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Apple will angeblich Drake, David Guetta und Pharrell Williams als iTunes-Radio-DJs

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Eine Woche noch bis zur Eröffnung der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC, auf deren Eröffnungsveranstaltung wir unter anderem Neuigkeiten mit Blick auf Apples Musikdienste erwarten. Die New York Post berichtet nun, dass Apple weitere namhafte Gast-DJs für iTunes Radio gewinnen will, darunter Drake, David Guetta und Pharrell Williams.

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Bei iTunes Radio handelt es sich um den von Apple in den USA seit 2013 betriebenen, werbefinanzierten Musikstreamingdienst (iTunes-Match-Abonnenten können das Angebot werbefrei nutzen). Nutzer können sich ihrem persönlichen Geschmack entsprechend eigene „Radiosender“ zusammenstellen, allerdings keine Songs oder Alben direkt anwählen und anhören. Ausführlich vorgestellt haben wir das Angebot damals hier.

Mit Gast-DJs will Apple die Attraktivität des Dienstes offenbar steigern, das Ganze kann man sich vermutlich ähnlich wie Künstler-Playlisten bei anderen Musikdiensten vorstellen, hat wohl aber mehr den Charakter einer Radio-Show. Der britische DJ Zane Lowe war zu Jahresbeginn der erste bekannt gewordene namhafte Zugang in Apples DJ-Abteilung. Kosten scheut Apple dem Vernehmen nach dabei nicht, allein für den kanadischen Rapper Drake sind der Zeitung zufolge 19 Millionen Dollar im Gespräch.

Apple Music angeblich 3 Monate gratis

Darüber hinaus geht der New-York-Post-Bericht auch auf die Anstrengungen Apples ein, sich mit den führenden Musiklabels mit Blick auf ein vollumfängliches Musik-Abo zu einigen. Die direkte Konkurrenz für Spotify, Deezer und Co. soll dem Vernehmen nach 10 Dollar pro Monat kosten und Apple plane, einen dreimonatigen Gratistest anzubieten. Allerdings wolle das Unternehmen während dieser Gratisphase auch keine Gelder für die Nutzung abführen, ein Plan, der die Labels ebenso wenig begeistern dürfte wie ein von Apple den Musikfirmen gegenüber nicht vergütetes Angebot von Zusatzfeatures wie der Anzeige von Songtexten.

Die New York Post beruft sich bei ihren Angaben auf Quellen aus der Musikindustrie. Apples Ambitionen auf dem Streamingmarkt sind schon längere Zeit heißes Thema in der Gerüchteküche. Wenn es so kommt, hat Apple mit „iTunes Radio“ und „Apple Music“ künftig zwei Angebote parallel am Start. Ersteres werbefinanziert und mit Einschränkungen, das zweite im Abo und mit dem Anspruch, das Beste aus den bisher verfügbaren Konkurrenzprodukten zu vereinen. Zuletzt war die Erweiterung zu einem „sozialen Netzwerk für Musiker und Musikfans“ im Gespräch.

Nächste Woche wissen wir wohl mehr. Unter anderem dürfte dann auch bekannt werden, ob und wann mit entsprechenden Angeboten außerhalb der USA zu rechnen ist.

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Montag, 01. Jun 2015, 8:10 Uhr — Chris
18 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Um Himmels Willen, die Stock Aitken Waterman der 2000er, grauenvoll…

  • Wenn es schon 10$ in den USA kosten soll kommt bei uns nochmal die nette GEMA und MwSt rauf, sodass wir bestimmt bei 14,95€ liegen.

    Abwarten bin gespannt. Bin zwar mit spotify sehr zufrieden aber Konkurrenz hat ja noch nie dem Kunden geschadet :)

  • Anstatt die mal n paar aktuelle Newcomer nehmen, lieber so abgedroschene Mainstream-Acts…

  • Vielleicht sollte Tim Cook mal ne Woche Urlaub auf Ibiza machen, da findet er mit Sicherheit bessere DJ’s als diese.

    • Da liegst du vollkommen richtig. Beim Guetta kommt mir fast das Müsli hoch………..aber diese oben genannten Herren bedienen den Mainstream. Da gehts natürlich nur um’s Geld und nicht die Qualität.

      Ich freu mich schon auf den Marco Carola und Steve Lawler und vielleicht noch andere. Denn diese werde ich übernächste Woche auf der Insel hören.

  • Soviel zu „Think different“.
    P. Williams & D. Guetta sind sozusagen die Erfinder von Copy & Paste. Ob das ein Statement von Apple ist? Die neue strategische Ausrichtung?

    • Trotzdem sind die Künstler erfolgreicher als andere und die meißten wollen auch genau diese hören.

      • Du sagst es, Lifestyle steht im Fokus. Und wir wissen wie schnelllebig Trends sind. Was noch heute bei den Teens IN war ist morgen schon OUT. Dabei könnte sich Apple gehörig die Finger verbrennen (siehe U2-Koop)

      • Ist Pharrell Williams wirklich gerade so angesagt? Mir fällt zu dem nur Happy ein, was echt Geschmackssache und abgedroschen ist.

  • Ob das auch auf dem i pod classic geht ?

  • Ein weiteres Indiz dafür, dass Apple kein Trendsetter mehr ist. Hinterher Hecheln fällt mir dazu eher ein.

  • Die sollten lieber iTunes DJ wieder aktivieren.

  • Drake the type of nigga to DJ at iTunes

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