Amazons “Später lesen”-Dienst: Internet-Texte per Mausklick an Kindle-Reader und Kindle-Apps übertragen

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Mit der Washington Post und dem TIME Magazine hat Amazon zwei starke Partner für die neueste Erweiterung des “Send to Kindle”-Programms gefunden. Beide Webseiten binden fortan eine Taste in ihre Artikel ein, mit denen sich diese für späteres Lesen direkt an die persönliche Kindle-Bibliothek speichern lassen. Die dafür benötigten Codes stehen Entwicklern frei zur Verfügung, somit kann man davon ausgehen, dass nach und nach mehr Webseiten diesen Dienst integrieren.

Unabhängig davon, ob Webseiten einen derartigen Dienst anbieten, könnt ihr auch schon jetzt interessante Online-Artikel für späteres Lesen bereit stellen. Das Browser-Plugin „Send to Kindle“ ermöglicht es, Texte von Webseiten mal eben per Mausklick an den E-Book-Reader oder eine der von Amazon angebotenen Lese-Apps zu senden. Nach Installation der Erweiterung müsst ihr euch lediglich mit eurem Amazon-Konto anmelden, anschließend ist das Speichern von Webseiten und Artikeln für das Lesen per Kindle ein Kinderspiel.

Ein Mausklick auf das kleine Kindle-Symbol in der Menüleiste entfernt zuverlässig Werbung, Navigationselemente und dergleichen und fügt den Artikel dem Bereich „Persönliche Dokumente“ in eurer Kindle-Bibliothek hinzu. Von dort aus lässt sich dann nicht nur mittels der „echten“ Kindle-Reader, sondern mittels der von Amazon angebotenen Apps auch vom iPad, iPhone, Computer oder Androidgeräten aus auf die Texte zugreifen.

Ob sich das Angebot als eigenständiger „Später lesen“-Dienst durchsetzen kann muss sich zeigen, hier könnte es dem einen oder anderen Nutzer an Verwaltungs- und Sortiermöglichkeiten fehlen (ein Punkt, bei dem Amazon früher oder später sicherlich aber noch nachbessern wird). Wer bereits ein Kindle bzw. eine der Kindle-Apps nutzt, wird das Feature als willkommene Erweiterung begrüßen.

Amazon bietet das Browser-Plugin bis auf Weiteres nur für Firefox und Chrome an, eine Safari-Version soll aber in Kürze folgen.

Bereits vor einem Jahr hat Amazon eine „Send to Kindle“-Mac-App vorgestellt. Damit lassen sich Textdokumente, PDFs und Bilder per Drag’n’Drop in die persönliche Kindle-Bibliothek übertragen.

Warum Kindle, wenn es ein iPad gibt?

Mit den Kindle-Modellen „Paperwhite“ und „Classic“ hat Amazon zwei hervorragende E-Book-Reader auf dem Markt. Wir haben es bereits öfter erwähnt, wenn es um das Lesen von E-Books geht, können die Hochglanzbildschirme von iPad, Kindle Fire sowie anderen Tablets mit den E-Ink-Bildschirmen der beiden Kindle-Basismodelle keinesfalls das Wasser reichen. Zudem sind die Geräte unschlagbar leicht und verfügen über eine enorme Akkulaufzeit. Somit eignen sich die „einfachen“ Kindle-Modelle für Buchliebhaber zweifellos auch als sinnvolle Ergänzung zu einem iPhone.

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