Apple gegen Musiktausch, UK gegen In-Apps, Frankreich gegen Apple

26 Kommentare
  • Apple gegen Musiktausch: Mit ihrem Update auf Version 3.5.8 hat die iOS-Anwendung Bump ihre Funktion zum Teilen ausgewählter Songs aus der persönlichen Musik-Bibliothek entfernt. Mit der Bump-App konnten bislang Kontakte, Fotos und Dateien zwischen iOS-Geräten und Computern ausgetauscht werden. Musik gehört zukünftig jedoch nicht mehr zum Funktionsumfang. In ihrer Update-Beschreibung äußerte sich das Bump-Team nur kurz:

    Es tut uns leid, aber es ist uns nicht länger gestattet, auf die iTunes-Dateien auf dem Gerät zuzugreifen. Daher haben wir die Audio-Dateien aus dem Sharing-Menu entfernt.

bump-kl

  • UK gegen In-Apps: Die britischen Verbraucherschützer des Office of Fair Trading (kurz: OFT) berichten über einen enormen Anstieg an Beschwerden über In-App-Käufe in Software-Produkten und wollen jetzt eine Untersuchung zum Thema anstrengen. Die zu klärende Frage: Sind die In-App-Angebote “misleading, commercially aggressive or otherwise unfair”? – Auf ifun.de haben wir bereits 2010 erklärt, wie sich versehentliche In-App-Käufe vermeiden lassen.
  • Frankreich gegen Apple: Als Reaktion auf den App Store-Ausschluss der Promo-Anwendung AppGratis (ifun.de berichtete) plant Frankreich nun die Europäische Kommission auf den Plan zu rufen und prüfen zu lassen, ob Apple seine Marktmacht missbräuchlich eingesetzt habe. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wollen französische Vertreter der Europäischen Kommission ausleuchten, ob Angebote wie Apple Software-Kaufhaus zukünftig strenger reguliert werden könnten.

    During a visit to AppGratis publisher iMediapp, French junior minister for digital economy Fleur Pellerin called Apple’s decision “extremely brutal and unilateral…. “This behaviour is not worthy of a company of this size,” Pellerin said.

Diskussion 26 Kommentare.
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  1. Der erste Aufstand des mickrigen kleinen französischen Sozialisten. Geh in deiner spzialromantiker-welt spielen.

    — George
  2. Frankreich ist offenbar total verrückt. Die spinnen, die Franzosen (also natürlich nur die Zuständigen für nutzlose dumme Klage).

    Wenn bei Apple Premium Entwickler sein will, muss man zwar ein klein bisschen zahlen, aber auch den Bedingungen von Apple zustimmen um dort legaler Entwickler zu sein. UND Apple hatte längst vorgeschrieben, dass man z.B. Push nicht auf iOS missbrauchen darf für Werbungen gegen Bezahlung.

    Apple hat es bei denen vielleicht erst spät gemerkt und hatten dies (soweit ich weiß) mehrmals dies angeprangert. Wenn sie sich dennoch widersetzen, was sollte Apple dann tun?

    Metaphorischer und obligatorischer Vergleich: Die Polizei darf also niemanden einsperren, obwohl jemand mehrmals auch nach Hinweisen durch die verkehrsberuhigte Zone mit 180 km/h weiterhin fährt?

    — Dirk
    • Richtig: Wenn der Verkehr fließen soll gehören Fußgänger unter die Erde! Es gibt schließlich Unterführungen und Tunnel! ;-)

      — Red Cross
      • Da du es nicht verstehen willst: Du bist also der Meinung, dass Fußgänger auf Autobahnen straffrei laufen dürfen und sie deshalb nie den Verkehr behindern können?

        — Dirk
      • Du willst wahrscheinlich die “;)” seines Beitrags nicht verstehen. Oder du bist sooo sauer, dass Apple an den Pranger gestellt wird und siehst nur noch rot.

        — Harder
    • Dem Kommentar von Dirk ist nichts hinzuzufügen.
      Als Entwickler akzeptiert man die Apple Developer Guidlines. Eine Bewerbung von Apps, außer der eigenen, aus einer App heraus verstößt gegen diese. Und bei AppGratis handelt es sich auch noch obendrein um bezahlte Werbung.
      Manchmal hat man Glück das Apps durchgehen die nicht den Guidlines entsprechen (ich hab das auch schon geschafft). Es ist aber eine Frage der Zeit bis diese wieder entfernt wird.

      — Frank
  3. Das darf doch wohl nicht wahr sein!!!
    Egal, was man von Apples Richtlinien ( no porn) halten mag:
    Was geht es ein (Drecks) Land wie Frankreich an, was Apple in seinen store belässt und was nicht!!!???!!!
    Das ist ganz allein Apples Entscheidung!!
    Schließlich akzeptiert jeder Entwickler Apples Richtlinien wenn er Apps dort veröffentlicht!!!
    Es wird wohl mal zeit , dass jemand Frankreich auf die Finger klopft!!!
    Da kann ja wohl nur irgendwelche Vettern oder Vorteils Wirtschaft vorliegen; haben gute connections die Jungs von App. Gratis…
    Hoffentlich gibt’s richtig aufs Maul für Frankreich und die entsprechenden Lobbyisten !!

    — ispeedy
    • Zweischneidiges Schwert, auch wenn ich prinzipiell zustimme und Apple auf der richtigen Seite bei diesem Streit sehe, so ist doch z.B. Microsoft schon ähnliches passiert, ihr Betriebssystem, ihr Browser und Kartellklage am Hals obwohl es ihr Produkt ist.

      — Sk1nk
      • AppGratis verstösst gegen Richlinien, die für alle gelten. Es gibt keine Bevorzugung. Zudem wurde auch schon auf mögliche Konsequenzen hingewiesen.
        Apple kann sich auf den Konsumentenschutz (Irreführung) abstützen. Missbrauch der Marktmacht dürfte hier schwer zu beweissen sein.

        — Sideshow
  4. Wie seid den ihr drauf? Haben doch all die Franzosen nichts damit zu tun. Es würden sich auch Deutsche Politiker zu wort melden, wenn ein paar hundert Arbeitsplätze gefährdet wären. Rechtlich kann Frankreich ja nichts machen, daher der politische Weg. Auch wenn es mehr darum geht Präsenz zu zeigen als wirklich was zu erreichen. Politik halt.

    — Sideshow
      • Ganz ruhig. Hab BWL studiert und Politik hat sehr viel damit zu tun. Teilweise zu recht ind teilweise zu unrecht.

        — Sideshow
      • Nur ein schlanker Staat ist ein guter Staat. Bestimmte Dinge wie bankenaufsicht oder kartellaufsicht sind Sache des Staates. Subventionen, betrieben helfen oder schaden sowie den Staat als unternehmen selbst, lehne ich ab.

        — Affenpapa
  5. ‘Versehentliche In-App. Käufe’ selbst Schuld wenn man das bisschen Matsch im Hirn nicht anstrengt.

    — NicK™
    • Sehe ich genauso.
      In-App Käufe stellen kein Problem dar. Ob es bewusste Abzocke ist sei dahingestellt. Man muss ja nicht kaufen. Einfach In-App Käufe sperren und gut ist. Ich sehe das in der Verantwortung des Anwenders. Dumm der, der “versehentlich” solche Käufe tätigt, zumal der Kaufprozess nicht im Verborgenen abläuft.

      — Frank

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