ifun.de — Apple News seit 2001. 31 446 Artikel
   

Apples neue Fotos-App erkennt Gesichtsausdrücke, Events und 4432 verschiedene Objekte

48 Kommentare 48

Apples Fotos-App verspricht mit macOS Sierra und iOS 10 umfangreiche und durchaus attraktive Neuerungen. Zusammengehörige, beispielsweise auf Reisen oder bei Events aufgenommene Bilder und Videos sollen zu „Erinnerungen“ genannten, animierten Diashows gruppiert werden, ergänzend verspricht Apple eine intelligente Gesichts- und Objekterkennung. Auf den ersten Blick nichts, das andere Anbieter nicht längst im Programm hätten, doch Apple macht hier einen bemerkenswerten Punkt in Sachen Datenschutz: Die Bilder müssen nirgendwo hochgeladen werden und es ist auch keine Internetanbindung nötig: Die komplette Analyse erfolgt lokal auf dem Endgerät des Nutzers.

Aber wie funktioniert all dies? Apple muss die künstliche Intelligenz, die bei anderen Anbietern auf Servern vorgehalten wird, mit ins Betriebssystem packen. Ein Autor auf der Online-Plattform Medium hat technische Details diesbezüglich veröffentlicht.

4432 verschiedene Objekte in 153 Kategorien

Für die Unterscheidung von Personen legt die Fotos-App einen sogenannten „Gesichtsabdruck“ an und berücksichtigt dabei, dass ein und die selbe Person unterschiedliche Gesichtsausdrücke haben kann. Hier unterscheidet Fotos zwischen den sieben Eigenschaften neutral, gierig, angewidert, schreiend, lächelnd, überrascht und verdächtig.

Fotos App Macos Sierra

Wenn es um das Eingruppieren in Momente geht, kennt die Fotos-App aktuell 33 Unterscheidungen wie besondere Tage, Jubiläen, Reisen, Feste oder Wochenenden.

Die aufwändigste Analyse steht zweifellos im Zusammenhang mit der integrierten Objekterkennung. Fotos unterscheidet offenbar zwischen 4432 verschiedenen Objekten und Szenen, die wiederum in 153 Kategorien sortiert sind anschließend in allen vom Betriebssystem unterstützten Sprachen durchsucht werden können. Die komplette Liste mit allen Schlagwörtern und Kategorien könnt ihr auf Medium.com einsehen.

Apples Ansatz, die Fotoanalyse in die heimischen vier Wände auszulagern ist ein deutliches Plus für die Privatsphäre der Anwender. Wer immer schon gerne die Funktionen von Google Photos gehabt hätte, seine privaten Bilder aber nicht auf den Servern des Suchmaschinenriesen speichern wollte, könnte mit der neuen Fotos-App für Mac oder iOS glücklich werden.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
20. Jun 2016 um 20:37 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    48 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    Abonnieren
    Benachrichtige mich bei
    48 Comments
    Älteste Kommentare
    Neuste Kommentare Meiste Stimmen
    Inline Feedbacks
    View all comments
    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 31446 Artikel in den vergangenen 7307 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2021 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven