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Apples HealthKit-Ziele: Schlafüberwachung und Krankheitsdiagnose

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Während Apples HealthKit derzeit vor allem zum Erfassen von Nutzerdaten und zur Auswertung von Forschungsstudien eingesetzt wird, liegt die langfristige Zielsetzung des Unternehmens auf der Diagnose von Krankheiten.

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Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin Bloomberg und kündigt neue Apple-Anwendungen für die Series 2 der Computeruhr Apple Watch an. Cupertinos Gesundheitsteam, so der Finanznachrichtendienst, arbeite momentan daran, HealthKit so aufzurüsten, dass sich die Software auch für die Erstellung von Diagnosen nutzen lassen könnte:

The system could chip away at two problems that plague the industry and have stumped other specialist firms in the field: interoperability — allowing data to be transferred from hospital to hospital across different databases; and analysis — making it quick and easy for physicians to extrapolate salient information from mountains of data.

Zudem soll Apple an neuen watchOS-Applikationen für die Apple Watch arbeiten, zu denen unter anderem eine App für die Schlafüberwachung zählen soll. Doch auch die detaillierte Auswertung der Herzfrequenz hat Apple auf dem Radar. Eine neue App soll hier individuelle Fitness-Level ermitteln und die Zeit messen, die euer Herzschlag benötigt, um von seinem Workout-Level wieder auf dem Ruheniveau anzukommen. Zwar misst Apple die Herzfrequenz schon in aktuellen Modellen der Apple Watch, interpretiert die Ergebnisse bislang jedoch noch nicht.

Mit Einführung der Apple Watch 2 präsentierte Cupertino erst kürzlich neue Gesundheitsfunktionen wie etwa das „angeleitete Atmen“ – die Anstrengungen in diesem Bereich sollen künftig noch stärker ausgebaut werden.

Der Bloomberg-Bericht erinnert an den Mai-Auftritt Tim Cooks in Amsterdam. Bereits damals verglich der Apple-Chef das die körperliche Gesundheit mit einem gut laufenden Motor und wies darauf hin, dass uns derzeit noch ein Äquivalent zum Diagnose-System von Fahrzeugen fehlen würde:

If you drive for a while and your car gets too hot, it says pull over. If you need an oil change, it says check your oil. What’s the equivalent for the body?

Wann genau Apple vor hat, das nächste Kapitel seiner Gesundheits-Offensive zu schreiben, geht aus dem Bericht nicht hervor. Apple selbst hat einen Kommentar zum Artikel abgelehnt.

Montag, 26. Sep 2016, 17:45 Uhr — Nicolas
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  • Eine Apo zur Auswertung der Herzfrequenz und zur gezielten Steuerung eines Trainings würde ich sehr begrüßen. Zur Zeit nimmt man dafür am besten eine Polar Uhr. Apple bietet nichts für gezielte Trainingssteuerung an.

  • Dann muss der Akku aber lange durchhalten, wenn per Watch auch der Schlaf überwacht werden soll;-)

  • Wie bekomme ich die alte Ansicht mit z.B. Oben Schritte und Unten das Gewicht in der Wochen oder Monats Ansicht

  • Die. Wie Ansicht ist katastrophal. Gerne würde ich auch alles für mich wichtige untereinander aufgelistet sehen.

  • unter die Matratze ein großes Induktionsladefeld und die Watch lädt gleichzeitig!! na dann, gute Nacht…

  • Ich finde die aktuelle Health App schon besser, aber dennoch nervt es mich, dass die die Diagramme nicht richtig hinbekommen. Keine richtigen Achsen. Es ist sehr mühselig sich beispielsweise Werte für die aktuelle Woche anzeigen zu lassen. Oder bin ich zu blöd?

  • Himmel Herrgott! Was für eine Ausdrucksweise. Es gibt vielleicht auch Menschen mit Schlafstörungen. Für die wäre so was. Falls der, der die Ausdrucksweise noch nicht gut drauf hat, ein Problem sehen sollte, gibt es passende Ärzte

    • schlafüberwachung ist meist nur spielerei, habe es auf der pebble finde es interessant aber in wahrheit ist es ein spielzeug – ich fühle ganz genau, wie ich geschlafen habe und weiss auch in etwa wie lange. der schrittzähler ist ein wenig aufschlussreicher, obwohl man meist auch weiss, ob man die 10.000 schon hat – interessant ist es nur dann, wenn man drüber ist zu sehen wie viel.

      aber es stimmt schon ein „normaler“ mensch mit einem aktiven lebensstil braucht das alles nicht – und wer es braucht ist meist eh schon ein wenig „komisch“ bzw. wohlstandsverwahrlost.

      •  ut paucis dicam

        Ich finde Deine Einstellung „komisch“!
        Leute mit gesundheitlichen Problemen als nicht „normal“ zu bezeichnen, …. überdenke bitte Deinen Beitrag nochmal!
        Auch Kinder und Jugendliche können Rhythmusstörungen haben!
        Die Funktionen sind KANN-FUNKTIONEN, niemand MUSS sie benutzen!

  • Ein Medizinstudium wird künftig. Ur noch benötigt, um bei Apple Health-Apps coden zu dürfen.

  • Sowas wie Schlaf-Phasen-Verlagerung zu erkennen und ggf. auch zu behandlen, wäre sehr sinnvoll. Gerade bei Burnout / Depression, aber auch bei ADHS. Bisher hat mich aber die kurze Akku-Zeit der Smart-Watch abgehalten. Insgesamt glaube ich (als Arzt bzw. Psychiater) schon, dass es ein grosses Potential von Überwachung / Selbstmanagement bei Apps und der Smartwatch gibt. Aber das wird sich erst in 5 bis 10 Jahren richtig durchsetzen.

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