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Apples Weihnachtsquartal: Die 10 wichtigsten Fakten

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Apples Zahlen zum vergangenen Weihnachtsquartal liegen seit gestern Abend vor und können sich sehen lassen. Zwar musste Cupertino einen massiven Einbruch im Geschäft mit dem iPad vermelden (-25% im Vergleich zum Vorjahr) freut sich aber über Rekordverkäufe im iPhone-Segment und einen Umsatz, der das zurückliegende Quartal zum stärksten in Apples Firmengeschichte gemacht hat.

wechsel

Apple: Schlechte Wechselkurse nagen am Gewinn

Die Börse, der es vornehmlich um Wachstum und weniger um den aktuellen Reingewinn geht, hat zwar mit dem gewohnten Zähneknirschen reagiert – Apples Aktie fiel erneut unter 100 Dollar – unterm Strich jedoch ist Cupertino mit einem soliden Auftakt in das neue Jahr eingestiegen. Zeit für einen Blick auf die Zahlen hinter den Zahlen, und die Fakten, die im Rahmen der Apple-Telefonkonferenz kommuniziert wurden.

  • Der schwache Euro nagt am Umsatz: Aufgrund schlechter Wechselkurse hat Apple im vergangenen Quartal mehr Umsatz verloren als Facebook erwirtschaften konnte. Cupertino unterstreicht die Wechselkurs-Verluste mit einem Beispiel. 100 Dollar, die das Unternehmen im Q4’14 außerhalb der USA einnehmen konnte, sind aktuell nur noch 85 Dollar wert.
  • iPhone wird teurer: Der durchschnittliche Verkaufspreis des iPhones ist im vergangenen Quartal weiter gestiegen und beträgt inzwischen $691. Im Vorjahresquartal lag der sogenannte ASP noch bei $687.
  • Fast 4000 Apple TV-Apps: Zwar lassen sich die Anwendungen für Apples Settop-Box noch immer nicht verlinken und nur direkt vom Apple TV aus aufrufen, das Angebot wächst aber stetig. Momentan verzeichnet Apple 3600 tvOS-Applikationen.
  • Apple Music bei 10 Millionen: Apples Spotify-Konkurrent, der Musik-Streaming-Dienst Apple Music zählt 10 Millionen zahlende Abonnenten. Wenn Apple die Zahl in den kommenden Monaten verdoppeln kann, wäre Spotify bereits überholt.
  • 18,4 Milliarden Dollar Gewinn: Auf die Minute umgelegt hat Apple im vergangenen Quartal einen Reingewinn von 142.000 Dollar eingefahren. Jede Minute, 90 Tage am Stück. In der selben Minute verkaufte Cupertino zudem 570 iPhone-Einheiten.
  • Apple Pay breitet sich aus: Apple Pay-Anwender können die kontaktlose iPhone-Bezahlung bereits bei 5 Millionen Akzeptanzstellen nutzen.
  • Stark im Ausland: Zwei Drittel des von Apple erwirtschafteten Umsatzes wurden im vergangenen Jahr außerhalb der USA generiert. Unter anderem nahmen die Mac-Umsätze in China um knapp 30% zu, in Indien verzeichnete der Konzern ein Wachstum von fast 80%.
  • App Store wächst: Auch das Software-Kaufhaus Cupertinos freut sich über ein kräftiges Umsatzplus. Das Besucherwachstum von fast 20% sorgte für 27% mehr Umsätze.
  • 1 Milliarde aktive Geräte: Zusammengenommen zählt Apple eine Milliarde aktiver iPhone, iPad, Mac, iPod touch, Apple TV und Apple Watch-Geräte, die in den vergangenen 90 Tagen von ihren Anwendern genutzt wurden.
  • 216 Milliarden Dollar: Apples aktuelle Bar-Reservern.
Mittwoch, 27. Jan 2016, 10:56 Uhr — Nicolas
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  • Liebe Redaktion, ihr fügt in die Fakten von AAPL leider eigenes rein. Niemand hat die 10Mio Subscriber bei Apple Music bestätigt gestern abend. Kommentare zum Apple TV haben in dem Bericht auch nix verloren.
    man ist sich so nie sicher, was gesagt wurde und was ihr erfunden habt. Tut mir leid.

    • Blödsinn. Erst recherchieren, dann kommentieren.

      Tim: „Finally, we also shared the incredible Apple Music experience with even more listeners, with over ten million paying subscribers less than four months since customers began paying for the service.“

      Tim: „We had our best quarter by far for Apple TV sales, and the number of apps developed for Apple TV is growing rapidly. Today there are over 3600 apps, delivering everything from games to entertainment to educational programming.“

  • Hier sieht man auch wieder, warum Apple die Einsteigervariante des iPhone mit 16 GB anbietet. Der durchschnittliche Verkaufspreis gehört zu den wichtigsten Punkten bei der Vorstellung der Geschäftszahlen. Deshalb bin ich auch noch skeptisch, was die Gerüchte um die aktuelle Technik in einem kleineren iPhone betrifft. Bei Vorjahrestechnik würden vermutlich noch mehr Kunden auf das teurere 6S zurückgreifen.
    Ein 6S Mini würde ja den Preis senken. Da hätte man besser damals das einen direkten Nachfolger in der Größe des 5er machen können und dann das 4,7″ Modell schon 100 Dollar teurer. Das 5,5″ Gerät dann 200 Dollar mehr.
    Vielleicht sind die Preise aber auf Dauer auch nicht haltbar. Man merkt an immer mehr Stellen, dass die Entwickler von Soft- und Hardware nicht mehr mit kommen. Wenn man die großen Gewinnmargen da nicht bald investiert, werden die Kunden noch unzufriedener.

  • Toller Artikel in der NZZ: „Beginnt für Apple ein neues Kapitel?“

    „Einiges deutete darauf hin, dass sich Apple auf neue Zeiten einstellt und der Hersteller von Geräten beginnt, ein neues Kapitel als Dienstleister und Service-Anbieter aufzuschlagen.
    […]
    Noch ist es zu früh, um abzuschätzen, ob Apple den Weg Richtung Dienstleistungen vollends einschlagen wird oder ob Tim Cook doch noch mit einer neuen iPhone-Version oder gar mit einem neuen Gerät abermals einen Hasen aus dem Hut wird zaubern können.“

    > http://www.nzz.ch/wirtschaft/b.....1.18684425

  • Trotz des Einbruchs beim“normalen“ iPad Verkauft (bei dem der Markt für den normalen User eh etwas übersättigt ist) würde mich dennoch interessieren, ob es konkretere Angaben zu den iPad Pro Verkäufen gab.

    Ich selber besitze zwar eines, kann mir aber vorstellen, dass der Absatz dafür nur sehr gering ausfällt. Finde aber leider keine konkreten Hinweise. Vielleicht weiß ja einer mehr.

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