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Apple: EKG-Patent für den Einsatz in Uhren, Ringen, Armbändern und Broschen

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Zwei Tage nachdem die in Taiwan publizierte „Economic Daily News“ darüber informierte, dass Apple die Einführung eines neuen Gesundheitstrackers für 2017 vorbereiten würde, beschreibt eine jetzt veröffentlichte Patentschrift Cupertinos nun einen tragbaren Elektrokardiographen.

Ekg

Entdeckt vom Patent-Blog patentlyapple.com, skizziert die von dem amerikanischen Patent- und Markenrechtsamt USPTO freigegebene Ideen-Skizze ein EKG-Modul, das sich an zahlreichen Körperstellen tragen lassen könnte und als „portable computing device“ etwa in Uhren, Ringen, Armbändern und Broschen unterbringen lassen könnte.

Apple invention relates to a wearable device that can determine the wearing limb of the device, and if the device is being worn in such a way as to produce inverted electrocardiographic readings. It can then correct the inverted readings in order to produce electrocardiographic measurements that are consistent for a given pair of limbs of the user.

Wie immer muss angemerkt werden, dass frische Apple-Patente noch lange keine Garantie für eine Umsetzung der beschriebenen Ideen geben. Die Tatsache, dass Apple offenbar mit Hochdurck an neuen Ideen für tragbare Gesundheits-Accessoires arbeitet, lässt den Start einer zusätzlichen Produktfamilie in diesem Bereich allerdings eher wahrscheinlicher als unwahrscheinlicher erscheinen.

Donnerstag, 11. Aug 2016, 15:05 Uhr — Nicolas
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  • Wenn’s soweit ist und man dann den Bildschirminhalt mit den Daten dieses Gerätes vergleichen kann, wäre das super für die Werbeindustrie. Dann wüssten „die“ was unsere Herzen höher schlagen lässt… :D

  • Von nur 1 Messstelle am Arm lässt sich aber kein EKG ableiten.

    • Sind ja auch mehrere und auf der Elektrode 401 musst du sicherlich den Finger der anderen Hand auflegen.

      Scheint also kein Konzept für eine dauerhafte EKG Messung zu sein…

      • trotzdem muss dann noch so viel interpoliert werden das man nicht einmal annähernd von einem zuverlässigen Ergebnis sprechen kann. Das wird wohl nur für Risikopatienten sinnvoll sein. Vermutlich gibt es dann Warnungen bei besonders unregelmässigem Herzschlag.

      • Interessant! Wenn ich das richtig nachgelesen habe ist das einfachste die Ableitung nach Einthoven. Hierbei werden aber theoretisch Elektroden am linken und rechten Arm und an einem Bein genötigt. Zusätzlich braucht es noch eine Erdungselektrode am anderen Bein.
        Merkwürdig ist hier auch, dass sich am Arm an fast der gleichen Stelle mehrere Elektroden befinden.

      • Ja. Wenn 401 von der anderen Hand ableiten würde machts die Sache fürn Verlauf ja schon etwas aussagekräftiger. Aber allein für die Bestimmung der Herzachse braucht man mindestens noch eine 3. Messstelle am linken Bein. Geschweige denn für PQRST..

  • Den Schmuck dann aber bitte nickelfrei herstellen Apple!

  • Ich taue da Apple ne Menge zu. Natürlich möchte eine Firma damit Geld verdienen und gerade bei der Gesundheitselektronik müssen da echte Ergebnisse auf den Tisch. Da nützt Marketing alleine nichts. Also einfach mal abwarten und Tee trinken.

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