten tonstudios beats-kophörer beim mastern eingesetzt werden… nicht als „arbeitswerkzeug“, aber zum „gegenhören“.
      die qualität ist echt mies, aber dank der verbreitung entsprechen die kastrierten frequenzen den mainstreamhörgewohnheiten…
      ich selbst bin eher der klassische rockhörer, aber wenn man musikqualität am „menschen“ testen will, führt an orchestraler klassik wohl kein weg vorbei.
      das ohr ist immer nur so gut, wie es trainiert ist.

      abschliessend:
      das soll kein kontra-apple beitrag sein.
      das iphone ist nen guter musikplayer.
      TK erbsen sind auch gut… aber sie haben eben weniger vitamine als frische.
      beide haben aber mehr als kartoffelchips.

      ich habe den pono selbst natürlich nicht testen können, aber die ingenieure müssten schon extrem unfähig sein, wenn sie nicht mehr rausholen könnten als aus einem iphone.
      dann zu behaupten die quali wäre schlechter ist irgendwie witzlos.
      wie der ganze test.
      es werde doch auch völlig andere zielgruppen angesprochen.

      mir geht es nicht darum das iP schlecht zu reden, aber man muss es jetzt auch nicht künstlich loben… vor allem nicht so fadenscheinig

      • Kennst du eigentlich Substantive?

      • nö… und die brauche ich für eine schlüssige argumentation auch nicht ;)

      • @Sven: gut geschrieben
        @Mirko: sind die Argumente schon wieder leer? Ich bestell später noch ne Ladung…

      • Es wird doch aber nichts über die abgespielten Songs erwähnt? Klar ist ein live Orchester das Nonplusultra aber es geht ja im Vergleich zu den mp3 Playern und Smartphones. Nicht wie qualitativ die Wiedergabe sein könnte. Mfg

      • Falsch. Gefrorene Lebensmittel haben lustugerweise mehr Vitamine als frische, weil sie direkt nach der Ernte schockgefrostet werden. Lies es nach! ;-)

      • So’n langer Text und alles kleingeschrieben. :( Schlimm!

    • das sind bemerkenswerte argumente.

    • Die hd flac Dateien haben zu fiel dinamig das mögen die meisten Leute nicht die mögen es lieber gleichmäßig laut und das am besten mit 1000 lieder auf 1 gb mp3 player mit 1 Euro Kopfhörer das reicht den meisten aus als nur 200 Lieder auf eine 128 gb sd zu haben mit top Kopfhörer für 500 oder mher zu nehmen die musik muss in Zukunft besser produziert werden um damit mer Leute den unterschied leichter hören

  • Also ich denke, dass sie das iPhone halt gewöhnt sind vom hören. Manche schmeckt industrielles Vanille Eis auch besser.

  • Meine Musik ausm iPhone klingt immer noch besser, wie der Ziehharmonika-Spieler in der S-Bahn

    • … der kann aber wenigstens noch was. Er konsumiert nicht nur, sondern ist aktiv!

      • Der in Frankfurt kann gar nix.

      • Alter. (Ja, Anrede ohne Respekt!) (Mit Absicht du dödel!)
        Zieh mal aus meiner Abneigung gegen Belästigungen in S Bahnen keine Rückschlüsse auf meine Aktivität. Frech.
        Dir hätte man mal öfter die Ohren lang ziehen sollen.

      • @Bene…
        Sind das etwa deine Aktivitäten, Ohren lang ziehen? Muss ja putzig aussehen!

  • Wer besseren (mobilen) Sound will, legt die 400 Dollar definitiv lieber in einen besseren Kopfhörer an, als das iPhone gegen den Pono zu tauschen.

  • Definiere Musikexperte :-)
    Es kann 1. jemand sein, der sich mit Musik auskennt (welcher Künstler hat wann welches Lied gesungen).
    Es kann 2. jemand sein, der sich mit Instrumenten auskennt (ah, die Snare im 2. Takt ist eine Ludwig xyz).
    Es kann 3. jeder sein, der beruflich mit Musik zu tun hat – vom CD-Verkäufer bis zum Radio-Moderator.
    Das Wort sagt nichts über die „Qualität“ der Ohren der Probanden aus.

    Zudem wurde vor über 10 Jahren mal der Test gemacht mit Radio-Musik und dem Original von der CD – die Meisten fanden Radio besser. Warum? Weil die Musik im Radio noch mal komprimiert (im tontechnischen Sinne) wird und dadurch lauter/durchsetzungsfähiger klingt – und das gefällt dem Ohr besser.

    Und wenn ich 192 kHz/24 Bit hören will, kaufe ich mir auch entsprechende Kopfhörer und nehme nicht irgendwelche Modelle von der Stange.

    Außerdem – welche Musik wurde überhaupt gespielt? Rock? Pop? Klassik? Zum Tragen kommt die höhere Qualität überwiegend bei extrem dynamischen Titeln wie in der Klassik, im Jazz o.ä..

    • Aber… Experten! :( wie kannst du das Wort nur so verallgemeinern. :(
      Mein Weltbild ist zerstört, wenn du mir jetzt noch sagst, der Zitronenfalter würde keine Zitronen falten, dann ist es ganz vorbei…

  • „Dabei hat er den PoRno-Player…..“
    Ich lese jedes Mal genau dass.

  • Ich habe lange nach einer Hires Lösung gesucht. Kurzzeitig war ich auf Bluetooth Kopfhörer aus, aber selbst aptX bringt nicht die Leistung.
    Am Ende blieb ich bei meinen Beyerdynamic DT770 Kopfhörern per Kabel an einem Beyerdynamic A200p Hires DAC per Lightning Kabel am iPhone 6 und bin sehr zufrieden. Den 300€ A200p habe ich dabei für 160€ bei eBay abgeschossen und hatte somit viel Glück.

  • Die Audioqualität des iPhone’s ist genial. Klar ist sie nicht das beste, aber ohne richtige Kopfhörer kann man gar keinen Unterschied hören. Generell halte ich es für daraus bedenklich ob es wirklich mehr als 5 von 100’000 Menschen gibt die einen Unterschied zwischen AIF und MP3 (256k/Bits) hören.

  • Nachdem ich das hier gelesen habe mußte ich mir das Video mal genauer ansehen. Fazit: Der Vergleichstest taugt in meinen Augen nichts. Der (scheinbar) einzige Experte (erkennt man am eingeblendeten Pfeil im Video) sagt im Gespräch sinngemäß das man mit diesem Equipment keinen Vergleich anstellen kann. Seine Wertung wird aber nicht gezeigt (warum nicht). Und dann das andauernde Hin- und Hergeschalte irritiert denn Hörer nur…das hätte anders gelöst werden müssen.
    Und das tollste…ich nehme zwei „einfache“ Kopfhörer um ein Gerätevergleich im höheren Preissegment durchzuführen?!? Und abseits einer Bewertung zeigte der Modeartor ja gleich zu anfang was er von dem Produkt hält.
    Meine Wertung zum Pono…durchgefallen. Aber nicht wg. eines Testes sondern allein weil die dreieckige Form für einen Taschenspieler in meinen Augen gar nicht geht.

    • Das man mit diesem Equipment keinen vergleich anstellen kann sagt eigentlich schon wieder extrem viel aus. Uns zwar das der Nutzer der eben genau dieses Spezial Equipment nicht sein eigenen Nennt letztendlich keinen Unterschied hört.

      Wenn ein Kugelschreiber im Weltraum mit Druckmiene schreiben kann ist das toll, aber ist mir für den der nur auf der Erde lebt an sich völlig Wurscht.

      Und was man das für viel Geld versucht raus zu holen machen die U-Bahn Geräusche wieder kaputt. Und wenn sich jemand das für so viel Geld für Zuhause kauft würde ich dem ein Vogel zeigen. Da gibt es deutlich besseres als Boxen an einen Klinkenbuchse an zu schliessen.

      • Der Pono zielt auch nur indirekt auf den Betrieb an Boxen ab.
        Hier dürfte eher einruhiges Zimmer mit Grossartigen Kopfhörern im Visier stehen.
        Die wenigsten haben Monitorboxen in Studioqualität, die ein möglichst neutrales Klangbilderzeugen, ebenso dürften die meisten Räume ein akustisches Desaster sein

      • Das mit dem Kuli kann ich so nicht bestätigen. Lass die Druckmiene mal ein Jahr ohne Nutzung liegen. Die schreibt danach auf Anhieb. Im übrigen auch in jeder Lage, Überkopf etc.

  • Ich verlasse mich immer auf meine eigenen Ohren. Wenn man wirklich gute Kopfhörer hat, merkt man sogar einen kleinen Unterschied bei den verschiedenen Kompressionsraten eines mp3. Und ganz sicher höre ich einen zwischen mp3 und Wave oder aiff. ABER wer tatsächlich keine Unterschiede hört, sollte sich auch nicht verrückt machen und einfach Freude an der gehörten Musik haben. Genauso wie es mich noch nie interessiert hat, wenn Menschen, die keine Unterschiede hören können zwischen mp3 und einer deutlich höheren Auflösung, der Ansicht sind, dies sei bloß Audio-Esoterik. Klar kann man sich auch viel einbilden. Aber wer etwas hört oder wahrnimmt, was andere nicht hören oder wahrnehmen, der ist deshalb noch lange kein Fantast oder ähnliches. So einfach ist die Welt sicher nicht. Jeden aber unbedingt immer das seine!

    • Es ist aber rein physikalisch vieles des behaupteten ganz klar ausgeschlossen. Genauso wie kein Mensch auf der Welt den Frequenzbereich von Infrarotlicht sehen kann, so kann auch niemand in bestimmten Frequenzen hören.

      • Infrarot, kann aber z.B. die iPhone Cam sehen.

      • Hören nicht. Aber wahrnehmen und damit doch irgendwie hören. Das Hören ist komplexer als das Sehen. Hat evolutionsbiologische Gründe.

  • Das heutige Mainstreamgedudel taugt eh nicht um Klangqualität zu erhören.
    Flach, flacher, am flachesten…

  • Habe mir den FIIO X1 gekauft – nach dem Tip hier im Forum. Zwischen ihm und meinem iPhone 6 liegen Welten – und das sogar bei Standard-Codierung mit 16 bit/44.1 kHz. Das iPhone klingt zwar gut aber es geht trotzdem noch viel besser.
    Ich betreibe beide Geräte derzeit als Zuspieler meines JVC Autoradios (Line-In). Gerade bei grösseren Lautstärken klingt der FIIO wesentlich sauberer und knackiger. Für 100,- € ein Schnäppchen!

  • Naja was ich merkwürdig finde ist das Audio Experten die bekannt und ausgewiesen sind diesen Hörtest durchführten. Aber beim Menschen nimmt das Hörvermögen ab 21 Jahre rapide ab. Und die Experten sind ja Experten weil sie alt bekannt und ausgewiesen sind nur eben vielleicht fast taub mittlerweile.

  • also in dem Video ist nur ein Audio-Experte zu sehen, alle anderen wurden ausgeblendet – warum wohl!? Ich besitze iPhone 6, iPod 5g, als auch Pono. Das iPhone ist nicht schlecht, macht seine Sache gut, aber der Pono Player ist einfach um Nuancen besser, spielt schöner, ich würde sagen, eher befreit(er). Ohne Frage, iPhone ist bequemer zu bedienen, kann Airplay usw. aber darum geht es ja nicht.

    Wenn man Leute vor so einem Test setzt, versuchen diese mit Muss Unterschiede festzustellen. Ich stelle hier ausser Frage, dass ALAC natürlich auch sehr gut ist. Ich selbst höre keinen bis kaum einen Unterschied zw ALAC und HiRes Flac, es geht darum wie der Player das interpretiert und wieder gibt und da muss sich leider das iPhone geschlagen geben. Abgesehen davon, hat das iPhone einfach keine Power. Das iPhone 6 verliert sogar gegen Konkurenz aus dem eigenem Haus – dem iPod 5g.

    Zum Test möchte ich sagen: eine Umschaltbox dazwischen und miese Kopfhörer – mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

  • Ein Journalist sollte eigentlich erkennen, dass es sich um den Beitrag von David Pogue nur darum geht, den Pono zu diskreditieren. Warum hat er ihn ausgerechnet mit dem iPhone verglichen? Hier gehts um hohe Klickraten, sonst nichts. Schade dass iFun auch noch so drauf anspringt….

    • David Pogue schreibt seit Jahren Bücher über Macs und das iPhone und der Pono-Player ist mit dem Motto ins Feld gezogen, dass iTunes miserabel ist. Was liegt da näher, als den Player mit dem iPhone zu vergleichen?

      • Sollen sie doch von mir aus gerne machen…
        Dann doch aber mit einem Test der ein Urteil zulässt.
        JEDER „experte“ wird sofort die Audioweiche als Hirnrissig abtun…
        Das wäre als wenn man nen kopfhörerkabel x mal verlängert…

  • Diese Vergleichstest sind, in fast allen Bereichen, völlig sinnlos! Jeder hat nun einmal eigene Präferenzen wie etwas klingen soll. Der eine hat es gerne basslastig, der andere hört gerne crisp. Kopfhörer und Hörgewohnheiten sind auch nicht zu vernachlässigen. Ich habe viel mit Bildbearbeitung zu tun, da ist es genauso :-) Kontrast, Farbsättigung, etc. jeder mag etwas anderes. Dazu kommt noch, dass die wenigsten kalibrierte Monitore nutzen…
    Jeder, wie er möchte! Solche Tests sind wenig aussagekräftig :-)

    • „Kleiner“ Aufsatz gefällig?
      Viele Vorredner haben hier schon gute Beiträge geliefert, vielleicht kann ich ja auch noch was beitragen.

      Ich hab weder diesen Test gesehen oder die Links dahingehend weiter verfolgt.
      Persönlich arbeite ich als TonIng und hatte auch bereits die Möglichkeit den Pono zu begutachten. Er fasziniert mich allerdings grundsätzlich nicht so sehr, als dass ich mich eingehender mit ihm beschäftigt hätte. Bei den wenigen Beispielen die beim Reinhören (vorwiegend aus dem Genre Rock) verfügbar waren, konnte man allerdings durchaus sagen, dass die Tracks sehr „lebendig“ wirkten. A/B Vergleiche zwischen Playern habe ich nicht angestellt. Das Ding klang eben einfach echt gut, basta.
      Achso, Abhörsituation – Kophörer waren HD25 und DT990 und Genelec 1032 (+Sub).

      Pono wirbt ja damit die Studio-Masters für ihren Store zu verwenden. Das bedeutet also vor jeglicher Konversation (zu CD etc.) Der lebendige Eindruck mag darauf beruhen, denn 24Bit 48/96/192 KHz bieten eben einfach mehr „Raum“ für die abzubildenden Daten. Das verwenden der Studiomaster, sollte dies stimmen, finde ich grundsätzlich aber schon sehr sympathisch.

      Fakt 1: Die Bittiefe stellt die Dynamik bereit. Mehr Bit, mehr Dynamik. Sprich die Auflösung zwischen lauten und leisen Signalteilen erhöht sich und kann somit realitätsnäher abgebildet werden.
      Fakt 2: Die Samplerate (Abtastrate o. Samplingfrequenz) stellt den Frequenzrahmen dar, in dem Audiomaterial abgebildet wird. Das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem besagt hierbei, Abtastrate/2 ist die höchste, abzubildende Frequenz. (Näheres dazu siehe Wikipedia o.ä.).

      Es scheiden sich die Geister welche Unterschiede der Spezifikationen noch hörbar sind.
      Bei der Bittiefe sind sich (hoffentlich :D ) alle einig – mehr ist grundsätzlich besser. Allerdings ist das je nach Audiomaterial und Wiedergabetechnik oft wie „Perlen vor die Säue werfen“. Marylin Manson in 24 Bit, naja, der Kerl nutzt ja eh nur zwei davon ;))). (btw, ich mag seine Musik übrigens auch u. a.)
      Klassische Musik hingegen, oder jegliches Material das große Differenzen zwischen lauten und leisen Signalanteilen besitzt, profitieren von einer hohen Bitrate unmittelbar. Es kann schlicht mehr Information bzgl. der Lautheitsunterschiede gespeichert, und somit auch wiedergegeben werde. Soweit so klar und unbestritten.

      Bei der Abtastrate tobt meiner Meinung nach der Kampf zwischen Theorie und Praxis. Klar ist, 44,1 KHz (also CD) bedeutet, die höchste wiederzugebende Frequenz liegt bei ca. 22 KHz. Sollte doch reichen, das menschliche Ohr nimmt max. 20 KHz war. Allerdings spielen bei dem D/A Wandelprozes einige Faktoren mit, die es zu beachten gilt. Da finden Filterungsprozesse (Tiefpass) usw. statt, die entscheidenden Einfluss auf das Audiomaterial haben. Da bei 44, respektive 22 KHz diese Beeinträchtigung doch sehr nah am wahrnehmbaren Spektrum liegen, kam also irgendwann 48 KHz Samplingrate, um das schwer handzuhabende „gefiltere“ vom wahrnehmbaren Spektrum weiter zu entfernen. Es folgten 96 KHz und 192 KHz, blabla.
      „Braucht kein Mensch, hört kein Mensch“. Ich meine, doch! Die wahrnehmbaren Unterschiede werden zwar immer geringer, bius hin zu marginal, aber sie existieren. Und der Ball für die Wahrnehmung liegt mittlerweile im Feld der Abhörsituation. Und sei es nur dieser eine kleine „Zirp“, ganz oben im Spektrum und im Hintergrund, für das Ohr kaum wahrnehmbar – aber er IST DA (sofern er wiedergegeben werden kann). Ob er entscheidend für die übertragene Information ist? Nein! Aber vielleicht doch für das (oft unbewusste) Hörerlebnis?
      Ich muss an dieser Stelle sagen: dieser Absatz spiegelt meine Meinung wieder. Es ist basiert auf einem Gefühl, das durch eine Leidenschaft zur Tonwahrnehmung und -wiedergabe entstanden ist. Mehr nicht.
      Die theoretischen Abhandlungen zu diesem Thema würden hier natürlich viel zu weit führen, daher belasse ich es dabei.

      Fakt 3:
      Hörevergnügen ist subjektiv! Auch ich empfinde manchmal z. B. die Sendeaufbereitung für Radiostationen als angenehm. Die oft zitierte „komprimierte EQ-Badewanne“ kommt nicht von ungefähr. Ich glaube wir Menschen empfinden es manchmal als angenehm, wenn unser empfindlichstes Hörspektrum einfach mal entlastet wird und der Sound trotzdem „knallt“. Großzügig 1000 – 4000 HZ absenken kann entspannend für das Ohr sein, denn das ist der, durch die Evolution bedingte Bereich, in dem wir uns sprachlich Verständigen. Daher reagieren wir auch bei normalen Pegeln hier sehr sensibel.
      Also knallt euch die Beats by Dre auf die Ohren und hört die hippe Pop-Welle wenn’s taugt. Aber denkt dabei nicht dass wäre objektiv guter Klang! Der basiert auf Grundlagen, die nicht einfach durch ein „yeahhh, fett!“ zu beurteilen sind.
      Hmmm – obwohl… fett sollte es schon sein :D
      greets

      • Schöner Beitrag! Ich mache seit 40 Jahren Musik und möchte Dir in allen Teilen zustimmen :-) Zum Thema „Hörbarkeit der Unterschiede“: So manch einer weiß gar nicht „wo“, in welche Richtung, er hören muss um die Unterschiede zwischen den Bitraten wahrzunehmen! Ich merke die Komprimierung immer an Artefakten bei einer HiHat oder einem Crash/Ride Cymbal :-) Es ist ja nicht so, dass der Unterschied so krass zwischen gut und schlecht wäre. Ich glaube aber auch, dass das Hörerlebnis von den unhörbaren Frequenzen deutlich beeinflusst wird. Das setzt aber alles voraus, dass man sich konzentriert mit der Musik und dem Klang beschäftigt! Und das machen eben nicht viele. Ich selbst höre auch gerade komprimierte Musik über ein PC Soundsystem. Während ich mich hier berieseln lasse, bin ich mir auch nicht sicher, ob ich den Unterschied zwischen Apple lossless und AAC 256 höre ;-) Alles ist subjektiv! :-D

  • Weia, da sprechen wieder Blinde über Farbe.
    Ich habe einen Pono Player und einen B&W P7.
    Eine sauber gerippte DVD-Audio oder eine Mastersound-Version in 24bit/192 khz (zum Beispiel die neue Björk) klingt im Vergleich zu einem 320er MP3 derart brutal besser, egal ob auf dem P7 oder z. B. einer Nautilus 804, dass man sich diesem Unterschied schon verweigern muss, um ihn nicht wahr zu nehmen.
    Hat man natürlich so einen furchtbaren Beats-Kopfhörer auf oder baut einen zweifelhaften Umschalter ein, könnte sich das anders darstellen. Fakt ist, die Musikalität des Pono ist wirklich beeindruckend, wenn die Qualität der Aufnahme stimmt.

    • Nun, Audioqualität ist wie Bildqualität z.B. in Games. Man kann 1000de € in Monitor und Grafikkarten investiere, um den Inhalt mit 8K Downsampling und 100% Farbraum zu sehen usw. Aber letzten endes Zählt doch eh nur der Spielspaß, genauso wie bei Audio der Track an Sich spaß macht. Mit ner teuren Anlage wird ein schreckliches Lied auch nicht besser.

      Es gibt wirklich wichtigeres. Ich bin der Meinung, wer um die 100-200€ in Kopfhörer, um die 300€ in Nahfledmonitore oder 700-1000€ in ein 5.1 System steckt ist bestens bedient. Alles was darüber hinaus geht ist einfach nur Geldverbrennung und die Unterschiede verbesserungen bei noch teureren Systemen einfach nicht das ganze Geld wert.

      • Stimmt auch wieder. Ich Bau mir meine Speaker Boxen deshalb auch lieber selbst. Eine gute Anlaufadresse dafür ist Hobby HiFi, Bernd Timmermans.

  • Hires Aufnahmen sind auf jeden Fall besser. Der Kopfhörer muss aber dafür geschaffen sein. Ich höre den Unterschied

  • …also rein subjektiv (anders geht es auch nicht) ist dieser test in punkto „audioesoterik“ maßgeblich, die meisten menschen sind eben keine fledermäuse…beim mischen und mastern…mögen hires audio daten ja sinnvoll sein, aber für fertig „konsumierbare“ musik?
    ich bin seit 2 wochen stolzer besitzer eines sony mdr 1 adac und versuche immer noch mich natürlich rein „subjektiv“ davon zu überzeugen ob „digital“ oder „analog“ besser klingt…ohne erfolg.

  • Die Frage ist doch eher was ich gewöhnt bin. Kenne ich den Klang eines Gerätes, dann bevorzuge ich den auch erst einmal, weil der Klang anderer für mich ungewohnt erscheint. Solche Tests sind doch eher wenig aussagekräftig.

  • Also mit den richtigen Boxen höre ich bei mir im Wohnzimmer den Unterschied zwischen CD und Download aus dem Apple-Store sowie den Unterschied, ob ich die CD vom CD Player aus höre, oder sie im BR-Player abspiele. Von Vinyl ganz zu schweigen.

    • Das geht mir genau so, aber wie viele Menschen hören so Musik? Die Jugend wird doch schon lange an die komprimierten Formate gewöhnt.

      • Das stimmt leider fast alle Personen fragen ob ich meine wav Dateien in mp3 mit 32 kilobit umwandelne die nur unter 1 mb klein sind und die auf cd brenne der ortnet hat 700 mb da sind 826 lieder drin die passen alle auf der cd und die hören die dan auf der Taschen Anlage an ich höre meine wav hd liber auf der großen Anlage mit stand Boxen das sind die quadral titan 8 mit jettbänchen hochtöner besser als kalote da hört man auf jeden fal den unterschied die boxen haben 16 herz tief und 65 kiloherz hochton der Bass ist bei leiser Zimmer druckfoll und tief

  • Also ich hatte gestern das vergnügen eine PA-Anlage von KV2 Audio hören zu dürfen. Dort wurde eine CD in sehr guter Qualität abgespielt und danach mal ein Handy mit MP 3 Musik aber auch in guter Qualität angeschlossen. Der Unterschied war gnadenlos. Erst auf solchen Anlagen hört man den Unterschied und mit Verlaub gesagt wer das nicht hört ist taub.
    Der Pono ist eine gute Sache. Wenn jemand sagt, es gibt keine Unterschiede dann liegt das einfach an den noch schlechteren Kopfhörern die gar nicht in der Lage sind das richtig wiederzugeben was vom Pono kommt. Ein Porsche mit Trabbimotor fährt auch nicht schneller als ein Trabbi. Aber den meisten Verbrauern fehlt einfach der Hintergrund.

    • Da bin ich voll deiner Meinung ! Ich habe privat eine Anlage von pioneer und Canton Boxen und der Unterschied ist dort extrem ! MP3 ist ein. Volldreck und das schlimme daran ich habe das meinen Ohren jahrelang angetan !
      Lg

  • Also ich kann den Unterschied extrem hören zwischen Flac und MP3 , mp3 höre ich seid Flac sonorer so kaum noch ! Das ist eine Frechheit wie mp3 scheisse klingt gegen Flac , volles Detail bei Flac jedes Instrument kann Mann super raushören ! Bei mp3 alles geschnitten !!! Wenn ihr den Unterschied nicht hören könnt dann wart ihr wohl Zuviel in der Disko ! Und einbilden tu ich mir das sicher nicht da Freunde von mir den Sound Unterschied sofort bemerkt haben , also keine Ahnung wo ihr das getestet habt ! Und der pono player hört sich. 1000% besser an als das iPhone ! Das kann niemals gleichwertig klingen deswegen schenke ich diesem Thread hier keinen Glauben ! Ihr solltet mal Metallica – unforgiven auf mp3 hören und dann mal in Flac 192 hz 24 bit ! Wer hier den Unterschied nicht merkt soll bitte nicht so ein Schwachsinn schreiben ! Ich habe selbst ein iPhone 6s Plus und es klingt gut aber bei weitem nicht so gut wie andere Geräte mit Flac !!!!

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