Mac-Tools:

“Apple-Diagnose” ersetzt den alten Hardware-Test – TechTool Pro 7 verfügbar

Mac 13 Kommentare

Was macht ihr, wenn ihr euren Mac auf Hardwareprobleme untersuchen wollt? Den Computer mit gedrückter D-Taste starten und warten, bist sich das von Apple fest vorinstallierte Diagnoseprogramm meldet. Hier hat sich seit letztem Monat allerdings etwas geändert. Statt Apples mit retromäßigen Pixel-Icons ausgestattetem „Hardware-Test“ erscheint auf nach dem 1. Juni 2013 erschienenen Macs nun eine neue Testanwendung namens “Apple-Diagnose“.

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Konkret betrifft dies zunächst nur das letzten Monat vorgestellte neue MacBook Air und es ist zudem anzunehmen, dass es sich bei den Änderungen neben den üblichen Anpassungen an neue Rechnergenerationen in erster Linie um ein optisches Update handelt. (Danke Matthias)

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TechTool Pro in Version 7 verfügbar

Wo wir schon bei Diagnosewerkzeugen sind: TechTool Pro, die Mutter aller Diagnose- und Reparaturtools für den Mac, ist in Version 7 erschienen. Die Anwendung unterstützt nun auch das neue MacBook Air sowie die bereits für Entwickler freigegebene Vorabversion der nächsten OS-X-Generation Mavericks. Darüber hinaus wurde das Programm vollständig für 64-Bit-Prozessoren optimiert und bietet erweiterte Diagnose-Optionen, unter anderem einen neuen, umfangreichen Arbeitsspeicher-Test.

Das mittlerweile seit 20 Jahren existierende Mac-Tool allerdings nicht gerade günstig. Die Vollversion wird für 99 Dollar gehandelt, Upgrades von früheren Versionen sich für 40 Dollar verfügbar. Ab und an findet sich die Software auch in den immer wieder angebotenen Mac-Software-Bundles, wer keine Eile hat wartet also besser, bis sich hier wieder eine interessante Offerte auftut.

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Diskussion 13 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Also hab mein MacBook Pro seit etwa 3 Jahren und bis lang war das Programm nicht nötig. Denke wird sicher erst aktuell wen man efektive Problem mit seinem System hat.

      — tibidor
  1. Bei mir passiert beim Start gedrücktem “D” auch nichts (iMac 2008), dabei wär´s vielleicht interessant, weil er nicht so will, wie er soll…!

    — mac-python
    • Ohne konkret zu wissen, was du für Probleme mit deinem Mac hast, hast du mal versucht, die Zugriffsrechte zu reparieren?
      Am Besten von einem bootbaren Medium (DVD oder USB-Stick mit OS X darauf) starten und im Festplattendienstprogramm für die Festplatte die Zugriffsrechte reparieren lassen.
      Kann manchmal Wunder wirken. ;-)
      Warum bei dir der Hardwaretest nicht startet, kann ich mir allerdings nicht erklären.

      — AppleBoy
      • Das Reparieren der Zugriffsrechte, ein Klassiker zugegebenermaßen, bringt in erstaunlich vielen Fällen überhaupt nichts. Leider.
        Wenn die D-Taste nicht funktioniert, könnte es schlicht daran liegen, dass die Apple-Diagnose (bzw. AHT, der Apple Hardware Test, wie die Software bislang hieß) gar nicht (mehr) vorhanden ist. Anders, als Viele glauben, ist das Teil nicht auf einer unsichtbaren Partition, sondern lediglich in einem unsichtbaren Ordner abgelegt, und zwar in diesem hier:
        /System/Library/CoreServices/.diagnostics
        Durch eine eigenhändig durchgeführte Neuinstallation des Betriebssystems beispielsweise, etwa auch begleitet von einer Neupartitionierung oder -formatierung des Systems, geht dieser Ordner verloren. AHT ist leider nicht Bestandteil der OSX-Installation, sondern lediglich ab Werk im vorinstallierten System enthalten. Was daran liegt, dass die Diagnose maschinenspezifisch ist. Und gemäß Apple gibt es keine Möglichkeit, AHT nachzuinstallieren.
        Gibt es aber doch. Über GSX, das Bestellsystem für Apple-Ersatzteile, kann man jede AHT-Version in Form eines Disk-Images wieder herunterladen und den darin enthaltenen .diagnostics-Ordner dorthin kopieren, wo er hingehört – schon funktioniert die D-Taste wieder. Der GSX-Zugang ist allerdings AAPSs (Apple-autorisierte Serviceprovider) vorbehalten…

        — eTom
      • Danke, das ist eine Erklärung – die Festplatte ist mal getauscht worden…

        — mac-python
    • Bei meinem 2007er MacBook Pro (mit CD-Laufwerk, wie dein iMac wahrscheinlich auch), musste dazu die System-CD eingelegt werden. Also die OSX-CD die beim Rechnerkauf dabei war.
      Erst bei neueren Macs (ohne CD-Laufwerk) funktioniert der Start mit D-Taste.

      — wi
  2. TechTool Pro kann ich nicht empfehlen. In machen Dingen sollte man einfach nicht rumstöbern. Ich habe es genutzt um meine Festplatte zu defragmentieren was als offizielle Funktion angeboten wird. Das Ergebnis war jedoch eine Festplatte die so defekt war, dass das Festplattendienstprogramm meinte, dass nur noch eine komplette Neuinstallation mit Formatierung das Problem beheben kann.

    — Andreas
    • Defragmentieren ist, anders als es die einschlägigen Tools suggerieren wollen, auch weit gehend unnötig, da HFS+ (bzw. Mac OS Extended, das von Apple verwendete Dateisystem) automatische Defragmentiermechanismen enthält. Genauer: Jede Datei, deren Größe 20 MB nicht überschreitet und die fragmentiert ist, wird beim Öffnen automatisch defragmentiert. Am schlauesten lässt man mithin die Finger von dergleichen Werkzeugen.
      Bei SSDs ist die Fragmentierung ohnehin ein Thema mehr.

      — eTom
  3. Das ist totaler Quatsch. TechTool defragmentiert nicht einfach, sondern fasst sog. Knotenpunkte zusammen, was eine ganz andere Hausnummer ist und sehr wohl Sinn macht.
    Das was bei dir aufgetreten ist, ist ein Defekt, der bereits vorher bestand und nur überlesen wurde, da die defekte Sektion nicht benötigt wurde, durch das Zusammenlegen dieser Knotenpunkte ist das System aber darüber gestolpert und schwupps, schon hattest du das Problem.
    Es stimmt de facto nicht, dass so etwas nichts bringt – im Gegenteil.
    Es bringt sehr viel sogar, da du zu späteren Zeitpunkten, bzw. nach längerer Benutzung das System wirklich wieder flott machen kannst damit.
    Allerdings machts natürlich nur bei HDDs wirklich Sinn!
    Diese Infos kommen direkt aus der Apple Technik also glaub mir, das Tool verursacht so etwas nicht, sondern deckt es sinnvollerweise nur auf. ;-)

    — Danny

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